Verbale Blockade bei verschiedenen Personengruppen

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    • Verbale Blockade bei verschiedenen Personengruppen

      Hallo liebe Gemeinde,

      Ich hoffe das Thema passt hier rein.

      Mich beschäftigt seit meinem letzten Termin beim Psychiater, bei dem ich auch meine zweite Verdachtsdiagnose bekam, ein Fakt, der schon mein ganzes Leben da war, ich jedoch keine Aufmerksamkeit schenkte, da ich solche Situationen immer umgangen bin.

      Ich kann mit jedem Menschen eine Diskussion führen, wenn es sich um einen klaren sachlichen Hintergrund handelt.

      Sobald es jedoch um mein Inneres, Gefühle, Befinden geht, habe ich sehr große Probleme mit starkem Unwohlsein und breche sehr schnell in Tränen aus, was ich mir in dem Momentan absolut nicht erklären kann und habe dann massive verbale Blockaden und kann nicht mehr auf sprachlicher Ebene kommunizieren.
      Mein Gegenüber tut mir ja nicht weh bzw ist auch nicht unfreundlich oder ähnliches...

      Mit meiner Expartnerin habe ich heraus gefunden, dass die Kommunikation per Smartphone (WhatsApp) in solchen Momenten sehr hilfreich ist, obwohl man sich gegenüber sitzt.
      Auch kann mein Gegenüber sprachlich kommunizieren und ich per Text, das entspannt die Situation und Macht es erträglicher.

      Je weniger ich einer Person vertraue bzw mit ihr vertraut bin, umso schlimmer ist es.
      Ich kann jedoch selbst mit meinen Eltern nicht über mein Inneres "Reden".

      Beim Psychiater war dann das Problem, dass man mir alles aus der Nase ziehen musste (RW), obwohl ich mir vorher überlegt habe, wie ich eventuell Beiträge zur Arbeit leisten kann.

      Was hat es damit auf sich? Kennt dies jemand von sich selbst?


      Gruß

      EmsHerr :idea:
      Gruß
      EmsHerr :idea:
    • Verbale Blockaden habe ich auch, aber nicht in diesem bereich, also bei solchen Gesprächen, da wirde ich eher sehr reflektiert und sachlich, was andere auch wieder merkwürdig finden wie man bei teilweise doch recht traumatischen Erlebnissen nicht emotional wird.
      Oder ich reagiere so wenn mich leute ausschimpfen, heftig kritisieren oder anschreien, als wenn sich ihre ganze negative Energie auf mich überträgt und ich ein zu kleines Gefäß bin das das nicht aufnehmen kann bzw will.

      Ich kenne aber auch das Problem seine eigenen Gefühle selbst durch Nachfragen schlecht beschreiben zu können.
      Mir fällt es leichter Dinge die passiert sind zu beschreiben, und ich kann auch sagen das ich das dann nicht okay fand etc, aber einmal fragte mich meine Psychotherapeutin wie ich mich dabei gefühlt hab und ich konnte darauf nicht konkret antworten, ich musste echt erstmal nachdenken und kann dann heraus mit einer art von Mischung aus angst, wut, enteuschung. Gerade in so extremen Situationen merke ich, das mich meist nichtmal nur ein einziges Gefühl beherrscht sondern mehrere. Die immer alle zu erkennen ist aber schwer, bisher hab ich da nie drüber nachgedacht, ich wollte ja eher meist wieder aus der Situation heraus.
    • Mir fällt es extrem schwer, meine Gefühle zu erfassen und verbal mitzuteilen. Es liegt zwar schon sehr lange zurück, aber als ich noch in einer Beziehung war, habe ich auch vorzugsweise schriftlich mit meinem Partner kommuniziert. In meiner Kindheit bezeichnete man mich oft als gefühlskalt, weil mein Fokus immer auf der rationalen Ebene war, ich fast keine Gefühle zeigte.
      Ich habe definitiv Gefühle, aber ich habe kaum einen Gefühlsausdruck. Wenn ich überfordert bin, fange ich auch schnell an zu weinen. Ich glaube, für meinen Psychiater ist es auch schwer, mich richtig einzuschätzen. Ich habe über meine Gefühlsblindheit noch nie mit jemandem gesprochen. Wenn ich in einer manischen Phase bin, dann habe ich tatsächlich auch mal einen Gefühlsausdruck, der für mich schon übermäßig ist und auf andere eher normal wirkt. Die bipolare Störung wurde dadurch bei mir sehr spät erkannt.
      Meine Probleme sind allerdings unabhängig von irgendwelchen Personengruppen.
      Ist da wer?

