Umfrage Autismus und Glyphosat

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    • Umfrage Autismus und Glyphosat

      Bestehen bei Autisten Risiken/Anhaltspunkte für Chlostridienbefall? 31
      1.  
        Ich habe oft Magen-Darmprobleme. (15) 48%
      2.  
        Meine Mutter hat während eines Teils der Schwangerschaft in der Nähe von Feldern/Golfplätzen/Bahngleisen/Sportplätzen o.ä. gewohnt. (wo wahrscheinlich Glyphosat versprüht wurde) (5) 16%
      3.  
        Ich habe in der frühen Kindheit viele Antibiotika bekommen. (4) 13%
      4.  
        Ich kam per Kaiserschnitt auf die Welt. (2) 6%
      5.  
        Ich wurde nicht gestillt, sondern mit Milchpulver gefüttert. (10) 32%
      6.  
        Ich esse viele Fertigprodukte / viel Imbiss. (7) 23%
      7.  
        Ich hatte/habe eine Darmpilzerkrankung. (4) 13%
      8.  
        Ich habe nie oder sehr selten Magen-Darm-Probleme. (14) 45%
      Ich habe einen Artikel zum Thema Glyphosat bzw. Herbizide und Autismus gelesen: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6024569/

      Deshalb die folgende Umfrage: Sie richtet sich an AutistInnen und Betreuer von AutistInnen, es geht dann eben um den/die Betroffenen.

      Die Fragen sind indiskret, aber ich finde es wichtig, in diese Richtung nachzufragen. Deshalb bin ich für jede Antwort sehr dankbar.
    • So lange gibts das Zeug noch gar nicht ^^
      Ich zumindest war da schon lange auf der Welt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Menschen im Autismusspektrum gab es sicher schon immer. Es kann aber möglich sein, das solche Einflüsse die Gene beeinflussen und die Entstehung von Autismus versterken oder begünstigen, das weiß man aber (noch) nicht, sind alles nur Vermutungen.
      Die gleiche Vermutung hat man auch generell bei den Gegen, wenn man überlegt wieviele Autisten die Verhaltensauffälligkeiten von ihren Eltern geerbt haben, die diese Dinge teilweise auch aufweisen aber eben nur etwas. Und das gleiche sagt man auch über den Einfluss von Plastik, Süsstoff, Zucker und weiß nicht was noch alles. Manche Farbstoffe sollen auch die Aufmerksamkeit verändern und Konzentrationsprobleme verursachen (man kann das als Warnhinweis auf manchen aus China stammenden Lebensmittel lesen) aber früher waren diese Dinge ganz normal in Süßigkeiten und golten als ungesund aber unbedenklich. Ich glaube aber nicht das meine Konzentrationsprobleme daher habe, da ich mich nicht davon ernährt hab, ich habe Süßkram generell eher selten bekommen.
    • Illi wrote:

      Glyphosat weist chemisch Parallelen zu Agent Orange auf und wird von Monsanto seit 1971 verkauft. Vorher gab es sicher auch schon Herbizide.
      1971 war ich auch schon lange den Windeln entwachsen.
      Da Du explizit nach Glyphosat fragtest interessieren andere Mittel gar nicht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ich habe zwar oft Durchfall, aber von dem anderen trifft nichts auf mich zu. Ich kam nicht per Kaiserschnitt zur Welt, ich wurde normal gestillt, habe keine Fertigprodukte (als Kind) gegessen, keine Antibiotika bekommen, keinen Darmpilz gehabt, und wir haben in einer Umgebung gewohnt, wo es nur Nebenerwerbslandwirtschaft (für den Eigenbedarf) gab, da wurde nicht gespritzt, keine Großbauern in der Gegend.
      Was Fertigprodukte angeht, die esse ich jetzt als Erwachsene schon, aber ich glaube nicht, dass das was ausmacht. Meine Darmprobleme haben etwa mit 20 Jahren angefangen, das war also nach der Kindheit und bevor ich selbstständig wohnte. Erst als ich selbstständig wohnte, habe ich mit den Fertigprodukten angefangen. Meine Mutter hat immer selbst gekocht und auch oft das selbst angebaute Gemüse verwendet. Ich denke, dass ich Reizdarm oder sowas habe.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Ich verstehe die Zusammenhänge auch nicht. Sind die Daten für eine Studie gedacht? Bevor ich die Fragen beantworte würde ich schon gerne wissen, welche Rückschlüsse du zu welchem Zweck daraus ziehen möchtest.
    • Ich hatte kürzlich eine schwere Infektion mit Clostridium dificile und habe mich da gefragt, ob ich in dieser Zeit autistischer bin. Aber ich meine die Ausprägungen waren nicht schlimmer gewesen.
      Ich meine sowas gelesen zu haben wie: Bei Neugeborenen besteht der Darm zu 50-60% mit diesen Bakterien, die Babies aber dagegen immun wären, oder so...
      When nothing goes right ... go left.

      The post was edited 1 time, last by Teddy1 ().

    • Das ca 30% der Autisten von Magen Darm Problemen betroffen sind kann nach aktueller Studienlage auf Unterschiede im Stoffwechsel zurückzuführen sein.

      Im Thread Gfcf Ernährung habe ich eine kleine Auswahl an Studien und Links zu den Thema gepostet. Es gibt dort eine Komorbität.


      Ach ja und vor einigen Jahren wurde eine Studie durch die Grünen in Auftrag gegeben, bei der erhöhte Konzentration von Glyphosat in der Muttermilch festgestellt würde.

      Das Buch "The environmental and genetic causes of Autism" Von James Lyons-Weiler ist in dem Zusammenhang auch empfehlenswert. Allerdings nur auf Englisch. Eine relativ objektive sehr detaillierte Auswertung verschiedener Studien und Metastudien und mögliche Ursachen für die Ergebnisse werden diskutiert.

      The post was edited 1 time, last by MangoMambo ().

    • Den Artikel habe ich nicht gelesen (Englisch ist mir zu schwer).

      Ich bin zwar in der Landwirtschaft aufgewachsen, aber bin eher der Meinung, dass 1) die Gene mit schuld sind und 2) hatte ich schwerere Geburtskomplikationen (wodurch vielleicht "Hirnschäden" entstanden sind).
      Milchpulver, Fertigprodukte usw. wäre niemals in unserem Haushalt vorgekommen. Selbst Plastik gab es nur wenig.

      Teddy1 wrote:

      Ich hatte kürzlich eine schwere Infektion mit Clostridium dificile und habe mich da gefragt, ob ich in dieser Zeit autistischer bin. Aber ich meine die Ausprägungen waren nicht schlimmer
      Durch die Krankheit an sich (im grunde egal welche) würde ich schon "autistischer" einfach weil all meine Pläne usw. gestört werden und ich durch die Krankheit weniger stabil wäre ("dünnhäutig" (RW))

      Antibiotika habe ich erst einmal mit ca. 30 bekommen.
    • Das einzige was ich an meinem Stoffwechsel merke ist, das ich seltener aufs Klo muss als meine Mutter.
      Das war schon immer so, scheinbar ist mein Stoffwechsel etwas langsamer, ich habe aber weder Verstopfung noch Durchfall, sowas kann zwar manchmal vorkommen, ist aber extrem selten.
      Meist weil ich was falsches gegessen habe, oder dementsprechend wirklich wenig getrunken habe.
      Was ich in den mid-zwanzigern bekommen habe ist Magenschmerzen beim Essen von Paprika wenn es rohe Stücke sind oder bei zu viel Rohkost generell und bei Smoothies, die kann ich nur mit Milch verdünnt trinken, sonst bekomme ich starke Magenkrämpfe. Das sind aber eher ernährungsgewohnheiten da ich nicht so wahnsinnig oft Obst esse wie es empfohlen wird.
      Ich kann mir vorstellen das der Autismus einen vielleicht stressunresistenter macht und man dann sowas nach Jahren bekommt, schließlich kamen nach und nach immer mehr autoimmunprobleme, das fing zuerst an mit Hautproblemen in der Jugend und dann kamen halt diese Magenprobleme hinzu, die auch nicht ständig da sind. Im Moment hab ich keine, was mich wundert, bei all den stressigen Veränderungen die im Moment passieren.
    • Ich esse fast jeden Tag Glyphosat und bisher habe ich keine Magenbeschwerden.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Illi wrote:

      Glyphosat weist chemisch Parallelen zu Agent Orange auf und wird von Monsanto seit 1971 verkauft.
      Als ich geboren wurde gab es auch noch kein Glyphosat.Dafür gab es Asbest,DDT und jede Menge fieses Zeug in Holzschutzmittel.
      Über letzteres heißt es:
      In PCP-belasteten Wohnungen traten bei zahlreichen Menschen zum Teil schwerwiegende und lang andauernde gesundheitliche Beeinträchtigungen auf. Akute Symptome sind z. B. raschere Ermüdbarkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Infekthäufung, erschwerte Auffassung und motorische Ungeschicklichkeit.
      (Hervorhebungen von mir.)
      Na-kommt Euch das bekannt vor?
    • filipendula wrote:

      Wie hängen Glyphosat und Clostridienbefall miteinander zusammen? Und welche Schlussfolgerungen ziehst du aus den Fragen zu Antibiotika, Milchpulver und Entbindungsart? Ich verstehe die Zusammenhänge der Umfrage nicht.
      Das steht in der zitierten Studie. Es gibt die Beobachtung, dass Menschen im Autismus-Spektrum hohe Clostridienwerte haben. Bei vaginaler Entbindung bekommt das Baby viele Bakterien mit, die für eine stimmige Darmbesiedelung verantwortlich gemacht werden. Auch beim Stillen kommen Bakterien mit und die Zusammensetzung der Muttermilch ist besser für den Darm als das Milchpulver. Glyphosat wiederum vernichtet "gute" Darmbakterien, Clostridien überleben es aber.

      Ich mache die Umfrage nur für mich privat.

      The post was edited 1 time, last by Illi: Richtig ist Clostridien ohne h, sorry. ().

    • kitescreech wrote:

      Illi wrote:

      In PCP-belasteten Wohnungen traten bei zahlreichen Menschen zum Teil schwerwiegende und lang andauernde gesundheitliche Beeinträchtigungen auf. Akute Symptome sind z. B. raschere Ermüdbarkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Infekthäufung, erschwerte Auffassung und motorische Ungeschicklichkeit.
      (Hervorhebungen von mir.)Na-kommt Euch das bekannt vor?
      Interessant!
    • kitescreech wrote:

      Über letzteres heißt es:
      ...raschere Ermüdbarkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Infekthäufung, erschwerte Auffassung und motorische Ungeschicklichkeit.Na-kommt Euch das bekannt vor?
      Nein. Bis auf eine leicht unterdurchschnittliche, aber auch nicht wirklich auffallend schlechte motorische Geschicklichkeit und eine Ermüdbarkeit durch soziale Situationen, die Nichtautisten nicht als ermüdend empfinden, kenne ich persönlich nichts davon.

      Illi wrote:

      Das steht in der zitierten Studie. Es gibt die Beobachtung, dass Menschen im Autismus-Spektrum hohe Clostridienwerte haben. Bei vaginaler Entbindung bekommt das Baby viele Bakterien mit, die für eine stimmige Darmbesiedelung verantwortlich gemacht werden. Auch beim Stillen kommen Bakterien mit und die Zusammensetzung der Muttermilch ist besser für den Darm als das Milchpulver. Glyphosat wiederum vernichtet "gute" Darmbakterien, Clostridien überleben es aber.
      Für eine Aussagekraft müsste man doch aber die konkreten Clostridienwerte erfragen bzw. kennen, alles andere sind sehr vage Vermutungen. Bei Antibiotika müsste man z.B. unterscheiden, welche Antibiotika gegeben wurden, denn Clostridien als Bakterien werden von verschiedenen AB unterschiedlich beeinflusst - positiv, wenn die "guten Dambakterien" durch das AB geschädigt werden, negativ, wenn das AB spezifisch auch auf Clostridien wirkt und diese vernichtet.

      Weil ich es von mir zufällig weiß: Vaginale Entbindung, Stillen, Mutter schwanger gewesen und ich aufgewachsen ohne Großbauern, Golfplätze und Bahnschienen in der Nähe, erstes Antibiotikum mit Anfang 20, Ernährung ohne viele Fertigprodukte, keine chronischen Darmprobleme, aktuell keine Clostridien nachzuweisen.

      Garfield wrote:

      Ich esse fast jeden Tag Glyphosat und bisher habe ich keine Magenbeschwerden.
      Bei mir genauso. Ich denke, jeder von uns nimmt täglich Glyphosat zu sich. Und ich meine Glyphosat (stellvertretend auch für ähnliche Herbizide), nicht Glutamat.
    • Illi wrote:

      Bei vaginaler Entbindung bekommt das Baby viele Bakterien mit, die für eine stimmige Darmbesiedelung verantwortlich gemacht werden.
      Das ist eine Theorie. Gab's hier schon Mal einen Thread zu. Ich sehe diese Theorie sehr kritisch, da damit immer wieder versucht wird Dinge wie Autismus zu begründen, besonders bei Frauen und nachweislich auch Bakterienkulturen bei Kaiserschnitt Kindern gefunden werden etc.

      Während im Milchpulver nach der Studie der Grünen weniger Glyphosat sein darf als in der Muttermilch zu finden ist.

      Würde vaginal geboren, gestillt, gesund und zum Großteil Bio ernährt und habe kaum Antibiotika bekommen. Meine Darmflora ist und war unauffällig.

      Dennoch habe ich Stoffwechselprobleme darunter Verdauungsprobleme. Dazu habe ich oben schon einen Thread verlinkt in den ich verschiedene Studien und Metastudien gepostet hatte, die die Ursachen von Stoffwechselproblemen bei Autismus untersuchen, welche zu Komorbitäten, wie Epilepsie und Verdauungsproblemen führen. Dort habe ich auch einen Vortrag von Dr Frye verlinkt der über seine Forschung und eine große Metastudie spricht.
    • kitescreech wrote:

      Na-kommt Euch das bekannt vor?
      Ja, ähnlich stark den Symptomen bei Smartphonesucht oder Informationsoverload.

      MangoMambo wrote:

      Meinst du vielleicht eher Glutamat?
      Nein, aber das ist sicher ebenfalls fast überall mit drin, auch wenn es sich meist als Hefeextrakt tarnt.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.