Plätze für Schwerbehinderte in der Bahn

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    • Aus Wikipedia: Der Ausweis wurde in Papierform im Format DIN A6 ausgestellt. Für Schwerbehinderte ab einem Alter von zehn Jahren wird er mit einem Lichtbild in Passbildgröße versehen. Er hat die Farben grün und grün/orange (wenn das Merkzeichen G, aG, H, Gl, VB oder EB vorhanden ist).

      D.h.:
      grün: tut nur behindert
      grün-orange: voll behindert

      :fun:
      For mash get SMASH!
    • Linnea wrote:

      Ginome wrote:

      Lex wrote:

      Es ging bei ihm eher darum, dass lange zu Fuß Strecken nach dem Aussteigen für ihn eine Tortur waren / sind.
      Das kann ich verstehen hat aber trotzdem mit den Behindertenparkplätzen nichts zu tun. Da geht es in erster Linie um die Breite.
      Dann muss das geändert werden. Ich dachte ebenfalls, es ginge auch um Wege, die für einige dann zu mühsam wären . Also falls sie eben kein Anrecht haben und dann einige Straßen entfernter suchen müssen.
      Das Problem ist der Platzbedarf. Jeder Behindertenparkplatz ist so groß wie 1,5 normale Parkplätze. Je mehr Behindertenparkplätze man also erschafft umso weniger Parkplätze kannst Du anbieten. Ändern wird sich da nichts. Eher werden aus zwei Behindertenparkplätzen einer gemacht.

      Lex wrote:

      Was bedeuten denn die Farben? Liest sich wie ein Pokémonduell.
      Wie oft soll man das eigentlich noch erklären? Manchmal habe ich echt den Eindruck, dass meine Beiträge ignoriert werden...

      Grün = keine Merkzeichen, Orange oder Rosa / Grün = Merkzeichen
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Linnea wrote:

      hm...und wenn man Parkplätze für Rollis und kleinere für Gehbehinderte machen würde?
      Wäre eine Idee. Es gibt ja auch diese Frauenparkplätze in Parkhäusern. Wobei letztere nur eine Empfehlung sind. Ein Recht kannst da nicht draus herleiten.
      Um sowas rechtlich bindend zu machen müssten auch neue Richtlinien und Gesetze her und neue Parkausweise. Also mehr Bürokratie, mehr Arbeit.
      Ich frage mich gerade wo man sowas vorschlagen könnte... hmm.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Lex wrote:

      Habe mal nen Fall im Fernsehen gesehen von einem Mann, der trotz starker Gehbehinderung das Zeichen nicht bekommen durfte.

      Nowhere Mat wrote:

      Ja ich meine, das auch gesehen zu haben. Behördenwillkür: immer wieder herrlich bekloppt, wie sich kleine Napoleons mit Stempeln aufspielen können.
      Das dürfte in den meisten Fällen schlicht an den Mengen der Gehbehinderten liegen. In unserer gealteren Gesellschaft gibt es immer mehr davon. Und wenn die nun alle auf den Behindertenparkplätzen stehen, dann haben die Rollifahrer ein gewaltiges Problem. Denn Gehbehinderte können sich meist auf normale Parkplätze stellen und normal aussteigen, wenn sie nicht gerade einen fetten SUV fahren. Der Rolli braucht aber den Platz.
      Für Gehbehinderte gibt es aber auch Möglichkeiten, doch noch einen kurzen Weg zu haben:

