Spätes Vaterglück birgt für das Kind erhebliche Risiken

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    • Zeugt ein Mann über 50 ein Kind, hat es mit ­vier- bis sechsprozentiger Wahrscheinlichkeit intellektuelle Einschränkungen und erkrankt häufiger an Schizophrenie oder Autismus.
      Diese Aussage ist völliger Unsinn.
      Es ist noch nie auch nur ein einziges Kind häufiger als ein Mal an Autismus "erkrankt". :d
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Ich finde gar nicht, das das Unsinn sei.
      Es ist sogar völlig logisch, dass im Alter mehr Fehler beim kopieren passieren.
      Warum sollte das nur bei Frauen passieren? ;)
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Neoni wrote:

      Sehr wörtlich genommen ist der Satz halt echt Unfug. Aber es ist trotzdem klar, was damit gemeint ist.
      Genau so hatte ich es gemeint.
      Ein Kind erkrankt nicht häufiger, sondern es kommt häufiger vor, dass ein Kind erkrankt.

      Ich nehme eben immer alles wortwörtlich :oops: und finde das Ergebnis dann auch noch lustig :d
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Mein Vater ist Jahrgang 1937, ich bin Jahrgang 1984.
      Trotzalledem bin ich mir nicht sicher, ob einfach autistisch (oder ähnliches) veranlagte Väter nicht einfach gehäuft später Kinder bekommen und das zum Teil das höhere Alter der Väter erklären könnte. Mein Halbbruder kam ganze 16 Jahre vor mir auf die Welt, aber auch mit ihm meinten es die Gene wohl nicht gut, denn er entwickelte Schizophrenie und war seit Kindauf äuffällig was das Verhalten betrifft. Mit ihm hätte ich nicht tauschen wollen, da nutzte auch das jüngere Alter meines Vaters nichts bei seiner Zeugung.
      Es kann sicher statistischer Zufall sein, aber ob und inwiefern das Alter des Vaters tatsächlich nun eine Rolle bei Autismus spielt (und der Grund nicht ein rein sozialer ist, dass autistische Väter eben selbst dazu neigen später Kinder zu zeugen) findet man eben nur in solchen Fällen raus, wo das Alter der Geschwister weit auseinander liegt und man so vergleichen kann.

      So habe ich auch gelesen dass Autisten häufiger Einzelkinder sind, dies dürfte aber doch wohl auch ein sozialer Grund sein und zwar, dass Eltern mit einem autistischen Kind weniger häufig noch ein weiteres Kind bekommen.

      Natürlich kann es sicher eine Rolle spielen, dass bei älteren Vätern mehr Fehler im kopieren der Genanlagen passiert, jedoch denke ich, sollte man auch den sozialen Faktor auf jeden Fall mitbedenken.

      LG Lukas
      Diagnose: Mensch

      The post was edited 3 times, last by Lukas ().

    • Genau. Es kann auch sein dass Asperger geerbt ist und dass Aspergermänner fals sie es schaffen/wollen sich zu reproduzieren, es nur im späten Alter schaffen, denn meist verbringen die Aspies ihr Leben alleine und brauchen mehr Zeit um eine(n) Partner(in) zu finden. :d (nicht immer).

      Mein Vater ist Jahrgang 1946, vermutlich auch Asperger, und ich 1978.
    • Nun, ich denke, Vaterglück ganz generell erhöht das Autismus-Risiko - mit jedem Zeugungsakt steigt das Risiko, dass später wieder ein Autist herumläuft, deutlich an :)
      "Ich würde nie einem Club beitreten, der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen" (Groucho Marx) “Sich zu akzeptieren als den, der man ist, ohne etwas anderes sein zu wollen - das ist Freiheit“ (Ramesh Balsekar)
    • Tuvok wrote:

      Zeugt ein Mann über 50 ein Kind, hat es mit ­vier- bis sechsprozentiger Wahrscheinlichkeit intellektuelle Einschränkungen und erkrankt häufiger an Schizophrenie oder Autismus.
      Kann es nicht vielleicht einfach sein, daß Männer mit Schizophrenie oder Autismus einfach aufgrund der damit verbundenen Schwierigkeiten im Leben später zur Fortpflanzung kommen als NT-Männer und diese Veranlagung einfach deshalb von im Durchschnitt älteren Männern verebt wird? Wäre zumindest eine Überlegung wert.
      Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand,
      denn jeder ist überzeugt dass er genug davon habe.
      René Descartes
    • Tuvok wrote:

      Neoni wrote:

      Sehr wörtlich genommen ist der Satz halt echt Unfug. Aber es ist trotzdem klar, was damit gemeint ist.
      Genau so hatte ich es gemeint.Ein Kind erkrankt nicht häufiger, sondern es kommt häufiger vor, dass ein Kind erkrankt.

