Ein paar Fragen zum Schwerbehinderten-Ausweis und der EU-Rente

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    • thelord wrote:

      vdk.de/deutschland/pages/teilh…chwerbehinderten_menschen


      deutsche-rentenversicherung.de…minderungsrente_node.html
      Danke, the Lord, für die Links. Ich hatte gedacht, da hier soviele mit den Themen zu tun haben scheinen, würde ich hier Austausch dazu finden. Das ist nochmal direkter, als nur Links lesen. Man kann nach Erfahrungen fragen, hinterfragen, Neues lernen. Im Gespräch wird so manches deutlicher, als reines Lesen. Vielleicht ist es in diesem Forum aber auch so, dass Viele damit irgendwie zu tun haben, aber eben nur die Perspektive des...Patienten (etc.) sehen und gar nicht soviel wirkliches Hintergrundwissen über Gesetze und Regelungen haben. Anhand der Threads, die es hier gibt, hatte ich den Eindruck, dass sich hier schon welche auskennen könnten - wirklich auskennen.

      Surprised wrote:

      Da steht nichts von "richtiger Depression".
      Das ist schade, dass Du an Hand meines Schreibens und des ICD 10´s nicht erkennen kannst, was gemeint ist.

      Surprised wrote:

      wo die Themen z.T. schon zigfach behandelt worden sind bzw. einfach selbst im Internet recherchierst?
      Das sind die üblichen Totschlag-Formulierungen in Foren. In der Regel von Leuten, denen nichts wirklich Passenderes zu einem Thema einfällt. Schließt die Foren, denn so gut wie alles, was hier steht, kann man auch außerhalb finden.

      Fidoline wrote:

      Solche Listen habe ich tatsächlich schon irgendwo im Internat gefunden, aber jetzt nicht griffbereit.
      Danke Dir für die Info. Dann stimmte es ja wirklich, dass es solche Listen gibt. Vielleicht finde ich sie ja.

      Fidoline wrote:

      Wobei dort ja nur grobe Richtlinien angegeben sind.

      Ja, davon ging ich aus. ...aber so grobe Richtlinien hätten ja auch schon geholfen, einige Anhaltspunkte zu bekommen.

      Fidoline wrote:

      Wie diese genau bewertet werden, frag mich nicht.
      Ich vermute mal, dass das auch von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter unterschiedlich ist (bzw. von Gutachter zu Gutachter).

      Fidoline wrote:

      je nach vorhandenen Kontaktschwierigkeiten.
      Das ist ja auch so ein Ding: Kontaktschwierigkeiten kann man aus unterschiedlichen Gründen haben. Z.B. durch eine Angststörung. Würde die dann gleich bewertet werden, wie Kontaktschwierigkeiten in Kombi mit Asperger? Ich weiß nicht.

      Fidoline wrote:

      Das Problem ist, wenn man eine intelligente Frau ist und relativ normal kommunizieren kann, wenn es um Sachliche Dinge geht, dann sieht es halt so aus, als ob man leicht betroffen wäre, obwohl dass ja nicht heißt, dass man Freundschaften schließen kann oder dergleichen.
      Genau. Das ist das Problem. Man sieht ja auch hier im Forum schon, wie unterschiedlich die Leute sind und schreiben.
      Im Grunde genommen finde ich es gut, möglichst fit im Kopf zu sein, gut kommunizieren zu können, etc. . Manchmal macht es aber auch schwieriger und einsamer machen, weil man eben nach Außen hin nicht sieht, was da noch für Themen sind, die wirklich Probleme bereiten (und die man auch ernst nehmen sollte).

      Fidoline wrote:

      Ich bin ja auch gespannt, was bei mir rauskommt.
      Wirst Du grade getestet? Ich wünsche Dir viel Erfolg, dass ein für Dich akzeptables Ergebnis rauskommt!!!

      Fidoline wrote:

      Depressionen sind eine festgelegte Krankheit. Nur weil ich morgens nicht früh aufstehen kann, bin ich ja nicht depressiv.
      So sehe ich das auch.

      The post was edited 1 time, last by Darlina ().

