Spätes Vaterglück birgt für das Kind erhebliche Risiken

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    • *die Threadleiche wiederbeleb*

      Kranke Menschen zeugen kranke Kinder.

      Meine Eltern (beide Alkoholiker und mindestens depressiv, vermutlich auch noch viel mehr) waren bei meiner Schwester 20 und 28 und bei meiner Geburt 22 und 30.

      Denke das Alter is egal...
      Schwarzer Humor ist wie Essen. Hat nicht jeder.
    • mein Vater war 64 als ich auf die Welt kam, war aber meiner Meinung nach auch im Spektrum, sowie mind. drei seiner verwandten. (Ich kenne nur wenige, er ist früh gestorben.) Meine Kinder wiederum sind auch auffällig. Mein ex Mann und ich waren etwas über dreißig bei deren Geburt. Aber ich vermute halt stark, dass es vererbt ist.
    • Mein jüngerer Bruder ist kein Autist, obwohl mein Vater bei seiner Zeugung älter war als bei meiner.
      Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt
    • Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was ich von dem Artikel halten soll. Da hab ich so meine Zweifel.
      Mein Vater war erst 24 Jahre jung, als ich zur Welt kam. Ich habe ihn unter Verdacht, dass er ein Aspie ist, aber es gibt eine ärztliche Diagnose. Er selbst hält es ebenfalls für sehr wahrscheinlich, seit er von meiner eigenen Diagnose erfahren hat, aber er möchte sich nicht untersuchen lassen.
      Mein zwei Jahre jüngerer Bruder, vom gleichen Erzeuger, ist ganz eindeutig KEIN Autist.
      Meine Mutter auch nicht.
      Meine Mutter war noch ein Teenager, als ich zur Welt gekommen bin, und wurde manchmal sogar für meine Schwester gehalten. Sie hatte, als sie mit mir schwanger war, die Erlaubnis ihrer Eltern benötigt, um meinen Vater heiraten zu dürfen. Es waren andere Zeiten.
      Mein Vater ist von Anfang an ständig aus dem Familienleben ausgebrochen und nachdem mein Bruder zur Welt gekommen ist, hat er uns sitzenlassen. Das war nicht schön, aber ich kann es ihm kaum übel nehmen, denn ich bin selber ein bisschen so.
      Nicht alles ist eine Frage des Alters.
      Meine Mutter hat - trotz ihrer Jugend - für mich gekämpft wie eine Löwin, obwohl sie mein Distanzverhalten manchmal verletzt hat, zum Beispiel weil ich mich nicht anfassen ließ. Aber trotzdem hat sie immer versucht mich zu verstehen und mir zu helfen. Weil sie selber noch so jung war hat man sie (Kinderärztin, Lehrer, Kinderpsychologe) nicht ernst genommen und untergebuttert. Sie hat auch als Erste von 'autistischen Zügen' gesprochen, als man sie wegen meiner Auffälligkeiten in die Schule bestellt hatte. Damit hatte sie meine Berührungsängste und die Tatsache beschreiben wollen, dass ich ein 'Schaukelkind' war und in meiner eigenen Welt lebte. Natürlich konnte sie selber nicht ermessen, wie richtig sie mit dieser Aussage lag, sie hatte gerade eine Ausbildung zur Krankenschwester begonnen und noch nie etwas vom Asperger-Syndrom gehört. Hätte man sie aber damals ernster genommen und nicht als 'Kindchen' belächelt, wäre uns allen vielleicht einiges erspart geblieben.
      Trotz all dem hat sie nie aufgegeben und das zeugt in meinen Augen von extrem viel Stärke und bedingungsloser Liebe. Die hat sie auch für meinen Bruder aufgebracht, der nicht so schwierig war wie ich. Sie hat ganz alleine zwei Kinder großgezogen, dennoch ihre Ausbildung gemacht und gearbeitet, um für uns sorgen zu können. Sie konnte sich gut genug organisiseren, so dass wir bei ihr in keinerlei Hinsicht zu kurz gekommen sind. Sie hatte es ganz sicher schwer, aber sie war trotz ihrer Jugend für meinen Bruder und mich die beste Mama der Welt und sie war früher meine einzige Vertrauens-Person. Ihre eigenen Träume, die sie für uns lange zurückstecken musste, hat sie dennoch verwirklicht, wenn auch erst im fortgeschrittenen Alter.
      Mir sind nicht viele Leute begegnet, die so kämpfen können wie sie. Ich glaube nicht, dass alles unbedingt eine Frage des Alters sein muss.
    • Für mich ist das knallharte Altersdiskriminierung. Da könnte man auch Artikel schreiben mit: Leute mit Persönlichkeitsstörung sollen sich nicht weitervermehren.
      Ich denke solche Artikel haben den Zweck von der echten Ursache von Autismus abzulenken, die wohl menschgemacht ist.
      Kann mir auch vorstellen, dass der Staat keine alten Väter will, um nicht für die die Alimente zahlen zu müssen, wenn die tot und arbeitsunfähig sind.
      Gibts nicht einen Prominenten der ein dementsprechendes behinderte Kind hat? Mir fehlen einfach die Belege.
      Menschen zu züchten ist ja ein alter Menschheitstraum und den befürworte ich auch. Kinder aus dem Katalog. Wäre schön, wenn die Medizin bzw. Genetik soweit wäre gesunde Kinder auszuwählen und psychisch Kranken die Weitervermehrung zu untersagen. Durch Menschen gesteuerte Evolution. Wobei die Gesellschaft psychisch Kranke produziert, das wäre dann wie auf den Philipinen, alle Drogendealer zu erschießen, löst das Problem nicht wirklich. Ich denke die Menschheit wird daran scheitern ihre Krankheiten "rauszukriegen".
    • DKJH wrote:

      Mir fehlen einfach die Belege.
      Mir auch. Und zwar zu:

      DKJH wrote:

      echten Ursache von Autismus abzulenken, die wohl menschgemacht ist

      DKJH wrote:

      Menschen zu züchten ist ja ein alter Menschheitstraum und den befürworte ich auch. Kinder aus dem Katalog. Wäre schön, wenn die Medizin bzw. Genetik soweit wäre gesunde Kinder auszuwählen und psychisch Kranken die Weitervermehrung zu untersagen.
      Das meinst du ernst?
      What doesn't kill me makes me stranger.
    • @Michelle
      Dass Minderjährige eine Einwilligung zur Heirat brauchen ist normal.

      Das Risiko für viele Probleme steigt mit höherem Alter der Eltern. Aber da ist das Alter der Mutter deutlich wichtiger. Und ob AS durch höheres Alter der Eltern erhöht wird denke ich nicht. Andere Behinderungen ja. Aber bei AS eher nicht.

      Menschen aus dem Katalog ist zum Kotzen. Das zu befürworten sehr fragwürdig. Bestimmten Menschen aufgrund von eventueller Erbschäden, niedrigen IQ oder der falschen politischen Gesinnung die Fortpflanzung zu verbieten ist ethisch falsch und wird hoffentlich nie Realität. Man kann heute eine Vielzahl von Erbschäden durch Untersuchungen feststellen und Maßnahmen ergreifen. Eine Vorselektion ist falsch. Das würde nur zu bestimmten Wunschkindern führen. (Blond, blauäugig, klug oder was halt in is). Ähnliches ist passiert bei der chinesischen 1-Kind Politik. Der Anteil Männer stieg, da die Söhne mehr wert sind - Stammhalter und so. Das kann man ja nicht wirklich wollen. Nur noch der Mainstream, das normale darf existieren. Nicht nur Trends bei Namen, sondern auch bei Haarfarben und Co. Wahrlich eine schöne neue Welt.
    • Genau darauf zielt der Artikel hin. Ist doch egal wen man diskriminiert. Gewisse Menschengruppen sollen sich nicht weitervermehren. Verbieten darf man denen das (im Moment) nicht. Ich lese aber im Subtext, dass man das will. Es wird eine neue Norm geschaffen. Die Zwangsjacke bzw. Korsett für den Bürger.
      Wenn du als Elternteil dich nun persönlich beleidigt fühlst reagier das nicht an mir ab.
      Wenn psychisch Kranke behaupten sie wären gute Eltern, dann kriege ich Flashbacks, weil die besten Täter sehr gute Blender sind und die Umgebung täuschen. Inwieweit andere Leute ihre Kinder misshandeln können nur deren Kinder beurteilen. Es ist also mein ganz persönlicher Film. Psychisch Kranke die behaupten sie sind gute Eltern wirken auf mich retraumatisierend. Das kannst du nicht verstehen.

      Seltsam finde ich bei Menschen, dass sie es toll finden, wenn man das Brustkrebsgen bei Embyonen entdeckt und dann eine Zygote auswählt die dieses Krebsgen nicht hat, damit das Kind später nicht die Krankheit erleiden muss. Wenn es aber um andere Krankheiten geht dann nicht. Versteh die Logik nicht.
    • DKJH wrote:









      Menschen zu züchten ist ja ein alter Menschheitstraum und den befürworte ich auch. Kinder aus dem Katalog. Wäre schön, wenn die Medizin bzw. Genetik soweit wäre gesunde Kinder auszuwählen und psychisch Kranken die Weitervermehrung zu untersagen. Durch Menschen gesteuerte Evolution.
      Diese Aussage halte ich für problematisch.
    • @DKJH- jetzt erschließt sich mir die Logik deiner Aussage - es besteht doch immerhin die Möglichkeit, dass misshandelnde Eltern nicht psychisch krank sondern einfach nur brutal, grausam und erziehungsunfähig, ansonsten aber psychisch völlig gesund sind.
    • Ich halte mittlerweile meinen Vater auch für einen VA.

