Zu viel Nachrichten (News)

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    • Zu viel Nachrichten (News)

      Über das Thema wurde anscheinend noch nicht geschrieben.

      Ich lese jeden Tag ca. eine Stunde lang Nachrichten. Qualitätsmedien und Twitter.
      Und das schon seit Jahren. Leider ist es so, dass mich dieses Wissen eher belastet. Es macht mich sorgenvoll.
      Und die Ohnmacht zum Beispiel nichts gegen den Klimawandel tun zu können macht depressiv. :(
      Doch auf der anderen Seite bin ich einfach so neugierig und möchte wissen was in der Welt geschieht.
      Vielleicht auch weil mehr Wissen, mehr und bessere Handlungsoptionen bietet.
      (Ich bin übrigens auch hochsensibel und habe einen hohen IQ.)

      Habt ihr ähnliche Probleme mit Nachrichten? Wie geht ihr damit um?
      Was gibt es für Alternativen?

      Schönen Gruß
      Steffen
      ...
    • Selektieren.
      Gerade wenn man hs ist, muss man das.
      Reduzieren.
      Gezielt Gutes heraussuchen. (positive Nachrichten)
      Ein spezielles Thema angehen, aber dann auch dafür etwas tun, praktisch.
      Alles geht eh nicht.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Ich schaue mir vieles nicht mehr an.
      Früher hab ich sowas wie Monitor, Panorama, Kontraste und wie die ganzen Magazine im TV nicht alle hießen, regelmäßig geschaut.
      Heute macht es mich fassungslos, dass die gleichen Dinge 20 Jahre später immer noch gibt und die Politiker nach wie vor nichts unternehmen. Also schaue ich das nicht mehr an. Damit geht es mir deutlich besser.
      Ideal finde ich das Frühstücksfernsehen (ARD+ZDF). Man wird über die wichtigsten Themen informiert, aber die positiven Sachen überwiegen deutlich, die negativen Dinge werden nur am Rand (oder in den 3 Minuten Nachrichten) erwähnt. Dazu kommt noch die lockere Art und Weise der Sendung - da kann ich eigentlich keine schlechte Laune bekommen.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • Mir hilft es emotional belastende Nachrichten rational zu betrachten. Die Ursachen und Mechanismen ergründen, die zukünftige Entwicklung abschätzen oder in einem größeren Rahmen setzen. Die meisten schlimmen Dinge werden von Menschen verursacht (fast nie planvoll, meist nachlässig oder egoistisch). Wenn die Kausalität klar ist, weiß man auch was man hätte tun oder lassen müssen um das zu verhindern (hinterher ist man immer schlauer ;) ). Dieses Wissen um die besser Handlungsoption und auch die Gewissheit, dass es die Handlungsoption gibt, nimmt mir die Ohnmacht im Angesicht der schlimmen Nachrichten. Weil ich weiß das man nicht ohnmächtig den Ereignissen gegenübersteht sondern sehr viel tun kann.

      Ansonsten hat mir folgendes Buch eher zufällig geholfen positiv auf schlimme Entwicklungen zu blicken:
      "Eine kurze Geschichte von fast allem" von Bill Bryson
      Das ist ein recht witziges, populärwissenschaftliches Buch in dem der Autor es schafft selbst ein WeltuntergangsSzenario in einen größeren und positiven Rahmen zu setzen. Nämlich dass erst eine globale Katastrophe, die fast alle Arten auf der Erde ausgelöscht hat, die Möglichkeit geschaffen hat dass sich neues (intelligentes) Leben auf der Erde entwickelte.
      Selbst wenn das schlimmste Eintritt: es wird weitergehen.
      Meine Beträge spiegeln meine aktuelle Meinung wieder, die ich mir auf Grundlage der vorliegenden Information höchstwahrscheinlich ohne referenzierende Prüfung der entsprechenden Fachliteratur gebildet habe. Es handelt sich dabei nicht um Tatsachen, den allgemein anerkannten Stand des Wissens oder Diagnosen. Die Meinung wird geäußert, wenn sie für mich die Wahrscheinlichste aller erdachten Thesen ist. Ich erkläre damit keine absolute Sicherheit der Aussage.