    • Darlina wrote:

      Danke Euch erstmal. Ich weiß gar nicht, ob ich mit dem Antworten heute durch komme. Ich versuche es einfach mal. Bin ziemlich müde.

      thelord wrote:

      Prozente gibts keine. Ab GdB 30 kannst du über die Arbeitsagentur beantragen, einem Schwerbehinderten gleichgestellt zu werden. Voraussetzung ist, dass die Gleichstellung erforderlich ist, um einen Arbeitsplatz bekommen oder behalten zu können.
      Okay, d.h. unter 30 bringt einem der Ausweis nichts oder was bringt der einem dann?
      Gibt es eigentlich irgendwo eine Liste, aus der man entnehmen kann, wieviel GdB man für was bekommt?

      thelord schrieb:

      thelord wrote:

      dass du in keinem Job mehr als 3 bzw. 6 Stunden arbeiten kannst.
      Ja. Wobei sich das ja auf den Tag bezieht. Gibt es keine Regelung, die sich auf die Anzahl der Tage in der Woche bezieht? Also ich könnte durchaus pro Tag 8 Std. arbeiten, aber eben nicht fünf mal in der Woche. Ich bräuchte eher dann drei Tage am Stück frei. Die Std.-Anzahl am Tag bekomme ich gut hin.

      thelord wrote:

      zu G) Wie ist denn deine aktuelle Situation?
      Ist schwierig kurz zu erklären. Ich befinde mich in einem Bereich, für den man eine hohe Schulbildung braucht und arbeite schon recht lange. Ich habe nur Probleme mit Befristungen und manchen Arbeitsbedingungen, so dass ich mich frage, wieviele Jahre ich das noch aushalte. Nun bin habe ich noch einiges an Jahren reguläre Arbeitszeit vor mir und suche einen Weg, wie ich die am Besten schaffe.Von daher sind bei mir so Fragen, wie ob es für mich doch noch einen anderen Bereich gibt (Welchen? Ich frag mich das schon lang), ob es für mich finanziell machbar ist "einfach nur weniger Std. in der Woche zu arbeiten", ob es mir was bringen würde, wegen der EU-Rente (vielleicht in Teilen) oder diesem Ausweis zu gucken. Es ist grade nicht akut, aber ich will mich einfach informieren, weil ich einen Weg für mich finde, das Arbeitsleben möglichst gut für mich durchzubekommen. Allgemein und finanziell.
      Ich habe auch schon an Freiberuflichkeit gedacht. Da habe ich von Manchem mehr Ruhe, aber es ist eben auch nicht so stabil, was das Thema Rente und Dauerhaftigkeit des Einkommens angeht.
      Naja, ich dachte, vielleicht werde ich durch die Unterhaltung hier etwas klarer für mich bzw. kann von da aus weiter denken.

      RegenbogenWusli wrote:

      das man auch Ärzte mit angeben sollte, die bereits Diagnosen gestellt haben.
      Ja gut. Solange man die noch weiß... .

      RegenbogenWusli wrote:

      "Wenn Sie schon früher Probleme haben, warum haben sie dann nicht schon eher etc etc..."
      Was nicht schon eher? Therapie?

      RegenbogenWusli wrote:

      man kann nicht mal eben gekündigt werden und andere Jobvorteile, aber man muss dann auch erstmal sich dafür eignen einen Job zu haben
      Ja, klar.

      RegenbogenWusli wrote:

      Man kann rückwirkend Kindergeld erhalten
      Was heißt rückwirkend? Bekommt dann jemand, der 50 ist, nochmal Kindergeld?

      RegenbogenWusli wrote:

      Ich würde auch gern H und B in dem SbA bekommen,
      Was bedeutet das?

      RegenbogenWusli wrote:

