Hobbys (zum Freunde finden)

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    • Hobbys (zum Freunde finden)

      Was habt ihr so für Hobbys, bei denen man gut Leute kennenlernen kann, aber auch nicht so viel Fluktuation ist? Am besten mit klaren Anweisungen und Zeitplänen! :d

      Aber auch ohne diese Kriterien würde mich das einfach mal interessieren :)
    • Reiten. Reitstunde ist wöchentlich zur gleichen Zeit, meistens auch mit immer denselben Leuten. Die, da das Interesse geteilt wird, auch sehr aufgeschlossen und leicht kennenzulernen sind.

      Jeder Sport in einem Verein o. ä., die Trainingstage sind meistens gleichbleibend, die Leute auch. Ich mache z.B. gerne Pilates oder Yoga. Früher bin ich ins Fitnessstudio gegangen immer zu denselben Kursen. Die Anweisungen bleiben auch über einen langen Zeitraum gleich und sind meistens relativ klar.

      Wenn man etwas gerne macht, ist auch die Wahrscheinlichkeit hoch, auf Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man sich zumindest bekannt machen kann. Da man ein gemeinsames Gesprächsthema hat, sind auch die Anforderungen an die Gesprächsführung zumindest zu Beginn nicht allzu hoch. Man muss nur aufpassen, sich nicht durch zuviel reden unbeliebt zu machen (das passiert mir manchmal, weil ich nicht merke, dass mein Gesprächspartner nur noch aus Höflichkeit antwortet).
      Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
      (Albert Einstein)
    • Ich habe mal einen Töpferkurs gemacht. Da hat jeder an seinem Objekt rumgewurschtelt und wenn es einem danach war hat man bißchen mit den anderen geredet, aber es war auch vollkommen okay, sich die ganze Zeit seinem Tonklumpen zu widmen.

      Oder Sprachkurs oder Literaturkreis.

      Gut finde ich auch Sachen, wo man ein gemeinsames Projekt hat. Ich habe mal bei einem Festival in der Essensausgabe mitgeholfen und das war auch total lustig mit den anderen.
      Surprised by the joy of life.
    • Rennrad fahren. Im Verein lernt man andere Leute kennen, ebenso später auf Radrenn Events. Ist aber nicht ganz billig. Rad+ Ausrüstung + Fahrtkosten zu den Events.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      Pass ma op mien Djung, we sün de Boag. We weert all din Karakteristiggen bi uns totrekken. Weerstand is twechlot!
    • Ich gehe Klettern mit einer festen Gruppe, in der Halle sind zwar auch wechselnde leute, aber wenn man immer zur gleichen zeit geht, sind auch oft (neben anderen) die gleichen da. Das Problem ist eher so eine gruppe für sich zu finden. ich möchte noch leute außerhalb der gruppe kennenlernen (auch zum klettern), kriegs aber nicht hin. habe mich extra in einem verein angemeldet, das besteht aber bisher nur auf dem papier, da ich bisher zuviel angst hatte, hinzugehen :nerved: :m(: (das liegt auf jeden fall an mir, die leute sind eigentlich fast alle nett, habe in 10 jahren jedenfalls nur einen "blödmann" getroffen)

      außerdem gehe ich auch ins fitnessstudio und bald zu einem yogakurs außerhalb davon. da kenne ich aber schon die halbe gruppe. im fitnesstudio ist es aber doch eher oberflächlich. die leute, die kontakt untereinander gemacht haben, haben mich dabei dann doch wieder ausgeschlossen. das fand ich sehr traurig. denn in dem grüppchen hatten wir immer zusammen uns unterhalten.

      Ich gehe auch seit jahren zu einer geleiteten wandergruppe. da steche ich zwar durch meine "jugend" hervor, aber ich musste vor einiger zeit erfahren, dass sich wohl mal leute über mich beschwert haben. aber die gruppenleiterin hat mich verteidigt und gesagt, jeder ist, wie er ist. zwar war ich etwas geknickt (RW), das erfahren zu müssen (man hätte mich ja auch direkt ansprechen können), aber es hat mir auch gut getan, verteidigt zu werden.

