Umfrage Sally-Anne Test

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    • Umfrage Sally-Anne Test

      Wo wird Sally den Ball vermuten? 67

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      Hallo,
      in Anlehnung an einen aktuellen Thread hier einmal eine kleine Umfrage zum Sally-Anne Test. An die, die ihn schon Mal gemacht haben: Bitte wählt die gleiche Antwort, welche ihr bei der ersten Durchführung gegeben habt:

      Sally und Anne spielen mit einem Ball. Auf dem Boden stehen ein Korb und eine Truhe. Sally packt den Ball in den Korb und geht weg, sodass sie nicht sehen und hören kann, was passiert.
      In der Zeit nimmt Anne den Ball aus dem Korb und legt ihn in die Truhe.
      Dann kommt Sally zurück.

      The post was edited 2 times, last by MangoMambo ().

    • Zum Beispiel oder, weil man sein Wissen nicht von dem Wissenshorizont von Sally trennen kann, der Perspektivwechsel nicht möglich ist.

      Gab Mal einen Thread zum Sally-Anne Test hier vor einiger Zeit, da ging es scheinbar einigen so. Deshalb hat mich interessiert, was diese Umfrage wohl ergeben wird.
    • Ich glaube, da waren Bilder dabei.
      Ud da kann man irrtümlich andere Schlüsse ziehen, weil man selber sieht, dass der Ball in die Truhe gelegt wurde.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Ich denke, nein. Wenn ich in einen Raum komme und nichts von Veränderungen weiss, gucke ich zuerst da, wo ich es hingelegt habe, sofern ich mich erinnere.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Für mich ist die Schwierigkeit an dem Test, mir zu merken, ob es Sally oder Anne war, die den Ball versteckt und dann rausgeht. :oops: Bei echten Menschen kann ich mir Namen meist recht gut merken, aber bei Geschichten werfe ich immer alles durcheinander. Für mich müsste es eher heißen "ein Junge und ein Mädchen" oder "ein Kind und ein Erwachsener". Sonst bin ich so damit beschäftigt - wer war noch mal wer? Ach ja, logisch...- dass ich nicht mehr wüsste, wo der Ball ursprünglich versteckt wurde. :m(:
    • der korb muss allerdings recht groß sein, sonst sieht man ja von weitem dass der ball nicht darin ist. :roll:

      Aber selbst in diesem fall könnte man auch vermuten, dass der ball nun an einem ganz anderen ort ist, er muss ja nicht zwangsweise in der truhe sein nur weil er nicht mehr im korb ist. :roll:
    • Ich finde ohne eine Erklärung, warum Sally wo schaut, ist so ein Test nutzlos, da ja auch eigene Erfahrungswerte mithinein spielen. Wenn ich als Testteilnehmer die Szene beurteilen soll und selbst die Erfarhung gemacht habe, dass ein Freund, mein Bruder, meine Schwester oder weiß der Geier wer :d , gerne mein Lieblingspielzeug in meiner Abwesenheit an einem anderen Ort platziert, würde bei mir fehlende TOM diagnostiziert, wenn ich mich für den Korb entscheiden würde, obwohl bei der Überlegung sogar die Gedankengänge von Anne versucht wurden zu rekonstruieren.

    • Mya wrote:

      Für mich müsste es eher heißen "ein Junge und ein Mädchen" oder "ein Kind und ein Erwachsener"

      Der erste Test dieser Art ging etwa so:

      Der Sohn hilft seiner Mutter beim Aufräumen der Einkäufe. Sie packen die Schokolade zusammen in den grünen Schrank. Dann geht der Sohn spielen. In der Zwischenzeit braucht die Mutter einen Teil der Schokolade zum Kuchen backen. Sie räumt den Rest der Schokolade wieder weg, legt ihn aber nicht in den grünen Schrank, sondern in den blauen.
      Später kommt der Sohn zurück und will sich Schokolade holen. Wo wird er zuerst danach suchen?

      M.E. kann niemand, der sich diese Geschichte konzentriert anhört oder liest, die falsche Antwort geben. Es gibt nur eine logische Antwort.*
      Das ist nicht viel anders als ein Logical im Rätselheft.


      *solange man keine zusätzlichen Informationen dazu erfindet, wie z.B. dass die Mutter die Schokolade immer gern versteckt, damit der Sohn nicht zu viel davon isst. Aber das steht nicht in der Geschichte.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      M.E. kann niemand, der sich diese Geschichte konzentriert anhört oder liest, die falsche Antwort geben. Es gibt nur eine logische Antwort.
      Die Lebenserfahrung lehrt aber auch, dass der Mensch nicht immer logisch handelt. Ich fand solche Bildergeschichten in der Schule früher schon immer furchtbar. Bei der von dir beschriebenen Situation hätte ich mich vielleicht gefragt, ob es nicht vielleicht Usus der Mutter ist, die Schokolade, wenn sie damit was gebacken hat in einen anderen Schrank zu packen. Vielleicht war der erste Schrank der Vorratsschrank für ungeöffnete Lebensmittel und der andere Schrank wird für angebrochene Lebensmittel verwendet. Klar steht das nicht in der Beschreibung aber als Kind hätte ich mir solche Gedanken gemacht, denn es würde ja einen Grund haben, warum die Mutter die Schokolade in einen anderen Schrank legt. (Also an Phantasie mangelt es mir scheinbar nicht :d ).

    • Ich habe mir solche Gedanken nicht gemacht, sondern mich immer genau an die Aufgabenstellung gehalten, z.B. bei Textaufgaben in Mathe oder so. Wenn die Aufgabe lösbar ist mit den gegebenen Informationen, dann wüsste ich keinen Grund, weshalb man was dazuerfinden sollte.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Shenya wrote:

      M.E. kann niemand, der sich diese Geschichte konzentriert anhört oder liest, die falsche Antwort geben. Es gibt nur eine logische Antwort.*
      Der Fehler dabei ist, dass Du nicht bedenkst, dass Du gar nicht alles bedenken kannst, was und wie jemand denkt, der anders denkt. Wie schon jemand sagte, ist auch der Gebrauch der Wortes "suchen" problematisch, weil das ja voraussetzt, dass der Junge bereits weiß, dass er nicht weiß, wo die Schockolade sei.
      Konzentration kann man übrigens auch nicht gewärhleisten - trotzdem beeinflusst ihr Mangel das Ergebnis entscheidend.
      Mutter und Sohn sind zwar besser als Anne und Sally, dafür aber auch Korb und Truhe besser als blauer und grüner Schrank - die beiden zu verwechseln, brächten unter Umständen viele zu Stande (meine Wenigkeit inbegriffen).
      Achtung, eigene Sprache!

      The post was edited 1 time, last by Eurich Wolkengrob ().

    • Solche Ungenauigkeiten kenne ich von mir eher weniger, zumindest als ich noch Kind war, da habe ich Aufgaben immer sehr exakt durchgelesen und verstanden. Heute passiert es mir viel schneller, dass ich was verwechsle.
      Alles wird galaktisch gut.
    • Interessant, dass es euch Recht leicht zu fallen scheint. Aber vielleicht findet sich ja noch jemand anderes mit ähnlichen Schwierigkeiten:

      Für mich ist es so, dass ich einen
      Perspektivwechsel in einen Gegenstand leichter vornehmen kann, als in einen Menschen. Da muss ich aber auch eine Analyse betreiben und führe Buch darüber (RW) was es weiß/gespeichert hat. Wenn ich bei Sally und Anne so vorgehe ist es auch kein Problem. Jedoch führe ich keinen intuitiven Perspektivwechsel aus und muss bewusst abgrenzen. (Ähnlich habe ich das im anderen Thread schon ausgeführt, hoffe aber, dass es hier den Austausch anregen könnte)

      Kennt das noch jemand?