Asperger mit Intelligenz kompensieren

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    • 70Quadrillionen wrote:

      Tuvok wrote:

      Maja.010 wrote:

      Ist es möglich Defizite, die das Asperger Syndrom mit sich bringt, durch Intelligenz zu kompensieren?
      Ich mache es genau umgekehrt: ich kompensiere meine hohe Intelligenz mit den Defiziten des Asperger Syndroms, so dass ich gar nicht so schlau wirke, wie ich eigentlich bin. :d :irony:
      Steht dies so in Deinem Diagnoseschreiben? - Also, ich meine nur den Teil mit der "hohen Intelligenz"? ;)
      Soweit ich mitbekommen habe, gibt es im Diagnoseschreiben der UK Köln eine andere Wendung im Schreiben, wenn die Intelligenz über dem Durchschnitt liegt und der Patient hierdurch hochkompensierend ist.
      Die Formulierung ist hier auch irgendwo schon mal genannt worden. Erinnere mich jetzt gerade nicht.
      Meinst du vielleicht "Atypischer Autismus"? Das sagt man, wenn man nicht alle Kriterien sieht, aber dennoch so viel, dass es im Spektrum liegt.

      @Tuvok geht mir genauso, aber leider treffen sie sich nicht immer, so dass ich doch noch oft ziemlich "daneben" wirke!
    • 70Quadrillionen wrote:

      Steht dies so in Deinem Diagnoseschreiben? - Also, ich meine nur den Teil mit der "hohen Intelligenz"?
      Ja:

      Befundbericht wrote:


      Am 1.10.2014 führten wir zur Überprüfung der intellektuellen Leistungsfähigkeit mit Ihnen den IST 2000 R durch. Für die verbale Intelligenz wurde ein Normwert von 126 erreicht, der Normwert für die numerische Intelligenz liegt bei 132, der Normwert für figurale Intelligenz bei 96, der Normwert für schlussfolgerndes Denken Teil 1 liegt bei 127, der Normwert für schlussfolgerndes Denken Teil 2 liegt bei 120 und der Normwert für Wissen bei 144. Somit verfügen Sie über eine hohe intelligenz.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • 70Quadrillionen wrote:

      Soweit ich mitbekommen habe, gibt es im Diagnoseschreiben der UK Köln eine andere Wendung im Schreiben, wenn die Intelligenz über dem Durchschnitt liegt und der Patient hierdurch hochkompensierend ist.
      Steht in deinem Diagnosebericht, dass du hochkompensierend bist? Bei mir steht's nicht drin, aber subjektiv betrachtet bin ich hochkompensierend (bin mir allerdings nicht sicher, ob es in meinem Fall der passende Begriff ist). Im Hinblick auf die Intelligenz liege ich laut Diagnosebericht "nur" im durchschnittlichen Bereich.
    • @FrauEva um auf deine Frage bezüglich Pubertät einzugehen: ja, mir ging es auch so.
      Ich war schon immer von der Schule gestresst und nicht so oft dort (war auch oft krank durch den Dauerstress) aber in der 11. war dann alles zu viel und ich bin gar nicht mehr hin.
      Diagnose gab es damals (Ende der 90er) in Niederbayern noch nicht. Meine Mutter war sowieso überfordert was man ihr im Nachhinein aber nicht zum Vorwurf machen kann. Vielleicht wäre es mit Diagnose besser gelaufen, keine Ahnung. Ich kam dann ins Internat, das hat mir gut getan. Kleine Schule, feste Struktur, ruhige Umgebung (Alpenrand), und hab dann dort Abitur gemacht.
      You’ll stop caring what people think about you when you realize how seldom they do.
    • Grübler_1988 wrote:

      Grübler_1988 wrote:

      70Quadrillionen wrote:

      Soweit ich mitbekommen habe, gibt es im Diagnoseschreiben der UK Köln eine andere Wendung im Schreiben, wenn die Intelligenz über dem Durchschnitt liegt und der Patient hierdurch hochkompensierend ist.
      Steht in deinem Diagnosebericht, dass du hochkompensierend bist?
      @70QuadrillionenSteht das so in deinem Diagnosebericht?
      Nein, bei mir selbst steht so etwas nicht im Diagnosebericht. Allerdings steht bei mir drin, dass ich ein überdurchschnittliches verbales intellektuelles Niveau bei einem durchschnittlichen intellektuellen Niveau habe. Dieses liegt allerdings am "oberen Ende" des Durchschnitts (IQ von 110, Verbalteil: 130).

      Ich meine mich zu erinnern, dass jedoch bei @zaph solch eine Formulierung gegeben wurde - im Hinblick auf 'hochkompensierend'.

      Wir können uns gerne per PN über die genaueren Formulierungen unterhalten, wenn Du magst.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...

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