Gefahren extrem einseitiger Ernährung

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    • Sonne wrote:

      Irgendwelche Youtube-Videos sind für mich bestimmt keine Quellen.
      Joa, spielt ja keine Rolle wenn dort Vorträge von renommierten oder führenden Doktoren zu sehen sind, die außerdem die Dokumente von internationalen Statistiken und der besagten Forschung von unter anderem der Harvard Universität vorstellen....und man all diese "Behauptungen" und die Studien googlen kann.


      Sonne wrote:

      Milch-Verschwörungstheorien gibt es schon lange, dran ist da nicht viel.
      Die Behauptung, es gäbe Beweise, ist gar nichts wert - es ist nur eine Behauptung.
      Wenn man sich vor Beweisen vehement verschließt und nicht bereit ist irgendwas anzunehmen oder gar sich zu informieren, dann wird das eben so wahrgenommen. :m(: :shake: :m(:
      -So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.

      -Fear and desire hold the power to disrupt one's rhythm. Desire clouds one's vision, while fear stills one's step.
    • Dann gib mir einen Link zu einer Studie. Ich schaue grundsätzlich keine Videos, es ist Zeitverschiebung für mich. Ich investiere doch keine 30 Minuten und mehr, für eine Information, die man innerhalb von wenigen Minuten lesen kann.

      Wenn jemand (egal wer) in einem Video was sagr, ist es immer noch kein Beweis, sondern eine Behauptung.

      Ein Beweis ist erstens schriftlich und zweitens keine Behauptung eines einzelnen Menschen (oder zwei).

      Wie schon gesagt, ich halte nicht viel von Verschwörungstheorien jeglicher Art und glaube bestimmt nicht aufs Wort, nur weil jemand was sagt.
    • Ich habe jetzt mal gegoogelt. Ergebnis: viele
      Aussagen/Studien, die besagen, dass Milch gesund ist, solange man nicht laktoseintolerant ist und/oder sie literweise trinkt, aber nur wenige Aussagen/Studien, die die Giftigkeit von Milch belegen würden (dazu zähle ich nicht Laktoseintoleranz und Folgen, die durch den literweisen Verzehr von Milch entstehen; Unverträglichkeiten und Folgen durch Überdosierung finden sich schließlich bei fast allen Lebensmitteln). Da ich Milch problemlos vertrage, ich nicht zuviel davon trinke, sie mir gut schmeckt und die Kühe, die sie geben, in guter Haltung leben, werde ich ruhigen Gewissens weiterhin meine 2 oder 3 Gläser Milch am Tag trinken. :nod:
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Dann mach.
      Wenn du später dann evtl Osteoporose o.a. hast, aber bitte nicht beschweren.
      Hier geht es darum , aufzuklären, dass es sehr wohl Langzeitfolgen geben kann.
      Dem Körper wird bei zuviel Milchaufnahme eher Calcium entzogen. . Es wird anders verwertet, als man früher dachte.
      Wenn ich so etwas schreibe , will ich helfen, nicht stur streiten oder jd ärgern.

      Es war nur ein Beispiel von vielen und hat nichts mit
      "Verschwörungstheorien "zu tun.
      Das ist stoisch in den Raum geworfen. Ohne hilfreich zu sein, im Gegenteil.

      Sonne...Wir wissen allmählich du bist zäh in deinen Wiederholungen ohne mal etwas neues einzulassen oder aufzunehmen
      Für mich besteht daher keine Grundlage , mich mit dir noch ernsthaft auseinander zu setzen.

      Ein erfolgreiches Beispiel ist u a die Lahnsteinklinik, die sich sehr mit Ernährungsgewohnheiten und den Folgen für die Gesundheit und zunehmende Zivilisationskrankheiten auseinandersetzt.
      Es wird u a vor allem tierisches Eiweiß vermieden...bis auf Sahne und Sauerrahm... was positive Folgen zb bei Rheuma Arthrose und auch Neurodermitis hat.
      Ich war auch selber dort und bekam es bei vielen Mitpatienten mit.
      Alle waren vorher skeptisch.

