Erfahrungen Diagnostik bei Marietta Seifer in Bremen gesucht

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    • BlaueStunde wrote:

      Bei der Spezialambulanz, bei der ich war, musste ich im Vorfeld alle bekannten Diagnosen aufschreiben. Die wurden jedoch nicht als Ausschlusskriterium gesehen, sondern eher als zusätzlicher Hinweis. Vor dem Hintergrund, dass nicht wenige Autistinnen in jüngeren Jahren eine Borderlinediagnose erhalten, ist das doch sinnvoll. Mir wurde während der Diagnostik gesagt, es käme recht häufig vor, dass Menschen regelrechte "Therapiekarrieren" mit allen möglichen Diagnosen hinter sich hätten.

      Meine Diagnostikerin war glaube ich noch nicht so erfahren, denn sie kam mir relativ jung vor, vielleicht Mitte 30 @kastenfrosch. Aber da alles per Video aufgezeichnet und im Team besprochen wird, gehe ich mal davon aus, dass das schon in Ordnung so ist.
      Das macht auf mich einen recht professionellen Eindruck. Kannst du sagen, bei welcher Stelle das so gehandhabt wird?
    • @thelord
      Möglicherweise kommt es auch darauf an, was für Vordiagnosen man vorlegt. :roll: Eigentlich dürfte das nicht sein, aber ich frage mich, ob es sein können Ich könnte mir vorstellen, dass man mit bestimmten Diagnosen keinen guten Stand hat, was die eigene Glaubwürdigkeit angeht. Insofern finde ich es auch sinnvoll, mögliche Vordiagnosen erst nach der eigenen Diagnostik zu lesen. Aber wer weiß, ob die Vordiagnosen dann nicht doch ausschlaggebend sind, wenn sich die Diagnostiker nicht 100% sicher sind. Ich kann mir vorstellen, dass eine anderslautende Vordiagnose durchaus das Zünglein an der Waage sein könnte. Was aber, wenn die Vordiagnose nicht fachgerecht gestellt wurde?
    • FruchtigBunt wrote:

      BlaueStunde wrote:

      Bei der Spezialambulanz, bei der ich war, musste ich im Vorfeld alle bekannten Diagnosen aufschreiben. Die wurden jedoch nicht als Ausschlusskriterium gesehen, sondern eher als zusätzlicher Hinweis. Vor dem Hintergrund, dass nicht wenige Autistinnen in jüngeren Jahren eine Borderlinediagnose erhalten, ist das doch sinnvoll. Mir wurde während der Diagnostik gesagt, es käme recht häufig vor, dass Menschen regelrechte "Therapiekarrieren" mit allen möglichen Diagnosen hinter sich hätten.

      Meine Diagnostikerin war glaube ich noch nicht so erfahren, denn sie kam mir relativ jung vor, vielleicht Mitte 30 @kastenfrosch. Aber da alles per Video aufgezeichnet und im Team besprochen wird, gehe ich mal davon aus, dass das schon in Ordnung so ist.
      Das macht auf mich einen recht professionellen Eindruck. Kannst du sagen, bei welcher Stelle das so gehandhabt wird?
      @FruchtigBunt Na klar, gern: Das war die Spezialambulanz Soziale Interaktion der HU in Berlin. Insgesamt fühlte ich mich da sehr gut aufgehoben. Alle Absprachen wurden eingehalten und die Diagnostikerin war sehr achtsam und dennoch sachlich.
      Angry young woman, there’s no way back, so just keep walking.
      Yoko Ono
    • BlaueStunde wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      BlaueStunde wrote:

      Bei der Spezialambulanz, bei der ich war, musste ich im Vorfeld alle bekannten Diagnosen aufschreiben. Die wurden jedoch nicht als Ausschlusskriterium gesehen, sondern eher als zusätzlicher Hinweis. Vor dem Hintergrund, dass nicht wenige Autistinnen in jüngeren Jahren eine Borderlinediagnose erhalten, ist das doch sinnvoll. Mir wurde während der Diagnostik gesagt, es käme recht häufig vor, dass Menschen regelrechte "Therapiekarrieren" mit allen möglichen Diagnosen hinter sich hätten.

      Meine Diagnostikerin war glaube ich noch nicht so erfahren, denn sie kam mir relativ jung vor, vielleicht Mitte 30 @kastenfrosch. Aber da alles per Video aufgezeichnet und im Team besprochen wird, gehe ich mal davon aus, dass das schon in Ordnung so ist.
      Das macht auf mich einen recht professionellen Eindruck. Kannst du sagen, bei welcher Stelle das so gehandhabt wird?
      @FruchtigBunt Na klar, gern: Das war die Spezialambulanz Soziale Interaktion der HU in Berlin. Insgesamt fühlte ich mich da sehr gut aufgehoben. Alle Absprachen wurden eingehalten und die Diagnostikerin war sehr achtsam und dennoch sachlich.
      Danke. :thumbup: Ich habe mir heute sogar ein Buch über Hochfunktionalen Autismus (Arbeitsbuch) ausgeliehen, was von einer Mitarbeiterin verfasst wurde, die mit der HU Berlin zusammenarbeitet. Die Dame heißt Dr. Sandra Stoll. Das Buch habe ich aber noch nicht angefangen zu lesen.
    • Bei meiner Diagnostik musste ich auch alle alten Arztberichte und Gutachten mitbringen. Das wurde mit einbezogen.
      Gehört zu mir, warum also verschleiern?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.