Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, trotzdem langsames Denken. Wie geht das zusammen?

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    • Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, trotzdem langsames Denken. Wie geht das zusammen?

      Ich bin auf das Thema "Verarbeitungsgeschwindigkeit" gestoßen und habe mal diesen online-Test gemacht -> KLICK Meine Informationsverarbeitungs-Geschwindigkeit liegt laut dem Test so zwischen 18 und 19 Bits / Sekunde, wird also als recht hoch angegeben. Den Test habe ich in ruhiger Umgebung gemacht. Werde das vielleicht mal bei ablenkendem Lärm wiederholen.

      Diesen "Zahlen nachsprechen" Test habe ich noch nicht gemacht. Üblicherweise werden einem die Zahlen ja vorgelesen. Würde ich sie selber ablesen, kann ich sie mir besser merken, als wenn sie mir jemand vorliest. Allerdings kann ich von mir behaupten, ein rel. schlechtes Kurzzeitgedächtnis zu haben.

      Trotz meiner angeblich hohen Verarbeitungs-Geschwindigkeit habe ich aber immer wieder Probleme Erklärungen / Angaben / Anweisungen zu verstehen bzw. sie mir zu merken. Mündlich ist das noch schlechter als schriftlich. Besonders mehrfach verschachtelte Sätze bringen mich an meine Grenzen. Selbst mehrfaches lesen solcher "komplizierten" Sätze bringen oft nichts. Das endet oft mit einem "Knoten im Gehirn"… :nerved:


      Generell würde ich über mich behaupten, daß mein Denken recht langsam ist. Auch wenn plötzlich das Thema gewechselt wird, brauche ich oft einen Moment um das mit zu kriegen, bzw. mich in dem neuen Thema "einzufinden". Laut meinen Grundschulzeugnissen war ich schon damals extrem langsam. Hier hatte ich ja schon mal Auszüge meiner Zeugnisse gepostet -> KLICK Das deckt sich auch mit meinen Erinnerungen an die Kindheit. Und auch heute noch bin ich bei der Erledigung meiner Tätigkeiten sehr langsam. Meine visuelle Reaktionszeit habe ich auf dieser Seite getestet -> KLICK Da liege ich im Schnitt bei ca. 0.35 Sekunden. Nicht besonders gut, aber auch nicht total schlecht. Wenn z.B. was vom Tisch zu rollen droht, dann kann ich das meistens auch noch aufhalten, bzw. wenn auf der Arbeit mal was schweres runter fällt reichte es bisher immer um den Fuß wegzuziehen. Also, als generell träge würde ich meine "Wabbelmasse" nicht bezeichnen.


      Wie geht mein langsames Denken mit der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit zusammen?

      Nächste Frage: Ist so eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit typisch oder untypisch für AS? Oder gibt es da keine Tendenz weil eben Spektrum?
    • Ich hab ein ähnliches Problem, bin aber nicht sicher, ob es genau das gleiche ist.
      Auf der einen Seite bin ich ein Schnelldenker. Wenn z.B. in einer Besprechung eine Veränderung angekündigt wird, dann weiß ich sehr schnell, welche Probleme dadurch auftauchen werden, weil ich blitzschnell alle Konsequenzen durchdenken kann. Wenn ich die Probleme aber anspreche, versteht es keiner. Ungefähr ein paar Wochen später, wenn die Probleme dann auftauchen, dann verstehen es auch die andern. So ungefähr.

      Aber es gibt ein paar Bereiche, wo ich schneckenlangsam bin, eins ist die Wahrnehmungsverarbeitung. Also irgendwo hinkommen und wahrnehmen, was da los ist, da brauche ich - gefühlt - Stunden dazu, während andere alles mit einem Blick wahrnehmen und sofort handeln können.
      Auch bei der Kommunikation bin ich nicht die schnellst, z.B. auf Fragen zu antworten oder Entscheidungen zu treffen und zu formulieren. Das dauert länger im Verhältnis zur sonstigen Denkgeschwindigkeit.

      Erklärungen verstehen dauert auch manchmal länger, hängt aber davon ab, wie konzentriert/interessiert ich bei der Sache bin, und ob die Erklärung mündlich oder schriftlich ist. Mündlich geht es bei mir etwas schneller als schriftlich, aber auch nicht immer.

      Bei der Erledigung von Tätigkeiten bin ich schnell, wenn es um Denk- oder Schreibsachen geht, aber langsam, wenn es um körperliche Tätigkeiten geht. Auch ein Grund, weshalb ich Hausarbeit nicht mag, es kommt mir immer kompliziert und langwierig vor. Vor dem Staubwischen kapituliere ich direkt, während meine Mutter dazu meint, das sei doch nicht schwer und wäre eine angenehme Tätigkeit.
      Alles wird galaktisch gut.
    • H. M. Murdock wrote:



      Wie geht mein langsames Denken mit der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit zusammen?

