Vorgespräch steht an - wie erkläre ich es meinem Chef?

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    • Platypus wrote:

      Facharzttermin bei einem Spezialisten hast, der weit weg ist und wo sehr lange Wartezeiten bestehen
      @Platypus

      Danke, genau so werde ich es wohl angehen... Ich arbeite es auch denke ich vor - ist einfacher, als es nachzuarbeiten.

      Platypus wrote:

      Sorry, dass ich mich schon so lange nicht mehr gemeldet habe - das private Schreiben fällt mir deutlich schwerer als so im Forum, ich muss mich dafür sehr überwinden und schaffe das manchmal nicht gut
      Alles gut, ich bin darin auch nicht sonderlich gut :roll:


      HCS wrote:

      er muss eigentlich damit leben können, denn das ist die Kehrseite des Zwangs, allen Urlaub frühzeitig zu verplanen.
      Ja genau das ist es. Ich meine, ich habe sowieso nur den Mindesturlaub von 20 Tagen - das ist schon sehr wenig, um sich überhaupt zu erholen. Für mich zumindest. :? Ich komme mit einer 40h Woche überhaupt nicht klar und hangel mich irgendwie durch jede Woche durch, bin aber jeden Abend so platt, dass ich gar nichts mehr schaffe, weil ich einfach nur müde vom ganzen Tag sozialisieren bin...
      Ich hoffe einfach, dass er nichts dagegen hat und einverstanden ist. Meine Kollegin weiß schon, dass ich an diesem Tag nicht mehr kommen werde können. Es sind ja nun mal keine 20km sondern um die 130km bis dorthin.

      Ich habe zum Glück jemanden, der mitfahren würde. Zur Not würde mein Vater auch mitkommen. Ich könnte die Strecke nicht alleine fahren. Ich würde wahrscheinlich mehrere Nervenzusammenbrüche auf dem Weg dorthin haben und vollkommen aufgelöst dort ankommen. :(
    • Kayt wrote:

      dass das Attest nur unterschrieben und nicht gestempelt wird, sodass der Name des Arztes erkennbar ist.
      Es gibt Ärzte, deren Unterschrift lesbar ist?? ;)

      sempron wrote:

      Wenn ein Arzttermin notwendig ist, dann muß gar nichts nachgearbeitet werden.
      Das ist aber nicht der Fall.
      Bei akuten Problemen bekommt man ja eine Krankschreibung.
      Bei uns ist es zum Glück so, dass man auch mal einen Tag ohne irgendwelche Nachweise krank sein darf. Also früh anrufen, dass es einem nicht gut geht, fertig. Erst am 2. Tag muss dann ein Arzt ran. Es wird trotzdem nicht ausgenutzt - die lieben Kollegen, die die Arbeit dann mitmachen müssen, passen da schon auf.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • @Garfield War nicht bestens formuliert von mir. Hatte dazu gestern einen kleinen Text gelesen. Durch einen Stempel soll ein Arbeitgeber nicht die Möglichkeit bekommen, auf eine (bestimmte) Erkrankung schließen zu können. Es könne wohl auf einen Stempel verzichtet werden, wenn es durch diesen möglich sei. Der Name des Arztes, der das Attest ausstellt, muss jedoch lesbar sein. Ich stelle es mir so vor, dass der Name in Druckbuchstaben unter oder über die eigentliche Unterschrift geschrieben wird.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Na dann googled der Arbeitgeber den Namen des Arztes und weiß auch ohne Stempel Bescheid.
      Da wäre mir ein Stempel des Krankenhause und ein undeutlicher Krakel vom Arzt lieber.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • @Garfield Ja, kommt ja eben auf den Stempel an. Wenn da z.B. 'Psychiatrische Ambulanz' oder so etwas stünde.

      Meinst du wirklich, dass Arbeitgeber Ärtzenamen googlen, wenn sie ein Attest von Krankenhaus "Wieauchimmer" erhalten?
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Kayt wrote:

      Meinst du wirklich, dass Arbeitgeber Ärtzenamen googlen, wenn sie ein Attest von Krankenhaus "Wieauchimmer" erhalten?
      Ich gehe im Zweifel vom Schlimmsten aus.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Ich befürchte das so ein Attest erst richtig neugierig macht.

      Das Problem hatten wir auch gerade und ich hab mir genau so ein Attest "Bitte ohne Stempel!" ausstellen lassen.

      Die Ärztin war dann unaufgefordert so freundlich KH, Ort darunter zu schreiben

      Hätte sie gleich Briefbogen und Stempel nehmen können. :nerved:

      Lösung für dieses Problem habe ich somit leider auch nicht.

      Aber Attest mit leserlichem Arztnamen... das könnte doch ohne weitere Angaben jeder (Kumpel) ausgestellt haben ?!
    • @Miami Aber es geht doch nicht um ein Blanco-Attest, im Sinne eines weißen Papiers, wo nur steht X war heute hier und dann eine Unterschrift.

      Ich kenne Atteste in zwei Formen:
      1. Ein Ausdruck auf so einem Papier, auf dem auch Übeweisungen oder Rezepte ausgestellt werden.
      2. Ein Zettel aus einem Block - z.T. werden die wohl von Pharmaunternehmen gesponsert, denn oft beinhalten sie Medikamentenwerbung. Die werden dann handschriftlich ausgefüllt.

      Beim ersten werden die Daten der Krankenkassenkarte mit aufgedruckt. Beim zweiten steht dann nur der Name des Patienten.

      Ich denke, dass in Krankenhäusern die erstere Sorte üblich ist, kann es aber nicht sicher sagen.

      Gewisse Angaben müssen halt schon nachvollziehbar sein.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Ich habe das "Blanco-Attest" bekommen mit Namen.

      Aber scheinbar ist das noch eine Marktlücke.
      Ein gültiges Attest ohne nachvollziehbaren gesundheitlichen Grund im Sinne des Datenschutzes.

      The post was edited 1 time, last by Miami ().

    • @Miami Ok, wenn das nur ein einfaches weißes Kopierpapier mit Kuli beschrieben ist, würde ich mich auch fragen, ob es so angebommen wird oder Fälschungsverdacht eventuell ausgeräumt werden müsse.

      Ich bekomme beruflich ständig Atteste zur Weitergabe. Die Ausführung für den "Arbeitsgeber" ist natürlich ohne Diagnose(n). Jedoch steht eben die Arztpraxis oder das Krankenhaus drauf.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Also bisher hat mein Chef nichts gesagt, wenn ich Atteste hatte o.ä. die meisten waren tatsächlich von Blöcken, wo eben die Abteilung bzw. das Institut in dem man war, draufstand als fester Druck. Wie das bei dieser Klinik ist weiß ich leider nicht...

      Aber wenn ich meinen Chef frage, ob es ok wäre, wenn ich die 8h vorarbeite und an diesem Tag frei bekomme, benötige ich dieses Schreiben dann überhaupt noch?

      Ich weiß nur noch nicht, wie ich ihm dann noch sagen soll, wenn es zu zwei weiteren Terminen kommt, dass ich noch 2 weitere Tage nicht da sein kann, weil ich dort zur Abklärung wieder hin muss.
      Ich weiß nämlich, dass es bis zu 3 Terminen werden können, wenn der Verdacht besteht nach dem Erstgespräch.
    • Aber ich habe damals z.B. auch keine Psychotherapie mehr beginnen können, da die letzten und spätesten Termine um 17.30 gestartet wären. Was bedeutet hätte, dass ich immer mindestens 1h früher von der Arbeit hätte gehen müssen - und dann stellte sich mir die Frage, was ich denn meinem Chef erzählen sollte, warum ich an diesem Tag immer früher gehen muss. Zumal ich damals noch in der Probezeit war.

      Ich frage mich, wie andere das machen, die berufstätig sind. Ich mein, der Arbeitgeber ist ja nicht blöd.