      So...Aber lex hat recht, das ist schon ein anderes Thema als der Threadttitel will.

      p.s.

      medizin-heute.net/12-gruende-k…KH6mxFY6Jz06No2FcXLIljpnc
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)

      The post was edited 4 times, last by Linnea ().

    • Linnea, ich antworte auf die stoischen Wiederholungen, es gäbe Beweise.

      Du sagst wieder, bei zu viel Milchprodukten, ich habe Zahlen gebracht. Darauf gehst du nicht ein, sondern wiederholst wieder abstrakte "zu viel" ohne konkret zu werden.

      Damit ich auf Argumente eingehe, müssen erst welche kommen.

      "Bei zu viel passiert das und das" ist ein abstraktes Argument, weil es keine konkrete Beschreibung liefert, was zu viel bedeutet.

      Ich kann gerne für dich googeln und dann hier reinschreiben, aber eigentlich sollte es die Bringschuld vom denjenigen sein, der dieses Argument liefert. Ohne konkreten Bezug ist es nämlich kein Argument, sondern einfach nur ein Satz.
    • Osteoporose auf moderaten Milchkonsum zurückzuführen ist barer Unsinn.
      Dafür kann ich kein anderes Wort finden, auch wenn ich höflich sein möchte.

      Feste Knochensubstanz kommt zustande, wenn
      - man genetisch dazu veranlagt ist
      -keine Mangelernährung vorliegt
      -der Knochen und sein System regelmäßig belastet werden
      -keine Schadstoffexposition für das Skelettsytem geschaffen wird (Nikotin, Phosphate...)

      Am wichtigsten sind regelmäßige Bewegung an frischer Luft, d.h. draußen wegen der Vitamin D-Bildung.

      Viele Kinder u. Jugendliche- besonders die Aspies -haben einen Vitamin-D-Mangel, so dass die Veranlagung zu brüchigen Knochen früh entsteht. Das auf Milchkonsum führen zu wollen, entbehrt jeder ernährungs- und stoffwechselphysiologischer Grundlage.

      Möchte noch mal an Paracelsus erinnern, der sagte, dass jedes und alles Gift sein könne, allein die Dosis mache, dass ein Ding kein Gift oder eben doch Gift sei. Wie schon oben erwähnt: Es gibt Wasservergiftungen, es gibt auch Sauerstoffvergiftungen.
      Hochgiftige tierische Toxine dagegen werden in der richtigen "Verdünnung" in der Medizin zu Heilzwecken eingesetzt.
      Auch die homöopathischen Mittel arbeiten mit Giften, z.B. mit dem Sturmhutgift (Aconitum napellus).
      Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie verboten :evil:
    • durch die Kombi AS mit ES kann ich oft Lebensmittel unter Tags "nicht mischen." Oft sind Regeln, meistens nach süß oder salzig oder nach Konsistenz aufgestellt. Da passiert mir das oft, dass ich mich einseitig ernähre. Aber ich versuche immer meine Obst- und Gemüseportion beizubehalten.
      ADHS & Autismus.
    • aerzteblatt.de/nachrichten/606…erisiko-im-Alter-erhoehen

      Hier stehen die Zahlen aus der Studie, die vor Milch bei Frauen im hohen Alter warnt.
      Wohl bemerkt nur Milch - Joghurt und Käse erhöhen diese Gefahr nicht.

      Vielleicht kann man noch bessere Zahlen finden, im Sinne, differenzierter. Wenn bei 680 ml Milch täglich 92% höheres Sterberisiko ist, wann fängt es überhaupt an?

      Bei Frakturen standen konkretere Zahlen, 2% Erhöhung pro Glas Milch täglich.