      Probleme mit den Menschen dort und den plötzlichen Planänderungen
      Was meinst Du mit den Änderungen? D.h. Du hattest Schwierigkeiten damit, wenn Du auf einmal nicht von 8-14h arbeiten solltest, sondern plötzlich da steht, dass Du am Freitag (Bsp.) von 10-17h kommen sollst?
      Gleich geht's weiter.
      Ergänzung zu Kindergeld: ein GdB von 50 ist nicht zwingend nötig, aber sehr hilfreich. Es muss nicht einmal ein amtlicher GdB vorliegen. Es reicht auch, wenn dir ein Facharzt attestiert, dass du wegen einer Behinderung, die bereits vor deinem 25. Geburtstag bestand (bei Älteren dürfte die 27-Jahre-Grenze gelten, je nachdem, wann dein Kindergeld weggefallen ist), außerstande bist, dich selbst zu unterhalten (Einkommen besteht aus weniger als Steuerfreibetrag + Sozialversicherungsbeiträge + Werbungskosten + etwaiger Behindertenpauschbetrag, ggf. weitere Punkte...). Dabei ist es am hilfreichsten, wenn er dir zugleich attestiert, dass du weniger als 15 Stunden pro Woche arbeiten kannst. Hinzu kommt, dass man - meiner bisherigen Recherche entsprechend - als Behinderter über 25 nicht Vollwaise sein darf, da es über 25 Kindergeld nur noch nach dem Einkommenssteuergesetz, nicht nach dem Bundeskindergeldgesetz gibt; d.h. du brauchst einen lebenden Elternteil, einen Betreuer o.ä.
      Wenn man z.B. über 25 noch studiert und (ggf. rückwirkend) vor dem 25. Geburtstag einen GdB von 50 oder mehr hatte, gibt es relativ problemarm wieder Kindergeld; sechs Monate rückwirkend ab dem Monat, der dem, in dem der Antrag gestellt wurde, vorausging (Antrag wird im März gestellt -> es besteht Anspruch bis zum August des Vorjahres).
    • Darlina wrote:

      A.) Was muss sein bzw. was muss man tun, um einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen?
      Man wendet sich an das zuständige Landesamt. Dort gibt es ein einfaches Antragsformular, dem fügt man seine Diagnosen bei und dann wird über den Grad der Behinderung entschieden. Btw.: Das ist keine Prozent-Angabe, auch wenn die Grade von 0 bis 100 definiert sind. Liegt der Grad der Behinderung bei 50+ (oder wird ein an sich geringerer Grad dem gleichgestellt), erhält man einen Schwerbehindertenausweis.

      Darlina wrote:

      B.) Wieviel % kann man für leichtere, psychischen Probleme bekommen (also keine Schizophrenie oder Suchterkrankung) und was nutzt das einem?
      Ja. Schon deutlich vorher kann eine Schwerbehinderung anerkannt werden. In meinem Fall genügte (vor der AS Diagnose) schon eine Persönlichkeitsstörung samt rezidivierender Depression für die Anerkenntnis einer zeitlich unbegrenzten Schwerbehinderung.

      Darlina wrote:

      C.) Ist der Erhalt von EU-Rente unabhängig vom Schwerbehindertenausweis? Also kann jemand mit EU-Rente auch nicht schwerbehindert sein und bekommt ein Schwerbehinderter nicht gleichzeitig auch EU-Rente?
      Nein. Die EU- Rente hat rein gar nichts mit einer Schwerbehinderung zu tun.

      Darlina wrote:

      D.) Was muss vorliegen, was muss sein, bevor man EU-Rente bekommt?
      Du must 1.) die zeitlichen Vorgaben erfüllen (drei der letzten fünf Jahren vor Ausbruch der Erkrankung in die RV eingezahlt haben) und 2.) die gesundheitlichen Vorgaben (tägliches Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ist [abstrakt] geringer als drei Stunden).

      Darlina wrote:

      E.) Bekommt man noch einen Job, wenn man einen Schwerbehindertenausweis hat? Im sozialem Bereich, der Pflege oder generell im Gesundheitsbereich?
      Zunächst einmal: Du musst niemandem mitteilen, ob Du eine anerkannte Schwerbehinderung hast. Die kommt erst dann ins Spiel, wenn Du dementsprechende Rechte geltend machen willst. Es gibt auch eine gesetzliche Vorgabe, dass Arbeitgeber einen bestimmten Prozentsatz Schwerbehinderter einstellen müssen - oder ansonsten Ersatzzahlungen leisten.
      Gerade im Gesundheitsbereich, der ja sehr staatlich/ staatsnah ist, achtet man m.W.n. darauf, die Quote zu erfüllen (statt Zahlungen zu leisten).

      Darlina wrote:

      F.) Ist es richtig, dass es einem Arbeitgeber mehr bringt, im Laufe einer Stelle den Schwerbehindertenausweis zu bekommen, als wenn man sich mit einem solchen bewirbt?
      Jein. Siehe oben: Es gibt gesetzliche Quotenvorgaben. Sagen wir, Du bist bei einem Arbeitgeber, der Dich und Deine Arbeit schon seit längerem schätzt. Nun wird Dir ein GdB attestiert. Aufgrund dessen musst/ kannst Du vielleicht nicht mehr soviel arbeiten, wie zuvor. Andererseits kann Dein Arbeitgeber dementsprechend staatliche Kompensationen geltend machen. Kündigen kann er Dir sicher nur unter erschwerten Bedingungen.
      Auch ein Arbeitgeber, der Dich im Wissen um die Schwerbehinderung einstellt, kann Dich nur erschwert kündigen.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • @Darlina

      Hier: Behörden und Nachteilsausgleich sind alle deine Fragen tatsächlich schon ausführlich in verschiedenen Threads beantwortet. Dafür ist ein Forum da: Dass man dort erst mal sucht, ob die eigenen Fragen irgendwo schon beantwortet wurden, diese (in diesen Fall vielen!) Antworten selbstständig durcharbeitet, dann ggf. bei Unklarheiten gezielt nachfragt. Die anderen User sind nicht eine kostenlose individuelle persönliche Beratungsstelle für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer sich nicht selbst vorher um bereits vorhandene Informationen bemühen und sich so die allgemeinen Grundlagen selbst draufschaffen. Dass man als "anderer User" meist bereitwillig Infos auch zum 10. Mal schreibt, heißt nicht, dass das selbstverständlich ist und der Fragende ein Recht darauf hat, und angezickt werden kann, wenn er darauf verweist, dass diese fordernde Haltung unsympathisch und unangemessen ist.


      Darlina wrote:

      Fidoline wrote:

      Solche Listen habe ich tatsächlich schon irgendwo im Internat gefunden, aber jetzt nicht griffbereit.
      Danke Dir für die Info. Dann stimmte es ja wirklich, dass es solche Listen gibt. Vielleicht finde ich sie ja.
      Wenn du gründlich genug den oben von mir verlinkten Forenbereich studierst, was nach eigener Erfahrung sehr wertvoll ist, wirst du wiederholt auf Verlinkungen solcher Listen stoßen, also ja: da findest du die. Sicher. Aber nicht auf dem Silbertablett präsentiert.


      Darlina wrote:

      Fidoline wrote:

      je nach vorhandenen Kontaktschwierigkeiten.
      Das ist ja auch so ein Ding: Kontaktschwierigkeiten kann man aus unterschiedlichen Gründen haben. Z.B. durch eine Angststörung. Würde die dann gleich bewertet werden, wie Kontaktschwierigkeiten in Kombi mit Asperger? Ich weiß nicht.
      Ja. Die Gründe sind irrelevant. Es zählt nur und ausschließlich, welche Einschränkungen du hast und wie stark sie sind. Die Ursache spielt keine Rolle für den GdB, und sie ist auch nur im Feststellungsbescheid aufgeführt, nicht auf dem Ausweis.

      Darlina wrote:

      Fidoline wrote:

      Das Problem ist, wenn man eine intelligente Frau ist und relativ normal kommunizieren kann, wenn es um Sachliche Dinge geht, dann sieht es halt so aus, als ob man leicht betroffen wäre, obwohl dass ja nicht heißt, dass man Freundschaften schließen kann oder dergleichen.
      Genau. Das ist das Problem. Man sieht ja auch hier im Forum schon, wie unterschiedlich die Leute sind und schreiben.Im Grunde genommen finde ich es gut, möglichst fit im Kopf zu sein, gut kommunizieren zu können, etc. . Manchmal macht es aber auch schwieriger und einsamer machen, weil man eben nach Außen hin nicht sieht, was da noch für Themen sind, die wirklich Probleme bereiten (und die man auch ernst nehmen sollte).
      Es reicht nicht zu sagen "Ich habe Kontaktschwierigkeiten". Man muss genau erklären, wie diese sich äußern. Da ich meinem Arzt nicht so viel Engagement zugetraut habe, habe ich mir selbst die Mühe gemacht und sehr ausführlich alle Bereiche, wo ich Einschränkungen erlebe, aufgelistet, und genau beschrieben, wie sich das äußert. Mündlich im Gespräch das zu äußern fällt mir viel zu schwer. Aber es spricht nichts dagegen, das aufzuschreiben. Mein Arzt war dafür sehr dankbar und hat mich in seinem Gutachten sehr oft zitiert. "Fit im Kopf zu sein" ist kein Hindernis, im Gegenteil. Sich darauf zu verlassen, dass andere für einen die Dinge tun und das erwartungsgemäß, das ist ein Hindernis. Wer "fit im Kopf" ist, hat dagegen den Vorteil gegenüber jenen, die es nicht sind, dass er sich selbst vorher informieren und gut zuarbeiten kann und nicht nur sich mühsam mündlich ausdrücken kann und darauf angewiesen ist, dass der Arzt schon irgendwie errät, was man meinen könnte.
      Man wird übrigens nicht "getestet"... Du solltest dir wirklich mal durchlesen, wie man einen Antrag stellt.