      Der orangene Parkausweis erlaubt:
      • im eingeschränkten Haltverbot bis zu drei Stunden zu parken(die Ankunftszeit muss auf einer Parkscheibe eingestelltwerden),
      • im Zonenhaltverbot über die zugelassene Zeit hinaus zuparken,
      • an Stellen über die zugelassene Zeit hinaus zu parken, die alsParkplatz ausgeschildert sind (Nummer 314 und 315) und für diedurch ein Zusatzschild eine begrenzte Parkzeit angeordnet ist,
      • in Fußgängerzonen, in denen das Be- und Entladen für bestimmteZeiten freigegeben ist, während der Ladezeit zu parken,
      • in entsprechend gekennzeichneten verkehrsberuhigten Bereichen(Zeichen 325) außerhalb der gekennzeichneten Flächen zu parken,ohne jedoch den durchgehenden Verkehr zu behindern,
      • an Parkuhren und bei Parkscheinautomaten ohne Gebühr undzeitlich unbegrenzt zu parken,
      • auf Parkplätzen für Bewohnerinnen und Bewohner bis zu dreiStunden zu parken,
      • in Einzelfällen kostenlos auf Kundenparkplätzen an Bahnhöfender Deutschen Bahn (DB) zu parken. Daes sich hier jedoch nicht um öffentlichen Verkehrsraum, sondern umPrivatgelände der DB handelt, sollten behinderte Menschen sichunbedingt genau über die Bedingungen informieren.




      Nowhere Mat wrote:

      Die Regelung mit den designierten Plätzen ist jedenfalls veraltet
      Wie ich schon schrieb: früher gab es diese Plätze nicht und es war normal. Also eigentlich müssten wir nur die veraltete Regel wieder einführen.
      Ich fürchte nur, dass das mit der heutigen egoistischen Gesellschaft nicht mehr möglich ist. Immer öfter lese ich von verprügelten Rentern, die um einen Sitzplatz gebeten haben. Und da ging es oft nur um Taschen, die auf den (freien) Sitzen lagen.

      Cloudactive wrote:

      Er war übrigens nicht so behindert, dass man es hätte sehen müssen, gestunken hat er aber wie ein Obdachloser.
      Es könnte auch einfach sein, dass er so bewegungseingeschränkt war, dass die tägliche Körperpflege eine Tortur wäre, aber die Pflegekasse trotzdem keine Hilfe dafür gewährt.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      Ich fürchte nur, dass das mit der heutigen egoistischen Gesellschaft nicht mehr möglich ist. Immer öfter lese ich von verprügelten Rentern, die um einen Sitzplatz gebeten haben. Und da ging es oft nur um Taschen, die auf den (freien) Sitzen lagen.
      Ugh! Wir brauchen Prügelklubs, die wieder gute Manieren durchsetzen! :twisted:

      :sarcasm:
      For mash get SMASH!
    • Garfield wrote:

      Für Gehbehinderte gibt es aber auch Möglichkeiten, doch noch einen kurzen Weg zu haben:
      Vom "orangenen Ausweis" hörte ich. Das scheint aber eine städtespezifische Sache zu sein. Will sagen, kein Rechtsanspruch und auch nicht überall verfügbar.
      Bei mir gibts das jedenfalls nicht.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • FruchtigBunt wrote:

      Gibt es hier auch jemanden, der der Meinung ist, dass auch schwerbehinderte Aspies auf einem Platz sitzen dürfen, der für Schwerbehinderte ausgewiesen ist? Ich verliere so langsam den Glauben an dieses Forum.
      Ich finde es in Ordnung wenn du dafür berechtigt bist. Ich habe zB auch einen Parkausweis der mich berechtigt mit dem Auto auf einem Behindertenparkplatz zu stehen. Ich habe einen Zentralschlüssel der mich berechtigt auf Behinderten Toiletten zu gehen. Ich habe aufgrund meine SBhs ein Spezialticket für die Bahn für das ich 240 Euro im Jahr bezahle und bundeslandweit alle Verkehrsmittel nutzen kann.
      Ich finde es nicht dreist Angebote zu nutzen die einem zur Verfügung gestellt werden sondern finde es dreist Leute zu maßregeln in dem was sie dürfen und was nicht obwohl die entsprechenden Berechtigungen dafür vorliegen.
    • Ich habe dazu noch keine endgültige Meinung aber ich finde es nicht verwerflich.

