Diagnose während einer laufenden Psychotherapie

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Diagnose während einer laufenden Psychotherapie

      Hallo!

      Ich bin seit ca. einem Jahr wegen Depressionen in psychotherapeutischer Behandlung. Das Thema Autismus kam nicht von meiner Therapeutin, sondern ich hatte es (mal wieder) rausgekramt, weil mein Ex-Freund eine Diagnose erhalten hatte und ich das sehr verwunderlich fand (er wirkt vollkommen "normal" auf mich).

      Meine Therapeutin meinte, sie sieht mich nicht im Autismus-Bereich. Über meine sozialen Probleme kann ich mit ihr jedoch nicht reden, sie versteht mich dort nicht.

      Ich bin ein bisschen in einem Dilemma, viele meiner Probleme lassen sich (haha MEINER Meinung nach) durch so etwas wie Asperger erklären, aber wie gesagt sieht meine Therapeutin das anders. Da ich aber gerade in Behandlung bin, wäre es irgendwie unsinnig jetzt selbst zu versuchen eine Überweisung zum Psychiater deswegen zu bekommen, oder?

      Also hat jemand von euch schonmal während einer laufenden Therapie sich außerhalb Diagnose und/oder Beratung gesucht?

      Ich hätte gerne eine Ja/Nein-Autismus Antwort :/
    • Mugwump wrote:

      Hallo!

      Ich bin seit ca. einem Jahr wegen Depressionen in psychotherapeutischer Behandlung. Das Thema Autismus kam nicht von meiner Therapeutin, sondern ich hatte es (mal wieder) rausgekramt, weil mein Ex-Freund eine Diagnose erhalten hatte und ich das sehr verwunderlich fand (er wirkt vollkommen "normal" auf mich).

      Meine Therapeutin meinte, sie sieht mich nicht im Autismus-Bereich. Über meine sozialen Probleme kann ich mit ihr jedoch nicht reden, sie versteht mich dort nicht.

      Ich bin ein bisschen in einem Dilemma, viele meiner Probleme lassen sich (haha MEINER Meinung nach) durch so etwas wie Asperger erklären, aber wie gesagt sieht meine Therapeutin das anders. Da ich aber gerade in Behandlung bin, wäre es irgendwie unsinnig jetzt selbst zu versuchen eine Überweisung zum Psychiater deswegen zu bekommen, oder?
      Nö. Bei mir war der Psychiater eh mit "im Spiel", da auch zu Beginn der Therapie Medikamentierung ein Thema war und die Therapeutin selbst diese nicht verschreiben darf. Nach einem Jahr kam dann der Psychiater mit dem Verdacht auf AS.

      Mugwump wrote:

      Also hat jemand von euch schonmal während einer laufenden Therapie sich außerhalb Diagnose und/oder Beratung gesucht?

      Ich hätte gerne eine Ja/Nein-Autismus Antwort :/
      Dementsprechend Ja.

      Ja/Nein-Autismus-Antworten gibt's nicht. Während der endlosen Wartezeit auf die Diagnostik ist bei mir etwas zum Vorschein gekommen, was auch den AS-Verdacht noch einmal in einen ganz anderen Zusammenhang stellt.
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Mugwump wrote:

      Meine Therapeutin meinte, sie sieht mich nicht im Autismus-Bereich. Über meine sozialen Probleme kann ich mit ihr jedoch nicht reden, sie versteht mich dort nicht.
      Hat sie auch Gründe genannt?
      Was sind denn Deine sozialen Probleme?
      Und was genau versteht sie daran nicht?

      Es gibt ja durchaus auch andere Diagnosen mit sozialen Problemen. Ich wüßte jetzt nichts, was dagegen spricht, während einer laufenden ambulanten Therapie eine Diagnose durchführen zu lassen.
      Wer hat denn die Überweisung zum Psychotherapeuten ausgestellt? Bei mir war das ein Psychiater und für den braucht man ja keine Überweisung, da bin ich einfach hingegangen und habe einen Termin vereinbart. Da sind die Wartezeiten nicht so lang und zumindest eine 2. Meinung hättest Du dann.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • q

      Garfield wrote:

      Mugwump wrote:

      Meine Therapeutin meinte, sie sieht mich nicht im Autismus-Bereich. Über meine sozialen Probleme kann ich mit ihr jedoch nicht reden, sie versteht mich dort nicht.
      Hat sie auch Gründe genannt?Was sind denn Deine sozialen Probleme?
      Und was genau versteht sie daran nicht?