      Je länger ich drüber nachdenke, um so offensichtlicher wird es.

      Leider werde ich das nie erfahren.

      Aber ich bleibe dabei: Kranke bekommen Kranke.
      Schwarzer Humor ist wie Essen. Hat nicht jeder.
    • DKJH wrote:

      Für mich ist das knallharte Altersdiskriminierung. Da könnte man auch Artikel schreiben mit: Leute mit Persönlichkeitsstörung sollen sich nicht weitervermehren.
      Ich denke solche Artikel haben den Zweck von der echten Ursache von Autismus abzulenken, die wohl menschgemacht ist.
      Kann mir auch vorstellen, dass der Staat keine alten Väter will, um nicht für die die Alimente zahlen zu müssen, wenn die tot und arbeitsunfähig sind.
      Gibts nicht einen Prominenten der ein dementsprechendes behinderte Kind hat? Mir fehlen einfach die Belege.
      Menschen zu züchten ist ja ein alter Menschheitstraum und den befürworte ich auch. Kinder aus dem Katalog. Wäre schön, wenn die Medizin bzw. Genetik soweit wäre gesunde Kinder auszuwählen und psychisch Kranken die Weitervermehrung zu untersagen. Durch Menschen gesteuerte Evolution. Wobei die Gesellschaft psychisch Kranke produziert, das wäre dann wie auf den Philipinen, alle Drogendealer zu erschießen, löst das Problem nicht wirklich. Ich denke die Menschheit wird daran scheitern ihre Krankheiten "rauszukriegen".
      Ich soll aif deine Posts ja nicht mehr antworten aber JA, es gibt einen Prominenten alten Vater der ein autistisches Kind hat:

      Robert DeNiro
      Schwarzer Humor ist wie Essen. Hat nicht jeder.
    • DKJH wrote:

      Ich denke solche Artikel haben den Zweck von der echten Ursache von Autismus abzulenken, die wohl menschgemacht ist
      Sagt wer?

      Der Stand der Wissenschaft ist ein anderer. Und da der besagt, dass genetische Ursachen zumindest in sehr vielen Fällen wahrscheinlich maßgeblich beteiligt sind an der Entstehung von ASS, ist die Beobachtung, dass die eher mit Replikationsfehlern behafteten Spermien älterer Väter neben allen möglichen anderen Abweichungen auch häufigere Fälle von ASS zur Folge haben, keineswegs überraschend oder unlogisch. Daraus eine Altersdiskriminierung basteln zu wollen hat schon etwas von Paranoia. Nicht hinter jedem Satz der Dir nicht in den Kram passt lauert staatliche Repression.
    • Morgenstern wrote:

      obwohl mein Vater bei seiner Zeugung älter war als bei meiner.
      Das ist bei jüngeren Geschwistern gar nicht ungewöhnlich, dass der Vater bei der Zeugung älter ist. :d

      Morgenstern wrote:

      Mein jüngerer Bruder ist kein Autist

      Michelle wrote:

      Mein Vater war erst 24 Jahre jung, als ich zur Welt kam.

      Michelle wrote:

      Mein zwei Jahre jüngerer Bruder, vom gleichen Erzeuger, ist ganz eindeutig KEIN Autist.

      Michelle wrote:

      Ich glaube nicht, dass alles unbedingt eine Frage des Alters sein muss.
      Der Artiel sagt ja nur:

      Tagesanzeiger wrote:

      Autismusrisiko steigt
      Das ist eine statistische Aussage, die durch durch zwei Einzelfälle, wo ein jüngerer Bruder einer Autistin kein Autist ist, nicht wiederlegt wird.
      Im Gegenteil. Da das Autismusrisiko für das Kind auch bei alten Vätern noch sehr gering ist, wird in der Mehrzahl der Autisten mit jüngeren Geschwistern das jüngere Kind keinen Autismus haben.

      DKJH wrote:

      Mir fehlen einfach die Belege.
      Sind das keine Belege:

      Tagesanzeiger wrote:

      In Israel wurde eine Studie an 400'000 Jugendlichen durchgeführt. Ergebnis: Das Risiko eines autistischen Kindes steigt mit einem Vater über 50 massiv. Jedes 200. Kind leidet an Autismus. Bei Kindern mit jüngeren Väter ist es nur jedes 1600.
      Wenn du Quellen mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen haben möchtest:
      nature.com/articles/mp201570
      jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/1833092
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Tuvok wrote:

      Morgenstern wrote:

      obwohl mein Vater bei seiner Zeugung älter war als bei meiner.
      Das ist bei jüngeren Geschwistern gar nicht ungewöhnlich, dass der Vater bei der Zeugung älter ist. :d
      :nod: Statistiken beweisen, dass das am häufigsten vorkommt, wenn bei beiden Zeugungen der gleiche Vater zugange war.
      Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt