Asperger Diagnose LWL Klinik Dortmund

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ich habe ebenfalls nicht mit den Händen geflattert, was wiederum mein Sohn (HFA) sehr oft tut, z..B. wenn er sich sehr über etwas freut.
      Motorische Ungeschicklichkeiten habe ich schon, die für jemanden Außenstehenden nicht unbedingt auf den ersten Blick (RW) ersichtlich sind.
      Anscheinend habe ich jedoch eine etwas auffällige Gangart und hatte früher eine verzögerte Sprachentwicklung, von der heute nichts mehr zu merken ist. Allerdings hatte ich früh bereits einen großen Wortschatz.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...
    • AspiIT wrote:

      Die Syptomatik von Asperger und frühkindlichem Autismus (Kanner) sind später nahezu identisch und können nicht mehr auseinander gehalten werden. Der einzige Unterschied ist, wie bereits erwähnt, die Sprachlicheentwicklung im Kindesalter. Siehe auch das Bild von MangoMambo.
      Ich weiss nicht was Du für Erfahrungen hast aber meine sagen mir was ganz anderes.Die besagte Grafik ist auch nicht sehr aussagekräftig.
    • Cloudactive wrote:

      Letztlich läuft es auf den Einzelfall hinaus. Es kann tatsächlich bewusst eine Unterscheidung vom Diagnostiker damit ausgesagt werden sollen, andererseits kann es auch sein, dass der Diagnostiker keine Ahnung hat. Chose your modest option….
      Ich tippe auf Letzteres. :?
      Die "Spektrum"-Geschichte ist ja kein Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.Sie dient nur dazu zu verschleiern daß die "Fachkräfte" einfach nur jeden Durch- und Überblick verloren haben.
      Auch die "neue" Diagnose nach ICD 11 kommt nicht ohne Untergruppen und Unter-Untergruppen aus. :roll:
      Hier eine Gegenüberstellung der Kriterien nach ICD 11 und DSM-V.

      The post was edited 1 time, last by kitescreech ().

    • kitescreech wrote:

      Cloudactive wrote:

      Letztlich läuft es auf den Einzelfall hinaus. Es kann tatsächlich bewusst eine Unterscheidung vom Diagnostiker damit ausgesagt werden sollen, andererseits kann es auch sein, dass der Diagnostiker keine Ahnung hat. Chose your modest option….
      Ich tippe auf Letzteres. :? Die "Spektrum"-Geschichte ist ja kein Ergebnis wissenschaftlicher Forschung.Sie dient nur dazu zu verschleiern daß die "Fachkräfte" einfach nur jeden Durch- und Überblick verloren haben.
      Auch die "neue" Diagnose nach ICD 11 kommt nicht ohne Untergruppen und Unter-Untergruppen aus. :roll:
      Hier eine Gegenüberstellung der Kriterien nach ICD 11 und DSM-V.
      Wie würdest du denn HFA und AS abgrenzen, wenn du der Meinung bist, dass die Grenzen wichtig sind?
    • Ich habe mal irgendwo gelesen das die Ärzte "Frühkindlichen Autismus" später wenn das Kind aufgeholt hat in seiner Entwicklung wie Sprache etc..diesen in "HFA" umwandeln, also die Diagnose. Dann wäre sie nämlich tatsächlich nicht mehr von AS zu unterscheiden.

      Man liest ja immer das "AS" meist erst im Alter von "11-13 Jahren" diagnostiziert wird, weshalb ich dann gedacht habe das bei HFA schon im frühem Kindesalter sehr ausgeprägte Symptome eindeutig zuzuordnen waren bzw. beim "frühkindlichem Autismus"

      Dann gibt es einige die "Frühkindliche Autismus" von "AS" unterscheiden anhand der Intelligenz, erstere würde eher mit einer Intelligenzminderung einhergehen.

      Aber ich will jetzt keine Behauptungen in die Welt setzte die nicht wahr sind, die oben beschriebenen Unterscheidungen habe ich teils hier im Forum, teil aber auch mal in verschiedenen Berichten gelesen.

      Vielleicht ist es tatsächlich von Vorteil wenn man dem ganzen einfach einen Namen "ASS" gibt und innerhalb dem Spektrum unterteilt.
    • sweetmom wrote:

      Dann gibt es einige die "Frühkindliche Autismus" von "AS" unterscheiden anhand der Intelligenz, erstere würde eher mit einer Intelligenzminderung einhergehen.
      Das meint aber dann nur die LFAs, also die "echten" Kanner-Autisten.

      Egal wie große Unterschiede manche hier wahrgenommen haben wollen - der einzige diagnostisch relevante Unterschied zwischen HFA und AS ist tatsächlich die Frage des Spracherwerbs. Alles andere sind die üblichen Unterschiede innerhalb des Spektrums - für die Faltterei haben das ja schon die paar Beiträge hier deutlich gezeigt. Und ob dann ein Symptom bei der einen oder anderen Variante häufiger ist - da bezweifle ich, dass es belastbare Statistiken dazu gibt, die hätte doch schon längst jemand ausgegraben und verlinkt.
    • HCS wrote:

      Alles andere sind die üblichen Unterschiede innerhalb des Spektrums
      Das glaube ich auch. Ich denke, es gibt tatsächlich Subtypen, aber da müsste man erst herausfinden, was die Ursachen sind, vielleicht sind da andere Gene betroffen als bei anderen. Aber diese Unterteilung HFA-Asperger, die hat sich nicht wirklich bewährt.
      Ich hatte in der Kindheit einige Eigenheiten wie Sätze nachsprechen oder Stereotypien, die man eher HFA zuordnen könnte, aber ich hatte keine Sprachentwicklungsverzögerung, deshalb bin ich ein Asperger nach derzeitiger Einteilung. Motorisch bin ich kein Meister, aber auch nicht so ungeschickt wie manche andere Asperger. Am Sportunterricht konnte ich normal teilnehmen mit Stärken und Schwächen.
      Das mit der Motorik ist so eine Sache. Ich habe ja die Vermutung, dass meine Schwestern auch einen Asperger-Einschlag haben, obwohl sie keine Diagnose haben und meines Wissens keine wollen. Meine älteste Schwester ist motorisch ungeschickter als ich, sie würde voll ins Asperger-Klischee passen, meine andere Schwester dagegen war im Sport immer sehr gut, und ich irgendwo dazwischen. Fast als scheint die Motorik ein Zufallsprodukt zu sein.
      Mein Neffe, der auch nur eine Verdachtsdiagnose von mir hat, wäre HFA, da er eine sehr krasse Sprachentwicklungsstörung hat. Er ist schon 15 und spricht immer noch auffällig. Also wir wären eine ganz bunte Autismusfamilie, wenn alle eine Diagnose hätten. (Ich war halt bisher die einzige, die ihr Leben seltsam genug fand, um eine Diagnose einzuholen, und die auch keine Scheu vor Psychiatern hatte. Beim Rest der Familie sind Psychiater eher No-Go.)
      Alles wird galaktisch gut.
    • zaph wrote:

      Und ich habe nie mit den Händen geflattert und bin beidhändig. Keinerlei motorische Defizite.
      Ich habe zwar nicht geflattert, aber dafür einige Handspiele, die ich desöfteren gemacht habe.

      Motorisch ungeschickt bin ich aber sehr, ich war eine komplette Niete im Schulsport und hatte dort die einzige 6 meines Lebens. Bei den Bundesjugendspielen bekam ich nicht einmal eine Teilnehmerurkunde. Bis heute kann ich nicht fangen.
      Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht.
      (Friedrich Nietzsche)
    • HCS wrote:

      Egal wie große Unterschiede manche hier wahrgenommen haben wollen
      (...)
      da bezweifle ich, dass es belastbare Statistiken dazu gibt, die hätte doch schon längst jemand ausgegraben und verlinkt.

      Ich musste gar nicht lange googeln, aber da es hier ja einen User gibt, der andere immer herablassend in Frage stellen muss, weil er sich für etwas Besseres hält...

      autismus-kultur.de/autismus/au…functioning-autismus.html

      Als weitere mögliche Unterschiede zwischen HFA und Asperger-Syndrom wurden genannt:
      • Menschen mit High-Functioning Autismus haben einen niedrigen verbalen IQ.
      • Sie haben oft bessere visuell-räumliche Fähigkeiten (=höherer praktischer IQ) als Menschen mit Asperger-Syndrom.
      • Sie haben weniger motorische Schwierigkeiten als Menschen mit Asperger-Syndrom.
      • Menschen mit HFA haben als Erwachsene häufiger Probleme, unabhängig zu leben.
      • Sie interessieren sich für viele verschiedene Themen, während die Interessen von Menschen mit Asperger-Syndrom stark fokussiert sind. Das ist jedoch sehr individuell.
      • Menschen mit Asperger-Syndrom schneiden bei Empathie-Tests besser ab; das könnte jedoch auch an der sprachlichen Natur vieler solcher Tests liegen.


      de.wikipedia.org/wiki/Autismus#Asperger-Syndrom

      "Treten alle Symptome des frühkindlichen Autismus zusammen mit normaler Intelligenz (einem IQ von mehr als 70) auf, so spricht man vom hochfunktionalen Autismus (high-functioning autism, HFA).[14] Diagnostisch wichtig ist hier insbesondere die verzögerte Sprachentwicklung. Gegenüber dem Asperger-Syndrom sind die motorischen Fähigkeiten meist deutlich besser."

      Weitere Nachweise:

      books.google.de/books?id=-Iz4B…rschied%20motorik&f=false

      achtsam-mg.de/was-ist-autismus/

      "Sind beispielsweise alle Symptome des frühkindlichen Autismus in Verbindung mit normaler Intelligenz feststellbar, so wird dies als hochfunktionaler Autismus bezeichnet. Der Unterschied zum Asperger-Syndrom liegt in der meist besseren Motorik."

      az-bruchsal.de/high-functioning-autismus/

      "Heutzutage wird teilweise die Meinung vertreten, dass das Asperger Syndrom und der High-Functioning-Autismus nahezu dasselbe Störungsbild bezeichnen, ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass beim High-Functioning-Autismus meist keine oder kaum motorischen Auffälligkeiten zu beobachten sind."

      Verlinkt genug?
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Cloudactive wrote:

      Verlinkt genug?
      Tja, das ist die Sache mit dem Eingehen auf die Fragestellung: Ich hatte nach belastbaren Statistiken gefragt, und Du hast mehrfach die fast identische pauschale Formulierung von der "meist besseren Motorik" verlinkt bzw. eine Auflistung möglicher (und d.h. nun mal: nicht belegter) Unterschiede. Das sind nur eben keine belastbaren Statistiken, sondern Mutmaßungen. Die einzige Verlinkung zu echten Untersuchungen war diese, und da zeigt schon die tabellarische Auflistung, dass die einzelnen Studien einander teilweise widersprechen: mal kommt ein Unterschied raus, mal wieder nicht.

      Was saubere Recherche und die Auswertung der Funde angeht halte ich mich in der Tat zwar nicht für "was besseres", wie Du zu unterstellen beliebtest (heute war es wenigstens nicht gleich "lügen"), aber für besser als Du gewiss. Wäre ich es nicht, wäre ich nicht für die Grundlagenforschung geeignet, da darf man reine Mutmaßungen nicht als belastbare Quellen deklarieren.
    • @HCS woher weißt du denn, dass die von Cloudactive genannten Quellen nur

      HCS wrote:

      ...eine Auflistung möglicher (und d.h. nun mal: nicht belegter) Unterschiede. Das sind nur eben keine belastbaren Statistiken, sondern Mutmaßungen. Die einzige Verlinkung zu echten Untersuchungen war diese, und da zeigt schon die tabellarische Auflistung, dass die einzelnen Studien einander teilweise widersprechen: mal kommt ein Unterschied raus, mal wieder nicht.
      so sind?

      Kennst und weißt du vergleichswiese belastbarere Statistiken, über welche du hier referierst?
      Wenn ja, lasse mich bitte teilhaben, es interessiert mich sehr!
    • Ich bin nicht HCS und ich bin auch keine Akademikerin, aber ich würde sagen, er meint, dass bis auf das verlinkte Buch "Neuropsychologie psychischer Störungen", in dem auch belegbare Quellen genannt werden, sind die anderen links bloß Verlinkungen zu Homepages, die wiederum nur zitieren, aber dies nicht belastbar mit Quellen (Studien, Metastudien) belegen können.
    • HCS wrote:

      aber für besser als Du gewiss
      :nerved:
      Grundlagenforschung passt schon zu dir, da musst du nicht in relativ größeren Zusammenhängen denken, das fällt dir offenbar schwer, denn ich habe meinen Beitrag belegt:

      Cloudactive wrote:

      Ich erinnere mich u.a. an eine Unterscheidung zwischen HFA und AS, nach der HFAs weniger bis keine Schwierigkeiten mit der Motorik hätten, im Gegensatz zu ASlern.
      Es gab/gibt schon Unterscheidungsmerkmale, die sind allerdings, je nach Quelle, unterschiedlich bis doch nicht vorhanden.

      HCS wrote:

      und da zeigt schon die tabellarische Auflistung, dass die einzelnen Studien einander teilweise widersprechen: mal kommt ein Unterschied raus, mal wieder nicht.

      Q.E.D.



      Aber schönes Beispiel wieder für deine narzisstische Persönlichkeit, danke sehr. :thumbup:
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 4 times, last by Cloudactive ().

    • Cloudactive wrote:

      Aber schönes Beispiel wieder für deine narzisstische Persönlichkeit, danke sehr.
      Laut Forenregeln soll man hier keine Diagnosen stellen und ich finde den Satz somit unangemessen.

      Der häufigste genannte Unterschied ist die Sprachentwicklung und meines Wissens nach wird das so auch allgemein in der Kinder und Jugendpsychiatrie gehabt mit dem ICD 10.

      Ich bin froh wenn das ICD 11 kommt dann haben sich solche Diskussionen erübrigt.