      The post was edited 1 time, last by kim ().

    • EmsHerr wrote:

      Beim Psychiater war dann das Problem, dass man mir alles aus der Nase ziehen musste (RW), obwohl ich mir vorher überlegt habe, wie ich eventuell Beiträge zur Arbeit leisten kann.

      Was hat es damit auf sich? Kennt dies jemand von sich selbst?
      Einer meiner Söhne macht das genau so. Er sagt, er weiß auch nicht, weshalb das so ist.

      Hat wohl ein bisschen damit zu tun, dass er glaubt, seine (wenigen, knappen) Redebeiträge seien doch selbstredend gleich selbsterklärend.

      Von außen betrachtend, finde ich immer wieder Autisten, die meinen, alles was sie wissen, wissen andere ganz selbstverständlich auch. Und was sie nicht wissen, das können andere auch nicht wissen. :?

      Und wenn dann noch jemand ein unvertrautes Gefühl erzeugt oder gewisse (unbeabsichtigte) Blödheit an den Tag legt, ist es mit der Kommunikation auf Gegenseitigkeit bei ihm (jetzt bin ich wieder bei meinem Sohn und meinem jugendlichen Selbst) ganz aus.
      Ist vielleicht nicht ganz genau das, was dich beschäftigt, spielt aber wohl hinein.
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • kim wrote:

      In meiner Kindheit bezeichnete man mich oft als gefühlskalt, weil mein Fokus immer auf der rationalen Ebene war, ich fast keine Gefühle zeigte.
      Ich habe definitiv Gefühle, aber ich habe kaum einen Gefühlsausdruck.
      Das hätte ich schreiben können. Ich wurde schon als Kind häufig als "gefühlskalt" bezeichnet und mir wurde gesagt, dass ich "kein Herz habe", weil ich (nach außen hin) nicht emotional reagiere. Auch heute verarbeite ich viel auf der rationalen Ebenen, was ich auch nicht unbedingt immer schlecht finde. So kann ich sehr viel ganz nüchtern und sachlich angehen, auch fällt es mir so eventuell leichter, Menschen zu verzeihen. Aber das heißt nicht, dass ich nichts fühle. Ich fühle sehr viel, aber oft kann ich das a) nicht benennen und b) überhaupt gar nicht ausdrücken. Die meisten Menschen sagen, dass ich immer gleich aussehe und man mir gar nicht ansieht, ob ich mich freue oder tieftraurig bin. :?
    • EmsHerr wrote:

      Sobald es jedoch um mein Inneres, Gefühle, Befinden geht, habe ich sehr große Probleme mit starkem Unwohlsein und breche sehr schnell in Tränen aus, was ich mir in dem Momentan absolut nicht erklären kann und habe dann massive verbale Blockaden und kann nicht mehr auf sprachlicher Ebene kommunizieren.
      Gibt es vielleicht ein Ereignis in der Kindheit oder auch später, das mit einer unangenehmen Situation zu tun hat, als du damals über deine Gefühle gesprochen hast? Oder kannst du dir erklären, warum das zu Unwohlsein führt und dazu, dass du in Tränen ausbrichst? Wie fühlst du dich denn kurz bevor du in Tränen ausbrichst? Traurig? Überfordert? Verwirrt? Abgelehnt? Hilflos? Alleine? Unter Druck gesetzt? (nur als Anregungen).
      Da du dann nicht mehr sprachlich kommunizieren kannst, könnte es auch sein, dass ein solches Ereignis in vorsprachlicher Zeit vorgefallen ist, also als du damals noch nicht kommunizieren konntest (Kleinkind, Baby). Das wäre dann so, als würdest du jetzt bei aktuellen Ereignissen immer wieder an das damalige Ereignis erinnert. Das wäre eine Möglichkeit, die aber eher in Richtung Traumata geht. Ich kann das nicht beurteilen. Vielleicht hilft dir der Ansatz trotzdem.
    • EmsHerr wrote:

      Beim Psychiater war dann das Problem, dass man mir alles aus der Nase ziehen musste (RW), obwohl ich mir vorher überlegt habe, wie ich eventuell Beiträge zur Arbeit leisten kann.
      @EmsHerr
      die Wörter war und musste sind für mich die Lösung der problematischen "Beziehung" zu "meinem" Psychiater. Obwohl ich mir auch immer überlegt habe wie ich die Arbeit an einer ev PTBS unterstützen kann.

      Bei mir wurde aber eindeutig festgestellt , dass die ganzen Probleme neurologisch sind , dh von Epilepsie und Autismus kommen.

      Ein NT-Psychiater ist nicht mehr zuständig .

      Da hab ich aber Glück gehabt :irony:
    • @kim

      So ist das bei mir auch. Ich habe zwar viele Emotionen, jedoch muss ich mir "erst bewusst" werden, was gerade in mir vor geht. Allgemein bin ich sehr stark gefühlsblind.

      @FruchtigBunt

      Also an ein solches traumatisches Ereignis kann ich mich bewusst nicht erinnern.
      Kurz vor dem Ausbruch kann ich nur Hilflosigkeit lokalisieren.
      Was jedoch schlüssig klingen würde...
      Das einzige was mir einfällt ist, dass ich von meiner Geburt an bis zum dritten Lebensjahr konstant im Krankenhaus gelebt habe, da ich mit einem fehlgebildeten Herzen geboren wurde.

      @Capricorn

      Ja das mit dem "was ich weiß, sollten andere auch wissen" und "kleine Bruchstücke reichen doch vollkommen aus um eine Sache zu erklären".
      Kenne ich nur zu gut. :roll:

      ------

      Danke noch für ganzen Antworten. :)


      EmsHerr :idea:
      Gruß
      EmsHerr :idea:
    • EmsHerr wrote:



      @FruchtigBunt

      Also an ein solches traumatisches Ereignis kann ich mich bewusst nicht erinnern.
      Kurz vor dem Ausbruch kann ich nur Hilflosigkeit lokalisieren.
      Was jedoch schlüssig klingen würde...
      Das einzige was mir einfällt ist, dass ich von meiner Geburt an bis zum dritten Lebensjahr konstant im Krankenhaus gelebt habe, da ich mit einem fehlgebildeten Herzen geboren wurde.
      Hast du eine Idee, warum du dich dann in diesen Situationen hilflos fühlst? Woher kommt dieses Gefühl oder wie fühlt sich das an? Was denkst du dabei? (ich frage, weil ich mich für die Hintergründe interessiere und vermutlich auch, weil ich Ähnliches von mir kenne).

      Als Neugeborenes drei Jahre im Krankenhaus gelebt zu haben ist aus bindungspsychologischer Sicht meines Wissens nach richtig heftig. 8o Je nachdem, wie engen Kontakt du da zu deinen Bezugspersonen haben konntest (vielleicht konnten die auch alles auffangen), könnte ich mir vorstellen, dass aufgrund der Aparaturen und Wechsel des Personals und der Hektik dort, sowie der vermutlich begrenzten Besuchszeiten es ein sehr hohes Risiko einer Bindungstraumatisierung gegeben haben könnte. Aber wie gesagt, vielleicht wurde das von den Eltern oder Bezugspersonen trotzdem aufgefangen.

