Kosten Autismustherapie

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    • @Platypus
      Ich hatte gefragt, weil bei bestimmten Eingliederungsleistungen gar kein Einkommen und Vermögen berücksichtigt wird. Unter anderem bei einem Besuch einer Werkstatt und meines Wissens nach noch bei anderen Teilhabeleistungen. Ich schaue bei Gelegenheit nochmal selbst im Gesetz nach. Möglicherweise könnte man die Therapie über "Teilhabe am Arbeitsleben" statt über "soziale Teilhabe" laufen lassen. Mich ärgert es, dass das ATZ mich dahingehend nicht beraten hat und man dort keine fundierten rechtlichen Kenntnisse hat.
    • FruchtigBunt wrote:

      Möglicherweise könnte man die Therapie über "Teilhabe am Arbeitsleben" statt über "soziale Teilhabe" laufen lassen. Mich ärgert es, dass das ATZ mich dahingehend nicht beraten hat und man dort keine fundierten rechtlichen Kenntnisse hat.
      Ich denke, dass sich eigentlich niemand so richtig mit diesen "tollen" Teilhabeleistungen auskennt und sich ebenso keine Institution so richtig zuständig fühlt.

    • FruchtigBunt wrote:

      Darlina wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Ich hatte gedacht, dass in einer Autismustherapie auch wirklich autismusspezifische Dinge gemacht werden, also an konkreten Themen mit Hilfe von Arbeitsblättern, Rollenspielen etc. gearbeitet wird.
      Hm, kannst Du vielleicht Vorschläge mache?Vielleicht gibt es ja auch bei einer regulären Verhaltenstherapie solche Übungen, die Dir weiterhelfen könnten.
      Ich hatte schon stichpunkthaft Themengebiete dort angefragt. Diese Themengebiete sind essentiell für mich. Mir wurde gesagt, dass das zu viele Themen seien und lieber mein Alltag besprochen werden solle, was mir zwar hilft, aber dafür bräuchte ich keine spezielle Autismustherapie. Vor allem ärgert mich, dass meine Wünsche, die ich mühsam gesammelt und übersichtlich formuliert hatte, so vom Tisch gewischt worden sind. Ich fühle mich dort leider nicht ernst genommen. Wenn ich selbst zahle, müsste ich doch auch mitbestimmen dürfen, wie und an was gearbeitet werden soll, oder? Es wurde aber bereits zweimal meine Themenliste zurückgewiesen und mit miesen Tricks die Ideen der Therapeuten durchgesetzt. Z. B. sagten diese einfach am Ende der Stunde, wo der offizielle Teil eigentlich schon abgeschlossen war und die Zeit um, dass sie finden, dass die Bearbeitung künftig weiter an meinen Alltagsproblemen erfolgen soll. Das ist ja nicht mal eine Frage und ich wusste nicht, wie ich mein Missfallen ausdrücken sollte (hatte ja vorher schon zweimal meine Themenwünsche schriftlich überreicht).
      Auch auf die Gefahr hin, dass es als dumme Frage aufgefasst wird: Was soll die Autismustherapie denn bewirken?
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Gluon wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Möglicherweise könnte man die Therapie über "Teilhabe am Arbeitsleben" statt über "soziale Teilhabe" laufen lassen. Mich ärgert es, dass das ATZ mich dahingehend nicht beraten hat und man dort keine fundierten rechtlichen Kenntnisse hat.
      Ich denke, dass sich eigentlich niemand so richtig mit diesen "tollen" Teilhabeleistungen auskennt und sich ebenso keine Institution so richtig zuständig fühlt.
      Zumindest bei den Beratern in diesem Autismuszentrum ist das so. Auch die Dame vom betreuten Wochen hatte keine Ahnung davon. Als ich ihr damals mit dem Gesetz (ausgedruckt) ankam, weil ich es verstehen wollte, hat sie die Therapie für beendet erklärt und mir gesagt, ich solle mir einen Anwalt suchen.

      Das bzw die Gesetze zur Teilhabe sind meiner Meinung nach so unausgegoren und verworren formuliert, dass man nur schwer durchblickt. Erst recht nicht, wenn man sich nicht mit Gesetzen und Papierkram abgeben mag, sondern 'Menschen helfen' will. Ich habe den Eindruck, die wurschteln da alle nur vor sich hin und keiner weiß so genau, was er tut.

