"Du bist doch nicht behindert!" bzw. "Autismus ist doch keine Behinderung!"

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    • “Sicher” ist beim GdB gar nichts, ich bekam zuerst 0.
      Per Widerspruch und Begutachtung dann >= 50, ohne Berücksichtigung der physischen Sachen, das wurde einfach ignoriert.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • AspiIT wrote:

      Ich bin nicht in der Lage die Absichten meines Gegenüber zu erkennen. Das muss allerdings nicht offensichtlich für mich sein, was recht simple zu schaffen ist. Also ich registriere es einfach nicht, es kommt nicht bei mir an und die Folgen daraus sind katastrophal, wenn ich an die falschen Leute gerate. Die Tatsache ist der Grund dafür, dass mein GDB zwischen 90 und 100 ergeben wird.

      Ich warte derzeit auf den Termin für die Diagnose, den ich anschließend auch dem Amt weitergeben muss. Warten hier, warten da, schrecklich.
      Wer hat dir das mit dem GdB 90-100 prophezeit?
      Wenn du noch nicht einmal eine Diagnose hast, halte ich das doch für eine sehr gewagte Prognose.
      Du hattest ja auch im andern thread geschrieben, was du alles besser kannst als Nichtautisten, selbst Dinge, von denen man sonst sagt, Nichtautisten könnten es besser.
      90-100 gibt es sonst nur für Leute, die so gut wie gar nichts selber können, also auch nicht selbstständig wohnen und nicht normal arbeiten gehen.
      Alles wird galaktisch gut.
    • https://versorgungsmedizinische-grundsaetze.de/Beirat/soziale%20Anpassungsschwierigkeiten.html wrote:

      leichte soziale Anpassungsschwierigkeiten:

      z. B. Berufstätigkeit trotz Kontaktschwäche und/oder Vitalitätseinbuße auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch ohne wesentliche Beeinträchtigung möglich. (Wesentliche Beeinträchtigung nur in besonderen Berufen, z. B. Lehrer, Manager). Keine wesentliche Beeinträchtigung der familiären Situation oder bei Freundschaften, d. h. z. B. keine krankheitsbedingten wesentlichen Eheprobleme.


      mittelgradige soziale Anpassungsschwierigkeiten:

      In den meisten Berufen sich auswirkende psychische Veränderung, die zwar weitere Tätigkeit grundsätzlich noch erlaubt, jedoch eine verminderte Einsatzfähigkeit bedingt, die auch eine berufliche Gefährdung einschließt. Erhebliche familiäre Probleme durch Kontaktverlust und affektive Nivellierung, aber noch keine Isolierung, noch kein sozialer Rückzug in einem Umfang, der z. B. eine vorher intakte Ehe stark gefährden könnte.


      schwere soziale Anpassungsschwierigkeiten:

      Weitere berufliche Tätigkeit sehr stark gefährdet oder ausgeschlossen. Schwerwiegende Probleme in der Familie oder im Freundes- bzw. Bekanntenkreis, bis zur Trennung von der Familie, vom Partner oder Bekanntenkreis.
      Es gab hier im Forum Mal ne bessere offizielle Quelle, aber ich finde diese Einordnung nicht schlecht. Auch diese konkrete Variante auf Schitzophrenie basiert erstellt wurde. :nod:

      Mit leichten Anpassungsschwierigkeiten ist man i.d.R. unter GdB 50 etc.

      Vielleicht hat ja jemand anderes hier noch die von mir genannte andere Quelle, die mir Grade nicht einfallen will. :m(:
    • Gefunden!!! :d

      https://autismus-kultur.de/autismus/recht/grad-der-schwerbehinderung-bei-autismusasperger-syndrom-aenderung-1-1-2011.html wrote:

      Tief greifende Entwicklungsstörungen (insbesondere frühkindlicher Autismus, atypischer Autismus, Asperger-Syndrom)
      Bei tief greifenden Entwicklungsstörungen
      • ohne soziale Anpassungsschwierigkeiten beträgt der GdS 10 – 20,
      • mit leichten sozialen Anpassungsschwierigkeiten beträgt der GdS 30 – 40,
      • mit mittleren sozialen Anpassungsschwierigkeiten beträgt der GdS 50 – 70,
      • mit schweren sozialen Anpassungsschwierigkeiten beträgt der GdS 80 – 100.


      Die Kriterien der Definitionen der ICD-10-GM Version 2010 müssen erfüllt sein.

      Soziale Anpassungsschwierigkeiten liegen insbesondere vor, wenn die Integrationsfähigkeit in Lebensbereiche (wie zum Beispiel Regel-Kindergarten, Regelschule, allgemeiner Arbeitsmarkt, öffentliches Leben, häusliches Leben) nicht ohne besondere Förderung oder Unterstützung (zum Beispiel durch Eingliederungshilfe) gegeben ist oder wenn die Betroffenen einer über das dem jeweiligen Alter entsprechende Maß hinausgehenden Beaufsichtigung bedürfen.

      Mittlere soziale Anpassungsschwierigkeiten liegen insbesondere vor, wenn die Integration in Lebensbereiche nicht ohne umfassende Unterstützung (zum Beispiel einen Integrationshelfer als Eingliederungshilfe) möglich ist.

      Schwere soziale Anpassungsschwierigkeiten liegen insbesondere vor, wenn die Integration in Lebensbereiche auch mit umfassender Unterstützung nicht möglich ist.
      Vielleicht wird es ja so etwas klarer. :nod: :d :)

      https://autismus-kultur.de/autismus/recht/grad-der-schwerbehinderung-bei-autismusasperger-syndrom-aenderung-1-1-2011.html wrote:


    • Off Topic @Hyperakusis und @Eurich Wolkengrob Ich lese euch beide wahnsinnig gern!

      Und euren Beiträgen hier im Thread kann ich nur zustimmen.


      Also, ich las neulich, dass Lianne Holliday Willey, die ja auch so ne Spätdiagnostizierte ist (wie ich), über sich sagte, sie betrachte sich als "bi-cultural". Und damit kann ich mich gut identifizieren. Mir geht es auch so.

      Aspies, deren Profil ganz anders gelagert ist als meins, wird es vielleicht gar nicht ansprechen. Aber für mich persönlich ist das eine schöne und produktive Sicht der Dinge.

      Mir gefällt zum anderen die Sortierung in NT und Autist nicht besonders. Ich kenne ziemlich viele NTs, die Defizite und Probleme haben – die ich dann wiederum gar nicht nachvollziehen kann und auch nicht viel Rücksicht drauf nehme, wenn ich mal ehrlich bin.

      Jedenfalls. Ich möchte für mich kein "die" und "wir".

      Dass behindernde Strukturen abgeschafft werden für alle, die das brauchen, und wo immer es möglich ist – das ist mir wichtig. Eine Segregation als Selbstzweck aber nicht.

      An manchen Tagen fühle ich mich behindert und lebensunfähig und merke meine Schwierigkeiten ganz deutlich. An anderen Tagen läuft es einfach gut, da bin ich stolz auf mich und freu mich meines Lebens. Ich werde keinen GdB beantragen. Im Moment sehe ich das einfach nicht. Ich will keine defizitorientierte Perspektive einnehmen, solange ich diese Hilfe nicht wirklich, wirklich brauche.
      Angry young woman, there’s no way back, so just keep walking.
      Yoko Ono
    • Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass viele, die einen GdB beantragen, dies nicht nur wegen Autismus machen, sondern auch aus anderen, zusätzlichen Gründen. Ich kann es verstehen, wenn man das ablehnt, wenn man nur Autismus hat, als potentiellen Beweggrund. Hat man aber noch andere Gründe, so summiert sich das oder führt im Einzelfall schon zu einer hinreichenden Belastung. Man liest hier ja nicht selten von zusätzlichen Phänomenen wie Epilepsie, Migräne, Stoffwechselstörungen, neurologischen Erkrankungen, organischen Erkrankungen usw. usf.
      Ich finde es im übrigen falsch, dass eine erhebliche Fehlsichtigkeit keine Behinderung darstellt.
      Es ist par excellance eine Behinderung, die durch ein Hilfsmittel korrigiert werden muss, weil man sonst nahezu blind ist. (Das meinte ich aber nicht in meinem vorigen Beitrag)
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().

    • @Cloudactive Da stimme ich zu. Und weil ja auch Komorbiditäten sich noch später einstellen können, schreibe ich auch für mich "noch keinen GdB beantragen". Weil man ja nicht sicher sein kann, wie es noch werden wird. Ich persönlich habe mit Depressionen und Angststörungen schon lange zu tun. Ich hoffe, dass ich nach der Therapie ein bisschen was von diesen Begleiterscheinungen loswerde. Aber die allein haben schon das Potenzial, mich arbeitsunfähig zu machen. Bisher zum Glück nicht dauerhaft.
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      Yoko Ono
    • BlaueStunde wrote:

      Off Topic @Hyperakusis und @Eurich Wolkengrob Ich lese euch beide wahnsinnig gern!
      Danke! :)

      BlaueStunde wrote:

      Mir gefällt zum anderen die Sortierung in NT und Autist nicht besonders. Ich kenne ziemlich viele NTs, die Defizite und Probleme haben – die ich dann wiederum gar nicht nachvollziehen kann und auch nicht viel Rücksicht drauf nehme, wenn ich mal ehrlich bin.
      Diese Unterteilung ist erst ein Mal - so wie jede andere auch - ein gedanklicher Behelf, der oft von großem, ja zuweilen gar von erlösendem Nutzen ist. Blindlings eingesetzt wird er allerdings seinerseits zum Hindernis, zu jenem berühmten Brett vor dem Kopf.

      BlaueStunde wrote:

      Dass behindernde Strukturen abgeschafft werden für alle, die das brauchen, und wo immer es möglich ist – das ist mir wichtig.
      Darüber sind wir uns einig, wobei es hier meiner Meinung nach auch gilt, nicht zu vergessen, dass solche Leistungen erst ein Mal erbracht werden müssen, was nicht von Zauberhand geschieht. Erwarten sollte man schon etwas aber eben nicht zu viel.

      BlaueStunde wrote:

      An manchen Tagen fühle ich mich behindert und lebensunfähig und merke meine Schwierigkeiten ganz deutlich. An anderen Tagen läuft es einfach gut, da bin ich stolz auf mich und freu mich meines Lebens. Ich werde keinen GdB beantragen. Im Moment sehe ich das einfach nicht. Ich will keine defizitorientierte Perspektive einnehmen, solange ich diese Hilfe nicht wirklich, wirklich brauche.
      In dieser Haltung, die auch meine ist, will ich Dich nur bestärken! :)
      Achtung, eigene Sprache!
    • Shenya wrote:

      AspiIT wrote:

      Ich bin nicht in der Lage die Absichten meines Gegenüber zu erkennen. Das muss allerdings nicht offensichtlich für mich sein, was recht simple zu schaffen ist. Also ich registriere es einfach nicht, es kommt nicht bei mir an und die Folgen daraus sind katastrophal, wenn ich an die falschen Leute gerate. Die Tatsache ist der Grund dafür, dass mein GDB zwischen 90 und 100 ergeben wird.

      Ich warte derzeit auf den Termin für die Diagnose, den ich anschließend auch dem Amt weitergeben muss. Warten hier, warten da, schrecklich.
      Wer hat dir das mit dem GdB 90-100 prophezeit?Wenn du noch nicht einmal eine Diagnose hast, halte ich das doch für eine sehr gewagte Prognose.
      Du hattest ja auch im andern thread geschrieben, was du alles besser kannst als Nichtautisten, selbst Dinge, von denen man sonst sagt, Nichtautisten könnten es besser.
      90-100 gibt es sonst nur für Leute, die so gut wie gar nichts selber können, also auch nicht selbstständig wohnen und nicht normal arbeiten gehen

      Der Link zu Autismus Aktuell wurde ja schon gepostet. Ich habe noch keine Diagnose, allerdings erfülle ich sehr viele ICD 10 Kritierien, die für eine Diagnose erforderlich sind.
    • Cloudactive wrote:

      ich kann mir gut vorstellen, dass viele, die einen GdB beantragen, dies nicht nur wegen Autismus machen, sondern auch aus anderen, zusätzlichen Gründen. Ich kann es verstehen, wenn man das ablehnt, wenn man nur Autismus hat, als potentiellen Beweggrund. Hat man aber noch andere Gründe, so summiert sich das oder führt im Einzelfall schon zu einer hinreichenden Belastung.
      Stimmt, ich wollte mich auf die Aussage beziehen, dass

      AspilT wrote:

      Asperger Autismus hat einen GDB von mindestens 30. Wie hoch der GDB am Ende ausfällt ist abhängig von der Ausprägung und welcher Teil betroffen ist. Wenn die Probleme, im sozialen Bereich und den damit verbundenen Beeinträchtigungen sich auf dein sozial Verhalten auswirken, dann ist der GDB schnell bei 100.
      veraltet ist und nicht mehr stimmt. Und darauf, dass
      man als Autist immer einen SBA bekommen würde, was einfach nicht der Realität entspricht.

      Ich habe eindeutige Einschränkungen, aber dennoch eine Regelschule geschafft und einen Job auf dem 1. Arbeitsmarkt. Ich schaffe den Haushalt und habe ab und an sogar sowas wie ein Sozialleben und eine Partnerschaft. Darauf bin ich sehr stolz und auch froh darüber.
      Dennoch würde ich damit die Kriterien wie oben beschrieben eher nicht erfüllen. Mein Leben funktioniert. Es ist eingeschränkt und ich vermeide einiges und ich passe mein Umfeld bestmöglich an, bin aber nach diesen Kriterien super ohne besonders viel Hilfe integriert. Über GdB 40 würde ich nach den Kriterien wohl eher nicht hinauskommen, aber das hängt sicherlich auch von dem ab, der die Anträge prüft.

      Falls ich jedoch mehr Probleme mit Komorbitäten haben sollte würde ich tatsächlich überlegen einen Antrag zu stellen.
    • MangoMambo wrote:

      Cloudactive wrote:

      ich kann mir gut vorstellen, dass viele, die einen GdB beantragen, dies nicht nur wegen Autismus machen, sondern auch aus anderen, zusätzlichen Gründen. Ich kann es verstehen, wenn man das ablehnt, wenn man nur Autismus hat, als potentiellen Beweggrund. Hat man aber noch andere Gründe, so summiert sich das oder führt im Einzelfall schon zu einer hinreichenden Belastung.
      Stimmt, ich wollte mich auf die Aussage beziehen, dass

      AspilT wrote:

      Asperger Autismus hat einen GDB von mindestens 30. Wie hoch der GDB am Ende ausfällt ist abhängig von der Ausprägung und welcher Teil betroffen ist. Wenn die Probleme, im sozialen Bereich und den damit verbundenen Beeinträchtigungen sich auf dein sozial Verhalten auswirken, dann ist der GDB schnell bei 100.
      veraltet ist und nicht mehr stimmt. Und darauf, dassman als Autist immer einen SBA bekommen würde, was einfach nicht der Realität entspricht.

      Ich habe eindeutige Einschränkungen, aber dennoch eine Regelschule geschafft und einen Job auf dem 1. Arbeitsmarkt. Ich schaffe den Haushalt und habe ab und an sogar sowas wie ein Sozialleben und eine Partnerschaft. Darauf bin ich sehr stolz und auch froh darüber.
      Dennoch würde ich damit die Kriterien wie oben beschrieben eher nicht erfüllen. Mein Leben funktioniert. Es ist eingeschränkt und ich vermeide einiges und ich passe mein Umfeld bestmöglich an, bin aber nach diesen Kriterien super ohne besonders viel Hilfe integriert. Über GdB 40 würde ich nach den Kriterien wohl eher nicht hinauskommen, aber das hängt sicherlich auch von dem ab, der die Anträge prüft.

      Falls ich jedoch mehr Probleme mit Komorbitäten haben sollte würde ich tatsächlich überlegen einen Antrag zu stellen.

      Sozialleben, besteht seit sehr langem aus: Weg zur Arbeit, arbeiten und ab nach Hause.

      Haushalt usw. ist für mich auch machbar.

      In meinem Umfeld gibts nur ein Haustier. Nachbarn werden gegrüßt wenn man sie sieht und ansonsten sitze ich am PC.

      Ich bin nicht in der Lage Absichten bei meinem Gegenüber zu erkennen und ich habe bisher Glück gehabt, dass ich nicht an die falschen Leute geraten bin, die wissen, wie sie es nutzen können, ohne das ich es ansatzweise mitbekomme.

      Den Ausweis habe ich nur beantragt, wegen Steuererleichterung und der Möglichkeit, dass die Zwangsabgabe (GEZ) nicht mehr gezahlt werden muss. Ansonsten brauch ich nicht noch ein Stück Plastik o.ä. in der Geldbörse.
    • AspiIT wrote:

      und der Möglichkeit, dass die Zwangsabgabe (GEZ) nicht mehr gezahlt werden muss
      lol

      träum' weiter

      Rundfunkgebührenbefreiung aufgrund einer Behinderung bekommen nur noch Taubblinde. Das ist seit der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag so!
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
      • @'AspilT' Befreiung vom Rundfunkbeitrag gibt's in so einem Fall nicht mehr. Ob das für eine mittlere Soziale Anpassungsschwierigkeit reicht hängt vom Amt ab und davon wie schwer du und der Arzt die Problematik darstellen können, da du aber vermutlich auf dem 1. Arbeitsmarkt ohne Integrationshelfer bist(?) wird das evtl schwierig. Wenn du die 30er Grenze schaffst gibt's etwas mehr Urlaub und Steuererleichterungen.
    • Ginome wrote:

      AspiIT wrote:

      und der Möglichkeit, dass die Zwangsabgabe (GEZ) nicht mehr gezahlt werden muss
      lol
      träum' weiter

      Rundfunkgebührenbefreiung aufgrund einer Behinderung bekommen nur noch Taubblinde. Das ist seit der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag so!

      Deswegen stehts auch auf dem Antragsformular.

      @MangoMambo:
      30 ist laut Autismus Kultur bei Diagnose des Asperger Syndroms.

      Meine Arbeitskollegen sind so gesehen meine Integrationshelfer (für mich ists mehr), und für ihre Unterstützung bin ich sehr dankbar. Für die Darstellung der Problematik braucht es noch nicht mal einen Arzt. Eine Person, der bekannt ist, dass ich keine Absichten erkennen kann und welche Folgen es hat, kann dies ohne Probleme nachweisen. Zur Marionette zu werden, ohne es zu registrieren ist nicht grade angenehm.
      Dem Arzt wird das auch auffallen.


      Lacht euch ruhig schlapp, was mich wenig bis gar nicht juckt.

      The post was edited 1 time, last by AspiIT ().

    • @AspiIT
      Seit 2011 ist es nicht mehr einfach 30 siehe mein Zitat und der Link dahinter. Asperger ohne soziale Anpassungsschwierigkeiten ist seit dem GdS 10-20.

      Hier lacht niemand über dich. Ich zumindest nicht und ich kann mir nicht vorstellen, warum man das tun sollte. :question: Ich wollte nur auf die aktuellen Vorraussetzungen hinweisen und dass es mit Rundfunkgebühren wirklich schwer ist eine Befreiung zu bekommen.

      Kannst du vielleicht Mal ein Beispiel geben dafür wie sich das bei dir ausprägt mit dem Absichten nicht erkennen? Würde mich einfach nur interessieren. Ich überlege eigentlich fast nie warum andere tun, was sie tun, wenn es nicht schon ein Problem gibt. Interessantes Thema über das ich bisher nicht bewusst nachgedacht habe. Vielen Dank für die Anregung.
      :)
    • MangoMambo wrote:

      und dass es mit Rundfunkgebühren wirklich schwer ist eine Befreiung zu bekommen
      Wie gesagt.. das geht gar nicht. Dazu muss man gehörlos UND blind sein. Nur dann bekommt man eine Befreiung.
      Selbst (nur) Blinde und (nur) Gehörlose zahlen den (ermäßigten) Rundfunkbeitrag.

      Warum er meint das dennoch zu bekommen erschließt sich mir nicht. Irgendwie bezweifle ich, dass er blind und gehörlos ist.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • MangoMambo wrote:

      @AspiIT
      Seit 2011 ist es nicht mehr einfach 30 siehe mein Zitat und der Link dahinter. Asperger ohne soziale Anpassungsschwierigkeiten ist seit dem GdS 10-20.

      Hier lacht niemand über dich. Ich zumindest nicht und ich kann mir nicht vorstellen, warum man das tun sollte. :question: Ich wollte nur auf die aktuellen Vorraussetzungen hinweisen und dass es mit Rundfunkgebühren wirklich schwer ist eine Befreiung zu bekommen.

      Kannst du vielleicht Mal ein Beispiel geben dafür wie sich das bei dir ausprägt mit dem Absichten nicht erkennen? Würde mich einfach nur interessieren. Ich überlege eigentlich fast nie warum andere tun, was sie tun, wenn es nicht schon ein Problem gibt. Interessantes Thema über das ich bisher nicht bewusst nachgedacht habe. Vielen Dank für die Anregung.
      :)

      Das habe ich übersehen.

      Beispiel:

      Du hast dir grade selbst das Beispiel gegeben. Du überlegst nicht warum andere tun was sie tun.
      Ich erkenne es nicht, was jemand z.B. mit einem Verhalten, Aussagen bezwecken will. In eine Falle laufen zu lassen ohne es zu bemerken.
    • Man muss andere Menschen kennen, um ihre Absichten einschätzen zu können.
      Generell, Absichten zu erkennen, tun auch Nichtautisten nicht perfekt.
      Es ist so, dass jeder mehr oder weniger gut darin ist, aber jeder wird hin und wieder verarscht oder liegt mit seiner Einschätzung daneben.

      Es ist nicht so, dass Nichtautisten Gedanken lesen könnten oder sowas.

      Dass wir über dich lachen, ist übrigens eine Art Absicht, die du zu erkennen glauben willst. ;)
      Es ist eher so, dass wir dich auf den Boden der Tatsachen (RW) zurückbringen wollten.

      Edit: Natürlich sind Autisten typischerweise besonders naiv (pardon für meine Direktheit), aber dies begründet noch lange keinen GdB von 90-100, das ist fern der Realität.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)

      The post was edited 1 time, last by Cloudactive ().