Erfahrungen mit Dr. Gerd Teschke

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    • Erfahrungen mit Dr. Gerd Teschke

      Hallo Aspies und Aspiefreunde,

      hat jemand unter Euch von Dr. Gerd Teschke zufällig schon mal ein Gutachten anfertigen lassen?

      Also nicht Diagnostik, sondern ein Gutachten, z.B. für ein Gerichtsverfahren oder für eine Behörde.

      Ich wüsste gern, ob es aus Eurer Sicht professionell und ärztlich kompetent angefertigt wurde.
    • Ja, ich habe ein diagnostisches Gutachten und ein Gutachten für die Universität anfertigen lassen. Beides korrekt und professionell. Wurde problemlos umgesetzt und alle Stichworte für den Nachteilsausgleich den ich brauchte waren drin. Demnächst wird er auch ein extra Gutachten für den Antrag eines SBA für mich anfertigen.

      Also aus Sicht der Uni und meiner Sicht war das entsprechende Gutachten professionell und kompetent.
    • Update:
      Schade, aber leider habe ich mit ihm alles andere als gute Erfahrungen gemacht. War sogar einer der schlimmsten Gutachter, den ich je hatte. Und das liegt nicht an meinem Frust über das Gutachten, im Ergebnis waren wir uns sogar einig. Dennoch: Nie wieder! Aber gutes Beispiel ist das schon... dafür, wie subjektiv Eindrücke und Erfahrungen sind.
      Mehr möchte ich dazu aber nicht öffentlich hier schreiben.
    • Hallo zusammen,

      ich erlaube mir, hier auch meine hoffentlich unvollständige Erfahrung zu teilen.
      Ich war bei Herrn Teschke zur Diagnostik. Dabei war alles völlig ok und gut.

      Allerdings war das bereits vor knapp 3 Jahren. Seither warte ich vergeblich auf ein diagnostisches Gutachten.
      Leider bekomme ich auch keinen Kontakt hergestellt und auf E-Mails wird nicht reagiert.

      Hat jemand mehr bzw. ähnliche Erfahrungen mit ihm und/oder einen Tipp wie ich am besten vorgehen sollte?

      Vielen Dank!
    • MangoMambo wrote:

      @Niklas22 ja und ja. Meine Krankenkasse hat aber von der Rechnung einen Teil im Nachhinein übernommen glaube ich.

      Hatte von ihm auch die Notwendigen Gutachten und Empfehlungen bekommen um die notwendigen Hilfen für meinen Alltag zu organisieren.
      Achso OK... Das ist ja gut...

      Hattest du davor auch schonmal eine Diagnostik durchlaufen lassen, wenn ich fragen darf?
    • Diese Formulierungen klingen für mich ganz schrecklich. Ihr habt doch (hoffentlich) keine Diagnosen gekauft?

      [Einmal Autismus-Spektrum-Störung, bitte. - Gern, darf's noch was dazu sein? - Mittelgradige Depressionen wären gut. - Das macht dann... ]

      Ihr habt als Privatpatienten die Leistung der Diagnostik bezahlt, oder?
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @Kayt nein, haben wir nicht. Er hat bei mir mehr als 7 Stunden sehr ausführlicher Diagnostik und Anamnese gemacht auch mit meiner Mutter und mich dabei unterstützt Hilfe zu bekommen. Er hat auch Differentialdiagnosen abgeklärt.

      Nur weil ein Arzt seine Kassenzulassung auslaufen lässt, ob Psychiater oder Dermatologe, ist es immer noch ein Arzt.

      Ich habe die Diagnostik Leistung bezahlt und wollte eine gute und gründliche Abklärung, die habe ich auch bekommen. Die Leistung wird nach einem Katalog abgerechnet, wo drin steht welche Diagnostische Leistung wie viel kostet.

      Genau wie du als Privatpatient beim Hausarzt oder Internisten auch die Rechnung für die Diagnostik und Behandlung bekommst, bezahlst und bei der Kasse einreichst.

      @Niklas22 war meine erste Diagnostik. Durfte ja inzwischen einige Stellen in Berlin und Umgebung kennenlernen und muss sagen es war eine der gründlichsten die mir bisher unter gekommen ist und deshalb bin auch froh dort gewesen zu sein, ich wollte mir sicher sein, was es denn nun ist mit mir und auch erklärt bekommen was das für Auswirkungen hat.
    • @MangoMambo Danke für deine ausführliche Erläuterung. So ähnlich dachte ich es mir auch, deshalb finde ich diese "schludrigen" Formulierungen "hat bei XY seine Diagnose gekauft" immer so schlimm, weil dadurch schnell ein falsches Bild entstehen kann.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @Kayt
      Erwartest du, dass ein Arzt umsonst arbeitet? Jeder Arzt rechnet nach GOÄ (bei Privatpatienten) oder EBM (bei gesetzlich Versicherten) ab.
      Vertrittst du generell die Meinung, dass nur Ärzte, die gesetzlich Versicherte behandeln, ihre Gutachten sachgerecht erstellen und Ärzte ohne Kassenzulassung nur wunschgemäße Gutachten mittels Bestechung vergeben? :?

      Ungeachtet dessen würde ich selbst nicht zu oben genanntem Arzt gehen, weil er mir zumindest schlecht organisiert und unzuverlässig erscheint. Zum Rest kann ich nichts sagen.

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    • Kayt wrote:

      deshalb finde ich diese "schludrigen" Formulierungen "hat bei XY seine Diagnose gekauft" immer so schlimm, weil dadurch schnell ein falsches Bild entstehen kann.
      Wieso hast du dieses Bild denn dann selbst in die Welt gesetzt?
    • Schreibe ich wirklich so ungenau? (Das ist keine rhetorische Frage). Dass ich mich an Formulieren im Stil von "Diagnose kaufen/ viel für meine Diagnose bezahlt o.ä.) störe, sollte doch eigentlich in dem Sinne derer sein, die sich auf Privatrechnung haben diagnostizieren lassen. :?
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @FruchtigBunt Das habe ich doch gar nicht.

      Niklas22 wrote:

      Musstest du für die Diagnose bezahlen?

      Oblomow wrote:

      Ich habe auch eine Diagnose bekommen und viel Geld dafür bezahlt.
      Ich habe mich zu derlei Aussagen geäußert, aber das stammt ja wohl nicht ursprünglich von mir.

      Edit: Und nicht nur in diesem Thread habe ich schon ähnliche Formulierungen gelesen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • @Kayt
      Das musst du am Besten wissen, wieso du einem Arzt unterstellst, dass man dort möglicherweise Diagnosen erkaufen könnte. Und was du mit deiner Frage bezwecken wolltest, wirst auch du selbst am Besten wissen. Mir ist es egal. Ich fand es nur unsachgemäß, anzudeuten, dass Gutachten dieses Arztes "erkauft" sein könnten. Es klang nach einer pauschalen Aburteilung von nicht kassenärztlich zugelassenen Ärzten.

      Ich denke, du hast die Aussage "ich habe viel Geld dafür bezahlt" falsch gedeutet. Man kann auch viel Geld an einen Arzt zahlen (nämlich genau das, was die Leistung nach GOÄ kostet), ohne dass man dabei etwas in dem Sinne erkauft, dass es eine Wunschdiagnose wäre.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().