      Nächste Frage: Ist so eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit typisch oder untypisch für AS? Oder gibt es da keine Tendenz weil eben Spektrum?

      H. M. Murdock wrote:

      Auch wenn plötzlich das Thema gewechselt wird, brauche ich oft einen Moment um das mit zu kriegen,
      Dein Denken ist nicht langsam. Ich bekomme es nicht wirklich mit wenn ein Thema auf eine bestimmte Weise gewechselt wird. Wenn ich zu dem neuen Thema weiss, dann diskutiere ich munter weiter mit.
      Der Themenwechsel muss schon offensichtlich sein, damit ich ihn mit bekomme. Besprechungen können so ohne Probleme in die Länge gezogen werden.

      Ich kann auch mehrere Lösungen in Rekordzeit produzieren.

      Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit = schnelleres denken und lernen.

      cognifit.com/de/wissenschaft/k…arbeitungsgeschwindigkeit
    • Ich habe Mal gelesen eine hohe Leistung in Bereichen, die nur ein Hirnareal betreffen ist typisch und dagegen eine langsame Leistung bei nach außen/innen und mehreren Arealen da dort weniger Nervenleitungen sind als "Normal" dafür eben mehr in den Arealen.

      Daher hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit in einem Areal, langsame Reaktionszeit und langsames Denken mit mehreren Arealen.
    • Ich denke, da treffen zwei ganz unterschiedliche Dinge zusammen. Wenn es drum geht, refexartig zu reagieren, bin ich blitzschnell - die einzige Position, wo ich im Schulsport gut war, war Handballtorwart. Wenn es drum geht, Informationen erst mal bewerten zu müssen (also z.B. alles, was mit nonverbaler bzw. nicht expliziter Kommunikation zusammenhängt) brauche ich lang - und wenn ich doch mal spontan reagiere, kommen die Situationen zustande, die ich am liebsten aus meinem Gedächtnis löschen würde.
    • Reaktionszeit einer Schildkröte... beim ersten Versuch 0,6, als ich dann wusste was mich erwartet bei dem Test 0,4.
      Verarbeitungsgeschwindigkeit scheint auch langsam, von 11 bis 15. Also niedrig bis durchschnittlich. Als Katze störte 9, im realen Alltag also wohl eher niedrig.
    • Laut den Tests: 16,4 Bit/Sekunde (habe allerdings Probleme damit die Zeile zu halten, wenn das besser visualisiert wäre mit den Buchstaben, könnte ich schneller sein.
      0,354 Sekunden visuelle Reaktionszeit.

      Müsste es aber evtl. mal zu einer Zeit versuchen zu der ich regulär nicht schlafen würde und keinen langen Arbeitstag hinter mir habe um realistische Ergebnisse zu erhalten, vermute ich.
    • Ich denke verflucht langsam, wenn ich urplötzlich einen Kommentar, eine Bewertung abgeben soll. Beispiel (hab ich, glaube ich, schonmal irgendwo geschildert, sorry): Ich komme mit meiner Frau aus dem Kino, aus einem Theaterstück o.Ä. Noch bevor wir draußen sind, überfällt sie mich: "Wie fandest du... (die Regie, die Kamera, den Darsteller XY)"? Ich habe dann immer den Eindruck, mein Gehirn sei wie verkleistert, ich sei wie blockiert. Mein Rumgestottere hat vor der Diagnose häufig zu Streit geführt: "Wenn du nicht mit mir reden willst...", "Wir können das Gespräch auch lassen..." usw. Die gleiche Situation mit einer/m Bekannten, einer/m Freund*in: Ich zwinge mich regelrecht zu schnellerem Denken, also zu einer Antwort, kriege sie auch halbwegs hin, fühle mich dabei aber sehr unwohl, konkret: gestresst und halte das folgende Gespräch weniger lang durch. Habe ich aber nur eine Viertelstunde, zwanzig Minuten Zeit, um über das Gesehene nachzudenken, fühle ich mich erheblich sicherer. Dabei geht es nicht darum, dass ich in der Zwischenzeit das mir bevorstehende Gespräch übe, es geht wirklich darum, erst einmal meine Eindrücke, meine Gedanken zu sortieren und mir selbst über meine Position klar zu werden. Andere (NTs?) sind da offenbar viel schneller.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • H. M. Murdock wrote:

      Wie geht mein langsames Denken mit der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit zusammen?


      Nächste Frage: Ist so eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit typisch
      oder untypisch für AS? Oder gibt es da keine Tendenz weil eben Spektrum?
      Ich dachte, dass das typisch für AS ist, dass das Denken bzw. Verarbeiten von bestimmten Informationen (vorwiegend, wenn es um mündliche Kommunikation unter vielen Menschen geht) irgendwie 'gestört' bzw. verlangsamt ist.

      Ich war auch davon ausgegangen, dass die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei Autisten sehr hoch ist. Meine Verarbeitungsgeschwindigkeit ist extrem hoch und bei gewissen Arbeiten und gedanklichen Problemen bin ich auch extrem schnell. Andere Dinge wiederum (z. B. wenn mir Menschen etwas in einer merkwürdigen Reihenfolge erklären oder irgendwie mit Lücken darin oder in meinen Augen 'unlogisch' oder Schilderungen, bei denen es um Beziehungen zwischen Menschen geht und ich irgendwie keine Struktur sehe) verstehe ich teilweise gar nicht. Da nutzt die Verarbeitungsgeschwindigkeit nichts, weil beim Input ins Gehirn ja schon nur Kauderwelsch reinkommt (um das mal bildlich auszudrücken). Kauderwelsch kann mein Gehirn überhaupt nicht verarbeiten, also auch nicht schnell. :yawn: Da streikt dann einfach alles. Wenn man aber auswertbare Informationen in mein Gehirn gibt (beispielsweise Informationen, die sehr strukturiert sind), dann kann ich das verarbeiten und dann ist die Verarbeitungsgeschwindigkeit auch hoch.

      Von daher denke ich, dass meine Verarbeitungsgeschwindigkeit immer dann hoch ist, wenn die Informationen die richtige Form haben. Wenn sie nicht die richtige Form haben, kann ich es kaum bis gar nicht verarbeiten.

      Bis jetzt habe ich zu dem Thema noch nichts in der Fachliteratur entdeckt. Das obige sind meine Eindrücke dazu. Es würde mich interessieren, dazu weitere Informationen zu finden (nicht nur Erfahrungsberichte von Betroffenen). Gibt es noch etwas aktuelleres dazu, als das Buch von Hans Asperger? :roll:

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Puh, der Test ist ja anstrengend. Ich kann zwar die Buchstaben super schnell "scannen" und erkennen, aber aussprechen dauert viel länger, ich verhaspel mich auch regelmäßig dabei und weiß dann nicht, ob ich den Buchstaben noch mal sagen müsste oder weiter machen soll, und diese Entscheidung kostet allein schon Zeit :nerved:

      Ich habe mal bei einem Vorlesewettbewerb gewonnen, und in der Zeit wo ich das geübt habe konnte ich mehrere Wörter voraus sein mit Lesen (also ich las den ganzen Satz schnell bevor/ während ich vorne erst anfing laut vorzulesen).

      Gleichzeitig bin ich aber auch oft unglaublich langsam, insbesondere auch wenn jemand etwas von mir möchte und es quasi darum geht, das zu interpretieren und umzusetzen.
      Ein Beispiel: "Gib mir bitte die Butter." Denkprozess in etwa: Bin ich gemeint, wie sieht die Butter aus, wo ist sie, ah da, wie komme ich da ran, brauche ich die Butter vorher selbst noch? Reaktion auf die Anfrage: Nach der Butter greifen, rüber reichen
      Anderes Beispiel: Enger Flur, ich möchte eigentlich zu Ort X. Eine andere Person will auch irgendwo hin. Da hampel ich dann unkoordiniert im Weg herum, denn ich versuche auszuweichen, irgendwie aber gleichzeitig zu meinem Ziel zu kommen und zu verstehen wohin die andere Person will um besser auszuweichen. Üblicherweise blockiere ich damit eine Zeit lang sowohl mich selbst als auch die andere Person, bis es irgendwie passt.

      Fazit: Ich glaube bei mir dauern diese Entscheidungsprozesse unnormal lange. Deshalb bin ich nicht weniger aufnahmefähig, ich reagiere nur mitunter sehr verzögert.
    • Wenn man so viel mehr an Informationen, Verknüpfungen zu schon vorhandenen, Gewichtungen nach relevant/irrelevant usw. verarbeiten muss, nutzt einem dann die hohe Geschwindigkeit nur begrenzt.

      Von Köln nach Frankfurt auf direktem einfachem Weg ist nun mal schneller sogar mit dem Bummelzug, als wenn mit hoher Geschwindigkeit mit dem ICE erst noch Berlin Hamburg und Dresden angefahren werden müssten, damit für den "Job" in Frankfurt auch wirklich alle Unterlagen da sind, falls gebraucht.

      Wer da jetzt den ICE aufhält, egal ob andere das machen oder man selbst, sorgt dafür, dass Frankfurt zu Fuß angesteuert werden muss....oder gar nicht erreicht wird. Oder aufgegeben wird.

      @FrankMatz
      Ich ver-weigere mich mittlerweile, solche geforderten Kommentare abgeben zu "müssen".

      Entweder die anderen interessiert was ich denke, DANN muss ich ja vorher darüber nachdenken, oder es interessiert sie nicht, DANN soll ein Kommentar einem anderen Zweck dienen...z.B. Bestätigung der Meinung des Abfragenden .

      Ich weiche hier heute aus, frage dann- falls Kommentar noch nicht gegeben- Meinung des anderen ab und dann Intro mir "interessant/spannend/so hab ich das noch nie betrachtet/das hab ich ja gar nicht gewusst" und "da muss ich jetzt erst mal gründlich drüber nachdenken"

      Diese drei Worte sind prima, denn meist lösen sie Themenwechsel aus, Zuwenden zu anderen Personen, man ist aus der Schusslinie......

      ...es sei denn, du triffst auf ein begeistertes Aspie, dass hier "denken" hört und drauf abfährt/RW.

      Es waren die Ansprüche auf Reduktion im Denken, die mich früher in diese Komplett Verwirrung bis Sprachlosigkeit gestürzt hatten.

      Also der Anpassungsdruck an Defizitäres, das "normal" genannt wird. Weil der Alltag eben kein think-tank ist. Doof halt, wenn man nur wie in think -tanks denken kann.

      Aber, gefühlt sind 99% aller "plötzlichen" Fragen welche, sie schon mal so bzw so ähnlich gestellt wurden.
      Also, einmal gründlich nachdenken, "populärwissenschaftlich" zusammenfassen, Titel geben, abspeichern. Aufrufen auf Stichwort, bei Bedarf anpassen.
      Ebenfalls lässt sich viel vorbereiten.
      Kinobesuche? Vorher was über den Film lesen, Rezensionen....

      Mir ist heute klar, für mich beginnt "Sozial" einfach zu werden, wo ich mein Denken nicht dauernd reduzieren und in reduzierte weil nur so dort akzeptierte "Überschriften" packen muss.

      Auch im Austausch mit ähnlich Denkenden entstehen manchmal Überschriften , nur entstehen sie anders, beinhalten anderes, und kommen manchen So-nicht-Denkenden dann "komisch" vor.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • FruchtigBunt wrote:

      Von daher denke ich, dass meine Verarbeitungsgeschwindigkeit immer dann hoch ist, wenn die Informationen die richtige Form haben. Wenn sie nicht die richtige Form haben, kann ich es kaum bis gar nicht verarbeiten.
      Zur effektiven Datenverareitung gehört auch ein mehr oder weniger strukturiertes vorselektieren der Informationen, also bedingtes "richtig" stellen.
      Ist bei dir die Funktion auch extrem abhängig von deinem "Energielevel?
      Mal klappt es für meine Verhältnisse ganz gut und dann ist es wieder eine Katastrophe und erfordert viel Rechenzeit.
    • FrankMatz wrote:

      Ich denke verflucht langsam, wenn ich urplötzlich einen Kommentar, eine Bewertung abgeben soll. Beispiel [...]: Ich komme mit meiner Frau aus dem Kino, aus einem Theaterstück o.Ä. Noch bevor wir draußen sind, überfällt sie mich: "Wie fandest du... (die Regie, die Kamera, den Darsteller XY)"? Ich habe dann immer den Eindruck, mein Gehirn sei wie verkleistert, ich sei wie blockiert. [...] Habe ich aber nur eine Viertelstunde, zwanzig Minuten Zeit, um über das Gesehene nachzudenken, fühle ich mich erheblich sicherer. Dabei geht es nicht darum, dass ich in der Zwischenzeit das mir bevorstehende Gespräch übe, es geht wirklich darum, erst einmal meine Eindrücke, meine Gedanken zu sortieren und mir selbst über meine Position klar zu werden. [...]
      Geht mir ganz genauso.
      Bevor ich zu etwas einen Kommentar / eine Bewertung abgeben kann, muss ich mich zunächst gründlich und alleine damit auseinandergesetzt haben. Mit dem, was dabei dann am Ende "herauskommt", kann mein Gegenüber meistens tatsächlich auch was anfangen, aber mein Denkprozess bis hin zu diesem Punkt ist nicht dazu geeignet, dass ich "unterwegs" bereits "Zwischenergebnisse" davon abliefern könnte.

      Happy to be wrote:

      Ich ver-weigere mich mittlerweile, solche geforderten Kommentare abgeben zu "müssen".
      Entweder die anderen interessiert was ich denke, DANN muss ich ja vorher darüber nachdenken, oder es interessiert sie nicht, DANN soll ein Kommentar einem anderen Zweck dienen...z.B. Bestätigung der Meinung des Abfragenden .

