Diagnostik Einrichtungen und Wartezeiten

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    • Pummelchen wrote:

      Also ich meine damit, dass ihr selbst irgendwoher erfahren habt, wie die Wartezeiten tatsächlich sind. Man kann ja oft mal Infos auf den Seiten finden, weiß aber dann nicht, ob da tatsächlich noch diagnostiziert wird und wenn ja, wie lange die Zeiten sind.
      Also meine Diagnostik ist noch nicht lange her. Infos hab ich nur durch Nachfragen erfahren, die stehen nicht auf deren Seite.

      Ich war an der LWL Klinikum Bochum für Psychiatrie im Bereich Zangsstörungen, Persönlichkeitsstörungen.
      Ich fragte sie ob sie eine AS-diagnostik durchführen können. Man sagte das sie das auch machen.
      Man sagte mir das die Wartezeit 6 Monate beträgt aber auch weniger (ab 3 Monate) sein kann.
      Ich habe nach dem Kontakt per email die Fragebögen an mich und Eltern zugeschickt bekommen. Nachdem ich diese mit meiner Mutter ausgefüllt hab, und wieder zurück geschickt hab, habe ich dann genau 6 Monate gewartet bis ich zum Diagnostikgespräch eingeladen wurde. Das war ca im November 2018, also noch nicht so lange her.
      Eine Woche nach dem Gespräch habe ich auch die Diagnose schriftlich per Post bekommen.
    • Ich reihe mal etwas weiter südlich ein, die Vitosklinik Heppenheim mit Dr. Preißmann. Rechnen mit der gesetzlichen KK ab, musste mein Kärtchen abgeben.
      Hatte im Juli angerufen, August ein erstes Gespräch bekommen (aus pers. Gründen aber bis Sept. verschoben) und jetzt muss ich bis Ende Januar warten für die letzten beiden Termine. Wären in meinem Fall dann also 3 Termine insgesamt. Ob diese Zeitspanne von dann insgesamt 6 Monaten vom Erstgespräch bis Diagnostikende allerdings dort die Norm ist oder ich eben zeitlich nur Glück hatte weiß ich jetzt nicht,aber vielleicht hilfts jemandem.
      Fragebögen etc hab ich keine bekommen, hab aber auch direkt im Erstgespräch gesagt dass ich bspw. für einen Elternfragebogen niemanden habe, der den ausfüllen kann, weil zu Menschen aus meiner Kindheit kein Kontakt mehr besteht.
    • Pummelchen wrote:

      Das finde ich aber interessant. Ich stand mit Kiel in Kontakt und davon wurde nichts gesagt. Das wäre dann ja etwas fies, wenn man erst einen Termin bekommt und dann nachher nicht von der Kasse bezahlt wird.
      Du hattest geschrieben, es gab personelle Änderungen. Vielleicht ist das nun anders als Anfang des Jahres. Frag lieber nochmal nach.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • AspiIT wrote:

      Uniklinik Köln 6-8 Monate
      Stimmt momentan so nicht, die Wartezeit ist länger. Ich habe mich dort Ende Januar angemeldet und am 31.10. Termin. Das sind 9 Monate. Und den Termin habe ich auch nur bekommen, weil kurzfristig jemand abgesagt hat. Die normale Wartezeit ist daher momentan länger.

      Meinen ersten Versuch hatte ich in der Autismusambulanz der Uniklinik Dresden, dort liegt die Wartezeit bei ca. 12 Monaten. Allerdings empfehle ich diese Einrichtung nicht im fortgeschrittenen Erwachsenenalter mit sehr guten Kompensationsfähigkeiten, da fehlt denen einfach Erfahrung.
    • Fighter93 wrote:

      diese Zeitspanne von dann insgesamt 6 Monaten vom Erstgespräch bis Diagnostikende allerdings dort die Norm ist oder ich eben zeitlich nur Glück hatte weiß ich jetzt nicht
      @Fighter93
      Dort bin ich auch gerade in der Behandlung. Erster Termin Ende August, zweiter war eigentlich für den 23.12 angesehen, aber den hat sie wegen sich selber nun auf den 26.11 verschoben. Dritter Termin 30.12.
      Sie hat für mich aber auch gerade die Lücken gesucht, die es dieses Jahr noch gegeben hat. Da es ihr wichtig war, dass ich schnell genug Hilfe in Anspruch nehmen kann, gerade auch wegen meiner Ausbildung.
      Also ich denke, dass der Zeitraum recht gut passt mit 6 Monaten.

      Ich hatte Ende Juni dort angerufen und den Termin für Ende August erhalten. Ist also von der Wartezeit her auch nicht schlecht. Man sollte aber dazu sagen, dass sie wohl nur noch gewisse Landkreise und PLZs aus Hessen macht - das hatten die mir am Telefon auch schon gesagt. Da ich aber aus 35... komme und ich zuvor mit ihr geschrieben hatte, war das für die am Telefon keinerlei Problem, dass ich von weiter weg gekommen bin.

      Ich habe den Elternfragebogen bekommen, den mein Vater ausgefüllt hat. Weitere Fragebögen werden wohl beim zweiten Termin mündlich besprochen. Beim dritten wird dann eher über die Diagnose selber gesprochen, was das für einen selber bedeutet usw.
    • Spero wrote:


      Meinen ersten Versuch hatte ich in der Autismusambulanz der Uniklinik Dresden, dort liegt die Wartezeit bei ca. 12 Monaten. Allerdings empfehle ich diese Einrichtung nicht im fortgeschrittenen Erwachsenenalter mit sehr guten Kompensationsfähigkeiten, da fehlt denen einfach Erfahrung.
      @Spero
      Oh, das ist interessant zu wissen. Ich habe zwar schon die Diagnose, hatte aber mal überlegt, nach Dresden zu ziehen, um an der dortigen Uniklinik Therapieangebote im Bereich Autismus wahrnehmen zu können (wobei die auch recht mau waren). Kennst du dich denn mit den dortigen Therapieangeobten für Erwachsene aus?
    • FruchtigBunt wrote:

      Kennst du dich denn mit den dortigen Therapieangeobten für Erwachsene aus?
      Die Einrichtung ist hauptsächlich für Kinder und jugendliche vorgesehen. Es gibt wohl aber auch Angebote für Erwachsene. Mein Psychologe arbeitet selbst auch für die Ambulanz und der ist schwer in Ordnung. Ob die Angebote was für dich sind, kann ich leider nicht sagen.
      Die Diagnostik war jedenfalls sehr nach Schema und Lehrbuch, auf spezielle Besonderheiten wurde da nicht eingegangen. Kompensation spielte dort keine Rolle.
    • FruchtigBunt wrote:

      Machst du dann eine Autismustherapie ambulant beim niedergelassenen Psychotherapeuten oder direkt in der Ambulanz?
      Eine spezielle Autismustherapie mache ich nicht, da ich ja noch keine entsprechende Diagnose habe, nächste Woche startet ja der zweite Versuch in Köln. Ich bin aber in Therapie bei einem Psychologen, der auch für die Autismusanbulanz arbeitet und auch als niedergelassener Psychologe tätig ist. Er kennt sich mit dem Thema gut aus und hat mir in vielen Dingen weiterhelfen können. Insbesondere, wenn es um meine eigenen Bedürfnisse geht.

      FruchtigBunt wrote:

      Bist du erwachsen oder Jugendlicher?
      Na ja, ziemlich erwachsen würde ich sagen, also jenseits der 50. ;)
    • FruchtigBunt wrote:

      So ein Glück hätte ich auch gerne.
      Das war nicht nur Glück. Ich habe auch nachgeholfen, indem ich mich beim Tag der offenen Tür der Ambulanz habe durchringen können jemanden anzusprechen. Mein Glück war, daß das genau der Richtige war und er mir anschließend angeboten hat zu ihm zu Therapie zu kommen.
    • Spero wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      So ein Glück hätte ich auch gerne.
      Das war nicht nur Glück. Ich habe auch nachgeholfen, indem ich mich beim Tag der offenen Tür der Ambulanz habe durchringen können jemanden anzusprechen. Mein Glück war, daß das genau der Richtige war und er mir anschließend angeboten hat zu ihm zu Therapie zu kommen.
      Entschuldige, ich hatte es nachlässig formuliert. "Glück" muss so klingen, als hättest du nichts dafür getan. Das wollte ich damit nicht sagen. Ich war nur etwas neidisch auf deine Situation und habe die falschen Worte gewählt.

      Die Idee finde ich sehr gut (jemanden beim Tag der offenen Tür anzusprechen). :thumbup: Es sei dir vergönnt, dass sich das positiv ausgezahlt hat.
    • Ljos wrote:

      Ich hatte Ende Juni dort angerufen und den Termin für Ende August erhalten. Ist also von der Wartezeit her auch nicht schlecht. Man sollte aber dazu sagen, dass sie wohl nur noch gewisse Landkreise und PLZs aus Hessen macht
      Ja stimmt, da hab ich jetzt nicht dran gedacht das zu erwähnen. War bei mir kein Thema, komme von nicht so weit her zu Heppenheim und bin damit sogesehen ziemlich gut in diesem Kriterium aufgehoben.

      Was die weiteren Termine angeht, hatten wir sie nur vereinbart und nicht weiter drüber gesprochen was da passieren wird. Sie sprach von "weitere Tests zur Abklärung". Ich bin gespannt, denn mein Erstgespräch verlief etwas, hm naja ich würde aus meiner Sicht sagen seltsam. Ich lass das im neuen Jahr dann mal auf mich zu kommen und schaue, wie die weiteren Termine verlaufen - hoffentlich anders als der erste.
    • Surprised wrote:

      Was war denn seltsam?
      Naja also sie hat sich bei mir sehr an einem relativ kurzen Fragebogen langgehangelt und sobald ich gerade mit einem Antwortsatz fertig war, sprang sie zur nächsten Frage sodass das gesamte Gespräch keine 30 Min war (bei der Terminvereinbarung hieß es ich soll etwa 1 Std einplanen) und ich mit einem Gefühl raus bin, dass ich eben nicht gut erläutern konnte, was andere und ich selbst an mir beobachten/auffällt, was mich zur Diagnostik bewogen hat. Ich hatte aber im Gespräch auch nicht den Eindruck, dass ich an irgendeiner Stelle noch Ergänzungen hätte machen können. Das empfinde ich für mich als seltsam, also das kein Raum für erweiterte Antworten oder Erklärungen zu Antworten war - zumindest in meiner Wahrnehmung. Aber ich habe eben Hoffnung, dass es bei den nächsten Terminen einfach anders wird. Vielleicht wars einfach ein blöder Tag mit unguten Umständen, weiß ich nicht.
    • Ah, danke fürs Erläutern. Vielleicht war der Fragebogen diese Kurzfassung vom ADI-R und da kenne ich es auch so, dass es um eher "kurze" Antworten geht und nicht um eine ausführliche Schilderung zum Thema

      Fighter93 wrote:

      was andere und ich selbst an mir beobachten/auffällt, was mich zur Diagnostik bewogen hat
      Surprised by the joy of life.