      Es gibt ja durchaus auch andere Diagnosen mit sozialen Problemen. Ich wüßte jetzt nichts, was dagegen spricht, während einer laufenden ambulanten Therapie eine Diagnose durchführen zu lassen.
      Wer hat denn die Überweisung zum Psychotherapeuten ausgestellt? Bei mir war das ein Psychiater und für den braucht man ja keine Überweisung, da bin ich einfach hingegangen und habe einen Termin vereinbart. Da sind die Wartezeiten nicht so lang und zumindest eine 2. Meinung hättest Du dann.
      Bist du einfach dort hingegangen und hast konkret nach Autismus gefragt? Ich bin ohne Überweisung zur Therapie gekommen.

      Gründe hat sie nicht genannt. Meine Probleme kann ich auch nicht genau benennen, ich bin oft bei sozialen Situationen gestresst, ohne vor ihnen Angst zu haben. Meistens versucht sie dann Gründe dafür zu erraten, die mMn dann nicht zutreffen.. wir drehen uns da immer im Kreis.
    • Mugwump wrote:

      Bist du einfach dort hingegangen und hast konkret nach Autismus gefragt? Ich bin ohne Überweisung zur Therapie gekommen.
      Ja, ich bin einfach hingegangen, wegen Depressionen. Autismus kam erst später zur Sprache.
      Für die Psy-Therapie brauche ich damals eine Überweisung, damit es die Kasse abrechnen kann. Hat aber nicht viel gebracht.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich habe während einer laufenden Psychotherapie (ca. zwei Jahre) bei einer Psychotherapeutin und Behandlung beim Psychiater (auch ca. 2 Jahre) den Psychiater gewechselt, weil ich nicht zufrieden war, wir kamen einfach nicht weiter, es ging mir nie lange deutlich besser, es waren immer die gleichen Probleme.... und ich fühlte genau, ich war nicht zu blöd, therapiert zu werden.

      Das Ergebnis: Neuer Psychiater, 4 Monate in einer Klinik, Autismus-Diagnose, neue Psychotherapeutin (die zwar keine Expertin für Autismus ist, aber sich sehr viel Mühe gibt und schlaue Ideen hat). Die "alte" Therapeutin habe ich einfach nicht mehr angerufen, hätte noch 11 mal hingehen können, aber ich wüsste nicht, wofür. Bei der neuen Therapeutin läuft jetzt das Genehmigungsverfahren, mit der neuen Diagnose wird es hoffentlich unproblematisch sein. Die müssen ja froh sein, wenn die ewige Falsch-Therapiererei mal ein Ende hat....
      Nicht das schwarze Schaf ist anders, die weissen sind alle gleich.
      (Gefunden auf Facebook)
    • Mugwump wrote:


      Gründe hat sie nicht genannt. Meine Probleme kann ich auch nicht genau benennen, ich bin oft bei sozialen Situationen gestresst, ohne vor ihnen Angst zu haben. Meistens versucht sie dann Gründe dafür zu erraten,...
      Ich würde dir zu einer Abklärung raten, die Möglichkeit sollte einfach ausgeschlossen (oder bestätigt) werden. Autisten profitieren nämlich nicht immer vom Schema F in einer Therapie. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass sich kein Therapeut mein Verhalten erklären oder zuordnen konnte, aber Autismus? Das wäre es auf keinen Fall. :roll:

      Wie hier schon erwähnt wurde, wird keiner die Kombi Psychotherapie und Psychiater hinterfragen. Stell dich nur darauf ein, dass die meisten niedergelassenen Psychiater sich mit Autismus eher wenig auskennen. Wenn du die Möglichkeit hast, lass dich am besten an eine Autismus Ambulanz weiter überweisen. Da musst du zwar mit langen Wartezeiten rechnen, weißt aber tendenziell eher woran du bist.
    • Mal eine andere Frage: Machen Psychiater überhaupt sowas wie Psychotherapie? Ich hatte mal bei einer angerufen, die in meiner Nähe war. Sie meinte aber, dass sie keine Therapie machen würde, sondern sich nur um "echte neurologische Probleme" kümmern würde...

      Wie kommt man denn an einen Psychiater? Bisher haben mich alle abgelehnt. Denn auch ich hatte mal über Medikamente nachgedacht, eben wegen Depressionen und Angst. Bin aber seit Jahren nicht mehr in Therapie gewesen, weil es nie etwas gebracht hat. Und man hier mittlerweile 2 Jahre Wartezeit hat... aber auch mein Verhalten und meine Probleme konnte nie jemand zuordnen. Die haben nie verstanden, warum ich mich so verhalte oder mich so fühle. Dementsprechend haben ihre Tipps auch eher wenig gebracht.

      Aber ich denke auch, dass die Kombi niemand hinterfragen wird. Ich hol mir meine Überweisung für das erste Gespräch in einer Autismus Sprechstunde beim Hausarzt und gebe es dann dort in der Klinik ab.
    • Es gibt Psychiater, die nur Medizin studiert haben, die machen keine Psychotherapie.
      Es gibt Psychiater, die haben Medizin studiert und eine Fortbildung in Psychotherapie gemacht, die machen ggf. Psychotherapie.
      Es gibt Psychologen, die haben nur Psychologie studiert und (dürfen) nicht therapieren.
      Es gibt Psychologen, die haben Psychologie studiert und eine Fortbildung in Psychotherapie (Ausbildung) abgeschlossen, die therapieren ggf.

      Also, ob jemand therapieren darf oder nicht, lässt sich aller meistens aus den aufgeführten Titeln erkennen.
      "Psychotherapeut", "Facharzt für Psychotherapie" ...
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Mugwump wrote:


      Da ich aber gerade in Behandlung bin, wäre es irgendwie unsinnig jetzt selbst zu versuchen eine Überweisung zum Psychiater deswegen zu
      bekommen, oder?


      Also hat jemand von euch schonmal während einer laufenden Therapie sich außerhalb Diagnose und/oder Beratung gesucht?


      Ich hätte gerne eine Ja/Nein-Autismus Antwort :/
      Nein, es wäre nicht unsinnig, eine Überweisung für die Asperger-Diagnostik zu holen. Wieso sollte das unsinnig sein? Die Frau kennt sich mit Asperger nicht aus, also macht es Sinn, eine ordentliche Diagnostik in die Wege zu leiten. Diese würde ich dort machen, wo man sich mit Autismus bei erwachsenen Frauen auskennt. Da das mit der Diagnostik vermutlich etwas dauern wird, ist die Therapie bis dahin möglicherweise eh abgeschlossen. Du brauchst der Psychologin ja auch erstmal gar nichts sagen, dass du die Diagnostik machen willst. Aber sie sollte auch nichts dagegen haben, dass du das bei jemand auf Asperger Spezialisierten abklärst.

      Ja, während einer laufenden Therapie habe ich auf eigene Faust einen Hochbegabten-Test bei Mensa gemacht (gut, ist keine richtige Diagnostik). Die Therapeutin hat mir das übel genommen und war beleidigt. Ich hatte sie vorher auch auf eine mögliche Hochbegabung hingewiesen. Daraufhin ging sie nicht ein und sagte in der Stunde, dass ich narzisstische Züge hätte.
      Meiner Erfahrung nach fällt es Behandlern schwer, wenn man parallel zu verschiedenen Behandlern (Ergotherapie, Gruppentherapie, Psychotherapie etc.) geht. Fachlich gesehen sollte das kein Problem sein und die einzelnen Behandler sollten sich darüber austauschen.
    • Mugwump wrote:

      Meine Probleme kann ich auch nicht genau benennen, ich bin oft bei sozialen Situationen gestresst, ohne vor ihnen Angst zu haben. Meistens versucht sie dann Gründe dafür zu erraten, die mMn dann nicht zutreffen..
      :roll: :m(: :thumbdown: Um Gottes Willen. Das klingt ja sehr professionell. :irony: So funktioniert doch Therapie nicht. 8o
    • Ja.
      Mein Therapeut war der Meinung, dass ich nicht Autistin sein könne, da ich studiert habe :roll: Ich habe das trotzdem abklären lassen. Der Therapeut weiß jetzt viel mehr über (meinen) Autismus als vor einem halben Jahr :d
      Es darf genau so sein.
    • Platypus wrote:

      Ja.
      Mein Therapeut war der Meinung, dass ich nicht Autistin sein könne, da ich studiert habe :roll: Ich habe das trotzdem abklären lassen. Der Therapeut weiß jetzt viel mehr über (meinen) Autismus als vor einem halben Jahr :d
      Wie bist du genau zu deiner Diagnose gekommen?

      Ich vermute auch mal, dass ich für ein Autismus-Zentrum bis Berlin oder Hannover fahren muss..
    • @Mugwump
      Wie meinst du das? Ich habe eine diagnostizierende Stelle kontaktiert, einen Screeningtermin vereinbart, darauf ein paar Monate gewartet, dann zwei weitere Termine mit tw. mehrwöchigem Abstand erhalten, beim letzten fand das Abschlussgespräch statt, zwei Wochen später erhielt ich einen ausführlichen schriftlichen Befund. Die Stelle war leider so weit weg und die Termine morgens so früh gelegen, dass ich jedes Mal dort übernachten musste x( . Die Diagnose wurde später anlässlich einer Kontaktaufnahme mit einem Autismus Therapie Zentrum zwecks Beratung über therapeutische Möglichkeiten und Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle im Rahmen eines mehrstündigen Gesprächs bestätigt.
      Es darf genau so sein.
    • hi,
      ich hatte einen arztwechsel weil meine alte ärztin aufgehört hat. die neue ärztin hatte den autismusverdacht. meine damalige psychologin war total dagegen. nachdem sie mich (nach der diagnostik und diagnosestellung) zu sehr unter druck setzte, habe ich die therapie abgebrochen. zuerst hatte ich keine lust mehr auf therapie. wegen zu großer depressionen und suizidalen ausbrüchen habe ich dann später einen neuen therapeuten gesucht. der neue ist viel besser.