      Allerdings dachte ich mir im Nachhinein dann auch: die letzten zwei Verhaltenstherapien haben auch nichts gebracht... warum sollte ich meine Zeit dann mit einem 3. Versuch verschwenden?
    • Ja. Da es meine Arbeit beeinträchtigt und ich deshalb

      1. Langsamer arbeite, weil ich ständig entweder vom Chef oder vom klingelnden Telefon aus dem Job gerissen werde (da wir nur 4 Leute sind bzw. die meiste Zeit nur 3 muss ich eigentlich immer rangehen)
      2. Ich dann natürlich wieder ewig benötige, um reinzukommen, weil ich dann gestört wurde und meine Konzentration gestört wurde- und es mir sehr schwer fällt wieder reinzukommen
      3. Mich die ganzen Geräusche im Büro (Server rechts in der Ecke, hinter mir die Switch, die Telefonanlage und der Telekom Router, am andern Ende des Raums der Drucker, Telefonklingeln) und von draußen (sitzen im Industriegebiet) in der Konzentration stören, weil alles so laut ist - Kopfhörer kann ich aber wegen dem Telefon nicht aufsetzen oder nur einseitig Musik hören
      4. Ich im sozialen Umgang mit Kunden große Schwierigkeiten habe, was er aber auch weiß und gemerkt hat. Ich habe am Telefon schon ein Skript was ich sage, basierend darauf, was die meisten Kunden fragen. Wenn ich einen Kunden anrufen soll klingt das alles andere als professionell, weil ich das, was ich sagen will halb vergessen trotz aufschreiben und mich total verhaspel. Selbst bei Kundenbesuchen selber mache ich nicht mehr als kopfnickend daneben sitzen. Ich vergesse es sogar, den Kunden etwas zu trinken anzubieten. Das mussten sie mir von Anfang an sagen, dass ich den Kunden als erstes etwas zu Trinken anbieten soll und mussten mir einen genauen Ablauf geben.
      5. Er mich gerne auch auf Außendienste gelegt hätte (bin Mediengestalterin in Ausbildung) zum Fotografieren oder Filmen von Kunden. Er aber eben um meine nicht guten sozialen Fähigkeiten weiß und deshalb sagt, dass ich es nicht machen soll. Zudem kommt hinzu, dass ich unheimliche Angst habe, mit dem Auto zu neuen Orten zu fahren und mich das bis zum Nervenzusammenbruch stresst. Weil ich nicht weiß, wo man am besten parkt, wie es da aussieht etc.
      6. Er meine Kollegin immer wieder fragt bzw. ihr sagt, ob ich denn bei ihr auch weder Gestik noch Mimik zeigen würde, wenn man mir was erklärt. Er hat mich darauf noch nie selbst angesprochen, aber er hat mir schon des öfteren gesagt, dass er aus mir und meinem Verhalten nicht schlau wird. Aber er mag es, wie ich "out of the box" denke und gestalte.
      7. Ich mit unvorhergesehenen Änderungen gar nicht klar komme. Er kommt rein, unterbricht mich bei der Arbeit, sagt etwas anderes muss sofort gemacht werden, ich vergesse die Hälfte, weil ich so schnell gar nicht aufnahmefähig bin und mache dann natürlich auch Fehler... oder er auch schon kam und spontan meinte ich muss jetzt Papier kaufen fahren, weil es leer war - in Teilen der Stadt, wo ich noch nie war. Ich hab fast nen Nervenzusammenbruch gehabt, aber so getan als würde mir das nichts ausmachen...
      Ich glaube es wäre auf jeden Fall gut. Vor allem, weil ich viel Hilfestellung brauche. Und ich bin jetzt im 3. Lehrjahr. Ich habe leider die Angewohnheit alles auf meine Art zu machen, auch wenn es 3x länger dauert und komplizierter ist.

      Es würde wohl uns allen einen "Aha" Moment bescheren. Aber ich denke, bei der Firmengröße werde ich sowieso keine Berücksichtigungen (nennt man das so?) bekommen können.
    • Dann wäre es eine Möglichkeit zu überlegen ob Du ihm nicht tatsächlich sagst das Du zu einer Testung gehst weil Du aufgrund von bestimmten Umständen gerne Klarheit hättest ob es daran liegen könnte bzw um das auszuschließen.

      Du hattest am Anfang mal gespannt geschrieben das eine Kollegin meinte man kann da mit ihm sprechen.

      Das ist keine Empfehlungen, nur ein Gedankenanstoß in die andere Richtung.

