Diagnostik Einrichtungen und Wartezeiten

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Karou wrote:

      in der Autismus-Ambulanz in Regensburg betrug die Wartezeit im März 3 Monate, ich weiß allerdings nicht, wie aktuell dies jetzt ist.
      Die Termine werden zu Anfang eines Quartals vergeben, sie liegen dann im darauf folgenden Quartal. Am besten gleich am ersten Tag anrufen.
      Also dieses Quartal war es so.
      Morgens aufzustehen und Brötchen kaufen zu gehen kann eine riesengroße Leistung sein. (eine Mitstudentin)
    • Auf der Webseite von der UK Köln wurde die Wartezeit auf den Ersttermin auf 10 - 12 Monate geändert.
      Kann ich so bestätigen am 27. Januar warte ich nach Zustellung des Briefes das ich zum Ersttermin eingeladen werde 10 Monate lang und habe noch keinen Termin.
    • Es scheint als ob einige Ambulanzen ihre Terminvergabe nun umstellen und das vor allem auf Quartalsweise Vergabe. Weil die Sicherheit so größer ist, dass man den Termin nicht wieder absagen (muss). Und weil man selbst auch besser planen kann.
    • Mugwump wrote:

      Wartezeit am UKE Hamburg 3 Jahre
      Wow. Ist das aktuell? Ich hatte mal gehört, dass die extra ihre Diagnostik umgestellt haben und jetzt wohl einen festen Tag dafür haben, damit man nicht so lange Wartezeiten mehr hat. Das ist ja gruselig. Und ganz ehrlich, so kann man doch auch keine Termine vergeben. Da weiß man ja nicht mal mehr, ob jemand überhaupt noch Interesse hat. Da wäre es einfacher Termine immer nur für 3 Monate im voraus zu vergeben und dann immer an einem festen Termin neue zu vergeben.
    • Mugwump wrote:

      Wartezeit am UKE Hamburg 3 Jahre
      Ich habe mich dort vor einem Jahr auf die Warteliste setzen lassen, da war die aktuelle Wartezeit 1,5-2 Jahre. Mir wurde gesagt, nach einem Jahr könne ich nachfragen, wie weit ich auf der Liste nach oben gerutscht bin. Habe ich kürzlich per Mail getan, aber bisher noch keine Antwort bekommen.

      Das mit der langen Warteliste sehe ich zwiespältig. Die Zeit ist echt verflixt lang. Aber: Ich stehe auf der Liste und muss mich um nichts weiter kümmern, ich komme dran, wenn's soweit ist. Müsste ich regelmäßig nachfragen, z.B. einmal im Quartal anrufen, ob ich dieses Mal Glück habe, wäre das für mich viel stressiger.
      Wat mutt, dat mutt. Doch dat, wat mutt, mutt lang nich jümmers hüt.
    • Man bekommt ja noch keinen Termin, sondern wird nur auf die Warteliste geschrieben. Daher ist es vermutlich einkalkuliert, dass jemand -warum auch immer- keine Diagnostik mehr möchte, wenn man ihm einen konkreten Termin anbieten kann. Wenn man keine Telefonphobie hat, macht es einem wahrscheinlich auch nichts aus, einfach den Nächsten auf der Liste anzurufen. Auch wenn es sicher besser wäre, es würde immer brav abgesagt werden.

      Wenn man sagen würde, man vergibt immer am ersten Arbeitstag im Quartal die Termine fürs Quartal, wäre da wahrscheinlich so ein Ansturm, dass es unterm Strich auch nicht weniger Arbeit wäre. Vor allem, weil ja wieder und wieder die gleichen Leute anrufen würden. Das UKE hat rein geographisch gesehen auch sehr wenig "Konkurrenz", bzw. wie meine Psychiaterin es ausdrückte: "Was das angeht, sind wir hier oben echt Entwicklungsland." Da ist es kein Wunder, dass die Warteliste immer länger wird.
      Wat mutt, dat mutt. Doch dat, wat mutt, mutt lang nich jümmers hüt.
    • Hier ein aktueller Eintrag für den Südwesten, hab mich mit der Aussage am Telefon abspeisen lassen, ZI Mannheim ... „gerade sei Aufnahmestopp, ich solle mich im Sommer wieder melden, dann könne geschaut werden ob für den Herbst was frei ist...“.

      Das kann ja gefühlt zur Dauerschleife werden, interessanter ist für mich aber die Vitosklinik in Heppenheim, ich werde da mal anrufen. Danke für diesen Tipp.
      „we must never stop watching the sky with our hands in our pockets“
      (the weakerthans)
    • Powerfix wrote:

      „gerade sei Aufnahmestopp, ich solle mich im Sommer wieder melden, dann könne geschaut werden ob für den Herbst was frei ist...“.

      Das kann ja gefühlt zur Dauerschleife werden,
      Genau das meinte ich mit meinen Ausführungen oben. Da kann dann jemand Glück haben, der das erste Mal anruft und einfach den richtigen Zeitpunkt erwischt und jemand anderes versucht es immer wieder und bekommt möglicherweise erst nach mehreren Versuchen einen Termin. Dann ist es zwar vom terminauslösenden Anruf zum Termin nicht weit, aber vom ersten Anruf aus betrachtet u.U. schon.
      Wat mutt, dat mutt. Doch dat, wat mutt, mutt lang nich jümmers hüt.
    • Mya wrote:

      bzw. wie meine Psychiaterin es ausdrückte: "Was das angeht, sind wir hier oben echt Entwicklungsland." Da ist es kein Wunder, dass die Warteliste immer länger wird.
      Mich wundert es, weil ja in Hamburg angeblich die erste Autismus-Ambulanz in den 70 oder 80ern eröffnete. Da sollte man sich doch mittlerweile drauf eingestellt haben. So schlecht wie das UKE organisiert ist, wundern mich die Wartezeiten aber nicht.

      Ich würde auch nicht mit einer Antwortmail rechnen. Ich erhielt damals die Antwortmail, dass ich anrufen solle. So wenig Barrierefreiheit spricht Bände, zumal ich danach mit der dortigen Ambulanz noch ein unglaubliches Hick-Hack hatte. Ich fand das Personal dort (Telefonsprechstunde) dort unmöglich und eher autismusfeindlich.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Mya wrote:

      @FruchtigBunt: Mit "Entwicklungsland" war gemeint, dass es hier im Norden weit und breit keine andere Spezialambulanz gibt.
      Das hatte ich verstanden. Und ich fand es deshalb erstaunlich, weil Hamburg der erste Ort in Deutschland war, der das Thema Autismus damals in Deutschland aufgegriffen hatte. Da verstehe ich nicht, wieso die Region dahingehend so ein Entwicklungsland ist.