Spezielle Ansprüche (Gegenstände)

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    • Spezielle Ansprüche (Gegenstände)

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      Hallo zusammen.
      Ich habe spezielle Ansprüche, was diverse Gegenstände in meinem Alltag betrifft.

      So war es mir z.B. sehr wichtig, das mein Wasserkocher eine analoge Temparatur-Anzeige hat. (Die meisten Wasserkocher haben keine Temperaturanzeige, oder digitale Versionen). Ich suche schon seit längerem (bisher vergeblich) eine analoge Armbanduhr für mich, die alle Zahlen von 1-12 enthalten muss, auf dem Ziffernblatt sonst keinen weiteren Dinge haben darf, und die noch zum Aufziehen sein muss. Kein Leder- oder Metallarmband.

      Bei meiner Kleidung z.B. bei meinen Schuhen, oder meiner Jacke (wie viele Taschen sie hat, wie die Taschen angeordnet sind, usw. Wehe ich finde irgendwas davon unpraktisch, dann lehne ich die Jacke kompromisslos ab) habe ich auch eher spezielle Ansprüche. Wenn etwas meine Ansprüche nicht erfüllt, ist es mir nicht möglich, den Gegenstand zu benutzen. Mein Festnetz-Telefon musste ein Telefon mit Schnur und analogem Display sein.

      Diese speziellen Ansprüche machen mir meinen Alltag leider nicht einfacher, im Gegenteil. Es ist oft nicht einfach, etwas zu finden das dem entspricht, was ich suche. :m(: Es stört mich selbst zum Teil, weil es mich (zusätzlich und eigentlich unnötig) einschränkt, obwohl ich durch meinen Autismus sowieso schon genug Schwierigkeiten und Einschränkungen in meinem Alltag habe. (Ich lasse das Wasser eh immer kochen, bis die Maximaltemperatur erreicht ist, eine Anzeige wäre nicht Mal nötig!)

      Habt ihr in eurem Alltag bei Dingen die ihr benutzt auch spezielle Ansprüche?
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      Ja, ich habe das auch. Ganz schlimm war es beim Neukauf meines Laptops. Ich brauchte einen gewissen Abstand zwischen Tastatur und Außenseite (die durfte nicht zu groß sein) und eine gewissen Optik und vor Allem Haptik beim Tippen. Plus ein "schönes Geräusch" beim Tippen. Frag nicht. Die Mitarbeiter in den Läden bei denen ich dann "Tests" gemacht habe, hielten mich wohl für total verrückt.
      Ich verweigerte zunächst alle Gespräche über "Innenleben" (da hatte ich natürlich auch Vorgaben), sondern ich habe zuerst das "Außenherum" ausgesucht und DANN nach der möglichen Konfiguration geschaut.....Das hat mich sehr, sehr viel Zeit gekostet und mich total gestresst.
      Grüsse
      Alys
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      Das ist bei mir ähnlich, aber ich glaube nicht ganz so stark ausgeprägt wie bei Dir.

      Es äußert sich aber so, dass ich schon ziemlich feste Vorstellungen davon habe, wie meine Sachen zu sein haben.

      Daher ist es auch sehr schwer mir etwas zu schenken, denn wenn ich mir die Sachen nicht selbst ausgesucht habe, gefallen sie mir auch oft nicht. :nerved:
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      Mein Besteck darf nicht zu platt sein, und nicht zu wuchtig. Das Schälmesser hat immer die Schwingklinge oben. Eine schöne Teekanne sollt bauchig-rundlich sein.
      Die derzeitige ist es, weil günstig, nicht. Und ich merke, ich brauche auf Dauer eine andere.

      Als ich etwas sammelte, sollte mir keiner Ergänzendes schenken..nur, wenn ich es vorher ausgesucht habe.
      Es gibt so große Unterschiede auch in feinen Nuancen.

      Ganz lange durften es früher nur Kameras von Canon und Canondrucker sein.

      Socken dürfen auf keinen Fall kneifen und einengen.

