Jobwechsel, ich hab mich getraut

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    • Au weia, so ein alter Drachen! 8o

      Meine Chefin ist ihm ähnlich aber nicht ganz so schlimm. Aber sie hat auch schon Kolleginnen zusammengebrüllt, und meine Stelle hatte sie schon zweimal im Internet ausgeschrieben.... :nerved:

      Man darf auch um keinen Preis widersprechen, und das fällt mir mega schwer. Wenn Chefin was sagt, muss man sagen: Jepp, wird gemacht!" Auch wenn es kompletter Schwachsinn ist.

      Auch sich rechtfertigen ist schon grenzwertig, aber das schaffe ich nicht immer, es sein zu lassen. Zu unrecht beschuldigt werden, regt mich echt auf!

      In den letzten Jahren sind sieben hochkompetente Mitarbeiterinnen gegangen, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben. (Wir sind nur 13 Mitarbeiterinnen.... :roll: )

      Was mir jetzt gerade zugute kommt, ist der akute Fachkräftemangel..... 8-)

      Meiner Chefin fehlen im Moment zwei volle Stellen...... :) Und jedes Mal wenn ich den Eindruck habe, sie ist nicht zufrieden mit mir aus welchem Grund auch immer, sage ich mir: Sie kann mir ja die Kündigung geben.... :lol: :fun:
      Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Kraft! Pass gut auf Dich auf!
      Immer wenn mir jemand sagt ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin sehr erleichtert...... :d
    • Schneckentanz wrote:

      Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Kraft! Pass gut auf Dich auf!
      Dem schließe ich mich an, @DarkLizard!


      Ich hatte auch mal einen Chef, der nach außen sehr freundlich auftrat aber sein Personal regelmäßig zusammenstauchte. Er hatte nahezu jeden Tag heftige, cholerische Anfälle und hat die Schuld für Dinge, die er verbockt hat, grundsätzlich bei Anderen gesucht. Ich hatte ca. ein 3/4 Jahr das "Vergnügen" diesem Typen fast täglich mehrere Stunden im OP zu assistieren. Als er mich gleich am ersten Tag wegen nichts anschrie, flüsterte mir ein OP-Pfleger ins Ohr: "Nicht persönlich nehmen. Am besten in ein Ohr rein, aus dem anderen raus."

      Ohne den Rat des OP-Pflegers zu befolgen, hätte ich es dort ganz sicher keine 2 Wochen ausgehalten. Die cholerischen Anfälle des Chefs waren allesamt ungerecht und abscheulich.

      Zu kündigen wäre für mich auch kaum eine Option gewesen. Damals herrschte ein großer Mangel an Stellen für meinen Bereich.

      Zum Glück war dieser Chef kurz vor dem Pensionsalter, als ich dort anfing. Er hätte garantiert noch weitergearbeitet, bis er tot umfiel, wenn es nach seinem Willen gegangen wäre. Da es sich aber um den öffentlichen Dienst handelte, musst er mit etwas über 65 Jahren gehen.

      Sein Nachfolger war der einzige, menschenfreundliche, normale Chef, den ich je hatte. Die ganze Abteilung ist nach dem Wechsel regelrecht aufgeblüht. Plötzlich bekam man Wertschätzung für seine Arbeit. Und man brauchte seine Ohren nicht mehr "auf Durchzug" zu stellen. Für mich hatte es sich also damals gelohnt, die Sache einfach auszusitzen. Nur hatte ich natürlich den Vorteil zu wissen, dass die Zeit mit diesem Ekel begrenzt ist. Allerdings wusste ich natürlich auch nicht, was sein Nachfolger für ein Mensch sein wird.
    • Zum Glück habe ich in der Firma mit den aller obersten Chefs nie was zu tun. Allerdings machen mich die Entscheidungen der ach so cleveren :irony: Manager oft wütend und bringen mich ins schwitzen... Man muß machtlos zusehen, wie die die Firma vor die Wand fahren (RW) :x Wenn es "eng" wird, ver*issen die sich, finden schnell eine andere Firma und die normalem "Malocher" stehen auf der Straße. Nun ja... Bei den direkten Vorgesetzten hatte ich bisher einen komplizierten, einen etwas noch komplizierteren und aktuell einen wirklich guten. Der letztere wird aber nicht mehr sehr lange bleiben, da er letztens 60 geworden ist.

      Zurück zu den "Ekel-Chefs"... Ich habe zwar keinen Tipp, wie man sie (legal... :twisted: ) los wird, aber wenn ich mich über die Chefs ärger, dann gucke ich mir ganz gerne mal dieses Video an -> KLICK :lol:
    • So eine Chefin hatte ich auch mal. Es war meine erste Stelle nach dem Studium, und ich war ihre einzige Mitarbeiterin. Ihre Spezialität waren widersprüchliche Anweisungen, und egal, wie ich es dann gemacht habe, es war immer falsch und ich wurde zusammengestaucht. Habe ich gründlich gearbeitet, war ich ihr viel zu langsam, habe ich schnell gearbeitet und es unterliefen Fehler, war das erst recht eine Katastrophe. Habe ich Unterlagen in ihr Fach gelegt, dann hat sie mich angemotzt, dass sie sie dort nicht findet, ich soll ihr die Sachen direkt auf den Schreibtisch legen. Habe ich ihr Sachen direkt auf den Schreibtisch gelegt, hat siie mich angemotzt, dass es dort untergeht, die Unterlagen gehören in ihr Fach. Immer hat sie mir vorgeworfen, ich könnte nicht selbstständig arbeiten, aber wehe, ich habe mal irgendeine Kleinigkeit selbst entschieden, ohne mich mit ihr im Detail abzusprechen, dann war die Hölle los.

      Es war meine erste Stelle, wie gesagt. Ich habe ihr tatsächlich geglaubt, dass ich eine miserable Mitarbeiterin bin, habe mich immer bemüht, es besser zu machen, und immer wieder Kritik zu hören bekommen. Ich dachte schon, ich bin fürs Berufsleben total ungeeignet, weil zu doof.

      Nach drei Jahren Elend habe ich mich wegbeworben und festgestellt, dass nicht alle Chefs so sind, ganz im Gegenteil. Und dass das ständige Angemotztwerden nicht daran liegt, dass ich etwa besonders doof wäre ... eine wichtige Erkenntnis...
      Käme ich heute noch mal in so eine Situation, ich würde mich schnellstmöglich wegbewerben.
      I have my books
      And my poetry to protect me
    • ... und diese Chefin war auch nach außen hin eine ausgesprochen liebenswürdige Dame, ich habe selbst von Kollegen, die nicht mit ihr zusammenarbeiten mussten, immer mal wieder zu hören bekommen, was für ein Glück ich doch hätte mit so einer netten Chefin.
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    • Hm ich frage mich gerade ob ich zu hohe Ansprüche habe, oder andere einfach Pech. Also mein Chef ist kein Choleriker und fachlich hat er auch was drauf, ich halte ihn trotzdem für einen Arsch, weil er sehr intransparent ist und hintenrum, also er spricht vor allen immer ganz nett etc. aber im Zweitergespräch ist er nicht mehr ganz so nett und versucht einen zu dem zu bringen was er will, auch wenn man es nicht will. Aber zumindest wird er nie offen beleidigend oder wird laut, dafür ist er aber auch zu klug.
      Bei Jemandemd er brüllen würde wäre ich vollkommen überfrodert.
    • Mein Chef ist auch Kunden gegenüber ein Arsch. Er macht da keine Unterschiede. Trotzdem läuft der Laden...

      Mit "Wegbewerben" hab ich versucht, aber alle Alternativen die mich interessiert hätten werden schlecht bezahlt oder gehen voll aufs Kreuz (=Rücken), da der Arsch leider gut bezahlt und ich momentan keine Idee habe was ich sonst noch machen wollen würde, versuche ich dort zu überleben. Ich würde auf jeden Fall einen Job bekommen, aber ich möchte was machen was mir Spaß macht und nicht "irgendwas". Der Job jetzt macht Spaß - wenn man sich den Chef wegdenkt.

      Zum Thema mit dem Auto über den Hof fahren müssen: Ich finde vor dem Büro kaum einen Parkplatz, hatte mich mal kurz hingestellt wo die Kunden parken dürfen - gab ein Riesentheater. Auf meinen Kommentar dass nichts anderes frei ist meinte der Chef ich soll ihn das nächste Mal anrufen wenn ich keinen Parkplatz finde. Ne is klar, wie bescheuert ist das denn.
    • DarkLizard wrote:


      Zum Thema mit dem Auto über den Hof fahren müssen: Ich finde vor dem Büro kaum einen Parkplatz, hatte mich mal kurz hingestellt wo die Kunden parken dürfen - gab ein Riesentheater. Auf meinen Kommentar dass nichts anderes frei ist meinte der Chef ich soll ihn das nächste Mal anrufen wenn ich keinen Parkplatz finde. Ne is klar, wie bescheuert ist das denn.
      Tjo, leider sind viele Menschen extrem irrational und verlangen Dinge, die objektiv keinen Sinn ergeben.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.