      Dennoch stelle ich mir das schlimm vor: Das Baby ist dann vermutlich an irgendwelche Maschinen angeschlossen und liegt da stundenlang alleine in seinem Kästchen und hört nichts, außer die Geräusche der Maschinen. Alle paar Stunden kommen dann vielleicht für wenige Minuten oder Stunden die Eltern und dann muss es sich wieder alleine überlassen werden und wird nur noch von verschiedenen Pflegern und Schwestern beachtet, die sicher keine Zeit haben, sich emotional auf das Kind einzustellen, sondern die dann wahrscheinlich ihre pflegerischen Handgriffe vornehmen, aber nicht jedem Kind die Liebe und Aufmerksamkeit schenken könnten, die es vor allem in dieser Phase nötig hat. Vielleicht macht ein robustes Kind sowas ungeschadet mit. Ich könnte mir vorstellen, dass sensible Kinder oder besonders reizempfängliche damit eher Probleme haben könnten.
    • @FruchtigBunt

      Also was in diesem Moment dann denke oder fühle kann ich überhaupt nicht ausdrücken. Ich nehme mir zum Beispiel vor etwas zu sagen, forme die Worte und dann kommt ein Chaos im Kopf zu stande, was mich total überwältigt.

      Was die Bindung damals angeht, haben meine Eltern, bzw meine Mutter das ganz gut aufgefangen. Sie verbrachte auch nachts viel Zeit bei mir im Krankenhaus.

      Wenn jemand sie nach Hause schicken wollte kam regelmäßig etwas greifbares in ihrer Nähe geflogen.(RW)
      (Nach ihrer Aussage) :d

      EmsHerr :idea:
      Gruß
      EmsHerr :idea:
    • @EmsHerr
      Das freut mich sehr für dich, dass deine Eltern in der Zeit für dich da waren. :thumbup:
      Wenn dieses Chaos im Kopf einen so überwältigt, hätte ich nur die Idee (hatte ich bestimmt schonmal wo gepostet), sich mit dem Thema 'Emotionen' zu beschäftigen. Meiner Erfahrung nach können hinter dem Chaos Emotionen und dahinter eigene Bedürfnisse stehen. Wenn man es schafft, die Bedürfnisse zu erkennen und im besten Fall zu befriedigen, kann sich das Chaos möglicherweise lichten.

      So oder so wünsche ich dir alles Gute weiterhin.
    • Ich frage mich immer was hinter "Gefühlsblindheit" steckt?

      Verbale Blockaden hat meine Tochter auch sehr häufig, am meisten in der Schule wenn sie plötzlich und direkt angesprochen wird. Wenn der Lehrer sie im Unterricht plötzlich dran nimmt, bekommt sie keinen Ton mehr raus. In der Grundschule hatte sie sechs Monate mit ihrem Mathe Fördern Lehrer kein einziges Wort geredet. Ich weiß da bei ihr nicht ob es wirklich Personen bedingt ist oder Situationsbedingt. Es gibt manchmal auch Situationen wo sie auf Fragen im Umfeld nicht direkt antworten kann und sich abwendet.

      Gefühlskälte wird ihr auch sehr häufig unterstellt, wobei ich weiß das meine Tochter sehr wohl Gefühle hat.
      Sie kommuniziert aber eher auf rationaler ebene als emotional auf Geschehnisse einzugehen, was aber nicht bedeutet das sie vieles völlig kalt lässt. Sieht immer nach aussen so aus, als würde alles emotionale an ihr vorbeigehen (RW) weil sie sich auf das Sachliche konzentriert und eher Lösungsorientiert handelt. Zwischen den Zeilen lesen klappt bei ihr selten. Trösten sieht bei ihr z.b so aus das sie nicht auf die Idee kommt jemanden gut zuzureden in den Arm zu nehmen, sie schlägt dann lieber in einem Schlichen Ton vor wie die weiteren Schritte aussehen könnten damit sich die Person wieder gut fühlt und konzentriert sich dabei nur auf das vorgehen und wenig auf die jetzige Emotion der Person. Ich hoffe ich hab es richtig beschrieben, schwer sowas zu beschreiben. Das sieht dann aber immer so aus als würde sie kein Mitleid empfinden oder wirkt eben Emotionslos "kalt".