      The post was edited 1 time, last by Puk ().

    • Linnea wrote:

      Selektieren.
      Gerade wenn man hs ist, muss man das.
      Reduzieren.
      Gezielt Gutes heraussuchen. (positive Nachrichten)
      Ein spezielles Thema angehen, aber dann auch dafür etwas tun, praktisch.
      Alles geht eh nicht.
      So mach ich das auch. Ich seh/les heute viel weniger Nachrichten als vor fünf Jahren. Früher wollte ich auch immer über alles Bescheid wissen, aber wenn ich mir heutzutage ungefiltert alles an Nachrichten reinziehen würde, würd ich mir wohl irgendwann 'nen Strick nehmen, weil mich das alles einfach viel zu sehr runterziehen würde. Nachrichten zu Gewalt, Terror, Krieg und Co. meide ich ganz bewusst. Da reicht mir das, was man zwangsläufig am Rande mitbekommt, schon völlig aus, um regelmässig am Verstand der Menschheit zu zweifeln. Stattdessen seh/les ich lieber Nachrichten zu Wissenschaft, Natur, Umweltschutz und so. Wobei, da gibt's auch immer mal Nachrichten, die mir nicht gut tun und mich runterziehen. Wenn ich merk, dass da ein ungutes Gefühl aufkommt, seh/les ich da auch lieber nicht weiter. Lieber bin ich nicht auf dem Laufenden, weiss nicht alles und seh die Welt ein bisschen durch 'ne rosarote Brille, als dass ich wieder Depressionen hab und nur noch schwarz seh.
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Ewig suchender Michael wrote:

      Selbst Filme und teilweise auch Musik sind mir zu voll mit Informationen.

      Die meisten Menschen scheinen Musik entspannend oder angenehm anregend zu empfinden - und mir ging das früher auch so.
      Du bist der erste, von dem ich hier mal lese, dass ihm Musik zu viel "input" ist.

      Heute geht mir das auch so, meist bin ich viel zufriedener mit Ruhe als mit Musik.
      Auch Filme schaue ich wenige.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • Bei Musik hat man es ja selber im Griff, wie viel Input daraus kommt.
      Darum mag ich zur Entspannung eher fremdsprachige Musik - da verstehe ich den Text entweder gar nicht erst oder ich mich bewusst hinhören, um ihn mitzubekommen. Oder gleich Instrumentalstücke.
      Und wenn ich gut bekannte Stücke höre, ist da auch nicht viel neuer input da.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • kame wrote:

      Ich lese jeden Tag ca. eine Stunde lang Nachrichten. Qualitätsmedien und Twitter.
      [...]
      Leider ist es so, dass mich dieses Wissen eher belastet. Es macht mich sorgenvoll.
      Und die Ohnmacht zum Beispiel nichts gegen den Klimawandel tun zu können, macht depressiv. :(
      [...]
      (Ich bin übrigens auch hochsensibel und habe einen hohen IQ.)
      Ob ich hochsensibel bin, weiß ich nicht; dass ich einen hohen IQ habe, behaupte ich jetzt einfach mal. :prof:
      Mich würde das jedenfalls auch belasten, den ganzen Tag nur "normale" Nachrichten zu lesen, da auf der Welt einfach viel zu viel Mist passiert, deshalb hab ich auch größtenteils damit aufgehört. :roll:
      Um allerdings zumindest irgendwie noch das Gefühl zu behalten, nicht komplett den Anschluss zu verlieren an das, was "da draußen" passiert, lese ich jetzt stattdessen echte Qualitätsmedien wie den Postillon, davon gibt's auch definitiv keine Depressionen.