      Und solange es genug freie Plätze gibt, sollte eh jeder sitzen dürfen wo er will.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Man könnte ja auch eigentlich fragen, ob Leute, die so einen Ausweis haben, sich auf Plätze setzen dürfen, die nicht speziell für Leute mit einem solchen Ausweis vorgesehen will. Wäre ja dann die logische Konsequenz, auch so herum denken zu dürfen.
    • Lex wrote:

      Und solange es genug freie Plätze gibt, sollte eh jeder sitzen dürfen wo er will.
      Jein.
      Wenn jemand meint er müsse sich dahinsetzen, ok. Wenn aber jemand mit Rollstuhl / Rollator / Kinderwagen etc kommt sollte er Platz machen.

      Genau das ist das Problem was man heutzutage hat. Und es ist nicht lustig auf die Fresse zu fallen weil jemand meint er müsse den Platz blockieren.
      Mir ist das schon passiert. Nachdem der Bus anhielt und man mir wieder hochhalf war der Sitzblockierer heimlich, natürlich ohne zu helfen, auf einen anderen Platz verschwunden. Der Bus war übrigens kaum besetzt. Da waren locker 20 normale Plätze frei.

      Diese Plätze sind nunmal in erster Linie für mobilitätseingeschränkte Personen. @Shenya hatte es ja bereits verlinkt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Darlina wrote:

      Man könnte ja auch eigentlich fragen, ob Leute, die so einen Ausweis haben, sich auf Plätze setzen dürfen, die nicht speziell für Leute mit einem solchen Ausweis vorgesehen will. Wäre ja dann die logische Konsequenz, auch so herum denken zu dürfen.
      Das wäre unlogisch, da es ja in erster Linie darum geht, sicherzustellen, dass die Leute, die es entsprechend dringend benötigen, überhaupt einen Sitzplatz bekommen.

      Ginome wrote:

      Wenn jemand meint er müsse sich dahinsetzen, ok. Wenn aber jemand mit Rollstuhl / Rollator / Kinderwagen etc kommt sollte er Platz machen.
      Das wäre ebenfalls vollkommen unlogisch, da der Kinderwagen oder Rollator den Gang verstopfen würde, wenn die Person sich auf den Platz für Schwerbehinderte setzen würde, und da Rollstuhlfahrer eh wie gesagt im Rollstuhl sitzen bleiben und daher gar keinen Sitzplatz benötigen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.

      The post was edited 1 time, last by Lex ().

    • Das sagt uns, dass die Behörden knauserig im Vergeben von Merkzeichen für Autisten sind, da sie nicht einsehen bzw. in die Gesetzestexte einbinden wollen, dass nicht nur Intelligenzminderung oder körperliche Behinderung sondern auch andere Faktoren, wie sie halt bei Autisten auftreten, die Mobilität stark einschränken können. Das wurde im SGB-Thread schon ausführlich besprochen, dieses Manko.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Lex wrote:

      Das wäre ebenfalls vollkommen unlogisch, da der Kinderwagen oder Rollator den Gang verstopfen würde, wenn die Person sich auf den Platz für Schwerbehinderte setzen würde, und da Rollstuhlfahrer eh wie gesagt im Rollstuhl sitzen bleiben und daher gar keinen Sitzplatz benötigen.
      Ich habe den Eindruck wir reden nicht von den selben Plätzen.

      Weder Kinderwagen noch Rollator verstopfen den Gang. Das würden sie nur tun wenn zuviele davon mitfahren wollen.
      In Bussen kann man in der Regel zwei Rollstühle, oder zwei Kinderwagen, oder drei Leute mit zusammengefalteten Rollatoren (weil nur drei Klappsitze) mitnehmen. Wenn die schon drin sind muss man leider den nächsten Bus nehmen.
      Ist bei mir auf dem Land spaßig weil der Bus nur stündlich fährt.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.