      The post was edited 1 time, last by Platypus ().

    • Vergiss es, Platypus!

      Platypus wrote:

      Die anderen User sind nicht eine kostenlose individuelle persönliche Beratungsstelle für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer sich nicht selbst vorher um bereits vorhandene Informationen bemühen und sich so die allgemeinen Grundlagen selbst draufschaffen.
      1. kann hier jeder selber entscheiden, wer wo antwortet!
      2. steht hier nirgendwo geschrieben, dass ich mein Wissen nur hier durch das Forum erlangen möchte, aber von parallel scheinst Du ja noch nichts gehört zu haben.
      3. Ist ein Austausch zu bestimmten Themen mit Leuten, die Interesse und Ahnung haben, sinnvoller, als sich stundenlang durch Threads zu suchen, in denen auch massig steht, was einen nicht interessiert, zu witzeln und zu blödeln angefangen wird und/oder die nicht wirklich die eigene Fragestellung betreffen.
      4. Es zwingt Dich keiner mir zu antworten.
      5. Ich danke allen, die sich mit mir normal über (z.B.) dieses Thema austauschen können und wollen!

      ...und hiermit beende ich das Gespräch mit Dir, was nichts bringt, außer das Du Dir vielleicht im Recht vorkommest.

      Tschüß!


      Nachtrag: Wie viele Studenten suchen hier kostenlose Hilfe für ihre Hausarbeiten und wieviele User machen bereitwillig damit? …Das noch eben zum Thema "kostenlos, individviduell, persönlich".
    • Darlina wrote:

      Wirst Du grade getestet? Ich wünsche Dir viel Erfolg, dass ein für Dich akzeptables Ergebnis rauskommt!!!
      Ich warte gerade auf die Antwort vom Versorgungsamt, habe den SBA beantragt.

      Platypus wrote:

      Es reicht nicht zu sagen "Ich habe Kontaktschwierigkeiten". Man muss genau erklären, wie diese sich äußern. Da ich meinem Arzt nicht so viel Engagement zugetraut habe, habe ich mir selbst die Mühe gemacht und sehr ausführlich alle Bereiche, wo ich Einschränkungen erlebe, aufgelistet, und genau beschrieben, wie sich das äußert.
      Das hätte ich vielleicht auch machen sollen. Denn in der Tagklinik, wo ich war, wurde ich eher als leichter Fall eingestuft, weil meine Probleme eben nicht so offensichtlich sind. Andererseits wäre ich ja nicht 6 Wochen in einer Klinik für Kontaktschwierigkeiten gewesen, wenn sie bei mir nur leicht ausgeprägt wären ... und meine seit circa 20 Jahren bestehende Depression ist auch teilweise genau aus dieser Problematik entstanden.
    • @Fidoline Du kannst ja ggf Widerspruch einlegen und das dann "nachholen". Das Problem ist halt, dass Ärzte wie Gutachter wie Sachbearbeiter zig Fälle bearbeiten, und man einer von vielen ist. Da kann man realistischerweise nur schwer erwarten, dass da jeder mitdenkt, sich engagiert... Meist wird abgearbeitet, da es immer viel Arbeit und zu wenige Mitarbeiter gibt :?

      @Darlina Sicher. Kann man so machen. Ist dann halt [zensiert].
    • Darlina wrote:

      thelord wrote:

      dass du in keinem Job mehr als 3 bzw. 6 Stunden arbeiten kannst.
      Ja. Wobei sich das ja auf den Tag bezieht. Gibt es keine Regelung, die sich auf die Anzahl der Tage in der Woche bezieht? Also ich könnte durchaus pro Tag 8 Std. arbeiten, aber eben nicht fünf mal in der Woche. Ich bräuchte eher dann drei Tage am Stück frei. Die Std.-Anzahl am Tag bekomme ich gut hin.
      Nö, gibt es nicht. Wenn du mehr als 6 Stunden am Tag arbeiten kannst, egal in welchem Job, gibt es keine EM-Rente.

      gesetze-im-internet.de/sgb_6/B…JNR122610989BJNG001901308

      Darlina wrote:

      thelord wrote:

      zu G) Wie ist denn deine aktuelle Situation?
      Ist schwierig kurz zu erklären. Ich befinde mich in einem Bereich, für den man eine hohe Schulbildung braucht und arbeite schon recht lange. Ich habe nur Probleme mit Befristungen und manchen Arbeitsbedingungen, so dass ich mich frage, wieviele Jahre ich das noch aushalte. Nun bin habe ich noch einiges an Jahren reguläre Arbeitszeit vor mir und suche einen Weg, wie ich die am Besten schaffe.Von daher sind bei mir so Fragen, wie ob es für mich doch noch einen anderen Bereich gibt (Welchen? Ich frag mich das schon lang), ob es für mich finanziell machbar ist "einfach nur weniger Std. in der Woche zu arbeiten", ob es mir was bringen würde, wegen der EU-Rente (vielleicht in Teilen) oder diesem Ausweis zu gucken. Es ist grade nicht akut, aber ich will mich einfach informieren, weil ich einen Weg für mich finde, das Arbeitsleben möglichst gut für mich durchzubekommen. Allgemein und finanziell.

      Darlina wrote:

      thelord wrote:

      vdk.de/deutschland/pages/teilh…chwerbehinderten_menschen


      deutsche-rentenversicherung.de…minderungsrente_node.html
      Danke, the Lord, für die Links. Ich hatte gedacht, da hier soviele mit den Themen zu tun haben scheinen, würde ich hier Austausch dazu finden. Das ist nochmal direkter, als nur Links lesen. Man kann nach Erfahrungen fragen, hinterfragen, Neues lernen. Im Gespräch wird so manches deutlicher, als reines Lesen. Vielleicht ist es in diesem Forum aber auch so, dass Viele damit irgendwie zu tun haben, aber eben nur die Perspektive des...Patienten (etc.) sehen und gar nicht soviel wirkliches Hintergrundwissen über Gesetze und Regelungen haben. Anhand der Threads, die es hier gibt, hatte ich den Eindruck, dass sich hier schon welche auskennen könnten - wirklich auskennen.

      Surprised wrote:

      wo die Themen z.T. schon zigfach behandelt worden sind bzw. einfach selbst im Internet recherchierst?
      Das sind die üblichen Totschlag-Formulierungen in Foren. In der Regel von Leuten, denen nichts wirklich Passenderes zu einem Thema einfällt. Schließt die Foren, denn so gut wie alles, was hier steht, kann man auch außerhalb finden.
      Du hast im Eingangsposting nach grundsätzlichen Informationen gefragt und um "kurze" Antworten gebeten. Und zu diesen "Basic Infos" findet man in der Tat sowohl hier im Forum als auch außerhalb jede Menge Informationsquellen, mit denen du schon mal sehr viel an grundlegenden Informationen hast. Denn es ist sicherlich sinnvoll, diesen Wissen schon mal zu haben, auch wenn man es im Moment nicht dringlich braucht. Und ich denke, wenn sich daraus konkrete Nachfragen ergeben, werden die sicher auch gerne beantwortet, sofern möglich.


      Wenn es dir aber gar nicht um die reinen Informationen geht, sondern um "Austausch", dann solltest du das auch so schreiben. Und, da kann ich freilich nur für mich selbst sprechen, mich nervt es kolossal an, wenn ich Infolinks raussuche, um dann vorgehalten zu bekommen, dass dies ja gar nicht ist, was man wollte. Und "gar nicht soviel wirkliches Hintergrundwissen"? Nee, natürlich nicht. Woher soll denn jemand selbst Betroffenes Hintergrundwissen haben? Leute, die Gesetzentwürfe ausarbeiten, dürften hier wohl kaum angemeldet sein.

      Und ich kriege wirklich "so einen Hals" (RW), wenn jemand wie du dann von "üblichen Totschlag-Formulierungen" schwafelst, vor dem Hintergrund, dass du schreibst, dass die Situation nicht akut ist. Ich habe vor einem halben Jahr vor der Situation gestanden, innerhalb von 6 Wochen diese Infos zusammenzusuchen, eine aktuelle Rentenauskunft einzuholen, um überhaupt überschauen zu können, wie sich das finanziell auswirkt, Anträge auf SBA und EM-Rente zu stellen, um meinen Job wenigstens in Teilzeit retten zu können. Da war keine Zeit, um großartig die Situation zu hinterfragen und das beim Kaffeekränzchen zu besprechen. Und da kotzt mich so eine Anspruchshaltung, alles "auf dem Silbertablett gereicht zu bekommen", nur noch an.
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Darlina wrote:

      Das ist schade, dass Du an Hand meines Schreibens und des ICD 10´s nicht erkennen kannst, was gemeint ist.
      Naja, dein "Schreiben" ist nun mal nicht wirklich tiefgründig und hinsichtlich der Ergiebigkeit auch eher überschaubar. "Richtige Depression" ist und bleibt ein schwammiger Begriff - du bist ja offensichtlich auch nicht in der Lage das klar zu definieren. Hinsichtlich des zweiten Teils deines Satzes verweise ich auf meine bisherigen Ausführungen.

      Darlina wrote:

      Das sind die üblichen Totschlag-Formulierungen in Foren. In der Regel von Leuten, denen nichts wirklich Passenderes zu einem Thema einfällt.
      Nö, das ist nicht der Fall, es verhält sich eher so, dass ich das nicht erleben will:

      Platypus wrote:

      Dass man als "anderer User" meist bereitwillig Infos auch zum 10. Mal schreibt, heißt nicht, dass das selbstverständlich ist und der Fragende ein Recht darauf hat, und angezickt werden kann, wenn er darauf verweist, dass diese fordernde Haltung unsympathisch und unangemessen ist.
      Deshalb handle ich so, wie du es vorschlägst:

      Darlina wrote:

      1. kann hier jeder selber entscheiden, wer wo antwortet!
      Surprised by the joy of life.

      The post was edited 1 time, last by Surprised ().

    • Fidoline wrote:

      Denn in der Tagklinik, wo ich war, wurde ich eher als leichter Fall eingestuft, weil meine Probleme eben nicht so offensichtlich sind. Andererseits wäre ich ja nicht 6 Wochen in einer Klinik für Kontaktschwierigkeiten gewesen, wenn sie bei mir nur leicht ausgeprägt wären ...
      Das ist der Grund, warum ich denke, dass es wichtig ist, dass die Frage nach der Teilhabe Raum bekommt. So kann jemand mit einer leichten Depression, also F33.0, trotz dessen, dass die Depression an und für sich leicht ist dadurch erhebliche soziale Anpassungsschwierigkeiten haben. Und die Ausprägung der Anpassungsschwierigkeiten ist es schlussendlich, die die Teilhabe bedingt und damit den GdB. Wenn eine F33.0 automatisch zu einem GdB von 30 führen würde, wäre der "übervorteilt", der morgens schwer aus dem Bett kommt (denn auch der bekommt bisweilen eine F33.0) und der benachteiligt, der trotz "nur" F33.0 mindestens mittelgradige soziale Anpassungsschwierigkeiten hat, die einen GdB von 50 bis 70 rechtfertigen würden.
      Surprised by the joy of life.
    • Surprised wrote:

      Fidoline wrote:

      Denn in der Tagklinik, wo ich war, wurde ich eher als leichter Fall eingestuft, weil meine Probleme eben nicht so offensichtlich sind. Andererseits wäre ich ja nicht 6 Wochen in einer Klinik für Kontaktschwierigkeiten gewesen, wenn sie bei mir nur leicht ausgeprägt wären ...
      Das ist der Grund, warum ich denke, dass es wichtig ist, dass die Frage nach der Teilhabe Raum bekommt. So kann jemand mit einer leichten Depression, also F33.0, trotz dessen, dass die Depression an und für sich leicht ist dadurch erhebliche soziale Anpassungsschwierigkeiten haben. Und die Ausprägung der Anpassungsschwierigkeiten ist es schlussendlich, die die Teilhabe bedingt und damit den GdB. Wenn eine F33.0 automatisch zu einem GdB von 30 führen würde, wäre der "übervorteilt", der morgens schwer aus dem Bett kommt (denn auch der bekommt bisweilen eine F33.0) und der benachteiligt, der trotz "nur" F33.0 mindestens mittelgradige soziale Anpassungsschwierigkeiten hat, die einen GdB von 50 bis 70 rechtfertigen würden.
      Richtig. Und da ist es empfehlenswert, mal ins "Arbeitskompendium der versorgungsmedizinisch tätigen Leitenden Ärztinnen und Ärzte der Länder und der Bundeswehr", Band I, einen Blick
      zu werfen, da finden sich die Abgrenzungskriterien von leichten, mittelgradigen und schweren sozialen Anpassungsstörungen.
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Surprised wrote:

      So kann jemand mit einer leichten Depression, also F33.0, trotz dessen, dass die Depression an und für sich leicht ist dadurch erhebliche soziale Anpassungsschwierigkeiten haben.
      Du meinst dann aber in Verbindung mit ASS oder? Denn ohne andere Störung würde eine Depression ja nicht zu Anpassungsschwierigkeiten führen, zumindest keine leichte.
    • Fidoline wrote:

      Du meinst dann aber in Verbindung mit ASS oder? Denn ohne andere Störung würde eine Depression ja nicht zu Anpassungsschwierigkeiten führen, zumindest keine leichte.
      Eine Depression kann schon ohne weitere Erkrankungen zu Anpassungsschwierigkeiten führen. Ob das schon bei einer leichten der Fall sein kann weiß ich nicht.
      Surprised by the joy of life.
    • Kann man die EU-Rente eigentlich einfach beantragen? Ich meine, bekommt es beispielsweise der Arbeitgeber mit, wenn man das tut ?
      Hat es irgendwelche Konsequenzen, wenn es abgelehnt wird ? Wird es dann schwieriger, wenn sich die Situation objektiv verschlechtert und man erneut einen Antrag stellen muss?
      Also nur zur Erläuterung:
      Es liegen schon auch entsprechende Erkrankungen vor.
    • Klar kann man die beantragen. Ob die Rente bewilligt wird, ist eine andere Sache...

      Grundsätzlich gilt "Reha vor Rente", sprich ihr müsst davon ausgehen, dass die DRV euch erst mal zur Reha schickt, auch vor dem Hintergrund, dass dort dann die Erwerbsfähigkeit geprüft wird und natürlich auch gebessert werden soll. Dann ist es so, dass die Erwerbsminderung sich ja nicht auf die derzeitige Tätigkeit bezieht*, sondern, dass man "unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes" nicht mehr als 3 bzw. 6 Stunden tätig sein kann.

      gesetze-im-internet.de/sgb_6/__43.html


      Wenn man also 6 Stunden in der Pförtnerloge sitzen kann, wird es mit der EM-Rente wohl schwierig.


      * Wenn ihr vor dem 2.1.1961 geboren seid, gibt es noch eine Berufsschutzregelung.


      gesetze-im-internet.de/sgb_6/__240.html



      Bei der regulären Altersrente wird die DRV vom Arbeitgeber eine Meldung der beitragspflichtigen Einnahmen für abgelaufene Zeiträume anfordern. Ich nehme an, dass dies auch bei EM-Renten gemacht wird, kann das aber nicht mit Gewissheit sagen.


      In meinem Fall ist der Arbeitgeber informiert.


      Ich würde ansonsten empfehlen, die Beratung der DRV in Anspruch zu nehmen. Es kann allerdings sein, dass es dort erst in einigen Monaten einen Beratungstermin gibt.
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)