      Ich finde Feinstrumpfhosen schlimm.

      Ich möcht hier nichts aus Silikon haben. Je weicher, desdo iih. x(
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
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      Phreno wrote:

      Habt ihr in eurem Alltag bei Dingen die ihr benutzt auch spezielle Ansprüche?
      Nein, solche irrationalen Zwänge habe ich nicht.
      Aber ich lehne Dinge ab, die offensichtlich eine Fehlkonstruktion sind. Also in funktioneller Hinsicht muss es perfekt sein, der Rest ist zweitrangig.
      Wenn ich viele Jahre lang ein Ding benutzt habe, dann fällt es mir allerdings schwer, etwas Neues zu kaufen, was nicht mindestens so gut ist wie das Alte. Und selbst wenn es eine Verbesserung ist, muss ich mich erst dran gewöhnen bzw. erkenne das nicht gleich sofort.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
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      Joa, ich habe auch sehr konkrete Vorstellungen davon, wie die Dinge sein müssen. Schon immer - hat mir nur leider als Kind nix genützt x( Heute verzichte ich nach Möglichkeit lieber auf etwas, als etwas zu nutzen, was ich nicht mag / unangenehm finde. Also dann, wenn ich einen Gegenstand nicht so bekommen / mir leisten kann, wie ich ihn möchte. Mich stört dieser "Zwang" nicht so (habe das bisher auch gar nicht als solchen empfunden, sondern als Marotte), andere möglicherweise eher, da ich mir meist nicht verkneifen kann ausführlich kundzutun, wie ein Gegenstand "richtig" wäre aus meiner Sicht :oops:
      Es darf genau so sein.
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      Phreno wrote:

      Ich habe spezielle Ansprüche, was diverse Gegenstände in meinem Alltag betrifft. (...) Habt ihr in eurem Alltag bei Dingen die ihr benutzt auch spezielle Ansprüche?
      Nicht in dem Umfang, wie du das schilderst. Ich trage fast nur Cargo-Hosen, wo sollen denn sonst Geldbeutel, Schüssel und Telefon hin? Ich mag keine Hemden: T-shirts im Sommer, Pullover und Sweatjacken im Winter. Ich schlafe auf einem Futon, aber ich sterbe nicht gleich, wenn's anderswo mal eine normale Matratze ist. Und ich schreibe, wenn ich von Hand schreibe, fast nur mit Bleistift. Und die Hefte, in die ich schreibe, Tagebuch z. B., kaufe ich in Frankreich wegen einer speziellen Linierung, die es bei uns nicht gibt. Pizzeria: immer nur Pizza Tonno, ohne in die Karte zu kucken (gibt's nämlich immer).

      Aber Zwänge sind das nicht...
      Mein Grundgesetz = "Ein Grundgesetz, in dem Humanität, Teilhabe und Glücksstreben noch expliziter festgeschrieben stehen."
      (Jagoda Marinic, Frankfurter Rundschau vom 23. Mai 2019, dem 70. Jahrestag des GG der BR Deutschland)
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      Ich bin auch teilweise sehr wählerisch. Früher beim Essen, heute immer noch bei der Kleidung. Aber da das auch viele andere Leute sind, mache ich mir da nicht so viel draus, ich empfinde es sogar als positiv (zum Beispiel, dass ich nur T-Shirts aus Baumwolle kaufe). Heute gibts ja auch zum Glück fast alles, was man so möchte.

      Deswegen bin ich manchmal sogar froh, wenn Leute für mich kochen oder es Dienstkleidung gibt - dann habe ich ja eh keine Wahl und muss mich damit abfinden. :d Kennt das noch jemand?
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      @Phreno

