Therapie abbrechen da Therapeutin an Autismus zweifelt

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    • @wintereule (sehr schöner Name übrigens :) ) Ich finde es vollkommen verständlich, dass dich die Sitzungen besonders anstrengen, wenn du deine wahren Gedanken dich selbst betreffend unterdrücken oder verteidigen musst. Und das ist ja völlig kontraproduktiv, du musst dich damit ja weiter anstrengen, jemanden darzustellen, der du nicht bist. Selbst, wenn du aus Sicht der Therapeutin keine Autismusdiagnose bekämst, wäre es doch angezeigt, mit dir darüber zu sprechen, an welchen Punkten du deinen Verdacht festmachst, und inwieweit du mit Therapieansätzen Erleichterung erfährst oder eben Belastung.
    • Platypus wrote:

      @wintereule (sehr schöner Name übrigens :) ) Ich finde es vollkommen verständlich, dass dich die Sitzungen besonders anstrengen, wenn du deine wahren Gedanken dich selbst betreffend unterdrücken oder verteidigen musst. Und das ist ja völlig kontraproduktiv, du musst dich damit ja weiter anstrengen, jemanden darzustellen, der du nicht bist. Selbst, wenn du aus Sicht der Therapeutin keine Autismusdiagnose bekämst, wäre es doch angezeigt, mit dir darüber zu sprechen, an welchen Punkten du deinen Verdacht festmachst, und inwieweit du mit Therapieansätzen Erleichterung erfährst oder eben Belastung.
      Sehe ich auch so. Du solltest vielleicht doch noch einmal hingehen und genau diese Punkte in der Sitzung ansprechen.
    • wintereule wrote:

      Ich werde mich auch bedanken für die Hilfe, denn geholfen hat sie mir auf jeden Fall, aber mir fällt es sehr schwer das sie meine Probleme und Sorgen irgendwie nicht richtig ernst nimmt und mir nicht zuhört. Bzw. irgendwie nur halb zuhört oder etwas dazudichtet was ich nicht gesagt habe.
      Es könnte auch durchaus sein, dass hier die klassische intuitive Vorgehensweise vieler Therapeuten mit NTs eure Beziehung stört. Denn sie nimmt (unbewusst) dich nicht wörtlich genug und interpretiert Dinge in dein Gesagtes, die du aber nicht meinst (ein häufiges Problem in der Kommunikation zwischen Autisten - NTs)."Richtig zuhören" bedarf einiger Übung beim NT und ist nicht mit dem Lesen einiger Fachartikel oder einem Wochenendworkshop abgehandelt.
      Das führt dann wiederum zu vielen Anstrengungen auf deiner Seite und natürlich auch erheblich viel Frust, da du natürlich gerade versuchst besonders auf deine Bedürfnisse zu achten, die hier nicht befriedigt werden (also du wirst "empfindlicher" gegenüber ihren "Fehlern").

      So eine Konstellation hatte ich mit meiner letzten Hilfskraft vom Betreuten Wohnen. Sie hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben aber es hat mich auf Dauer wirklich sehr belastet. Genau an den Punkten, wo ich sie nicht mehr mitkompensieren konnte (und ich ihre Hilfe eigentlich brauchte), hat es immer wieder Probleme gegeben und ich mich überfordert gefühlt.
    • @Platypus Danke :) ich mag den auch sehr gerne.

      @Vulkan Falls das nicht eindeutig war, das habe ich natürlich vor. Da ich deutlich schwieriger finde am Telefon abzusagen als hinzugehen werde ich nächste Woche noch einmal hingehen. Ich denke und hoffe das letzte Mal. Ich hab ein bisschen Angst das sie mich zu etwas überredet was ich nicht will.

      kastenfrosch wrote:

      So eine Konstellation hatte ich mit meiner letzten Hilfskraft vom Betreuten Wohnen. Sie hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben aber es hat mich auf Dauer wirklich sehr belastet. Genau an den Punkten, wo ich sie nicht mehr mitkompensieren konnte (und ich ihre Hilfe eigentlich brauchte), hat es immer wieder Probleme gegeben und ich mich überfordert gefühlt.
      @kastenfrosch Das trifft es wirklich mit dem mitkompensieren. Und aktuell brauche ich sie in gewisserweiße auch mehr als vor 6 Monaten. Denn das nahende Diagnostikgespräch nimmt mich doch eherheblich mit, und vorallem die vergangenen Auseinandersetzung mit meinen Problemen, hat natürlich Spuren hinterlassen.
      Ich kompensiere ja normalerweise mich immer wenn ich draussen bin. Also das ich möglichst normal wirke. Das ich Leuten in die Augen schaue, mitdenke was sie implizit mitsagen bei Ihren Aussagen oder schon das Hand geben ist so eine Sache. Aber da sie alles verdreht muss ich es immer mehrfach erklären und/oder aufpassen das ich es Ihr NT gerecht mitteile. Komischerweise habe ich da bei meinem bzw. mit meinem NT Mann weniger Probleme, aber der hat sich das Ganze ja schon vor 10 Jahren ausgesucht :d
    • Platypus wrote:

      @wintereule (sehr schöner Name übrigens :) ) Ich finde es vollkommen verständlich, dass dich die Sitzungen besonders anstrengen, wenn du deine wahren Gedanken dich selbst betreffend unterdrücken oder verteidigen musst. Und das ist ja völlig kontraproduktiv, du musst dich damit ja weiter anstrengen, jemanden darzustellen, der du nicht bist. Selbst, wenn du aus Sicht der Therapeutin keine Autismusdiagnose bekämst, wäre es doch angezeigt, mit dir darüber zu sprechen, an welchen Punkten du deinen Verdacht festmachst, und inwieweit du mit Therapieansätzen Erleichterung erfährst oder eben Belastung.
      Das sehe ich genauso. Deine eigene Wahrnehmung, inwieweit die Sitzungen und auch die Diagnose für Dich hilfreich sind, sollten der Maßstab sein, nicht, dass Du so wirkst, wie sie es erwartet. Sie muss sich ja gar nicht mit Autismus auskennen. Aber wenn sie bei dem Thema "zumacht" und nicht dazu bereit ist, darauf einzugehen, was eine solche Diagnose für Dich bedeuten kann, welches Verhalten, welche Erfahrungen sie für Dich erklärt und warum Du das als erleichternd empfindest, dann ist das meiner Meinung nach ein schlechtes Zeichen.
      From my youth upwards my spirit walk'd not with the souls of men. (...)
      My joys, my griefs, my passions, and my powers, made me a stranger.
    • So, gestern war dann unser letzter Termin und ich wollte euch einfach mal berichten.

      Ich bin mit der festen Einstellung hingefahren, dass das unsere letzte Sitzung ist und ich nur noch anspreche was meine Probleme/Sorgen sind bezüglich der Therapie damit das vielleicht bei anderen besser läuft.
      Ich hatte aber schon im voraus Sorge, dass sie mich überredet doch weiterzumachen, da ich doch einen nicht geringen Leidensdruck habe.

      Ich habe das Ganze direkt angesprochen (ich bin ganz schön stolz auf mich) und mit den oben genannten Punkten beschrieben. Was mich am meisten irritiert hat, ist das sie alles relativiert hat bzw. viele Missverständnisse afgeklärt hat. Wobei ich natürlich immer noch ihren genauen Wortlaut im Ohr habe, und das passt vorne und hinten (RW) nicht zusammen. Ich schätze sie hat in den vergangenen Wochen viele Dinge nicht mehr genau genug ausgedrückt, oder mir ist die Kraft ausgegangen zu interpretieren was sie meinen könnte. Zumindest sagte sie nun, sie könne sehr wohl meinen Leidensdruck in der Wartezeit verstehen, aber meine Mama ist Schuld das ich so bin wie ich bin und ich wenn überhaupt nur 'leicht autistisch' (Zitat)
      Naja, sie wollte die Stunde so nicht enden lassen und mit mir in den verbleibenden 3 Stunden gerne auch noch Rollenspiele durchführen in denen ich lerne freundlicher auf andere zu wirken, da ich laut ihr "kalt und unnahbar" wirke. Ich verstehe nicht genau was das bringen soll, ich habe so einen Leidensdruck weil ich mich den ganzen Tag verstelle, und soll nun lernen mich noch mehr zu verstellen? Das habe ich abgelehnt (auch da war ich wieder sehr stolz auf mich, normalerweise mache ich die Dinge die sich Menschen von mir wünschen oder erwarten, in der Hoffnung nicht noch mehr anzuecken). Sie wollte dann gerne noch eine Stunde machen in der wir die postitiven Sachen die ich gelernt habe besprechen weil das, für sie wichtig ist und sie sich über die guten Dinge freuen würde. Ich habe mich darauf eingelassen, da sie sich für den Kompromiss entschieden hat, das wir eine Doppelstunde machen. Da ich auf keinen Fall noch einmal kommen wollte. Vorallem nicht um Ihr etwas gutes zu tun.

      Nach den zwei Stunden war ich völlig platt und dehydriert, da ich meine Wasserflasche vergessen hatte und es dort für mich nichts zu trinken gibt.
      Eigentlich bin ich platt aber ich bin froh befreit zu sein von dieser Therapie und hoffe einfach das ich meine Wartezeit auf die Diagnostik gut rum bekomme.

      Danke für eure Hilfe, nur durch eure Bestärkungen konnte ich da so mutig und sicher reingehen.
    • Klingt so, als wollte sie das wirklich nur für sich selbst, diese Stunde, wo du das Gelernte mit ihr besprechen solltest. Mich kotzt es ehrlich gesagt an, das zu lesen. Ich war nur einmal in Therapie und hatte mehrfach das Gefühl, dem Therapeuten etwas liefern zu müssen, damit er zufrieden ist :m(: Dass man sich sogar in der Therapie noch anpasst und nicht auf sich selbst hört... da seh ich wieder ganz deutlich, dass Therapeuten, die sich mit AS (oder auch ADHS) nicht auskennen, einem gar nicht gut tun.

      Allein das, dass "die Mama" schuld ist :m(: Eine andere Möglichkeit gibt es in "ihrer Welt" wohl nicht.
    • Ja das fand ich auch nicht wirklich gut, warum muss ich ihr ihren Wunsch erfüllen? Soll sie mir nicht nur helfen? Und wenn sie mir selbstbestimmtes Handeln nahlegt, widerspricht es sich nicht wenn sie dann obwohl sie von meiner Entscheidung weiß trotzdem etwas gegensetzliches erwartet?

      Genau das finde ich auch sehr komisch. Klar war meine Kindheit alles in allem nicht so pralle. Und meine Mama hat auch sicher einige Fehler gemacht. Aber woher sollte sie manche Sachen auch wissen bei Ihrem ersten und dann auch noch speziellen Kind? Und das sie sich heute mehr für meinen Mann interessiert als für mich wundert mich auch nicht. Er kann Smalltalk halten, integriert sich fantastisch in die Familie, und ich sitze immer noch stumm am Tisch und will nur weg.
      Sicherlich hätte mehr Rücksicht auf mich geholfen, aber ich glaube nicht das ich z.B. Dinge nach Farbe sortiere weil meine Mama gesagt hat ich soll die Menschen auf der Straße grüßen.

      Aber gut, sie wünscht sich übrigens das ich sie trotzdem informiere wenn ich die Diagnose habe oder eben nicht habe.
    • wintereule wrote:

      ....sie wünscht sich übrigens das ich sie trotzdem informiere wenn ich die Diagnose habe oder eben nicht habe.
      Ist deine Entscheidung, aber ich würde ihr diesen Gefallen nicht tun.

      Ist es deine Aufgabe, ihren Wissens- oder Erfahrungshorizont zu erweitern? (Eher nicht, oder?!)


      Trotzdem: Immer höflich bleiben!
      Man sieht sich oft zweimal, sprich: Kann sein, dass du sie noch mal brauchst, und sei es nur für eine Bescheinigung.

      Ansonsten viel Erfolg bei einer neuen Therapie, die dir hoffentlich besser tut :)
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:

      The post was edited 1 time, last by Capricorn ().

    • Capricorn wrote:

      wintereule wrote:

      ....sie wünscht sich übrigens das ich sie trotzdem informiere wenn ich die Diagnose habe oder eben nicht habe.
      Ist deine Entscheidung, aber ich würde ihr diesen Gefallen nicht tun.
      Ist es deine Aufgabe, ihren Wissens- oder Erfahrungshorizont zu erweitern? (Eher nicht, oder?!)
      Das kann man aber auch so sehen: wenn AS festgestellt wird und die Therapeutin wird darüber informiert, dann hat sie den Fall bei anderen Patienten im Hinterkopf und ist da dann vielleicht eher bereit, AS in Erwägung zu ziehen. Also man hilft damit ggf. anderen Patienten.

      Und besser kann man seinen Erfahrungshorizont nicht erweitern, als wenn man einen Patienten mit der Diagnose selbst in Behandlung hatte.
    • So, beim nochmaligen lesen ist mir aufgefallen, dass ihr vielleicht eine Antwort erwartet (habt), entschuldigt da bin ich nicht so gut drin.
      Ich möchte das gerne nachholen und noch ergänzen.

      Aktuell denke ich, ich werde ihr das bei der Diagnose mitteilen. Ich schicke ihr eine kurze Nachricht und sie kann dann schauen was sie damit macht. Ich würde mir wünschen dass es vielleicht zumindest für eine andere Person hilfreich ist.


      Capricorn wrote:

      Trotzdem: Immer höflich bleiben!
      Da gebe ich mir immer, im Rahmen meiner Möglichkeit, größte Mühe. Ich hoffe es ist mir hierbei auch gelungen.

      Leider muss ich nächste Woche hin. Sie möchte das ich noch Abschlussfragebögen ausfülle und muss meine Krankenversichertenkarte nochmal einlesen. Mir ist sehr suspekt warum sie das im Oktober nochmal machen muss (neues Quartal) da ich ja in diesem Quartal keine Sitzungen mehr haben werde. Sie hat mich nicht erläutert warum. Ich befürchte fast das sie doch die letzten Sitzungen mit der Kasse in der Zukunft abrechnet und nicht wie besprochen in der Vergangenheit für die vergangenen Doppelstunden. Ich weiß nicht ob ich da zu empfindlich bin, aber mich stört das und ich empfinde das nicht als professionell. Ich werde das nächste Woche über die Bühne bringen (RW) und sollte sie dann noch etwas wollen, würde ich mich wohl an die Krankenkasse und auch an das Büro in dem Ausbildungszentrum wenden. Ich bin gespannt welche Fragen in den Fragebögen vorkommen, ich glaube das wird für sie nicht so gutes Feedback da ich langsam wirklich genervt bin und auch mein Wohlwollen langsam wegfällt.

      Ich bin übrigens nun seit 2 Wochen ohne Therapie und es geht mir soweit ganz gut. Zumindest vermisse ich genau diese Therapie nicht.
    • wintereule wrote:

      Ja das fand ich auch nicht wirklich gut, warum muss ich ihr ihren Wunsch erfüllen? Soll sie mir nicht nur helfen? Und wenn sie mir selbstbestimmtes Handeln nahlegt, widerspricht es sich nicht wenn sie dann obwohl sie von meiner Entscheidung weiß trotzdem etwas gegensetzliches erwartet?

      Aber gut, sie wünscht sich übrigens das ich sie trotzdem informiere wenn ich die Diagnose habe oder eben nicht habe.

      Beim Besprechen können vorhandene Fragen beantwortet werden. Gleichzeitig ist es für Sie auch eine Rückmeldung/Feedback. Ist das nicht in deinem Sinne und nicht hilfreich?

      Nein es ist nicht gegensätzlich. Sie erwartet etwas anderes. Das sind ihre Erwartungen. Du handelst selbstbestimmt durch das Treffen einer Entscheidung. Sie hat also entweder zu hohe Erwartungen und muss diese korrigieren und akzeptiert deine Entscheidung.

      Sie interessiert sich dafür, ob du Erfolgreich gewesen bist, deswegen die Bitte um die Information. Ob du dieser Bitte nachkommst oder nicht ist ganz allein dein Ding.
    • wintereule wrote:

      So, gestern war dann unser letzter Termin und ich wollte euch einfach mal berichten.

      Ich bin mit der festen Einstellung hingefahren, dass das unsere letzte Sitzung ist und ich nur noch anspreche was meine Probleme/Sorgen sind bezüglich der Therapie damit das vielleicht bei anderen besser läuft.
      Nach diesen Bemerkungen bin ich davon ausgegangen, dass es auch wirklich der letzte Berührungspunkt für wintereule gewesen sein sollte.

      Ob die Therapeutin wirklich so viel Einsicht entwickelt durch die Mitteilung einer Diagnose, auf die sie selbst nicht gekommen ist, würde ich aus meiner Erfahrung heraus bezweifeln. Aber natürlich gibt es immer für alles ein erstes Mal ( :d ).
      Wintereule kann sich natürlich so oder so entscheiden, aber wenn ich einen Beitrag zu dem Problem leiste, denke ich erst mal an die Fragestellerin, dann an andere, und zuletzt an die Therapeutin. Soviel dazu (natürlich ist das nett von Lefty), aber für mich darf das - pardon- auch mal nicht gelten:

      Lefty wrote:

      Das kann man aber auch so sehen: wenn AS festgestellt wird und die Therapeutin wird darüber informiert, dann hat sie den Fall bei anderen Patienten im Hinterkopf und ist da dann vielleicht eher bereit, AS in Erwägung zu ziehen. Also man hilft damit ggf. anderen Patienten.
      Und dann das hier:

      wintereule wrote:

      Leider muss ich nächste Woche hin. Sie möchte das ich noch Abschlussfragebögen ausfülle und muss meine Krankenversichertenkarte nochmal einlesen. Mir ist sehr suspekt warum sie das im Oktober nochmal machen muss (neues Quartal) da ich ja in diesem Quartal keine Sitzungen mehr haben werde. Sie hat mich nicht erläutert warum. Ich befürchte fast das sie doch die letzten Sitzungen mit der Kasse in der Zukunft abrechnet und nicht wie besprochen in der Vergangenheit für die vergangenen Doppelstunden.
      Kann sein, dass sie einen Abschlussbericht (an wen auch immer?!) schreibt. Dafür will sie den Fragebogen auswerten. Und über die Kasse abrechnen. Deshalb die Karte.
      Da man sich oft im Leben zweimal sieht, würde ich es an deiner Stelle - wenn auch mit Zurückhaltung - mitmachen.
      .....
      Dann aber auch den Bericht an dich selbst ebenfalls schicken lassen!
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • wintereule wrote:

      Naja, sie wollte die Stunde so nicht enden lassen und mit mir in den verbleibenden 3 Stunden gerne auch noch Rollenspiele durchführen in denen ich lerne freundlicher auf andere zu wirken, da ich laut ihr "kalt und unnahbar" wirke.
      Sorry dass ich das jetzt so kurz und direkt hier reinwerfe (würde gern ausführlicher was dazu schreiben weil ich den Therad hier echt lesenswert und wertvoll finde, aber mir fehlen grad die Ressourcen)...:
      Allein das sagt schon alles über diese Therapeutin aus. Nicht nur dass es hochgradig unprofessionell und egozentrisch ist, es ist auch menschlich sowas von daneben. Sie projiziert ihre Erwartungen über menschliches Verhalten auf dich und missbraucht dich damit in kleinem Rahmen für ihre eigenen Interessen. Leider machen das extem viele Menschen und leider auch sehr viele Therapeuten. Aber sowas ist und bleibt emotionaler Missbrauch, wenn auch wie gesagt in sehr leichter Form.
      Gut dass du dich daraus befreit hast. Ich habe drei Anläufe gebraucht. Erst bei der dritten Therapeutin habe ich verstanden, was die da eigentlich mit mir macht. Seitdem geht es mir besser.