      :o Das kenn ich, das ist richtig gut! :thumbup: :nod:
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter.
    • Ich hab vor einigen Jahrrn beim Zeitung lesen im ÖV beschlossen keine mehr zu lesen.
      Es wird hauptsächlich gejammert und wie schlimm doch alles ist.
      Stattdessen hab ich mir Bücher mitgenommen, so kann ich mein Wissen auf für meine Art gute Weise erweitern :)

      Finde ja, darf jeder machen was er will, aber die meiste Zeitung ist schon ziemlich manipulativ und da lass ich lieber die Finger von
    • Ich finde mit Nachrichten nur einen schlechten Umgang. Ich hatte früher mal eine Tageszeitung abboniert und später nur noch eine Wochenzeitung, aber das Lesen der Zeitungen hat mich sehr belastet, weil ich oft keine Lust hatte, die zu lesen, aber weil Zeitungen ja recht teuer sind, zwang ich mich dann dazu, die zu lesen.
      Nach dem Zeitung-Lesen (was ich auch 'heute' noch ab und zu in der Bibliothek tue) geht es mir meistens ziemlich schlecht, d. h. ich fühle mich deprimiert und ohnmächtig oder traurig oder schockiert wegen der gelesenen Inhalte. Einige Informationen, die man durchs Zeitunglesen erfährt, finde ich aber auch sehr interessant. Das sind meistens Informationen aus den Bereichen "Wissenschaft", "Gesundheit" und "Sozialrecht". Auch aus den anderen Bereichen finde ich die Informationen teils sehr interessant, aber da steigere ich mich meistens so sehr rein, dass es für meine Gesundheit nicht mehr gut ist.

      Mir reicht es, wenn ich einmal im Monat Zeitung lesen gehe. Manchmal möchte ich häufiger in der Bibliothek die Zeitung lesen, aber danach merke ich wieder, wie sehr mich das runterzieht. Deshalb würde ich für mich die Zeiten beschränken, in denen ich Nachrichten aufnehme.

      Ich finde vor allem in der Zeitung die vielen unterschiedlichen Nachrichten noch wesentlich geballter als im Fernsehen. Wenn ich mir da eine politische Sendung anschaue, kommen vielleicht 3 - 5 unterschiedliche Beiträge zu verschiedenen Themen. Wenn ich aber Zeitung lese, habe ich am Ende 30 (?) verschiedene Beiträge gelesen. Das ist irgendwie doch sehr viel. Aber ich kann die Zeitung auch nicht mittendrin aufhören zu lesen.

      Wenn ich im Internet Nachrichten lese (mache ich sehr selten), dann ist das für mich noch schlechter, weil ich dann oft die Kommentare der Leute unter den Artikeln lese und mich dann meist auch aufrege und dann wieder daran verzweifele, warum so viele Menschen so böse Dinge schreiben oder so gemein sind oder so uneinsichtig.

      Mir würde es helfen, wenn ich vor dem Lesen eines Artikels wüsste, welche Grundstimmung so ein Artikel hat. Wüsste ich vorher, dass die Essenz sowas ist wie "wie kann so etwas in unserem Staat passieren?" etc., sollte ich maximal einen solchen Beitrag lesen. Eigentlich wäre es ganz gut, wenn ich mir beim Zeitunglesen vielleicht nur gezielt drei Beiträge heraussuchen würde, aus verschiedenen Bereichen und dabei darauf achte, dass auch positive Dinge dabei sind. Das könnte ich eigentlich mal probieren.

      Ich glaube, mir würde es auch helfen, wenn ich mich nach dem Zeitunglesen mit jemandem über die Inhalte austauschen könnte, weil mich manche gelesenen Dinge stark beschäftigen. Z. B. las ich diese Woche in der Zeitung, dass in Asien Wissenschaftler in Tieren menschliche Organe züchten können und vorhaben, da zukünftig weiter dran zu forschen. Das fand ich z. B. sehr spannend, sowohl aus biologisch-genetischer Sicht, als auch aus ethischer Sicht. Ich las aber noch viel schlimmere Dinge und muss häufiger aufpassen, dass ich nicht vor Erschütterung anfange zu weinen beim Zeitunglesen. :m(:


      Abendstern wrote:

      Um allerdings zumindest irgendwie noch das Gefühl zu behalten, nicht komplett den Anschluss zu verlieren an das, was "da draußen" passiert, lese ich jetzt stattdessen echte Qualitätsmedien wie den Postillon, davon gibt's auch definitiv keine Depressionen.
      Diese Seite kenne ich nicht. Ich konnte auf den ersten Blick auch nicht erkennen, ob das eine Satire-Seite ist oder ob das dort wirklich richtige Nachrichten sind. :roll:

      Gibt es denn gezielt Seiten mit Nachrichten, die vorwiegend hoffnungsvolle Nachrichten publizieren? Ich weiß nicht genau, wie ich das beschreiben soll. Ich mochte auch immer die Nachdenkseiten gerne, aber wenn ich das mittlerweile lese, verzweifel ich auch und werde depressiv.

      Oder gibt es Nachrichten, wo vorher dabei steht, in welche Richtung das geht? Manchmal steht ja online neben den Artikeln die voraussichtliche Lesezeit. Auch anhand der Sparten, in denen ein Artikel steht, kann man vermutlich etwas ableiten. Aber erkennt man denn schon vor dem Lesen eines Artikels ob der eher sachlich-nüchtern geschrieben ist oder ob das viele gegensätzliche Zitate drin vorkommen, bei denen gar gehetzt wird oder anderes dummes Zeug von sich gegeben wird?
    • Postillon wrote:

      Berlin (Archiv) - Neue Panne beim Hauptstadtflughafen BER: Sämtliche Snack- und Getränkeautomaten in dem weitläufigen Gebäudekomplex müssen ausgetauscht werden, weil sie noch mit D-Mark statt Euro laufen. Insgesamt sind rund 200 Geräte betroffen.
      Okay, ich denke, dass das doch eine Satire-Seite ist. :lol: So lange bauen die nun auch wieder nicht am Berliner Flughafen. Vielleicht ist es ganz lustig, die Seite zu lesen, aber wenn man dann Sachen liest, die gar nicht stimmen, kommt man auch durcheinander.
    • Das hier ist erst mein zweiter Post und ich finde es erstaunlich, wie viele von euch in der kurzen Zeit geantwortet haben.

      Ja, der Postillion ist Satire. Gut gemacht. Hilft aber nicht sich zu informieren.

      Nachdenkseiten ist auch informativ. Aber da bekommt man wieder die geballte Ladung negativer Informationen. Oft auch Artikel mit viel sozialem Sprengstoff.

      Ich finde interessant, wie viele von euch Probleme mit Nachrichten haben. Erst hatte ich im Forum keinen Artikel zum Thema gefunden, doch nun sehe ich wie verbreitet das Problem ist. Spannend. Und könnte es nicht auch daran liegen, dass wir Aspies eher zu viel Empathie haben?!?!?!

      Am besten fand ich noch die Idee sich mehr den Büchern zu widmen. Bei Sachbüchern geht man ja auch sehr in die Tiefe. So kann ich meinen täglichen Informationsbedarf decken, ohne ständigen negativen Input (es kommt natürlich auf das Buch an).

      Neben dieser Strategie möchte ich anstatt wild die online-Zeitungen durchzusurfen, DLF-Podcasts hören. Ich probiere es mal mit DLF Presseschau. Da werden die ca. zwei wichtigsten Themen des Tages von Zeitungen kommentiert.

      Jemand sprach Online-Kommentare an. Wenn ich diese Kommentare lese, zweifle ich immer wieder an dem Guten im Menschen. Diese Kommentare erschüttern mich und machen mich wütend. (Klimaleugner, Rassisten, Raser etc.) Ich antworte auf die Kommentare und bekomme Hass und Ignoranz zurück. Niemals Verständnis.

      Danke noch mal an alle für die rege Beteiligung! :D
      ...
    • ifi wrote:

      Du bist der erste, von dem ich hier mal lese, dass ihm Musik zu viel "input" ist.