      Ich habe meistens sehr spezielle Ansprüche an die Dinge, die ich im Alltag benutze.
      Als ich eine Armbahnuhr haben wollte, habe ich mehrere Monate bzw. sporadisch sogar über Jahre immer wieder nach entsprechenden Modellen gesucht.
      Dabei hat sich mein Geschmack bzw. meine Ansprüche mit der Zeit geändert.
      Zu Beginn wollte ich eine Armbanduhr mit einem Lederarmband aus naturleder (Farbe: cognac bzw. natur) und gebürstetem silbernen (also mattem) Metall. Matt-silberne Uhren mit rundem Korpus bzw. hochkant rechteckigem gab es aber kaum. Es sollten auch 12 Markierungen auf dem Ziffernblatt sein, drei Zeiger (also auch ein Sekundenzeiger) und sie sollte dazu noch etwas ausgefallen aussehen, d. h. im Ganzen sehr schlicht, aber doch irgendetwas Kleines, was Besonders ist.
      Eine Weile wollte ich dann eine Funktionsuhr, die die Mondphasen und das Tagesdatum anzeigt und die Uhrzeit stoppen kann, aber eben trotzdem mit drei Zeigern. Dazu sollte sie noch Leuchtzeiger oder ein Innenbeleuchtung haben und x andere Sachen. Leider waren die alle sehr groß und von der Höhe her auch zu wuchtig (gab es meist nur für Herren ausgelegt).
      Danach habe ich wieder nach Uhren aus gebürstetem Metall gesucht. Ich habe hunderte Uhren im Internet angeschaut und auch ein Paar in Schaufenstern.
      Es gab immer irgendetwas, was mir nicht gepasst hat. :roll: Ich mag es vor allem nicht, wenn die Verarbeitung billig ist oder billig wirkt.
      Mittlerweile habe ich eine Uhr gefunden, die mir ausgezeichnet gefällt. Diese war sogar noch extrem günstig. Leider muss ich an der Uhr wohl demnächst das Armband austauschen.
      Dazu hatte ich auch schonmal tagelang im Internet nach Armbändern gesucht, die mir aber auch alle nicht gefielen. Ich habe dahingehend sehr spezielle Farbwünsche (es muss ja auch zur Uhr passen, finde ich), das Armband soll flach und schön verarbeitet sein und nicht auftragen. Und dazu noch günstig. x(

      Meistens habe ich Ansprüche, die einerseits sehr anspruchsvoll sind (vieles soll igendetwas "können", also irgendwelche supertollen Funktionen haben), auf der anderen Seite aber auch gleichzeitig Ansprüche, die die Produkte vor 20 Jahren erfüllt hätten, aber die heutigen nicht mehr (in Hinblick an Modernität, Funktionalität und Qualität). So habe ich ja z. B. vor einer Weile händeringend nach einem Barrenhandy gesucht, weil ich kein Smartphone haben wollte. Als ich mir einen MP3-Player gekauft habe, wusste ich auch genau, was der alles können soll und ich habe sehr lange im Internet dazu recherchiert.

      Ich brauche meistens extrem lange (mehrere Monate oder sogar Jahre) bis ich dann die entsprechende Sache gefunden habe, aber meistens halten die Dinge dann auch sehr lange und sie gefallen mir dann auch so gut, dass ich sie nutze, bis sie auseinanderfallen und nicht mehr repariert werden können.

      Bei Kleidung ist es noch schlimmer. Ich bräuchte z. B. einen neuen Wintermantel, möchte aber, dass der neue haargenau so aussieht wie der alte bzw. zumindest der Schnitt und das Material gleich sind. Danach gucke ich auch schon wieder mehrere Jahre lang. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, komme ich von solchen Vorstelllungen leider nur ganz schwer wieder weg.

      Ich finde das auf der einen Seite extrem anstrengend. Auf der anderen Seite schätze ich dadurch aber die Dinge auch viel mehr, die ich besitze. Wenn man gleichzeitig nach mehreren Dingen suchen muss, schaffe ich das oft nicht mehr. Zur Zeit muss ich nichts aussuchen, vielleicht sehe ich das deshalb relativ entspannt.

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

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      Ich habe bei Kleidung den Anspruch, dass ich sie nicht spüre und, dass sie einfarbig und unbedruckt ist. Eigentlich ein einfaches Geschenk, wenn nötig. Klappt aber nie, weil man ja “soetwas langweiliges“ nicht verschenken kann.

      Ansonsten kann ich mich nie entscheiden. Nichts ist perfekt und dann kaufe ich es auch nicht.
      Was mich persönlich wahnsinnig macht ist Deo. Wenn man eins gefunden hat was perfekt ist, gibt's das nach 3 Wochen nicht mehr. Wenn es doch noch existiert wurde die Zusammensetzung geändert :shake:
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
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      FrankMatz wrote:

      Aber Zwänge sind das nicht...
      Sind es auch nicht. Nur weil das jemand so nennt, muss es nicht stimmen.

      Ich sehe es z.B. nicht ein, eine Jacke zu kaufen dessen Anordnung der Taschen ich für meinen Alltag unpraktisch finde. Ebenso finde ich ein schnurloses Festnetz-Telefon unpraktisch, weil es bei mir dann irgendwo herum liegt, wenn ich es brauche muss ich es erst suchen und oft wird dann noch der Akku leer sein. Bei mir müssen meine Gegenstände -für mich- und für -meinen Nutzen- praktisch/sinnvoll sein.

      Das es mir meine Ansprüche manchmal erschweren, liegt einfach daran das die Welt um mich herum nun Mal auf nicht-Autisten ausgelegt ist.
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      Phreno wrote:

      Habt ihr in eurem Alltag bei Dingen die ihr benutzt auch spezielle Ansprüche?
      Ist es denn nicht völlig normal, dass man bestimmte Ansprüche an die Dinge hat? Ich finde das jedenfalls völlig normal. Ich habe von einem Ding immer eine bestimmte Vorstellung, wie es zu sein hat und wenn es nicht so ist, wie ich es haben möchte, dann will ich es auch nicht haben. Lieber suche ich solange weiter, bis ich genau das gefunden habe, was genau meine Vorstellungen erfüllt, als etwas zu nehmen, was sie nur zur Hälfte erfüllt. Ich würde mich später ja ewig darüber ärgern, wenn ich etwas kaufe, was nicht so ist, wie ich es haben möchte. Das sieht man am Besten, wenn es um das Thema Weihnachtsbaum aussuchen geht. Da kann es Stunden dauern, bis ich den "richtigen" Baum gefunden habe. Ist der nicht so, wie ich ihn haben möchte, dann fahre ich lieber zum nächsten Weihnachtsbaumverkäufer, als einen Baum mitzunehmen, der mir nicht gefällt. Ein "falscher" Baum würde mir nämlich das Weihnachtsfest versauen.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
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      Windtänzerin wrote:

      Ist es denn nicht völlig normal, dass man bestimmte Ansprüche an die Dinge hat?
      Meine Ansicht ist, das dabei nicht die Ansprüche an sich das Problem sind, sondern das man eher nicht bereit/fähig ist, notfalls Kompromisse einzugehen. Es geht nicht immer, das ein Gegenstand zu 100% so ist, wie man es haben möchte, ich denke das ist normal. Und ich verstehe es so, das nicht-Autisten dann oftmals den Gegenstand dann trotzdem nutzen würden, ohne damit ein Problem zu haben.
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      Ich hab auch bestimmte Ansprüche an Dinge (besonders bei Klamotten, Einrichtung und Deko), aber wenn der Preis unter dem von mir gesetztem Maximum-Preis bleibt, bin ich auch schon mal bereit, gewisse Abstriche zu machen. Aber das dürfen dann auch nicht zu viele Abstriche sein. Ich bin also auch eher unflexibel, was das Abweichen von meinen Vorstellungen angeht. :?
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
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      Phreno wrote:

      Windtänzerin wrote:

      Ist es denn nicht völlig normal, dass man bestimmte Ansprüche an die Dinge hat?
      Meine Ansicht ist, das dabei nicht die Ansprüche an sich das Problem sind, sondern das man eher nicht bereit/fähig ist, notfalls Kompromisse einzugehen. Es geht nicht immer, das ein Gegenstand zu 100% so ist, wie man es haben möchte, ich denke das ist normal. Und ich verstehe es so, das nicht-Autisten dann oftmals den Gegenstand dann trotzdem nutzen würden, ohne damit ein Problem zu haben.
      Das Problem sehe ich bei mir auch. Wenn ich mir eine bestimmte Vorstellung in den Kopf gesetzt habe, wie z. B. ein Urlaubsort beschaffen sein muss bzw. die Konditionen dazu (Anfahrt, Lage, Angebote vor Ort etc.) und es einfach nichts gibt, was meinen Vorstellungen entspricht, dann nehme ich kein Angebot was 80% der Voraussetzungen erfüllt, sondern suche endlos weiter. :shake: Manchmal ist das sehr nachteilig für mich. Das ist nun kein Gegenstand, aber es betrifft auch Gegenstände. So hatte ich z. B. mehrere Jahre einen ehemals sehr schönen, recht teuren Schuh, der aber Löcher in der Fußsohle hatte. Hätte ich den Schuh nochmal in neu kaufen können, hätte ich das sofort getan. Ich habe Ewigkeiten nach einem ähnlichen Schuh gesucht, aber keinen gefunden, der meinen Vorstellungen entsprach. So bin ich mindestens zwei Herbstsaisons lang (wenn nicht sogar länger) mit diesen Schuhen herumgelaufen und bekam immer dann, wenn es geregnet hat, nasse Füße und habe mich darüber geärgert. Ich habe es aber nicht hingebracht, von meinen Vorstellungen Abstand zu nehmen und dann ein anderes Paar Schuhe zu kaufen (irgendwann - es hat sehr lange gedauert - bin ich dann auf die Idee gekommen, die Schuhe neu besohlen zu lassen. Das habe ich dann gemacht. Seitdem keine nassen Füße mehr). :m(:
      Das Problem hatte ich mit einem weiteren Schuhpaar auch noch. :m(:
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      Windtänzerin wrote:

      Das sieht man am Besten, wenn es um das Thema Weihnachtsbaum aussuchen geht. Da kann es Stunden dauern, bis ich den "richtigen" Baum gefunden habe. Ist der nicht so, wie ich ihn haben möchte, dann fahre ich lieber zum nächsten Weihnachtsbaumverkäufer, als einen Baum mitzunehmen, der mir nicht gefällt.
      Das ist bei mir genau andersherum. Bei Alltagsdingen stresst es mich ungemein, wenn ich damit unnötige Zeit verplempere. Ich nehme den Weihnachtsbaum, der so ungefähr hinkommt, denn: Mit Deko kann man ja immer noch was machen! — Oder: Es kommen Freunde, ich hatte versprochen, ein Hähnchen in den Ofen zu schieben, der erste Metzger hat aber grad keine, dann gibt's eben Lammschulter. Ist auch aus dem Ofen, mein Plan bleibt also in seinen Grundzügen unverändert, und ich muss noch durch tausend Läden tigern (RW).
      Mein Grundgesetz = "Ein Grundgesetz, in dem Humanität, Teilhabe und Glücksstreben noch expliziter festgeschrieben stehen."
      (Jagoda Marinic, Frankfurter Rundschau vom 23. Mai 2019, dem 70. Jahrestag des GG der BR Deutschland)
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      FrankMatz wrote:

      Es kommen Freunde, ich hatte versprochen, ein Hähnchen in den Ofen zu schieben, der erste Metzger hat aber grad keine, dann gibt's eben Lammschulter. Ist auch aus dem Ofen, mein Plan bleibt also in seinen Grundzügen unverändert, und ich muss noch durch tausend Läden tigern (RW).
      Puh, das ginge bei mir gar nicht. Da würde ich die Krise kriegen. Ich würde völlig hektisch die anderen drei Läden abklappern und wenn die auch kein Hähnchen hätten, würde ich wahrscheinlich einen Meltdown bekommen. Ich bin in solchen Dingen leider völlig unflexibel und nicht fähig, mal eben auf etwas anderes umzuswitchen. :oops:
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.