langfristige Heilmittelverordnung

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    • langfristige Heilmittelverordnung

      Hallo,
      ich hatte hier gelesen über langfristiger Heilmittelverordnung.

      Ich versuche mich gerade umfassender zu informieren, um ggf. meinen Orthopäden darauf anzusprechen.
      Meine Probleme liegen vor allem in den Folgen ständiger Daueranspannung, die sogar Zahnschmerzen nach sich ziehen können. Im Moment vor allem Schmerzen in HWS mit Spannungskopfschmerzen und Übelkeit. Ich habe auch ein Hohlkreuz und Rundrücken, wobei ich nicht weiß, ob es damit zusammen hängt. Auf jeden Fall sind die Zahnschmerzen und Übelkeit und so starke Verkrampfungen, dass Sport anfangs richtig weh tut, zu stark um es weiter auszuhalten.

      Auf der Seite der KVB gibt es diese Diagnoseliste (pdf).

      Ich bin mir nun noch nicht ganz sicher, was es mit ZN1/ZN2 auf sich hat. ZN1 bezieht sich wohl auf Kinder (bis 18 Jahre). ZN2 dann auf Erwachsene.


      Ich möchte vermeiden, dem Arzt irgendeinen Quatsch vorzuschlagen, der mich wohlmöglich am Ende nicht betrifft. So gut kenne ich den Arzt noch nicht.

      Kennt sich jemand damit besser aus oder kann noch nähere sagen wann genau man ein Recht dazu hat?

      The post was edited 1 time, last by kastenfrosch ().

    • @kastenfrosch

      Ich orientierte mich an diesem Dokument der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Ich hatte damals das gleiche Problem mit den Abkürzungen, die in dem Dokument nicht definiert sind. Ich kann dir leider nicht mehr sagen, für was das jeweils steht (habe es vergessen). Ich vermute, dass es dabei um diese Diagnosegruppen/Indikationsschlüssel geht (so lautete die Überschrift in den Tabellen) und dass ZN für "Zentrales Nervensystem" steht. Wieso 1 und 2 jeweils Erwachsene und Kinder bedeuten könnte, dafür habe ich keine Belege gefunden. Hier kann man es aber recht gut ableiten. Beim Link einfach hinten die 1 durch eine 2 ersetzen, dann kommt man zu ZN2.

      Im Heilmittelkatalog würde ich raussuchen, welche Art der Anwendung für die Problematik vorrangig ("A.vorrangiges Heilmittel") empfohlen wird, also ob KMT (klassische Massagetherapie), KG (Krankengymnastik), MT (manuelle Therapie) oder andere (wie z. B. Fango/Wärmepackung). Die Ärztin sollte dann sinnvollerweise bei Diagnose bzw. auf dem Formular die in der Tabelle genannte "Leitsymptomatik" hinschreiben. Ich hatte das damals auch nachgeschaut und auch, wieviele Einheiten man jeweils bei einer ErstVO verordnet bekommen kann und wie viele bei der FolgeVO.

      Erst wenn die aufgebraucht sind, kann außerhalb des Regelfalles verordnet werden. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das das Gleiche ist, wie eine Feststellung des langfrisitigen Heilmittelbedarfes. Ein langfristiger Heilmittelbedarf besteht entweder, wenn man in dieser Diagnoseliste drinnen steht, oder (soweit ich weiß), wenn das gesondert begründet wird.
      Dazu gibt es hier Formulare und Infos: kbv.de/html/22246.php
      Ich bin leider gerade zu müde, da selbst wieder durchzusteigen. Der Link ist aber sehr zu empfehlen, finde ich.

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().