      Heute geht mir das auch so, meist bin ich viel zufriedener mit Ruhe als mit Musik.
      bei mir wechselt es. Mal, oft, kann ich nur Stille ertragen, mal erweckt mich Musik oder modifiziert auch mal trägedüstere Stimmung, sanft.
      Das teste ich aber bewusst an, ob es geht und hilft.
      An anderen Tagen hüpfe ich wie ein Flummi zu guter Musik.

      Rusty Mike wrote:

      Da reicht mir das, was man zwangsläufig am Rande mitbekommt,
      Ja.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Rusty Mike wrote:

      Linnea wrote:

      Selektieren.
      Gerade wenn man hs ist, muss man das.
      Reduzieren.
      Gezielt Gutes heraussuchen. (positive Nachrichten)
      Ein spezielles Thema angehen, aber dann auch dafür etwas tun, praktisch.
      Alles geht eh nicht.
      So mach ich das auch. Ich seh/les heute viel weniger Nachrichten als vor fünf Jahren. Früher wollte ich auch immer über alles Bescheid wissen, aber wenn ich mir heutzutage ungefiltert alles an Nachrichten reinziehen würde, würd ich mir wohl irgendwann 'nen Strick nehmen, weil mich das alles einfach viel zu sehr runterziehen würde. Nachrichten zu Gewalt, Terror, Krieg und Co. meide ich ganz bewusst. Da reicht mir das, was man zwangsläufig am Rande mitbekommt, schon völlig aus, um regelmässig am Verstand der Menschheit zu zweifeln. Stattdessen seh/les ich lieber Nachrichten zu Wissenschaft, Natur, Umweltschutz und so. Wobei, da gibt's auch immer mal Nachrichten, die mir nicht gut tun und mich runterziehen. Wenn ich merk, dass da ein ungutes Gefühl aufkommt, seh/les ich da auch lieber nicht weiter. Lieber bin ich nicht auf dem Laufenden, weiss nicht alles und seh die Welt ein bisschen durch 'ne rosarote Brille, als dass ich wieder Depressionen hab und nur noch schwarz seh.
      Dito. Mir machen besonders Berichte über Terroranschläge, Krieg, Mord und andere Greueltaten sehr zu schaffen. Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen so etwas tun. Dann wirklich lieber die rosarote Brille und keine Ahnung, als dass man depressiv davon wird und den Glauben an die Menschheit verliert.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Windtänzerin wrote:

      Mir machen besonders Berichte über Terroranschläge, Krieg, Mord und andere Greueltaten sehr zu schaffen.
      Und genau solche Berichte lassen mich absolut "kalt"... :m(: Ich kann mich noch dran erinnern... War bei meinen Eltern zu Besuch, im Fernsehen liefen Nachrichten. Da war zu sehen, wie ein ertrunkenes Flüchtlingskind mit dem Gesicht nach unten im Wasser trieb. Meine Mutter fasste sich mit der Hand an den Mund und murmelte nur: "Mein Gott! Wie schrecklich..." Diese Szene hat mich 0, nix berührt... Und, nein, dadurch kann man nicht auf meine politische / soziale oder sonstige Einstellung schließen!

      Ähnlich ging es mir damals bei 9/11, oder der Tsunami-Katastrophe... :m(: Solche Nachrichten nehme ich wirklich nur als Information auf... :m(:

      Das ist möglicherweise auch der Grund, weshalb ich mir Nachrichten nicht gründlich ansehe. Sie langweilen mich einfach nur.
    • H. M. Murdock wrote:

      Ähnlich ging es mir damals bei 9/11, oder der Tsunami-Katastrophe... Solche Nachrichten nehme ich wirklich nur als Information auf...
      So ging es mir auch. Ich habe fasziniert zugeschaut und mir Gedanken über die physikalischen und bautechnischen Hintergründe gemacht. Dass da Menschen in dem Gebäude drin gewesen sein könnten, hatte ich ausgeblendet.
      Der Kommilitone , bei dem ich gerade im Studentenwohnheim war, wohnte im 16. Stockwerk und warf argwöhnische Blicke gen Himmel.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.