      Betrifft alles nur Frauen, bei Männern wurde kein Unterschied festgestellt.
    • Windtänzerin wrote:

      Ich trinke seit über 40 Jahren Milch (davon fast 30 sogar Rohmilch ) und ich lebe noch. Milch kann also nicht so giftig sein.
      Wir stammen auch noch aus einer Generation, die sowohl geistig als auch körperlich topfit und robust ist.
      Jüngeren Generationen empfehle ich die Fokussierung auf veganes Biogedöns, möglichst in homöopathischen Dosierungen und eingenommen in der klimaneutralen Abgeschiedenheit eines anatolischen Bergklosters.
    • zaph wrote:

      Jüngeren Generationen empfehle ich die Fokussierung auf veganes Biogedöns, möglichst in homöopathischen Dosierungen und eingenommen in der klimaneutralen Abgeschiedenheit eines anatolischen Bergklosters.
      Das war die sachlichste Mitteilung des Tages. :irony: Typisch. Warum bist du immer so aggressiv?
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • In Sachen Ernährung gibt es wirklich zu viele Studien und Gegenstudien als das man da auf einen Nenner kommen könnte. :?
      Ich finde das Thema aber Superinteressant - wäre doch einen eigenen Thread wert :nod:

      Zur einseitigen Ernährung:
      Selbst wenn man Vitamine und Mineralien dann künstlich zuführt ... bleibt unter Umständen noch ein Eiweißmangel und oder Fettmangel.
      Ohne Eiweiß können die Muskeln nicht richtig funktionieren was dann auch irgendwann z.B. den Herzmuskel trifft.
      Ohne Fett wird die Zellbildung und Nervenfunktion gestört.

      Vielleicht wären die Folgen nicht so schlimm wenn die Einseitigkeit der Nahrung aus Quark + Vitamin-und Mineralpräparaten? :roll:
      *zu viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß*

      The post was edited 1 time, last by Tauriel ().

    • Tauriel wrote:

      In Sachen Ernährung gibt es wirklich zu viele Studien und Gegenstudien als das man da auf einen Nenner kommen könnte.
      Ich finde das Thema aber Superinteressant - wäre doch einen eigenen Thread wert
      das stimmt. Aber da ich aus Erfahrung als Köchin in Kitas, eigener früherer, nun geheilter Erkrankung, und vielen auch schon in jungen Jahren chronisch Erkrankten, die ich kenne , von denen ich höre, von Erfolgen u.a. in der gen. Klinik...... zu stark involviert bin, muss ich mich da lieber herauslassen. :oops:
      Sehr wenige sind wirklich bereit, mal anders hinzugucken. Eine Freundin verändert sich da gerade und wird zunehmend fitter. Da bin ich froh. Bei anderen muss ich hilflo zusehen, wie sie weiter Raubbau an sich selbst und auch ihren Kindern betreiben. Seufz.
      Wenn ich klug bin, lasse ich es. Tut dennoch weh.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • zaph wrote:

      Windtänzerin wrote:

      Ich trinke seit über 40 Jahren Milch (davon fast 30 sogar Rohmilch ) und ich lebe noch. Milch kann also nicht so giftig sein.
      Wir stammen auch noch aus einer Generation, die sowohl geistig als auch körperlich topfit und robust ist.

      Generationen empfehle ich die Fokussierung auf veganes Biogedöns, möglichst in homöopathischen Dosierungen und eingenommen in der klimaneutralen Abgeschiedenheit eines anatolischen Bergklosters.
      :d :d :d

      Der war gut.

      Ich fühle mich mit Low Carb auch deutlich fitter. Und jetzt? Bedeutet es, dass zwangsläufig alle einen gleichen Stoffwechsel haben?

      Ich sehe viele fitte Menschen, die sich anders ernähren als ich.

      Ich bin da auch der Meinung von einem Vorschreiber, dass Milch da als Faktor eine deutlich geringere Rolle spielt als all die anderen Faktoren wie Bewegung, Stress usw
    • Sonne wrote:

      Dann informiere dich mal über Zucker - da sieht man ja den Schaden sofort.
      Welchen Schaden sieht man da sofort?

      Und der Bauer verarbeitet seine Milch selbst? Rohmilch darf doch nicht mehr verkauft werden?
      Doch. Als Vorzugsmilch oder direkt ab Hof, unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben.
    • Dann hab ich was gelernt, danke. Ich habe irgendwo gelesen, dass es aus Hygienegründen verboten ist.