      Ich nehme eben immer alles wortwörtlich :oops: und finde das Ergebnis dann auch noch lustig :d
      Genauso wie die Aussage: "Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship". Dieser Single hat dann keine Lebensabschnittspartner, sondern Kurzfrequenromanzen. :d
    • synchron wrote:

      Tuvok wrote:

      Neoni wrote:

      Sehr wörtlich genommen ist der Satz halt echt Unfug. Aber es ist trotzdem klar, was damit gemeint ist.
      Genau so hatte ich es gemeint.Ein Kind erkrankt nicht häufiger, sondern es kommt häufiger vor, dass ein Kind erkrankt.
      Ich nehme eben immer alles wortwörtlich :oops: und finde das Ergebnis dann auch noch lustig :d
      Genauso wie die Aussage: "Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship". Dieser Single hat dann keine Lebensabschnittspartner, sondern Kurzfrequenromanzen. :d
      Lol, da stand doch was im Postillon darüber

      :d :d
      Verrückt ist der, der immer die gleichen Dinge tut, aber andere Ergebnisse erwartet.
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt
    • Für meinen Fall kann ich nur sagen, dass meine Eltern beide wohl das "optimale und gesündeste Alter" für die Zeugung eines Kindes hatten (Mitte 20 und Ende 20).

      Allerdings bin ich ohnehin kein so klarer Fall und deswegen auch nicht wirklich repräsentiv.

      Vielleicht ist ja auch was anderes "schief" gelaufen (Erhalt zweier rezessiv vererbter Gehirnmutationen) :irony:

      The post was edited 1 time, last by SpiritOfNature ().

    • Mein Vater war 58 bei meiner Geburt und ich bin ASS diagnostiziert. Da ich meinen Vater jedoch auch im Spektrum vermute, weiß ich nicht, ob eine Vorverlegung meiner Zeugung etwas geändert hätte.

      fleischwurstgesicht wrote:

      Bhai wrote:

      Nun, ich denke, Vaterglück ganz generell erhöht das Autismus-Risiko - mit jedem Zeugungsakt steigt das Risiko, dass später wieder ein Autist herumläuft, deutlich an :)
      :thumbup: :d
      :d :thumbup:



      synchron wrote:

      Tuvok wrote:

      Neoni wrote:

      Sehr wörtlich genommen ist der Satz halt echt Unfug. Aber es ist trotzdem klar, was damit gemeint ist.
      Genau so hatte ich es gemeint.Ein Kind erkrankt nicht häufiger, sondern es kommt häufiger vor, dass ein Kind erkrankt.
      Ich nehme eben immer alles wortwörtlich :oops: und finde das Ergebnis dann auch noch lustig :d
      Genauso wie die Aussage: "Alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship". Dieser Single hat dann keine Lebensabschnittspartner, sondern Kurzfrequenromanzen. :d
      :d :fun:

      Mir ist in dem Text noch einer aufgefallen:

      «Werden Sie nach Möglichkeit vor 32 Jahren schwanger.» :d :d :d
      :m(:

    • gilt für Krankheiten und Behinderungen im allgemeinen
      mit dem Alter, so ab 35, nimmt die Zahl und Qualität der Spermien ab,
      bei der Frau nimmt ab 35 die Qualität der Eizellen auch ab
      Eine Schwangerschaft is schwieriger und das Risiko auf Krankheiten, Behinderungen,... nimmt statistisch betrachtet zu

      Wir leben in einer Medienwelt wo man ab 70 erst alt ist, der biologischen Uhr ist das aber egal. Die lässt sich nicht mit Werbung manipulieren und ein Kind in der Pübertat mit Eltern die dem 60. Lebensjahr näheren? In dem Alter sollte man eigentlich schon Opa und Oma sein.
    • Ich kenne jemanden (w), hat mit 39 Jahre ein Kind bekommen und alles ist heute OK -nach 26 Jahren.
      Meine Eltern waren Mütter=19 Vater=21 und das Kind war "nix OK", also im Sinne der mehrheitlichen Menschen.
      Und dann sind diese jungen Eltern grundsätzlich schon psychisch überfordert und haben selbst noch kein starkes
      Immunsystem ausgebildet. Zu jung ist auch nichts.