      Wenn sie wütend ist kann sie sich ebenfalls schlecht Verbal äussern.
      Wobei sie sehr häufig Traurigkeit mit Wut verwechselt. Traurig erlebe ich sie selten, ich weiß zwar das sie eher traurig als wütend ist aber bei ihr äussert sich Trauer in Form von Wut. Sie fokussiert sich in dem Fall auf das Ereignis was sie traurig gemacht hat und regiert nur mit Wut, wird wütend auf dieses Ereignis, von Trauer Augenscheinlich nichts zu sehen.

      Die Ärztin bei der wir zur Diagnose waren hatte mir da auch mal was zu gesagt wegen Trauer und Wut, weiß aber nicht mehr genau was das war :oops: Übrigens ist meine Tochter 12 Jahre alt.

      The post was edited 1 time, last by sweetmom ().

    • Theoretisch müsste ich im Titel "Personengruppen" zu "Situationen" umbenennen.

      Was du über deine Tochter schreibst trifft auch auf mich zu:

      sweetmom wrote:

      Verbale Blockaden hat meine Tochter auch sehr häufig, am meisten in der Schule wenn sie plötzlich und direkt angesprochen wird. Wenn der Lehrer sie im Unterricht plötzlich dran nimmt, bekommt sie keinen Ton mehr raus. In der Grundschule hatte sie sechs Monate mit ihrem Mathe Fördern Lehrer kein einziges Wort geredet. Ich weiß da bei ihr nicht ob es wirklich Personen bedingt ist oder Situationsbedingt. Es gibt manchmal auch Situationen wo sie auf Fragen im Umfeld nicht direkt antworten kann und sich abwendet.

      Gefühlskälte wird ihr auch sehr häufig unterstellt, wobei ich weiß das meine Tochter sehr wohl Gefühle hat.
      Sie kommuniziert aber eher auf rationaler ebene als emotional auf Geschehnisse einzugehen, was aber nicht bedeutet das sie vieles völlig kalt lässt. Sieht immer nach aussen so aus, als würde alles emotionale an ihr vorbeigehen (RW) weil sie sich auf das Sachliche konzentriert und eher Lösungsorientiert handelt. Zwischen den Zeilen lesen klappt bei ihr selten. Trösten sieht bei ihr z.b so aus das sie nicht auf die Idee kommt jemanden gut zuzureden in den Arm zu nehmen, sie schlägt dann lieber in einem Schlichen Ton vor wie die weiteren Schritte aussehen könnten damit sich die Person wieder gut fühlt und konzentriert sich dabei nur auf das vorgehen und wenig auf die jetzige Emotion der Person. Ich hoffe ich hab es richtig beschrieben, schwer sowas zu beschreiben. Das sieht dann aber immer so aus als würde sie kein Mitleid empfinden oder wirkt eben Emotionslos "kalt".

      Ich habe oft meine Familie / Eltern / Geschwister beim trauern erlebt, wenn jemand verstorben ist und nie gewusst bzw verstanden, wieso alle dadurch so erschüttert sind.

      Der Tod ist logisch / unvermeidbar...


      Meine Probleme damit und auch andere wurden von meiner Familie unter den Teppich gekehrt (RW).
      Ich war mit meiner "Fallot - Tetralogie" krank genug für meine Eltern.
      Also wurde immer betont, dass ich als Kind gesund bin. "Der hat nichts".

      Im Nachhinein bin ich sehr verärgert über meine Eltern und halte das Verhalten damals sehr als egoistisch.
      Viele Lehrer drängten zu einer Diagnostik und nichts geschah.

      Ich habe zwar erst bald den Termin in Köln (VA), jedoch bin ich in psychotherapeutischer Behandlung mit zwei konkreten Verdachtsdiagnosen und die Therapie schlägt sehr gut an (RW).

      EmsHerr :idea:
      Gruß
      EmsHerr :idea: