Junge Zebrafische sollen Aufschluss über Nervenzellschaltkreise für Sozialverhalten geben

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    • Junge Zebrafische sollen Aufschluss über Nervenzellschaltkreise für Sozialverhalten geben

      juraforum.de/wissenschaft/jung…ialverhalten-geben-667517

      "(...)Junge Zebrafische sind nahezu durchsichtig. Dank neuester genetischer Methoden kann die Aktivität einzelner Nervenzellen oder Hirnareale unter dem Mikroskop beobachtet werden, während die Tiere mit dem Punkt interagieren. „Durch die Ergebnisse könnten wir auch Hinweise auf Vorgänge im menschlichen Gehirn bei psychosozialen Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie finden“, hofft Larsch(...)"

      neuro.mpg.de/baier/de

      Für den Fall, dass es jemanden interessiert. :thumbup:
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Wie ein Zebrafisch mit einem Punkt umgeht soll Aufschluss darüber geben, was im Gehirn eines Autisten vorgeht? - Boar! Für wie kleingeistig und geistig beschränkt halten die uns denn? Wenn unser Gehirn tatsächlich kleiner wäre als ein Stecknadelkopf und unser Nervensystem nicht größer als bei einem Minifisch, können wir gerne noch einmal drüber reden... - Ihr könnt auch gerne durchsichtige Tintenfische züchten und uns mit denen vergleichen, die sind wenigstens intelligent! Und vielleicht gewinnt ihr so tolle Erkenntnisse darüber, wie wir unsere 10 Arme so gut koordiniert kriegen! :nerved:
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Nichts dagegen, sich die Funktionsweise von Nervenzellen in Interaktionen anzusehen, aber die Formulierung "psychosoziale Erkrankung" ist hier aus mehreren Blickwinkeln auf mehreren Ebenen mehr als grenzwertig.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Treffen sich ein autistisches und ein schizophrenes Zebrafischbaby im Reagenzglas... Sagt der eine zum anderen: "Boar! Ich sehe fluoreszierende bunte Farben in deinem Körper!"
      Sagt der andere: Du spinnst doch! Das liegt nur an deiner Schizophrenie! - Aber weißt du was? Ich sehe auch bunte Farben in deinem Körper wubbern."
      "Darauf der erste wieder: Das ist bestimmt Synästhesie. Du bist ja schließlich Autist!"
      - Beide kiechern und ergötzen sich seelig am Farbenspiel ihrer Nervenbahnen, bis es dem genervten Forschungsleiter zu bunt wird.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Treffen sich ein autistisches und ein schizophrenes Zebrafischbaby im Reagenzglas... Sagt der eine zum anderen: "Boar! Ich sehe fluoreszierende bunte Farben in deinem Körper!"
      Sagt der andere: Du spinnst doch! Das liegt nur an deiner Schizophrenie! - Aber weißt du was? Ich sehe auch bunte Farben in deinem Körper wubbern."
      "Darauf der erste wieder: Das ist bestimmt Synästhesie. Du bist ja schließlich Autist!"
      - Beide kiechern und ergötzen sich seelig am Farbenspiel ihrer Nervenbahnen, bis es dem genervten Forschungsleiter zu bunt wird.
      :d :thumbup: :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Happy to be wrote:

      Lex wrote:

      Treffen sich ein autistisches und ein schizophrenes Zebrafischbaby im Reagenzglas... Sagt der eine zum anderen: "Boar! Ich sehe fluoreszierende bunte Farben in deinem Körper!"
      Sagt der andere: Du spinnst doch! Das liegt nur an deiner Schizophrenie! - Aber weißt du was? Ich sehe auch bunte Farben in deinem Körper wubbern."
      "Darauf der erste wieder: Das ist bestimmt Synästhesie. Du bist ja schließlich Autist!"
      - Beide kiechern und ergötzen sich seelig am Farbenspiel ihrer Nervenbahnen, bis es dem genervten Forschungsleiter zu bunt wird.
      :d :thumbup: :d
      jajaja :d :lol: :lol:
      hi Leute,
      bin wieda da, war wegen einer latenddochvorhandenen Menengitis zum Boxenstop in meiner zuständigen Klinik, nachdem die denkfähigkeit wieder zumindest fürs schonprogramm wiederhergestellt war, konnte mich dieses Team mal aufklären was da wirklich seit 1999 alles rumlaboriert wurde. Charlotte v. Mahlsdorf würde sagen: dazu muss ich folgendes erzählen, oh jetzt wirds mir zu kompliziert,
      also, 1999 als der Chef von dem Laden noch nicht Chef war, er wird wohl nachstes jahr in pansion gehen, ach wie die Zeit , blabla
      also damals war ich eigentlich wgen meiner Beratungsresistenz da gelandet, und die geniale Leistung der Mediziner war wohl zu erkennen dass ich diesen med. Kram einfach nicht kapiere. Und ich hab tatsache 50 jahre mit meiner high-funktion abteilung gut agieren können, aber erst vor einem jahr begriffen, dass es keinen low-funktions teil gibt, sonder den no- funktion teil, und das ist umgekehrt proportional, macht aber jeden tag sehr spannend, man darf sich nur nicht aufregen usw,
      also schalte ich mein Lappi ein und @Happy to be lacht auch noch wegen @Lex und den Zebrafischen,

      und dann kommt ja erst der hammer, der link zum juraforum, he genau das ist es, die Neurogenetiger und Sozialrechtsjuristen sind unsere besten Fachleute, oder sowieso kriminele Hochstapler

      auf jedenfall ist "mein " Bericht von der Klinik genau der Riesen-Arschtritt für die GSA- Aemter und Amtsarztverbrecher den mir "mein" Sozialanwalt versprochen hat, es ist sogar BGH fest,
      da bin ich doch gerne das Versuchstierchen und wenn es den Forschungsleitern, die wegen hohem Krankenstand auch beim Essen verteilen helfen müssen, zu bunt wird, dann haben sie gesagt , Tomi jetzt geh endlich eine rauchen, mach ich komm wieder hoch und werde getadelt dass ich rauche , egal der ganze Qutatsch ist genauso und hier tippe ich halt gerne , hier geht mir die NT-welt so herrlich am dings vorbei
      :cryforjoy:
    • Lex wrote:

      Wie ein Zebrafisch mit einem Punkt umgeht soll Aufschluss darüber geben, was im Gehirn eines Autisten vorgeht? - Boar! Für wie kleingeistig und geistig beschränkt halten die uns denn? Wenn unser Gehirn tatsächlich kleiner wäre als ein Stecknadelkopf und unser Nervensystem nicht größer als bei einem Minifisch, können wir gerne noch einmal drüber reden... - Ihr könnt auch gerne durchsichtige Tintenfische züchten und uns mit denen vergleichen, die sind wenigstens intelligent! Und vielleicht gewinnt ihr so tolle Erkenntnisse darüber, wie wir unsere 10 Arme so gut koordiniert kriegen! :nerved:
      :thumbup:

      Man braucht sich nur mal die Forschungsvorhaben zu psychischen Krankheiten anschauen oder z. B. zum Hormonhaushalt. Dann kann man in ungefähr erahnen, wie 'weit' die Menschheit ist. :d
      Ich erhoffe mir davon jedenfalls in den nächsten tausend Jahren keine Erkenntnisse, die irgendeinem Betroffenen etwas bringen. Wahrscheinlich kommen dabei so Ergebnisse raus wie "wenn jemand denkt, denkt er" :sarcasm:
      Da hilft es mir mehr, als Betroffener meine eigenen Theorien aufzustellen und hier mit anderen zu diskutieren und diese anhand von persönlicher Arbeit in den jeweiligen Bereichen selbst zu überprüfen. :yawn: Dabei lasse ich mir auch gerne vorwerfen, dass ich mir anmaßen würde, mich für schlauer zu halten, als die Fachwelt.

      Ich bin der Meinung, dass man bei so komplexen Vorgängen, wie sie im Menschen generell ablaufen, nicht zu Lösungen kommt, wenn man versuchen will, die Abläufe auf hormoneller oder biochemischer oder zellulärer Ebene zu verstehen. Das wird nicht gelingen. Deshalb gehe ich in der letzten Zeit immer mehr in die Richtung, dass man auf das Erleben der Betroffenen fokussieren sollte und Therapieansätze mehr danach ausrichten sollte.
      Dazu kann (und sollte man meiner Meinung nach sogar) auch Studien durchführen. Die sollten aber auch mal die Realität erfassen und ein Problem nicht auf ein Fischgehirn runterbrechen.
      Da können die Zebrafische noch so gut in 80% der Gene mit dem Menschen übereinstimmen (mpg.de/10886458/warum-erforschen-wissenschaftler-zebrafische). Die Ergebnisse werden dann jedenfalls auch so ausfallen, dass man sich eben nur auf die genetischen Erklärungsversuche beschränkt hat. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn wieder irgendeine Meldung kommt, dass Autismus genetisch verursacht sei. Wenn man in dem Bereich forscht, braucht man sich ja nicht wundern, wenn auch nur sowas rauskommt.

      Aber ich verstehe es ja auch: Manchmal ist die Welt zu komplex und man wäre damit überfordert. Also bricht man es eben herunter, um noch den Überblick zu behalten. :roll: :shake:

      Na ja, ich will nicht abstreiten, dass die Ergebnisse interessant sein könnten, aber ich frage mich, ob das wirklich irgendwem dient (außer der Neugierde der Forscher). Meiner Meinung nach könnten die Gelder in wesentlich wichtigere Dinge gesteckt werden. Z. B. darin, dass Autisten deutschlandweit professionelle Ansprechpartner zur Verfügung stehen und auch mal jemand davon zugibt, dass noch viele Unklarheiten bezüglich Autismus bestehen, aber man trotzdem Hilfe bekommt, die unabhängig von Diagnosen ist, sondern sich am Leiden der Betroffenen orientiert. :yawn: Daran, dieses Leiden zu mildern. Und wenn es noch keine konkreten Infos gibt, wie das zu lindern wäre, dann sollten z. B. die Krankenkasse auch alternative Therapien anbieten, wie Körpertherapie, Musiktherapie, tiergestützte Therapie etc. und danach soll das ausgewertet werden, in wie weit es den Betroffenen geholfen hat. Aber da das ja alles als "unwissenschaftlich" gilt, versucht man lieber, in einem Fischgehirn nachzuweisen, dass Autisten Probleme haben, als den Betroffenen selbst zu glauben, was ihnen hilft und was nicht. :shake: Nein, ich verstehe es nicht.

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Wahrscheinlich kommen dabei so Ergebnisse raus wie "wenn jemand denkt, denkt er"
      Damit hast du die Dinge wunderbar zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, fürchte ich.

      80% der Gene stimmen überein.... Is ja geil. Holla, die Waldfee. 80% scheint ja nicht viel zu sein. Können die Leute sich nicht einfach mal einen Menschen und einen Zebrafisch nebeneinander stellen und dann ihren Verstand benutzen???


      Ich hoffe echt die Menschheit wird bald begreife, wie völlig idiotisch und nutzlos die meisten Tierversuche sind, wenn es darum geht Erkenntnisse über Menschen mit Krankheit XY (oder sonstwas über Menschen) herauszufinden, und dass dadurch die Zahl der weltweit in Laboren leidenden Tiere erheblich dezimiert wird, wie es ja vielfach bereits von Politikern gefordert wird, wobei manche sogar sich für ein vollständiges Verbot von Tierversuchen aussprechen, was mir allerdings doch etwas zu radikal erscheint. Das Dumme ist nur, dass sobald etwas nicht völlig verboten wird, die Ausnahme oder EInschränkung oft so stark missbraucht / ausgedehnt / verfälscht wird, dass letztlich doch wieder zu viel Mist geschieht.


      FruchtigBunt wrote:

      Und wenn es noch keine konkreten Infos gibt, wie das zu lindern wäre, dann sollten z. B. die Krankenkasse auch alternative Therapien anbieten, wie Körpertherapie, Musiktherapie, tiergestützte Therapie etc.
      Das werden sie leider nicht tun, da die Wirksamkeit von tiergesgtützte Therapie und so weiter nicht ausreichend stark wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, eben da es sich nicht unter Laborbedingungen in ner Skinnerbox oder sonstwas machen lässt sondern es ganzheitliche Methoden sind, die an Patienten ausgeführt werdne, die logischerweise auch noch anderen Dingen ausgesetzt sind, die einen Effekt auf ihre Gesundheit und Entwicklung haben können, so dass am Ende nicht nachweisbar ist, was den Ausschlag gab.

      Das traurige daran ist, dass tatsächlich die wirklich unter Laborbedingungen gewonnenen Erkenntnisse über z. B. Tiergesundheit und Tierverhalten (und übertragen dann auch auf Menschen) erstrecht nicht aussagekräftig sind, da die sterile Umgebung als solche sich negativ auf die Gesundheit und Psyche und das Verhalten der Tiere auswirkt und daher die Ergebnisse nicht dem entsprechen ,wie das Ganze unter natürlichen Umständen abgelaufen wäre. Das ist so wie wenn man an Leuten rumexperimentiert, die seit Langem in einer einsamen Einzelzelle herumhocken etc.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.

      The post was edited 1 time, last by Lex ().

    • Lex wrote:

      Das traurige daran ist, dass tatsächlich die wirklich unter Laborbedingungen gewonnenen Erkenntnisse über z. B. Tiergesundheit und Tierverhalten (und übertragen dann auch auf Menschen) erstrecht nicht aussagekräftig sind, da die sterile Umgebung als solche sich negativ auf die Gesundheit und Psyche und das Verhalten der Tiere auswirkt und daher die Ergebnisse nicht dem entsprechen ,wie das Ganze unter natürlichen Umständen abgelaufen wäre. Das ist so wie wenn man an Leuten rumexperimentiert, die seit Langem in einer einsamen Einzelzelle herumhocken etc.

      Lex wrote:

      Das werden sie leider nicht tun, da die Wirksamkeit von tiergesgtützte Therapie und so weiter nicht ausreichend stark wissenschaftlich nachgewiesen werden kann, eben da es sich nicht unter Laborbedingungen in ner Skinnerbox oder sonstwas machen lässt sondern es ganzheitliche Methoden sind, die an Patienten ausgeführt werdne, die logischerweise auch noch anderen Dingen ausgesetzt sind, die einen Effekt auf ihre Gesundheit und Entwicklung haben können, so dass am Ende nicht nachweisbar ist, was den Ausschlag gab.

      Das ist doch der Punkt. Das Leben und die Genesung findet nicht in einem sterilen Labor oder einer Studienkohorte unter kontrollierten Bedingungen statt, sondern eben im echten Leben. Nicht nur bei Labortieren, sondern vor allem auch bei Menschen. Vielleicht sollte man doch so forschen, dass man auch bei psychologischen Studien mit Menschen eben die Umgebungsbedingungen mit erfasst und nicht nur als das als aussagekräftig zu bewerten, was in einer sterilen Umgebung auf bestimmte Ursachen zurückgeführt werden kann.

      Dafür bräuchte man aber ein Umdenken. Man müsste weg von dem "wirksam ist nur, wenn ich erklären kann, warum und wie es gewirkt hat und ich das beweisen kann und am Besten auch noch tausendmal hintereinander genauso reproduzieren kann" hin zu einem "wirksam ist es, wenn der Patient es für wirksam hält und das ist abhängig von ganz vielen Bedingungen, die man nicht fest definieren kann. Wichtig ist, dass wir dem Patienten das Vertrauen schenken und ihn darin unterstützen, selbst zu erkennen, was hilft und was nicht". Da bekäme man aber möglicherweise als Behandler Probleme mit der Verantwortung, weil man sich ja dann nicht darauf berufen kann, dass Therapie XY Goldstandard ist und dementsprechend natürlich auch für Patienten A ganz sicher das Rchtige ist. :sarcasm: Man müsste von den Behandlern und auch den Patienten Eigenverantwortung erwarten und wer will das schon? :sarcasm:
      Also kommt man an Therapien, die meiner Meinung nach teilweise kaum etwas nutzen, weil sie sich in Studien als "sinnvoll" herausgestellt haben, aber an Therapien, die einem dem Gefühl nach viel mehr bringen würden, kommt man nicht, weil die nicht wissenschaftlich freigegeben wurden. :shake: Dafür testet man dann lieber an tausenden von Mäusen oder Zebrafischen wie deren Gehirne funktionieren. Na ja. :yawn: Wenigstens ist es wissenschaftlich. *Zynismus*
    • Viele derer, für die tiergestützte Therapie angewandt wird oder angewandt werden könnte, sind gar nicht in der Lage, sich dazu zu äußern, wie sie darüber denken. Es wird z. B. sogar bei Menschen im Wachkoma angewandt, bei kleinen Kindern, bei Menschen mit starken geistigen Behinderungen usw.

      Aber im Prinzip stimme ich dir zu mit dem Ganzen, was du geschrieben hast. Du hast meine Ausführungen weitergeführt. Und ja, es gibt auch Studien zur Wirksamkeit von tiergestützter Therapie, aber dennoch kommen immer diese tollen Sprüche in der Art wie dass ABA das einzige Verfahren mit nachgewiesener Wirksamkeit sei oder dass dessen Wirksamkeit am besten nachgewiesen sei und so weiter. Klar: Dressur lässt sich leichter nachweisen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • @Tomi Blum
      Danke für deine Formulierung, "dass es keinen Low-function-Teil" sondern einen no-Function Teil".

      Nicht das erste Mal, dass mir eine deiner Wortfindungen weiterhilft - auch bezüglichn der Fortbildung.

      Schön, dass die Ärzte die Menengitis in den Griff gekriegt haben UND dass endlich mal anerkannt wird, was Sache ist. Bin der Meinung, du hast echt genug hinter dir.

      Linnea wrote:

      Hast du eine geraucht?
      Ich frage mich ja nicht zum ersten Mal, wieso du so gerne andere auf diese indirekte und manchmal auch direkte Art maßregelst.
      Egal ob in Thementhreads, auf der Spielwiese, sogar bei den Witzen.

      Was ich aber sehe ist, außer einen negative Kommentar zum Schreibstil hattest du mal wiedee nichts zu sagen. Den Inhalt nicht wahrgenommen.

      Bisschen wie die Lehrerin, die unter eine handschriftliche Suizidankündigung "Handschift mangelhaft" geschrieben hat.

      Auch wenn ich gerade nicht so schreibe wie Tomi, ich denke so. Hoppend zwischen mind-maps voller Fakten und Grafiken, Erinnerungspeichern mit Bildern und Filmen......hier habe ich z.B. die BUMM- Witz- Diskussion gespeichert.

      Ich erinnere alles, wozu ich ein Gefühl hatte. Und ich erinnere dann auch, was ich damals gedacht habe.
      Übrigens ein feature, dass einem hilft zu erkennen, ob ein Trauma verarbeitet ist.

      Das alles, Wissen, Erlebnisse Erfahrungen usw sind immer da. Und das miteinander verknüpft.
      Jeder neue Input bringt neue Daten und neue Querverbindungen.

      Die jetzt für "Normale" reduziert, sortiert, strukturiert, in Worte und Sätze gefasst werden müssen, die andere mir deren Denkweise kapieren,....
      Weil sonst gar keine Verständigung zu nix möglich ist. Und eben immer Gefahr, für das eigene Denken mit Dreck beworben zu werden.

      Das ist anstrengend. Immer, sobald " Normale" um einen herum sind. Mal mehr, mal weniger.
      Leichter wird es, wenn andere genauso denken.

      Unerträglich sind aber die "Deine Art ist falsch"- Kommentaroren.
      Selbst nach Jahren Therapie, es nervt und macht wütend. Gerade wenn das dann von Leuten kommt, die sich anderweitig über Herzlosigkeit bei
      irgendwem beklagen und auf Betroffenheit machen.

      Die Zebrafische zeigen gerade nur, dass es welche gibt, die ähnlich funkeln und sich ähnlich verhalten.

      Welches Verhalten von Beobachtern und Kommentatoren dann als "sozial" oder "autistisch" oder wie auch immer bezeichnet wird, definieren meist die, die die Macht über Definitionen von anderen zugesprochen bekommen.

      Den Zebrafischen ist das schnuppe.
      Sie funkeln , auf ihre Art. Mitschwimmen und Mitfunkeln, von inneren heraus verstehen, das können die Beobachter und Kommentatoren nicht.
      Was diese sehen und dazu denken bleibt oberflächlich. Aber da sie den Zebrafischen das nicht mitteilen können, denen auch egal ist, wie andere sie "finden"....

      Btw, ich hab seit ca 36 Stunden nicht mehr geraucht.
      Jetzt fällt mir noch mehr an Gerüchen auf und auch wo es überall stinkt und stinkt/RW. Parallel wird "auswählen/sortieren/ fokussieren usw wieder schwieriger. "Die Welt" wird noch anstrengender.
      Es gibt also mehr als einen guten Grund, zu rauchen, zu kiffen oder zu saufen.
      Die Gründe finden sich in dieser Art des Herzlos, Desinteressiert, Rücksichtslos, also A-Sozial anderer, die sich außerhalb "des Beckens" wähnen, aber meinen, immer wieder das Funkeln einzelner anderer kommentieren, kritisieren und niedermachen zu müssen
      - und dabei übersehen, sie selbst sind auch nur Fische im Aquarium - nur ohne zu funkeln.

      Also mal so von außen betrachtet :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".

      The post was edited 1 time, last by Happy to be ().

    • Happy to be wrote:

      Was ich aber sehe ist, außer einen negative Kommentar zum Schreibstil
      und du unterstellst frech etwas Unstimmiges zum wiederholten Male.

      Ich habe nix zum Schreibstil gesagt. Null.
      Wie kommst du darauf?

      Tomi Blum wrote:

      zu bunt wird, dann haben sie gesagt , Tomi jetzt geh endlich eine rauchen, mach ich komm wieder hoch und werde getadelt dass ich rauche , egal der ganze Qutatsch ist genauso und hier tippe ich halt gerne , hier geht mir die NT-welt so herrlich am dings vorbei
      da hat er es selber gesagt und ich habe da meines als Witz eingestiegen...worauf er ja auch locker antwortet. :-p
      Wer ein Problem daraus macht, bist du.
      Wenn du das nicht verstehst, kann ich nichts dafür.

      Und das nächste Mal schreibe mir eine Pn, statt so ein inniges Statement gegen mich, was auch noch auf Irrtum deinerseits beruht.
      Wenn du mich nicht magst, schreibe mir das als PN und zerfledder nicht unnötig den Thread mit deiner augenscheinlichen Wut.
      Du bist nicht das Maß aller Dinge.

      Davon ab können mir die Leute, wenn sie sich unwohl fühlen ob meiner Antwort, selber melden.
      Sind alle schon groß und viele tun es auch, wenn da etwas vorliegen sollte.
      Lag aber hier garnicht. Nur in dir.

      Und auf den genannten Irrtum war nun dein umfangreiches Statement aufgebaut. Schade.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)

      The post was edited 1 time, last by Linnea ().

    • Lex wrote:

      Und ja, es gibt auch Studien zur Wirksamkeit von tiergestützter Therapie
      Ja, diese hätte ich auch gerne zu minem Beruf und Studium dazugelernt, aber das Amt fand den Beruf zu "exotisch".
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Lex wrote:

      Ich hoffe echt die Menschheit wird bald begreife, wie völlig idiotisch und nutzlos die meisten Tierversuche sind, wenn es darum geht Erkenntnisse über Menschen mit Krankheit XY (oder sonstwas über Menschen) herauszufinden, und dass dadurch die Zahl der weltweit in Laboren leidenden Tiere erheblich dezimiert wird, wie es ja vielfach bereits von Politikern gefordert wird, wobei manche sogar sich für ein vollständiges Verbot von Tierversuchen aussprechen, was mir allerdings doch etwas zu radikal erscheint. Das Dumme ist nur, dass sobald etwas nicht völlig verboten wird, die Ausnahme oder EInschränkung oft so stark missbraucht / ausgedehnt / verfälscht wird, dass letztlich doch wieder zu viel Mist geschieht.
      ja, leider.

      FruchtigBunt wrote:

      Ich bin der Meinung, dass man bei so komplexen Vorgängen, wie sie im Menschen generell ablaufen, nicht zu Lösungen kommt, wenn man versuchen will, die Abläufe auf hormoneller oder biochemischer oder zellulärer Ebene zu verstehen. Das wird nicht gelingen. Deshalb gehe ich in der letzten Zeit immer mehr in die Richtung, dass man auf das Erleben der Betroffenen fokussieren sollte und Therapieansätze mehr danach ausrichten sollte.
      Dazu kann (und sollte man meiner Meinung nach sogar) auch Studien durchführen. Die sollten aber auch mal die Realität erfassen und ein Problem nicht auf ein Fischgehirn runterbrechen.
      Da können die Zebrafische noch so gut in 80% der Gene mit dem Menschen übereinstimmen (mpg.de/10886458/warum-erforschen-wissenschaftler-zebrafische). Die Ergebnisse werden dann jedenfalls auch so ausfallen, dass man sich eben nur auf die genetischen Erklärungsversuche beschränkt hat. Dann braucht man sich nicht wundern, wenn wieder irgendeine Meldung kommt, dass Autismus genetisch verursacht sei. Wenn man in dem Bereich forscht, braucht man sich ja nicht wundern, wenn auch nur sowas rauskommt.

      Lex wrote:

      Das traurige daran ist, dass tatsächlich die wirklich unter Laborbedingungen gewonnenen Erkenntnisse über z. B. Tiergesundheit und Tierverhalten (und übertragen dann auch auf Menschen) erstrecht nicht aussagekräftig sind, da die sterile Umgebung als solche sich negativ auf die Gesundheit und Psyche und das Verhalten der Tiere auswirkt und daher die Ergebnisse nicht dem entsprechen ,wie das Ganze unter natürlichen Umständen abgelaufen wäre. Das ist so wie wenn man an Leuten rumexperimentiert, die seit Langem in einer einsamen Einzelzelle herumhocken etc.
      und dann kommt noch Folgendes zum Tragen:

      idw-online.de/de/news391

      Beobachtung beeinflusst Wirklichkeit


      und
      naklar.at/content/features/quantenkollaps/
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      und dann kommt noch Folgendes zum Tragen:
      idw-online.de/de/news391

      Beobachtung beeinflusst Wirklichkeit


      und
      naklar.at/content/features/quantenkollaps/
      Fehlt da nun das Sarkasmus-Schild? :roll: Weil, wenn man danach geht, dürfte man ja gar keine Studien mehr durchführen bzw. man müsste irgendwie gewährleisten, dass diese Beeinflussung, die durch die Studie an sich entsteht, irgendwie wieder herausgerechnet wird, was aber ja auch wieder nicht geht. Aber mir ist das eh zu hoch mit der Quantenphysik. Da gelingt mir schon das Verständnis der Theorie nicht. Erst Recht schaffe ich es nicht, dass dann in die Praxis zu übertragen. Mir wird ganz schwindelig, wenn ich nur darüber nachdenke. :yawn: :m(: ;)

      Doch nochmal drüber nachgedacht: Das könnte doch ein Argument dafür sein, den Betroffenen mehr Mitspracherecht einzuräumen, wenn es so ist, dass die Beobachter die Wirklichkeit beeinflussen. :d
      Aber ich glaube, wenn man im psychiatrischen Kontext mit der Quantenmechanik anfängt, kommt man auf die Geschlossene. :lol: :lol: :lol: (das sage ich nicht, weil ich das Thema nicht für ernstzunehmend halte, sondern weil ich es ziemlich gut kenne, dass zu komplexe und komplizierte Dinge bzw. die Menschen, die darüber reden, mundtot gemacht und für verrückt erklärt werden).

      The post was edited 4 times, last by FruchtigBunt ().

    • Linnea wrote:

      Ich finde es hochinteressant..und ja, es stelt dann einiges in Frage. Das mag ich oft.
      Generell mag ich das auch. Aber momentan bin ich zu instabil, da muss ich aufpassen. Manchmal stelle ich mir vor, dass ich gar nicht existiere, sondern nur irgendetwas aus einer Vorstellung bin und solche Dinge. x( Ich muss dann tatsächlich aufpassen, dass ich dabei nicht am Rad drehe. :m(: Diese Ideen sind einfach so unfassbar. Man kann es eigentlich gar nicht fassen. Überwältigend groß.

      Ich war mal bei einer Therapeutin, der ich nur von Energie erzählte, die ich im Körper und außerhalb meines Körpers spüre. Ich wollte ihr etwas verdeutlichen und meinte dann, dass die Energie in einem bestimmten Bereich des Körpers nach oben gehe. Allein durch diese Aussage hielt sie mich, glaube ich, für verrückt. Man muss sich mal den Bericht dazu durchlesen, wie sie meine Aussagen zitiert hat. Man gewinnt dabei den Eindruck, als wolle sie auf keinen Fall mit diesen Aussagen in Verbindung gebracht werden. 8-) Nun stelle ich mir das mit der Quantentheorie vor. Ich würde in der Therapiestunde (ich gehe ja dort nicht mehr hin) plötzlich von Quantenmechanik anfangen. Im nächsten Bericht würde vermutlich wirklich drinstehen, dass ich schizophren bin oder sonstwas. :yawn: Ich habe auf dem Gebiet ja tatsächlich keine Ahnung, aber es könnte ja durchaus sein, dass ich auf dem Gebiet belesen wäre oder sogar Fachwissen hätte und dann wäre es ja fatal, wenn man so jemanden dann nicht ernst nehmen würde, sondern für verrückt erklären würde.

      Aber gut. Das hat mit den Zebrafischen nun wirklich nichts mehr zu tun. Sorry.