      Wegen Zucker - erstens Übergewicht, zweitens Diabetes, drittens Blutdruck usw.

      Viele, die Low Carb machen, berichten nach wenigen Monaten, dass sich ihre Blutwerte bezüglich Schilddrüse usw drastisch verbessert haben. Blutdruck hat sich häufig auch normalisiert...
      Übrigens würde man bei Low Carb nicht viel Milch (also keinen halben Liter pro Tag) trinken können, weil es zu viele KH dann sind bzw weniger für Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte übrig bleibt.
    • Sonne wrote:

      Wegen Zucker - erstens Übergewicht, zweitens Diabetes, drittens Blutdruck usw.
      Naja, aber was sieht man da "sofort"? Ich ernähre mich seit über vier Jahrzehnten definitiv nicht zuckerarm und zu sehen ist da nichts, ich habe weder Übergewicht (im Gegenteil) noch Diabetes, Blutdruck allerdings schon, wäre ja auch zu blöd ganz ohne. ;) Erhöhten Blutdruck habe ich allerdings definitiv nicht. Klar, das ist nur ein Einzelbeispiel. Dennoch - mich überzeugt so allgemein formuliert jetzt nicht, dass Zucker instantan schädlich sei. Genausowenig, wie mich andere pauschale und absolute Ernährungs"regeln" überzeugen. Schon allein, weil Menschen so unterschiedlich sind und unterschiedlich auf Verschiedenes reagieren.
    • Ja, deswegen ist der Zucker ja auch nicht verboten, weil er eben nicht bei allen gleiche Auswirkungen hat...
      Kommt sehr auf die Menge und äußere Umstände wie Bewegung usw. an.

      Wenn man sich wenig bewegt UND viele Kohlenhydrate isst UND einen normalen Stoffwechsel hat, wird man zunehmen. Weil die überschüssigen Kohlenhydrate, deren Energie nicht verbraucht wurde (zum Beispiel Bewegung), als Fett abgespeichert werden. Das ist ein anatomischer Fakt ohne Bewertung.

      Die Faktoren drum herum, vor allem Stress, beeinflussen das Ganze natürlich stark, deswegen reagiert nicht jeder gleich und im gleichen Ausmass auf die gleiche Menge Zucker und generell Kohlenhydrate.
    • filipendula wrote:

      Dennoch - mich überzeugt so allgemein formuliert jetzt nicht, dass Zucker instantan schädlich sei. Genausowenig, wie mich andere pauschale und absolute Ernährungs"regeln" überzeugen.
      Das geht mir auch so. Die sich alle paar Jahre ändernden Ernährungsempfehlungen und die Darstellung, dass der neue Trend nun das einzig richtige sei und alles andere ganz, ganz schädlich, geht mir sogar ziemlich auf die Nerven.

      Auch Zucker ist nur schädlich, wenn man zu viel davon isst. Das kann allerdings schnell passieren, wenn man Süßigkeiten gern mag. (so wie ich, aber das ist kein Grund, völlig auf Zucker zu verzichten, wie manche das propagieren, vielleicht ja sogar auf Veranlassung der Hersteller von Süßstoffen oder der Stevia-Lobby)

      Bei mir besteht keine Gefahr einseitiger Ernährung, weil ich (fast) alles esse.
      Alles wird galaktisch gut.
    • @Shenya
      Wenn man abnehmen will/muss, ist es der einfachste Weg,die Kohlenhydrate drastisch zu reduzieren.
      Erstens um so den Heißhunger loszuwerden, der durch die Schwankungen des Blutzuckerspiegels entsteht.
      Und zweitens, damit der Körper auf Fettstoffwechsel umstellt, weil nicht genug Energie durch Kohlenhydrate mehr kommt, und somit auch an die Fettreserven geht.
      Der große Teil der Energie kommt immer noch durch die Nahrung, aber eben Fett. Eiweiß sollte man nur so viel essen, wie es für die Muskeln auch gebraucht wird. Es soll keine primäre Energiequelle sein.

      Ohne Abnehmen würde ich einfach moderat Zucker essen..