Vorgespräch steht an - wie erkläre ich es meinem Chef?

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    • Ljos wrote:


      Wir sind ja wie gesagt eben auch nur 4 Leute... Work-Life-Balance ist da wohl eher schwierig...
      Wir haben auch nur wenige Leute. IT + Support. Aber Kunden können auch mal eine Stunde warten. Oder ne Mail schicken. Und wenn alle unterwegs sind schaltet sich einer das Firmenrtelefon auf das Handy.
      Wird schon si hoc legere scis nimium eruditionis habes
    • Ljos wrote:

      Es muss immer mindestens 1 Grafiker vor Ort sein, bis die Firma um 17.30 schließt. Wir sind aber nur zu zweit in der Abteilung. Wir fangen um 9 an.
      Da bietet sich als Lösung an, dass beide unterschiedliche Arbeitszeiten haben. Einer von 7-15:30 und einer von 9-17:30. Zumindest an den Tagen, wo Termine nötig sind.
      Was passiert denn, wenn einer Urlaub hat und der andere krank ist? Steht dann an Schild an der Firma: "Sorry, kommen Sie nächste Woche wieder" ?
      Oder springt dann einfach der Chef ein?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Meistens bleibt die Arbeit des anderen dann liegen, weil mein Chef zwar einspringen sollte, es aber nicht unbedingt macht.. so liegen manche Jobs dann 3 Wochen, weil nichts gemacht worden ist.

      Momentan geht es hier auch drunter und drüber, nur Stress von allen Seiten und dann dürfen wir uns noch anmaulen lassen. :(

      Deswegen bin ich mir nun wieder unsicher, was ich ihm sagen soll. Er ist sowieso bis 19.8. im Urlaub, also werde ich ihn wohl einfach anschreiben (ist für mich sowieso leichter..).

      Irgendwie läufts nicht momentan...
    • Ich arbeite auch als Mediengestalterin in einem kleinen Unternehmen und mit Gleitzeit funktioniert das bei uns super. Kernarbeitszeiten sind ca. von 10-16 Uhr, und jeder hat so seine bevorzugten Standardarbeitszeiten. Wenn sich diese um mehr als 1h Stunde verschieben, dann schreibt derjenige kurz in der WhatsApp-Gruppe, so dass der Rest Bescheid weiß. Wenn wir im Vorhinein schon absehen können, dass an einem Tag das Office nur Vor- oder Nachmittags besetzt sein wird, dann schreiben wir eine Rundmail an die Hauptkunden bzw. richten einen Autoresponder ein.

      Meinen ersten Diagnosetermin hatte ich zur Mittagszeit, also ziemlich ungünstig. Ich habe im Vorfeld meinem Chef gesagt, dass ich an dem Tag einen etwas längeren Arzttermin + längerer Fahrtzeit habe und deshalb morgens nur zwei Stunden arbeiten werde. Weitere Erklärungen habe ich nicht gegeben. Da ich ohnehin meistens ein paar Überstunden auf dem Konto habe, war das arbeitszeittechnisch auch gar kein Problem.

      Später habe ich ihm die Diagnose dann trotzdem mitgeteilt, weil wir schon recht offen miteinander in der Firma umgehen. Anfangs, vor der Diagnose, wollte ich aber nicht unbedingt jedem von einem bloßen Verdacht erzählen.
    • Ljos wrote:

      so liegen manche Jobs dann 3 Wochen, weil nichts gemacht worden ist.
      OK, für manch einen Kunden ist das vielleicht schon zu viel.
      Ich habe heute endlich mal ein paar Sachen aus dem Mai abschließen können. Morgen ist dann der April dran. Und die unwichtigen Sachen schiebe ich schon seit 2 Jahren vor mir her. Anfangs hatte ich noch das Gefühl, den Rückstand irgendwie aufholen zu müssen. Aber inzwischen bin ich da deutlich entspannter geworden. Manches erledigt sich sogar von selbst, weil die nächste Änderung die davor überflüssig gemacht hat.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ginkgo wrote:

      dann schreiben wir eine Rundmail an die Hauptkunden bzw. richten einen Autoresponder ein.
      Sowas würde es bei uns nie geben... Wir machen Weihnachten zu, aber am 23.12. muss trotzdem jemand in der Agentur sitzen, damit jemand da ist... Genauso die erste Januarwoche.
      Wo eigentlich nie etwas los ist und die Kunden selber nicht da sind. Autoresponder oder Rundmail würde es da gar nicht geben. :?

      Ginkgo wrote:

      Meinen ersten Diagnosetermin hatte ich zur Mittagszeit, also ziemlich ungünstig. Ich habe im Vorfeld meinem Chef gesagt, dass ich an dem Tag einen etwas längeren Arzttermin + längerer Fahrtzeit habe und deshalb morgens nur zwei Stunden arbeiten werde.
      Wenn es "gut" läuft, dann habe ich allerdings noch 2 weitere Termine dort. Bin schon etwas aufgeregt und weiß nicht genau, was mich erwartet.

      Garfield wrote:

      OK, für manch einen Kunden ist das vielleicht schon zu viel.
      Ja, das ist es auch für die meisten.

      Garfield wrote:

      Ich habe heute endlich mal ein paar Sachen aus dem Mai abschließen können.
      Das wäre bei uns wieder zu lang her. Momentan sind wir zu zweit, alle Kunden rufen an, wollen was von uns. Und zwar sofort. Dringend. Jetzt...
      Das heißt: Man macht sich einen Plan und dann wirft jeder diesen wieder um. Das geht so weit, dass wir beide zusammen 9 Kunden haben, diese irgendwie jonglieren müssen und ich dabei die Hälfte vergesse und Fehler passieren. :( Weil es einfach zu viel ist und ich lange brauche, um einen Plan zu machen - da wirft den schon wieder jemand um. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll bei der Arbeit.
    • Ljos wrote:

      Das wäre bei uns wieder zu lang her. Momentan sind wir zu zweit, alle Kunden rufen an, wollen was von uns. Und zwar sofort. Dringend. Jetzt...
      Das heißt: Man macht sich einen Plan und dann wirft jeder diesen wieder um. Das geht so weit, dass wir beide zusammen 9 Kunden haben, diese irgendwie jonglieren müssen und ich dabei die Hälfte vergesse und Fehler passieren. Weil es einfach zu viel ist und ich lange brauche, um einen Plan zu machen - da wirft den schon wieder jemand um. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll bei der Arbeit.
      Geht mir genau so, auch wenn die "Kunden" meine Kollegen sind.
      Solch kurzfristiges Hin und her zwischen den Projekten geht aber gewaltig auf die Produktivität (man muss sich ständig merken (=fehleranfällig) oder aufschreiben, wo man gerade ist und irgendwann weitermachen muss und führt langfristig zu burn-out. Das ist Deinem Chef vielleicht nicht ganz klar und ich würde zumindest mal ansprechen, dass es sinnvoller wäre, auch mal einen Kunden zu vertrösten und dafür die anderen 100% zufrieden zu stellen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      Das ist Deinem Chef vielleicht nicht ganz klar und ich würde zumindest mal ansprechen
      Meine Kollegin und ich haben schon öfter erwähnt, weshalb unsere Arbeit oder Produktivität fehleranfällig ist und sinkt. Aber gebracht hat es leider nicht viel.
      Wir werden es aber wohl nochmal versuchen, wenn er wieder aus dem Urlaub da ist.