Problem mit Appetit

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    • 1974 wrote:

      Ich weiss nicht, ob ich das richtig verstanden habe: Obwohl Du sehr gerne isst, bist Du untergewichtig und fastest aber trotzdem? Oder bring ich da was durcheinander
      Das Intervallfasten mache ich aus verschiedenen Gründen.
      Ich habe/hatte insgesamt viel mit Reizüberflutung und Angstanspannungen zu tun und sehe zu,
      mich wo es möglich ist zu entlasten physisch und psychisch.
      Ich hatte Unverträglichkeiten samt Ma/Da Symptomen früher, das habe ich ziemlich reguliert bekommen, mein Gewicht ist stabil, tendentiell untergewichtig war ich schon immer.

      Wenn ich mal mit Essen anfange, neige ich tendentiell eher zum Binchen (also nur noch aus Appetit/ Lust/ Mangelgefühl essen, nicht mehr aus Hungergefühl, da stecken auch emotionale Themen hinter),
      da ist es hilfreich, diese Thematik wenigstens auf einen gewissen Zeitraum zu reduzieren.
      In den ca. 16 Stunden, in denen ich nichts esse, habe ich dann auch keinen Hunger/ Appetit,
      das hat sich irgendwie so reguliert und ist für mich entlastend.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • 1974 wrote:

      ifi wrote:

      Tomi Blum wrote:

      Da ich eh schon 3kilo unter meinem Normgewicht war , hat mich dann eine Infektion "umgenietet" - und die kompetente Ernährungsberaterin im Krankenhaus har mir ersteinmal erklären können , dass ich eben nachts was essen muss um energie fürs Schlafen und Nachdenken zu bekommen, 12h ist zulange ohne.
      Dieser Tip war dann aber individuell für Dich gegeben?Generell kann man das so nämlich nicht sagen. Beim Intervallfasten, was sogar dauerhaft gemacht werden kann, wird z.B. 16-18 Std. nicht gegessen, nur in den verbleibenden Stunden.
      Es ist ggfls. auch völlig in Ordnung immer mal wieder einen Tag nichts zu essen. Für den Körper ist dies eher regenerativ.
      "Man"muss nicht dreimal am Tag essen um gesund zu überleben.

      Doch ist dies natürlich stets individuell zu betrachten.

      Ich esse allerdings sehr gerne, tendenziell lieber roh als gekocht.
      Laut BMI bin ich untergewichtig, nehme aber nicht ab durchs Intervallfasten
      Hi ifi :) Du schreibst zwar an Tomi, aber ich geb trotzdem meinen Senf dazu :d : Aus meiner Sicht stimmt das absolut, was Du schreibst. Intervallfasten oder auch ab und zu mal einen Tag gar nichts essen usw. macht nichts und schaden einem gesunden Organismus nicht.
      Aber DAUERHAFT für jemanden, der sowieso fast unterernährt ist und wahrscheinlich auch einen gewissen Nährstoff-Mangel aufweist, dürfte das doch ziemlich ungesund sein. Ich kann nur für mich sprechen: ich spüre, dass meinem Körper was fehlt, und fühle mich nicht gesund.

      Ich weiss nicht, ob ich das richtig verstanden habe: Obwohl Du sehr gerne isst, bist Du untergewichtig und fastest aber trotzdem? Oder bring ich da was durcheinander :roll:
      da habt ihr recht, das ist für meine jetztige gewichtsabnahme individuel geraten worden, früher habe ich das Intervalfasten sehr bewust beim tanzen am wochenende gemacht, dabei habe ich nie bier getrunken - der energiehaushalt war einfach über 14 tage ausgeglichen,
      ich wollte hier nur meinen eben "individuellen senf" dazugeben und habe dabei wieder von euch dazugelernt, ich schätze den Überblick sehr - auch wenn ich den nicht habe :thumbup:
    • Leseratte wrote:

      Grundsätzlich vermute ich, dass beide Seiten (die Wenig- und die Vielesser) von regelmäßigen Mahlzeiten und Routinen profitieren würden.
      Sehe ich bei mir auch: Frühstück und Abendessen habe ich inzwischen fast jeden Tag, seit ich mir ein Ritual dafür geschaffen / mir als Notwendigkeit eingefordert habe. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass meine Tage einigermaßen planbar sind und meine Abläufe nicht durcheinander gebracht werden. Seitdem halte ich mein Gewicht sogar konstant über 70 Kg
    • Habe mir für die Mahlzeiten Rituale zugelegt. Leider kommt es zwischen den normalen Mahlzeiten immer wieder vor das ich gerne nasche. Denke, das Naschen braucht der Körper aber auch manchmal. Sehe auch zu, dass ich mein Gewicht halte.
    • Hallo zusammen :)

      ich danke allen Beteiligten für Eure Beiträge in diesem Thread. Vielleicht kommen noch neue Einträge hinzu, aber ich denke, es wurde schon vieles gesagt und diskutiert und ich kann speziell für mich bisher Folgendes daraus mitnehmen:
      - ev. Versuche mit Visualisierung? mal herausfinden, ob mich Bilder von Essen "ködern" können
      - Shakes (Milch, Banane, Haferflocken, Erdnussbutter, Proteinpulver ...) können eine gute Ergänzung sein, weil Trinken leichter fällt als Essen
      - Pummelchen hat geschrieben "der Hunger kommt mit dem Essen". Habe ich auch schon so wahrgenommen - mal sehen, was ich draus machen kann. Und vor allem regelmässig etwas essen; auch wenns mal nix Gscheites ist
      - nicht zuletzt: versuchen, Routinen und Rituale einzuführen. Das dürfte ein Hauptschlüssel sein

      Es wird nicht einfach sein, neue Routinen und Rituale einzuführen. Dazu muss ich mir erst ein Konzept erarbeiten. Auch die Regelmässigkeit ist eine Herausforderung. Früher dachte ich: egal wenn ich lange nix esse, der Körper wird es danach umso vehementer einfordern und mit Heisshunger antworten. Falsch gedacht, das Gegenteil ist der Fall: der Körper gewöhnt sich daran, lange Zeit nix zu bekommen und das Hungergefühl verabschiedet sich schleichend.
      LG, der 1974er

      PS. die meisten Fettnäpfchen sind unsichtbar; bitte gib mir Bescheid, wenn ich eins getroffen habe :roll:
    • 1974 wrote:

      Wer kennt das und hat für sich eine Lösung gefunden?
      Ich kenn das relativ gut. Ich esse extrem unregelmäßig und auch nur dann, wenn ich aktiv daran erinnert werde.
      Inzwischen habe ich es zu mindestens drauf, abends etwas zu essen (wohl aber auch nur meist, weil mir abends gesagt wird, dass es essen gibt bzw. ob ich essen möchte). Dazu trinke ich morgens etwas Kakao.
      Hat zwar einige Zeit gedauert, aber wenn man sich etwas dazu zwingt bekommt man es sicherlich hin.
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Habe ein recht ähnliches Problem: Ich habe kein hungergefühl, und esse nur aus Routine, oder wenn irgendwas richtig lecker ist. Ansonsten kann ich problemlos aufs essen verzichten, wobei andere sagen, dass sich das auf meine laune auswirkt, was ich selbst nicht merke. Aktuell habe ich aber kein problem mit untergewicht, weil ich nicht alleine lebe und dadurch ans essen erinnert werde.
    • Ich habe auch das Problem, dass ich weder Hunger habe, noch Appetit. Genaugenommen habe ich auch kein Durstgefühl. Ich habe im Frühjahr bewusst viel gegessen, um aus dem Untergewicht zu kommen.

      Folge: Ich habe mir mein Frühstücksritual versaut und kann seit dem nicht mehr frühstücken. Ich habe morgens immer Müsli gegessen und habe es auch zum Zunehmen genutzt, aus Mangel an für mich akzeptablen Alternativen. Das war wohl einmal Haferflocken zu viel. Jetzt mag ich kein Müsli mehr! Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal passiert. Jetzt fange ich erst Mittags an zu Essen, weil ich morgens kein Brot mag und auch keine Joghurt und überhaupt.

      Kochen ist auch nullkommanicht meins, ich bin sofort satt, wenn ich Essen rieche. Manchmal frage ich mich, wie man sich so anstellen kann. Wenigstens halte ich mein Gewicht, aber es ist mühsam.
    • Parvati wrote:

      Warum kann ich nicht den Appetitlosen etwas von meinem abgeben?
      Ja, genau. Ich hätte mehrere Stunden täglich "ans Essen denken" abzugeben.

      Habe mal gehört, es wird an der Verpflanzung von Darmbakterien geforscht. Es gibt Bakterien, die den Appetit anregen und andere, die das nicht tun. Die Darmflora von Über- und Normal- oder Untergewichtigen ist unterschiedlich. Vielleicht ist es auf diese Art eines Tages möglich, auch Appetit abzugeben. :)
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich bin eher unter Normalgewicht und habe aber gut Appetit. Ich esse einfach weniger als üblich und meist gesünder.
      Aber nur meist. ..ässe ich nicht auch hier und da Kohlehydrate oder Chips. ...Würde ich zu wenig wiegen.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Mir geht's ähnlich wie dem TE. Hungergefühl ist grundsätzlich da, aber der Kopf hat dann meist einfach keine "Lust", was zu essen. :m(:

      Ich hab aber festgestellt, dass ich grundsätzlich wesentlich mehr essen kann, wenn ich (von der Konsistenz her) möglichst verschiedenartige Sachen zu mir nehme. Wenn ich mir hingegen morgens einfach nur Brote schmiere, dann esse ich davon insgesamt garantiert zu wenig. :?

      Und ich muss generell mehr kleine Sachen zwischendurch essen. Wenn ich nur zu zwei oder drei festgelegten Zeitpunkten am Tag "ritualisierte Nahrungsaufnahme" betreiben würde, dann habe ich ausgerechnet in diesen Momenten blöderweise keine Lust und esse zu wenig und hole das dann nie nach. :m(:
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      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Abendstern wrote:

      Und ich muss generell mehr kleine Sachen zwischendurch essen
      Ich tue das, weil nur wenige große Mahlzeiten mir nicht gut tun. Ich habe meist Studentenfutter dabei, manchmal Obst.
      Für den Job auch Brote.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Wie ich schon schrieb, kommt Hunger von regelmäßigem Essen. Dabei ist es erstmal total egal, ob das Nahrungsmittel gut im Rahmen der Gesunden Ernährung ist oder nicht. Hauptsache man isst was. Alles andere geht man an, wenn es möglich ist.

      Castillo Morales Konzept kann auch versucht werden, je nachdem woran es liegt.

      Und Cyproheptadin ist ein Appetitanreger, der vom Arzt verschrieben werden kann.
      ...in der Diagnostik... :nod:

      The post was edited 1 time, last by Pummelchen ().