      also ich kann es nur empfehlen sich nach seinem eigenen gefühl zu richten.
    • Platypus wrote:

      @Mugwump
      Wie meinst du das? Ich habe eine diagnostizierende Stelle kontaktiert, einen Screeningtermin vereinbart, darauf ein paar Monate gewartet, dann zwei weitere Termine mit tw. mehrwöchigem Abstand erhalten, beim letzten fand das Abschlussgespräch statt, zwei Wochen später erhielt ich einen ausführlichen schriftlichen Befund. Die Stelle war leider so weit weg und die Termine morgens so früh gelegen, dass ich jedes Mal dort übernachten musste x( . Die Diagnose wurde später anlässlich einer Kontaktaufnahme mit einem Autismus Therapie Zentrum zwecks Beratung über therapeutische Möglichkeiten und Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle im Rahmen eines mehrstündigen Gesprächs bestätigt.
      Ach, komplett ohne Überweisung? Ich glaube darauf hat meine Frage abgezielt.

      Danke an euch alle! Im Moment weiß ich auch nicht, ob ich überhaupt so eine offizielle Diagnose möchte. Andererseits würde mir dann Therapie auch weiter helfen, wenn ich weiß, obs daran liegt oder nicht. Habe mir jetzt das KEH in Berlin rausgesucht.
    • Ich würde erst mal folgendes Bedenken:
      Egal ob AS oder nicht oder wie viel, eine Therapie nutzt wenig, wenn man sich nicht verstanden fühlt, über Themen, die einen belasten, nicht reden kann, und der/die Therapeut*in auch noch diskutiert, was stimmen könnte- anstatt einfach zu Abklärung zu raten.
      Dieses Diskutieren sagt nämlich auch "Ich nehme dich und was du zu dir denkst/vermutest nicht ernst".
      Damit fehlt ja das, was für jede Therapie wichtig ist und spätestens nach ein paar Sitzungen mehr werden müsste, statt immer weniger. Vertrauen.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Da hast du vollkommen recht "Happy to Be". Ich bin schon seit über einem Jahr bei meiner Therapeutin und es lief anfangs echt gut. In letzter Zeit fällt mir aber gehäuft auf, dass immer noch Probleme vorhanden sind, die nicht nach Aufarbeiten mehrerer Traumata und Depressionen weggehen.

      Ich habe gerade im Forum gelesen, dass Jahre vergehen können, bis man eine Diagnose bekommt.. bis dahin ist die Therapie eh zu Ende. :nerved: Also vielleicht doch lieber Therapeutin wechseln x(
    • Bei mir ging auch nach mehreren Jahren einiges nicht weg. Aber, ich konnte immer über alles sprechen, die Therapeutin hat sich auch gewundert, warum manches einfach nicht weg geht, aber weder an mir gezweifelt noch an sich. Wir hatten halt nur etwas nicht nicht herausgefunden.
      Sie fragte sich natürlich auch, ob ich mich nicht in etwas verrannt habe, aber lehnte die Idee nicht grundsätzlich ab- denn SIE war ja keine Expertin zu Autismus.
      Aber bei meinem nach der ersten Erklären-Können-Euphorie entstehenden depressiven Tief konnte sie wieder hilfreich umgehen. Bei Depris ist ja egal, wozu die entstehen.
      Mit der Diagnose arbeitete sie sich in die Thematik ein, ich gab ihr Infos und links dazu, ...letztens hat sie einer anderen Klientin empfohlen, vllt mal abklären zu lassen, ob nicht auch..
      Es hat sich nicht viel geändert an der Zusammenarbeit, es sind nur neue Nuancen hinzugekommen, und die Suche nach anderen Wegen als bisher, auch dazu, wie mit diesem "geht nicht weg" so umgegangen werden kann, damit es nicht mehr hindert.
      Ich frag mich mittlerweile, ob sie nicht auch eine ist :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • @Mugwump Ohne Überweisung, ja, die war nicht notwendig, da ich privat versichert bin. Aber mein Therapeut hätte die mir auch gegeben, wenn sie nötig gewesen wäre.
      Für mich hat es definitiv einen sehr großen Unterschied gemacht, sicher zu wissen, was los ist. Der Eigenverdacht, der noch dazu vom Therapeuten negiert wird, hätte mich ständig weiter grübeln und fragen lassen, die Zeit bis zur endgültigen Diagnose war schon sehr anstrengend, obwohl ich mir vom Gefühl her sehr sicher war. Aber ich hatte ja jahrzehntelang gelernt, mir selbst nicht zu vertrauen :nerved: Ich würde es daher wieder so machen.
      Es darf genau so sein.