      Lange zeit ging ich auch zu einem mal-kurs. das habe ich nur aus zeitgründen für das klettern aufgegeben ;) man konnte sich dort unterhalten, aber konnte auch einfach vor sich hinmalen (ich bin künstlerisch echt talentfrei, das war völlig egal).
      Ich habe auch mal eine schreibwerkstatt besucht. das hat mir auch sehr gefallen. Leider hatte die Anleiterin aufgehört. Nach 1/2 jahr gab es eine neue, aber ihre Art der Anleitung mag ich leider nicht)

      Auf lange Sicht möchte ich nochmal versuchen, in einem Umweltschutzverein mitzuhelfen. Mein letzter Versuch ging daneben weil ich mich nicht abgrenzen konnte. sie waren eigentlich sehr nett. es lag schon sehr an mir. heute bin ich etwas weiter und würde es wahrscheinlich ganz anders angehen als damals). man sollte sich bei sowas sehr klar sein, was man will / nicht will und wie man Stopp sagen kann, wenn die anderen zu viel von einem wollen.
    • Hallo ihr Lieben,

      ich gehe auch im Chor singen. Dort lerne ich auch Menschen kennen. Weil mich dort Menschen ansprechen oder ich mit ihnen versuche zu spreche.

      Zusätzlich findet bei uns in der Kirche so ein Spieletreffen einmal im Monat statt. Da versuche ich auch ab und zu hinzugehen. Auch dort kann man Menschen kennen lernen. Da man dort auch reden kann, also versuchen. Ich bin zwar insgesamt stiller, aber manchmal wird man ja angesprochen dort und kommt somit ins reden.

      @kastenfrosch,

      ich finde du machst es schon sehr gut. Also bist schon mal gut dabei und probierst dich so aus.
      In diesem Verein, wo du dich bis jetzt nicht hingetraut hast, würde es dir da leichter fallen, wenn dich da jemand das erste mal hinbegleitet? Also bis zur Tür oder so? Hättest du, wenn ja, dort jemanden?
      Mir fällt das manchmal so leichter, wenn ich da jemanden so habe. Also wenn es gar nicht geht. Und das nächste Mal ging es besser dann, dann kannte ich es dort schon. Also die Räumlichkeiten jedenfalls. Die Menschen nicht, aber der erste Schritt ist ja meistens der Schwerste.

      Das verstehe ich, dass du traurig warst, als du ausgeschlossen worden bist. Aber es gibt sicher auch Menschen, die dich mögen. Halte dich an die. Die sind es wert. Ich weiß, leichter gesagt als getan.

      So wie ich das aber bei dir lese, machst du echt viel um Menschen kennen zu lernen. Das finde ich echt toll und mutig von dir. :)

      Mit ganz lieben Grüßen, :)
      Angstmaus
      Wir können den Wind nicht ändern,
      nur die Segel anders setzen!
    • Angstmaus88 wrote:

      In diesem Verein, wo du dich bis jetzt nicht hingetraut hast, würde es dir da leichter fallen, wenn dich da jemand das erste mal hinbegleitet? Also bis zur Tür oder so? Hättest du, wenn ja, dort jemanden?
      Mir fällt das manchmal so leichter, wenn ich da jemanden so habe. Also wenn es gar nicht geht. Und das nächste Mal ging es besser dann, dann kannte ich es dort schon. Also die Räumlichkeiten jedenfalls. Die Menschen nicht, aber der erste Schritt ist ja meistens der Schwerste.
      Die Aufführung war quasi die Zusammenfassung von mehr als 10 Jahren.
      Ich habe glück, dass ich viele möglichkeiten zur verfügung habe. einer der vorteile, in einer großstadt zu leben. und ich "halte die augen und ohren offen" (bzw. versuche es).

      bzgl. der kletterns steht dies sogar (auf mein drängen hin) im hilfeplan. leider wird es nicht umgesetzt. ich habe aber auch mehrere wechsel von betreuern gehabt, bzw. anbieter gewechselt. dadurch stehen erstmal andere dinge im vordergrund. es frustriert mich trotzdem, da es eine wichtige ressource für mich ist.
      eine begleitung für den ersten termin wäre schon sehr hilfreich. das meiste findet leider außerhalb der arbeitszeiten meiner betreuer statt... :(
      Zum Teil kenne ich die Räumlichkeiten (die jeweilige kletterhalle), aber habe trotzdem angst vor den fremden menschen, die ich logischer weise so nicht einschätzen kann.


      mich kennen viele menschen, ich kenne etwas weniger von denen, aber wirklichen kontakt habe ich mit noch viel weniger davon. es sind oft eher oberflächliche kontakte. durch die tagesstätte und angebote der sozialpsychiatrie bin ich gewohnt fremde menschen zumindest zu sehen. das hilft und gibt auch eine gewisse art von routine. ich kann da einige kontakt-möglichkeiten austesten (smalltalk üben, schauen, worauf menschen reagieren). einiges an beschäftigungsmöglichkeiten gibt es auch
    • Ihr habt echt tolle Hobbys!

      Mein Traum ist gerade im Katastrophenschutz aktiv zu sein, aber da habe ich mich noch nicht regelmäßig hingetraut. Oder Schwimmen und Turnen, aber das kann ich nicht so gut.
      Im Chor habe ich auch mal gesungen :)
      @Aspielle Reiten würde ich super gerne! Hast du einen Tipp wie das günstig geht?

      @Surprised Bei welchem Festival warst du?

      @akelei Welchen Kampfsport machst du genau?
    • Mugwump wrote:

      Welchen Kampfsport machst du genau?
      Habe vor dem Kinderkriegen einige Jahre Aikido gemacht und dort meinen Partner und ein paar meiner/unserer langjährigen Freunde kennengelernt.

      Zum nette Leute finden kann ich glaub ich alle möglichen Kampfkünste oder Kampfsportarte empfehlen - der Indikator ist der Lehrer.
      Wenn der kein duchgedrehter Egomane mit Minderwertigkeitskomplexen ist, dann ist es völlig egal, ob man Judo, Karate, Taekwondo, Muay Thai, Shorinji Kempo, Kendo, Aikido, Thai Chi, Kung Fu, Wing Tsun oder Capoeira (oder was auch immer mir gerade nicht einfällt) ausprobiert... die meisten Leute sind nach meiner Erfahrung ziemlich nett, kontaktfreudig und tolerant.

      Auf der Matte lernt man die anderen relativ schnell ziemlich gut kennen (wenn man eine Weile durchhält), weil sie sich unter anderem nicht hinter Small Talk verstecken können :d
      War 'ne tolle Zeit und wir haben auch sonst freizeitmäßig ziemlich viel gemacht miteinander.

      Der finanzielle Aufwand war relativ gering, nur der Anzug und ein paar Waffen, keine Schuhe.
      Irgendwann fang ich wieder an damit, habe meine Tasche seit 8 Jahren gepackt auf dem Dachboden stehen - falls ich in den Anzug noch reinpasse :oops: :d
    • Ich machte früher auch Aikido und machte mir sehr viel Spaß. Gelenkiger wurde ich dabei sogar auch. Mal sehen vielleicht tauche ich irgendwann wieder in dem Dojo auf. (RW) Einmal war eine der Techniken sogar im Alltag nützlich, als ein Mitschüler dachte er müsse mich mit einem Füller angreifen.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      Pass ma op mien Djung, we sün de Boag. We weert all din Karakteristiggen bi uns totrekken. Weerstand is twechlot!
    • flori1994 wrote:

      Ich machte früher auch Aikido
      Oh wie cool, noch ein Aikidoka :)

      flori1994 wrote:

      Einmal war eine der Techniken sogar im Alltag nützlich, als ein Mitschüler dachte er müsse mich mit einem Füller angreifen.
      Auch als Mama sind einige Techniken sehr nützlich :prof: :lol:

      flori1994 wrote:

      Mal sehen vielleicht tauche ich irgendwann wieder in dem Dojo auf.
      Komm, besiege den inneren Schweinehund und geh wieder hin :thumbup:
      Ich brauch noch vier bis fünf Jahre, bis das Kind entweder am Abend alleine bleibt oder reif genug ist, mitzukommen :roll:
    • akelei wrote:

      flori1994 wrote:

      Ich machte früher auch Aikido
      Oh wie cool, noch ein Aikidoka :)
      Tjo Sachen gibt's.

      akelei wrote:

      Auch als Mama sind einige Techniken sehr nützlich
      8o Aber doch nicht hoffentlich Ikkyõ oder Shihō nage?

      akelei wrote:

      Komm, besiege den inneren Schweinehund und geh wieder hin Ich brauch noch vier bis fünf Jahre, bis das Kind entweder am Abend alleine bleibt oder reif genug ist, mitzukommen :roll:
      Würde ich nur zu gerne. Leider frisst das Studium zu beginnen Zeit.
      Wenn man auf eine Party geht, gibt es immer ein Risiko.

      Pass ma op mien Djung, we sün de Boag. We weert all din Karakteristiggen bi uns totrekken. Weerstand is twechlot!
    • akelei wrote:

      Habe vor dem Kinderkriegen einige Jahre Aikido gemacht und dort meinen Partner und ein paar meiner/unserer langjährigen Freunde kennengelernt.

      flori1994 wrote:

      Ich machte früher auch Aikido und machte mir sehr viel Spaß. Gelenkiger wurde ich dabei sogar auch.

      Beim motorischen Lernen und Umsetzen für mich und erst recht in Interaktion brauche ich oft Zeit und viele Wiederholungen um zurecht- und weiterzukommen.
      Erst recht in Interaktion.
      Aikido finde ich vom Ansatz her klasse und denke, dass es mir evtl. guttun könnte mal in einer Gruppe zu üben.

      Nun bin ich allerdings etwas unsicher, inwiefern dies in einer Aikido Trainigsgruppe ok. wäre,
      vielleicht sogar eine wilkommene Herausforderung,
      oder ob ich damit eher die Gruppe beim Üben und Weiterkommen behindern würde.

      Wie schätzt ihr das ein?
      Most great people have attained their greatest success just one step beyond their greatest failure.

      Napoleon Hill
    • Mugwump wrote:

      Was habt ihr so für Hobbys, bei denen man gut Leute kennenlernen kann, aber auch nicht so viel Fluktuation ist? Am besten mit klaren Anweisungen und Zeitplänen! :d
      Eindeutig Gerätetauchen: Routinen, definierte Kommunikation, geplante Tauchgänge, dazu noch NT's mit einem Hobby welches einem SI gleicht.
      Andere Themen als Tauchen müssen dann nicht mehr sein und es schaut auch keiner doof wenn du schon wieder mit dem Thema "anfängst", weil die anderen nie aufgehört haben :d
    • ifi wrote:

      Nun bin ich allerdings etwas unsicher, inwiefern dies in einer Aikido Trainigsgruppe ok. wäre,
      vielleicht sogar eine wilkommene Herausforderung,
      oder ob ich damit eher die Gruppe beim Üben und Weiterkommen behindern würde.
      Das hängt von Trainer und Gruppe ab.
      Bei meinem ersten Versuch landete ich bei einem irren Egomanen mit vereinseigenem Harem - praktischerweise war es "nur" ein vhs-Kurs, und da konnte ich nach einem halben Jahr elegant verschwinden, ohne irgendwie "austreten" oder kündigen zu müssen.

      Der zweite Versuch war wesentlich glücklicher, daher kann ich nur raten, verschiedene Gruppen auszuprobieren und die zu wählen, wo man sich wohlfühlen kann.
      Mein Trainer wird ausschliesslich die willkommene Herausforderung sehen :)