      Ich weiche hier heute aus, frage dann- falls Kommentar noch nicht gegeben- Meinung des anderen ab und dann Intro mir "interessant/spannend/so hab ich das noch nie betrachtet/das hab ich ja gar nicht gewusst" und "da muss ich jetzt erst mal gründlich drüber nachdenken"

      Diese drei Worte sind prima, denn meist lösen sie Themenwechsel aus, Zuwenden zu anderen Personen, man ist aus der Schusslinie......
      Hmm, den Satz sollte ich auch mal in mein Repertoire aufnehmen... :d

      Ein bisschen erinnert mich dieses "Verlangen nach schnellen Kommentaren" an die bescheuerten Fragen, die Sportreporter Fußballern gerne unmittelbar nach einem Spiel stellen... :m(: Wenn ich in Alberlaune bin, antworte ich in solchen Situationen daher gerne mal mit komplett inhaltsleeren Fußballerfloskeln, in der Hoffnung, dass dadurch meinem Gegenüber klar wird, was ich von dieser Kultur des "vorschnellen Kommentierens" halte. Also in etwa so. :d
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter! :)
    • Hutmacher wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Von daher denke ich, dass meine Verarbeitungsgeschwindigkeit immer dann hoch ist, wenn die Informationen die richtige Form haben. Wenn sie nicht die richtige Form haben, kann ich es kaum bis gar nicht verarbeiten.
      Zur effektiven Datenverareitung gehört auch ein mehr oder weniger strukturiertes vorselektieren der Informationen, also bedingtes "richtig" stellen.Ist bei dir die Funktion auch extrem abhängig von deinem "Energielevel?
      Mal klappt es für meine Verhältnisse ganz gut und dann ist es wieder eine Katastrophe und erfordert viel Rechenzeit.
      Was meinst du genau mit "Vorselektieren der Informationen"?
      Ich habe mich damit noch nicht beschäftigt, glaube aber, dass ich überhaupt nicht fähig bin, Informationen vorzuselektieren bzw. meine einzige Selektion besteht darin zu erkennen: "kann ich verarbeiten" und "kann ich nicht verarbeiten". Wenn ich es als "Kann ich nicht verarbeiten" einstufe, weil es unstrukturiert ist oder sonstwie wirr, arbeitet mein Gehirn einfach gar nicht mehr. Es ist so, als würde ich dann extrem stur werden und wollen, dass die Information in eine "richtige" Form gebracht wird. Da ich das aber auch nicht angemessen kommunizieren kann, funktioniert das nicht.

      Meinst du mit "Vorselektieren" auch das Darauf-Hinwirken, dass die Informationen in eine verarbeitbare Form gebracht werden? Ich glaube, ich habe sehr früh aufgehört, darauf Hinzuwirken. Manchmal (wenn ich relativ viel Energie habe) frage ich dann beim GEgenüber nach. Ich habe aber wohl die Angewohnheit, dass ich die Frage dann genau so stelle, dass ich eine bestimmte Antwortstruktur erwarte. Ich will auf meine Frage dann z. B. ein "Ja" oder ein "Nein". Wenn die Person nicht entsprechend darauf antwortet, kann ich meist mit der Antwort wiederum nichts anfangen, was das Problem dann oft noch verschlimmert, weil ich dann nicht nur die ursprüngliche nicht-verstehbare Information habe, sondern auch noch eine Erklärung, die noch mehr verwirrende und unstrukturierte und von mir nicht verarbeitbare Infos ins Spiel bringt. :| Deshalb frage ich sehr oft einfach gar nicht nach, weil ich ja die Erfahrung gemacht habe, dass dabei auch nichts rumkommt.

      Erst in letzter Zeit habe ich gemerkt, dass es manchmal hilft, selbst irgendwie unstrukturiert und wirr rumzureden (und gar nichts mehr dabei zu erwarten). Dann plappert das Gegenüber auch weiter rum und irgendwie (durch Zufall) kommt man dann doch an die Informationen. Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht. Mir ist nur aufgefallen, dass das in der letzten Zeit zwei- bis dreimal passiert ist und ich dann erstaunt war, dass aus so einem wirren Gespräch doch Informationen entstanden, die am Ende verwertbar waren.

      Oft denke ich auch im Stillen dann Ewigkeiten darauf nach, wie etwas gemeint sein könnte, damit es in meinem Verarbeitungssystem einen Sinn ergeben könnte. Dadurch bekomme ich dann oft andere Dinge nicht mit und meistens komme ich auch nicht drauf, wie es gemeint sein könnte, weil es dann wieder anderen Aussagen widerspricht etc. Das hilft also auch nicht.

      Wenn ich sehr viel Energie habe oder sehr wenig, passiert es auch, dass ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe und dann den Gesprächspartnern vorwerfe, dass das alles unlogisch sei was sie reden oder ich vergreife mich im Tonfall und zettele Ärger an oder ziehe mich komplett zurück aus Gesprächen.

      Ich habe bis jetzt nicht wirklich einen Weg gefunden, für mich nicht verarbeitbare Informationen in einen verarbeitbaren Zustand zu bringen. Am Besten geht es mir, wenn ich Gesprächspartner habe (oder Texte habe), die so kommunizieren, dass ich die Informationen auch verarbeiten kann (vorzugsweise andere Menschen mit Autismus oder sonst sehr strukturierte Menschen). Da das aber nur einen Bruchteil der Menschheit darstellt, bringt mich die Kommunikation mit Menschen meistens in Schwierigkeiten, da ich die Informationen nicht verarbeiten kann und auch nicht weiß, wie ich die Infos in eine verarbeitbare Form bringen kann.

      Auf der Arbeit hatte ich früher auch schon darum gebeten, mir die Infos doch bitte Schriftlich zu geben. Das hat etwas Besser funktioniert (etwas weniger Stress für mich, weil ein Teil der Schriftstücke dann tatsächlich verständlich war und ich mir das Gerede sparen konnte). Ein Großteil war aber dann wirr geschrieben, so dass ich es wieder nicht kapiert habe. Dann musste ich wieder zu den Leuten hinrennen und fragen, wie das gemeint ist. Immerhin konnte ich mich dann drauf vorbereiten, wie ich die Fragen stelle. Oft musste ich mir die Fragen aber notieren und direkt vom Zettel ablesen und die Antwort dann notieren. :m(: Das Problem war dann wieder, wenn die Leute anders geantwortet haben als meine Struktur es vorsah. Dann habe ich es wieder nicht verstanden und war überfordert, wie ich darauf reagieren sollte. :| Mich hat das alles in extreme Stresszustände versetzt. Auf der Arbeit war das bei mir fast pausenlos so. Jetzt im Alltag kommt es auch sehr oft vor, wenn ich mit Menschen zu tun habe. Um meine Energie zu schonen, bin ich in den letzten Monaten dazu übergegangen, alle möglichen Kontakte zu vermeiden.

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • Ich wollte ja schon längst hier antworten, aber da funkt mir immer diese blöde Prokrasti-dingsda, na ihr wisst schon, die Aufschieberitis dazwischen... :m(: Jetzt aber:


      Ich muß leider mit vielen Zitaten arbeiten. Entschuldigung...

      Shenya wrote:

      Auf der einen Seite bin ich ein Schnelldenker. Wenn z.B. in einer Besprechung eine Veränderung angekündigt wird, dann weiß ich sehr schnell, welche Probleme dadurch auftauchen werden, weil ich blitzschnell alle Konsequenzen durchdenken kann.
      Das läuft bei mir genau anders rum ab... In Besprechungen stehe ich so unter Stress, daß meine "Rechenkapazität" von dem ganzen Drumrum aufgebraucht wird, so daß mir für das eigentliche Thema nichts mehr zur Verfügung steht. Allen Gesprächen folgen, immer denken "was musst Du sagen, wenn dich jemand was fragt...?" usw. Erst nach solchen Besprechungen merke ich oft, was da alles für ein Blödsinn entschieden wurde. Oder wenn dann ein Kollege sagt: "Was hälst Du von der Idee XYZ? Das geht doch gar nicht weil..." Erst dann merke ich, was das alles für Konsequenzen haben kann.

      Ganz schlimm sind solche "Brainstormings". Hier in der Firma ist es "Ansage" absolut unbelastet und unvorbereitet in so ein Brainstorming zu kommen. Man erfährt noch um welches Projekt es sich handelt, aber nicht worum es genau geht. Hintergedanke ist der, daß man wohl nur so auf die besten Ideen kommt... Für mich der absolute Horror. Mit etlichen, wild durch die Gegend quatschenden Kollegen in einem kleinen Büro eingesperrt sein, nicht wissen um was es geht und sich in so einer Situation auch noch technische Lösungen ausdenken? Nix für mich. Ich sitze dann immer dabei, kriege nichts mit und kann dementsprechend auch keine Ideen einbringen, bzw. die Ideen der anderen beurteilen oder "weiterspinnen". Eigene Ideen kommen mir oft erst später, wenn ich in Ruhe und alleine über das Thema nachdenken kann. Das ich für sowas nicht zu gebrauchen bin, ist schon aufgefallen. Einladungen zu solchen Terminen bekomme ich schon lange nicht mehr. Eigentlich bin ich darüber wirklich froh, allerdings ist die Mitarbeit in solchen Runden ein wichtiger Punkt in meiner Stellenbeschreibung...

      Auch bei meiner täglichen Arbeit behindert mich mein "langsames Denken". Wenn ich für einen Kollegen ein Bauteil anfertigen soll, dann setzt man sich normalerweise zusammen vor den Rechner, guckt sich das CAD-Modell von dem Bauteil an und bespricht was geht, was nicht geht und was evtl. anders besser wäre. Auch das kriege ich nur schwer hin. Der Kollege, der das Teil konstruiert hat, kennt es ja schon in- und auswendig. Dann geht es immer in einem für mich viel zu schnellen Tempo: "Das hier ist wichtig weil... Das ging leider nicht anders weil... Diese Stelle ist nicht schön, ging aber nicht anders. Bekommst Du das hin?" Während ich noch an dem ersten Punkt "hänge" ist der Kollege schon drei Punkte weiter. Inzwischen sage ich immer: "Habe gerade keine Zeit. Schick mir das CAD-Modell und ich gucke es mir bei Gelegenheit schon mal an. Besprechen wir dann später." :m(:

      Beginn EDIT:


      Shenya wrote:

      Bei der Erledigung von Tätigkeiten bin ich schnell, wenn es um Denk- oder Schreibsachen geht, aber langsam, wenn es um körperliche Tätigkeiten geht. Auch ein Grund, weshalb ich Hausarbeit nicht mag, es kommt mir immer kompliziert und langwierig vor. Vor dem Staubwischen kapituliere ich direkt, während meine Mutter dazu meint, das sei doch nicht schwer und wäre eine angenehme Tätigkeit.
      Auch das ist bei mir anders rum. Denk- und Schreibkram hasse ich wie die Pest! Es sei denn, es handelt sich um mein Interessensgebiet. Aber bevor ich mich mit dem "Papierkrieg" befasse, spalte ich eher 3 Meter Brennholz mit der Axt. Obwohl ich es mit dem Putzen auch nicht so habe, würde ich aber auch das dem "Papierkrieg" vorziehen. Aber im Zweifel mache ich einfach beides nicht :lol:


      Ende EDIT




      AspiIT wrote:

      Hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit = schnelleres denken und lernen.

      cognifit.com/de/wissenschaft/k…arbeitungsgeschwindigkeit
      Ich zitiere mal aus dem von Dir verlinkten Artikel:


      wrote:

      Eine langsame Verarbeitungsgeschwindigkeit bedeutet, dass bestimmte Aufgaben schwieriger auszuführen sind, so zum Beispiel Lesen, Mathematik, Hören und Mitschreiben oder das Führen von Konversationen. Dabei können auch die Exekutiven Funktionen beeinträchtigt werden, da eine Person mit einer langsamen Verarbeitungsgeschwindigkeit beim Planen, bei der Festlegung von Zielen, bei Entscheidungen, beim Beginnen mit Aufgaben, der Aufmerksamkeit usw. Schwierigkeiten hat.
      Und genau das passt bei mir nicht zusammen. Laut dem online-Test habe ich eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit. Ich kann aber nicht gut und schnell lesen, Mathematik war und ist für mich der absolute Horror (wird alles auch von meinen Grundschulzeugnissen bestätig). Hören und Mitschreiben hat in der Schule nie funktioniert und funktioniert auch heute nicht. Über Konversationen brauchen wir erst gar nicht reden. Auch die Exekutiven Funktionen sind bei mir eher schlecht. Ich habe "alle Hände voll zu tun", damit meine Wohnung nicht total im Chaos versinkt. Auf der Arbeit erkennt man meinen Arbeitsplatz auch sofort an dem wahnsinnigen Durcheinander...



      MangoMambo wrote:

      Ich habe Mal gelesen eine hohe Leistung in Bereichen, die nur ein Hirnareal betreffen ist typisch und dagegen eine langsame Leistung bei nach außen/innen und mehreren Arealen da dort weniger Nervenleitungen sind als "Normal" dafür eben mehr in den Arealen.

      Daher hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit in einem Areal, langsame Reaktionszeit und langsames Denken mit mehreren Arealen
      Danke, daß wäre eine nachvollziehbare Erklärung.



      kitescreech wrote:

      Das hat Hans Asperger mit seinem Begriff "automatisierte Gedächtnisleistung" beschrieben.Nachzulesen in seinem bekannten Werk.
      Gibt es dazu auch "modernere" Berichte? Die Bücher vom "Hansemann" sind ja nicht mehr ganz so aktuell und scheinbar auch nicht so einfach zu bekommen.



      Neoni wrote:

      Reaktionszeit einer Schildkröte...
      :lol: Mal ne Frage... Nimmst Du evtl. irgend welche Medikamente (z.B. gegen Depression, oder so?), die dich "langsam" machen? Musst Du nicht beantworten, wenn Du nicht magst.



      MangoMambo wrote:

      Laut den Tests: 16,4 Bit/Sekunde (habe allerdings Probleme damit die Zeile zu halten, wenn das besser visualisiert wäre mit den Buchstaben, könnte ich schneller sein.
      0,354 Sekunden visuelle Reaktionszeit.
      Ja, die Darstellung finde ich auch etwas unglücklich. Vorallem stört mich, daß die Buchstaben nicht in einer Zeile stehen. Der "Zeilensprung" kostet beim mir zusätzlich Zeit.




      FrankMatz wrote:

      Ich denke verflucht langsam, wenn ich urplötzlich einen Kommentar, eine Bewertung abgeben soll. Beispiel (hab ich, glaube ich, schonmal irgendwo geschildert, sorry): Ich komme mit meiner Frau aus dem Kino, aus einem Theaterstück o.Ä. Noch bevor wir draußen sind, überfällt sie mich: "Wie fandest du... (die Regie, die Kamera, den Darsteller XY)"? Ich habe dann immer den Eindruck, mein Gehirn sei wie verkleistert, ich sei wie blockiert. [...] Die gleiche Situation mit einer/m Bekannten, einer/m Freund*in: Ich zwinge mich regelrecht zu schnellerem Denken, also zu einer Antwort, kriege sie auch halbwegs hin, fühle mich dabei aber sehr unwohl, konkret: gestresst und halte das folgende Gespräch weniger lang durch. Habe ich aber nur eine Viertelstunde, zwanzig Minuten Zeit, um über das Gesehene nachzudenken, fühle ich mich erheblich sicherer.
      :lol: Dito, das "plötzlich" ist auch mein Problem! Letztens auf der Arbeit bei der wöchentlichen Abteilungsbesprechung: Normalerweise fragt der Chef jeden ab, ob es was besonderes gibt und wie es in dem Projekt läuft, für das jeder zuständig ist. Ich hatte meine Antworten schon vorformuliert parat liegen. Sogar die unterschiedliche Reihenfolge, mit der die Fragen kommen konnte, habe ich bedacht (war richtig stolz auf mich ;) ). Und dann kam ich an die Reihe. Chef: "Und? Gibt es ein neues Album von Iron Maiden?" (Chef weiß das ich u.A. Maiden höre) In dem Moment war in meinem Kopf für ein paar Sekunden "Nulllinie" angesagt... :lol: Ich habe dann nach einer gefühlten Ewigkeit gerade noch ein "Nö." rausgebracht. Aber selbst wenn es ein neues Album gegeben hätte, wäre die Antwort so gewesen... :m(: Zum Glück hat sich ein anderer Kollege in das "Gespräch" eingemischt, da er die Aussprache von "Iron Maiden" so lustig fand. Da hatte ich etwas Zeit meine Gedanken zu sortieren. Wo zum Teufel war da bloß die schnelle Verarbeitungsgeschwindigkeit? :lol:



      Morrow wrote:

      Puh, der Test ist ja anstrengend. Ich kann zwar die Buchstaben super schnell "scannen" und erkennen, aber aussprechen dauert viel länger, ich verhaspel mich auch regelmäßig dabei und weiß dann nicht, ob ich den Buchstaben noch mal sagen müsste oder weiter machen soll, und diese Entscheidung kostet allein schon Zeit
      :thumbup: Geht mir auch so.



      Morrow wrote:

      Anderes Beispiel: Enger Flur, ich möchte eigentlich zu Ort X. Eine andere Person will auch irgendwo hin. Da hampel ich dann unkoordiniert im Weg herum, denn ich versuche auszuweichen, irgendwie aber gleichzeitig zu meinem Ziel zu kommen und zu verstehen wohin die andere Person will um besser auszuweichen. Üblicherweise blockiere ich damit eine Zeit lang sowohl mich selbst als auch die andere Person, bis es irgendwie passt.
      :lol: Dito. Ich habe dann schon öfter gesagt: "Ich bleibe jetzt einfach stehen..." Dann konnte mein Gegenüber um mich rum gehen...



      Happy to be wrote:

      "da muss ich jetzt erst mal gründlich drüber nachdenken"
      Das mache ich manchmal so ähnlich. Allerdings kommt auf eine plözliche Frage von mir zuerst oft ein "Wie bitte?" oder bei guten Bekannten ein nicht so förmliches "Hä?" :lol: Ich tue also so, als ob ich die Frage akustisch nicht verstanden hätte. Die Zeit, die mein Gegenüber dann für die Wiederholung der Frage braucht, benutze ich zum Nachdenken. Wäre nur blöd, wenn mein Gegenüber seine Frage nicht wiederholt sondern eine andere stellt :m(: Ist bisher aber nicht passiert :d



      DrCarsonBeckett wrote:

      Ich habe mich aber auch schon öfters gefragt, wieso ich ähnliches bzw. teils selbes problem habe. Aber dort lässt sich ja auch einiges zu lesen im Netz.
      Hast Du evtl. einen Link? Irgend wie benutze ich wohl die falschen Suchbegriffe um was brauchbares zu finden... :m(:

      The post was edited 2 times, last by H. M. Murdock: EDIT eingefügt, zweites Zitat von Shenya ().

    • Da ich den obigen Beitrag nicht noch mal editieren möchte...

      Ein weiteres Zitat aus dem von @AspiIT verlinktem Artikel:


      wrote:




      Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist bei Störungsbildern des autistischen Spektrums und anderen Krankheiten, wie Demenz oder Schizophrenie, häufig ebenfalls reduziert.
      Demnach würde eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit gegen AS sprechen...