      Er scheint Deine Arbeit zu schätzen und versucht ja auch einige Dinge auf Dich abzustimmen.

      Und er macht sich offensichtlich Gedanken über Dich indem er Kollegen nach Deiner Umgangsweise mit ihnen fragt.

      Das hört sich so an das man in Betracht ziehen könnte ihn einzuweihen.

      Jedenfalls wärst Du damit die Belastung des "wie machen" los.

      The post was edited 1 time, last by Miami ().

    • Ljos wrote:

      Allerdings dachte ich mir im Nachhinein dann auch: die letzten zwei Verhaltenstherapien haben auch nichts gebracht... warum sollte ich meine Zeit dann mit einem 3. Versuch verschwenden?
      Genau das denke ich mit zZ auch immer wieder. Meine letzten Therapieversuche waren alle nicht von Erfolg, warum soll ich es noch einmal versuchen? Die Zeit ist verschwendet. Ich würde auch andere sinnerfüllende Alternativen finden.
      Da war kein Licht, und die im Dunkeln sieht man doch. Der Zeiger bricht,
      verlorene Zeit bewegt sich noch.
      (Rosenstolz)

      Ich wurde geboren auch wenn ich nicht wollte, ich werde sterben auch wenn ich nicht will, so lasst mich wenigstens leben wie ich will.
    • Ljos wrote:

      Ich frage mich, wie andere das machen, die berufstätig sind. Ich mein, der Arbeitgeber ist ja nicht blöd.
      Also wenn man nicht gerade Schichtarbeit oder irgendwas in der Produktion macht, dann hat sich eigentlich Gleitzeit schon sehr gut durchgesetzt.
      Vielleicht sollte der Betrieb das auch mal einführen. Also Kernarbeitszeit festlegen, wo jeder da sein muss, da hab ich zwischen 3 und 6 Stunden schon alles erlebt. Und ob man dann jeweils davor oder danach die Stunden schafft, sollte Einem selbst überlassen sein.
      Anders wüsste ich sonst echt nicht, wie ich meine ganz normalen regelmäßigen Arzttermine (Zähne, Augen, Ohren, Orthopädie, Physiotherapie, Neurologie) hinbekommen sollte. Mit 20 mag man vielleicht noch nicht so viele Wehwehchen haben. Aber mit 40 geht es spätestens los.
      Und dann kommen ja auch noch weitere Dinge im Leben dazu, vor allem Kinder. Wir haben bei uns viele Kollegen, die müssen 15 Uhr Schluss machen, weil die Kinder aus der Kita bis 16 Uhr abgeholt werden müssen. Die fangen dann halt schon um 7 an. Deren Partner wiederum muss die Kinder früh hinbringen, was teilweise auch nicht vor 8 Uhr geht. Wenn man alleinerziehend ist, ginge das gar nicht mehr.
      Also da muss der Chef sich echt mal ein wenig mit dem Thema "Work life balance" beschäftigen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Garfield wrote:

      Also da muss der Chef sich echt mal ein wenig mit dem Thema "Work life balance" beschäftigen.
      Ich glaube, dass das bei uns nicht geht. Es muss immer mindestens 1 Grafiker vor Ort sein, bis die Firma um 17.30 schließt. Wir sind aber nur zu zweit in der Abteilung. Wir fangen um 9 an.
      Ich glaube aber auch, dass 9 bis 17.30 oder 18.00 ziemlich normale Öffnungszeiten für eine Werbeagentur sind. :(
      Wir sind ja wie gesagt eben auch nur 4 Leute... Work-Life-Balance ist da wohl eher schwierig... Denn ich denke mir auch desöfteren, dass ich gar keine Termine machen kann, egal ob fürs Pferd (da muss meine Mutter dann hin...) oder für mich (liegt immer voll im Arbeitstag).

      Ich werde 23 und bin trotzdem häufiger beim Arzt. Weil ich ständig Schmerzen habe. Gelenke, Knie, Hände, Füße, Schultern... Plus Schmerzhafte Verspannungen vom 8h Sitzen. Oder meine Migräne, die ich immer wieder habe. Bei Stress bin ich leider auch sehr anfällig zum krankwerden. :frown: :(