      Ich habe aber keine Zeit und Nerven, mir etwas zu erklagen, zumal die Richter vermutlich noch weniger Ahnung haben von der recht neuen Materie.
    • thelord wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Darlina wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Ich hatte gedacht, dass in einer Autismustherapie auch wirklich autismusspezifische Dinge gemacht werden, also an konkreten Themen mit Hilfe von Arbeitsblättern, Rollenspielen etc. gearbeitet wird.
      Hm, kannst Du vielleicht Vorschläge mache?Vielleicht gibt es ja auch bei einer regulären Verhaltenstherapie solche Übungen, die Dir weiterhelfen könnten.
      Ich hatte schon stichpunkthaft Themengebiete dort angefragt. Diese Themengebiete sind essentiell für mich. Mir wurde gesagt, dass das zu viele Themen seien und lieber mein Alltag besprochen werden solle, was mir zwar hilft, aber dafür bräuchte ich keine spezielle Autismustherapie. Vor allem ärgert mich, dass meine Wünsche, die ich mühsam gesammelt und übersichtlich formuliert hatte, so vom Tisch gewischt worden sind. Ich fühle mich dort leider nicht ernst genommen. Wenn ich selbst zahle, müsste ich doch auch mitbestimmen dürfen, wie und an was gearbeitet werden soll, oder? Es wurde aber bereits zweimal meine Themenliste zurückgewiesen und mit miesen Tricks die Ideen der Therapeuten durchgesetzt. Z. B. sagten diese einfach am Ende der Stunde, wo der offizielle Teil eigentlich schon abgeschlossen war und die Zeit um, dass sie finden, dass die Bearbeitung künftig weiter an meinen Alltagsproblemen erfolgen soll. Das ist ja nicht mal eine Frage und ich wusste nicht, wie ich mein Missfallen ausdrücken sollte (hatte ja vorher schon zweimal meine Themenwünsche schriftlich überreicht).
      Auch auf die Gefahr hin, dass es als dumme Frage aufgefasst wird: Was soll die Autismustherapie denn bewirken?
      Dass ich durch die gemeinsame Besprechung oder Übungen eine Art Sicherheit bekomme und mich und die NT-Welt besser verstehe und erkenne, wo es sinnvoll ist, zu meinen Eigenarten zu stehen und wo es sinnvoll wäre, mein Denken und Ändern anzupassen. Somit wäre ein Ziel die Veränderung bzw. Hinterfragung meiner Denk- und Handlungsmuster (auch anhand von theoretischen und praktischen Übungen). Es gibt mittlerweile einiges an Material dafür. Beispielsweise das TEACHH Manual für Fortgeschrittene oder ein 2019 erschienenes Arbeitsbuch für hochfunktionale Erwachsene mit ASS speziell für die Einzeltherapie. Diese Dingen scheinen bei den Therapeuten noch nicht angekommen zu sein. Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich das neue Buch wieder für mich alleine durcharbeite.Sinnvoll fänd ich, wenn man das in der ATZ Therapie gemeinsam tun könnte, weil man ja auch an professionellen Rückmeldungen wächst. Aber vielleicht eröffne ich dann hier einen Thread zu und Interessierte können sich über die Arbeitsblätter hier austauschen.

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    • thelord wrote:

      Auch auf die Gefahr hin, dass es als dumme Frage aufgefasst wird: Was soll die Autismustherapie denn bewirken?
      Ich erhoffe mir dadurch zumindest mehr über das Verhalten von Menschen zu lernen. Also indem man mir erklärt warum manche Reaktionen überhaupt entstehen, was bestimmte Gesichtszüge bedeuten oder woran man sie erkennt etc. Ich könnte mir das vielleicht durch das Internet sogar selbst beibringen aber mir fehlt die Motivation dazu nur zu lesen oder stundenlang videos zu schauen, das ist kein aktives Arbeiten für mich und macht mich super schnell unkonzentriert.

      Ich weiß aber nicht ob diese Therapie was bewirkt, ich hatte ja noch nie eine Sitzung.
    • FruchtigBunt wrote:

      Zumindest bei den Beratern in diesem Autismuszentrum ist das so. Auch die Dame vom betreuten Wochen hatte keine Ahnung davon. Als ich ihr damals mit dem Gesetz (ausgedruckt) ankam, weil ich es verstehen wollte, hat sie die Therapie für beendet erklärt und mir gesagt, ich solle mir einen Anwalt suchen.
      Wieso darf sie das überhaupt? Läuft das Betreute Wohnen auch über das ATZ?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.