Schwan, Pinguin, Elefant - oder???

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    • Schwan, Pinguin, Elefant - oder???

      Hallo,

      eine Userin hier im Forum gebraucht öfters mal dieses Bild vom Pinguin, das ich total schön und passend finde, wenn es darum geht die Situation von Autisten in manchen Umgebungen zu beschreiben.

      Nun habe ich zufällig die Homepage vom Scottish Women's Autism Network (also das Netzwerk für Autismus von schottischen Frauen) entdeckt autismnetworkscotland.org.uk/swan/ und die schreiben, dass es Frauen im Spektrum so ginge wie Schwänen, dass sie scheinbar (mühelos) über die Wasseroberfläche (des Lebens) gleiten, aber unter Wasser heftig am Paddeln sind, um nicht unterzugehen.
      Ich finde mich in dem Bild eher nicht so wieder. Allein mein Lebenslauf verrät, dass ich nicht sonderlich elegant am Gleiten bin.

      Ich habe mir überlegt, welches Tier für mich passen würde. Irgendwie bin ich in der Zoologie nicht so bewandert, weil im Prinzip bräuchte es ein Tier, das bißchen blind ist und des Öfteren mal wo anstößt deshalb. (Kennt jemand so ein Tier?) Mangels zoologischen Wissens greife ich nun zumindest vorübergehend zurück auf den Elefanten, der ja auch bekannt ist als Elefant im Porzellanladen. So fühle ich mich oft.

      Würdet ihr euch als Pinguin, Schwan, Elefant oder sonst ein Tier (also im übertragenen Sinne) beschreiben? Welches Tier passt eurer Meinung nach gut zu Autismus bzw. euch?
      Surprised by the joy of life.
    • @Surprised
      Mir würde spontan ein Maulwurf einfallen, sofern er gezwungen ist, über der Erde zu leben. Ich glaube, Maulwürfe sehen eh extrem schlecht, aber bei Tageslicht noch schlechter. Wahrscheinlich würden sie im Freien wirklich überall anstoßen oder orientierungslos herumirren und fühlen sich nur unter der Erde in ihren selbst errichteten Gängen und Höhlen wohl, die eine Art Begrenzung für sie darstellen. Vielleicht passt dieses Bild für dich?
      Es gibt aber bestimmt noch andere Tiere, die schlecht sehen und etwas tollpatschig sind. Ich denke da eher an nachtaktive Tiere, was als Bild auch ganz schön passt. Denn wenn man ein nachtaktives Tier in einer Tagesumgebung leben lässt, ist es absehbar, dass es nicht gut zurechtkommt.

      Mit dem Bild der Pinguine kann ich auch etwas anfangen (weniger mit den Pinguinen an sich, als mit der Tatsache, dass es bei dem Bild darum geht, in einer falschen Umgebung sich aufzuhalten). Das Bild mit dem Schwan passt von der Botschaft her auf mich teilweise auch, weil ich mich wirklich unter der Oberfläche so abstrampele und viele Menschen wahrscheinlich überhaupt nicht erkennen, welche Anstrengungen ich tagtäglich leiste und in der Vergangenheit leistete, um das zu erreichen, was für andere "normal" ist. Ich wirkte dabei vielleicht teilweise unauffällig oder auch etwas anders, aber elegant wie ein Schwan vermutlich keinesfalls.

      Für mich geht es weniger darum, dass ich als Bild ein Tier brauche, als vielmehr darum, dass ich es eingänglicher finde, wenn man bildhaft die Problematik beschreibt. Dass es bei den Pinguinen zufällig Tiere sind, die in einer fremden Umgebung sind, bedeutet für mich nicht, dass man immer Vergleiche mit Tieren braucht.

      Für mich bedeutet Autismus auch, dass ich mich irgendwie oft wie hinter einer Glaswand fühle, die manchmal aus dünnem, klarem Glas ist, aber manchmal aus so dicken Glasbausteinen, dass ich dadurch nur alles verschwommen sehe und die Leute draußen sehen mich wohl auch nur verschwommen. So kann keine wirkliche Kommunikation stattfinden.

      Manchmal komme ich mir auch wie ein Element oder Stoff vor, das bei Normalumgebungstemperatur in einem anderen Aggregatszustand ist, als die anderen Elemente. Ich habe z. B. hier Kokosöl (ist nun ein Beispiel mit einem Stoff). Ab einer bestimmten Raumtemperatur wird es flüssig. Wenn man ein anderes Fett nimmt, ist das bei der gleichen Raumtemperatur noch fest und stabil. Oder ein anderes Bild: Wo andere Menschen Wasser sind, bin ich Luft. Wo andere Menschen Wasser sind, bin ich Eis. Wenn andere Menschen Regen sind, bin ich Schnee. So komme ich mir oft vor: Eine Art Anders-Sein, die nicht nur mit mir selbst, sondern auch mit den Umgebungsbedingungen verknüpft ist und deren Andersartigkeit erst so richtig im Vergleich mit anderen auffällt. Denn für sich selbst gesehen, ist es doch schön, wenn man Luft ist oder Eis oder Regen. Aber wenn man z. B. Schnee ist und die anderen sind Regen, dann wird der Schnee vom Regen geschmolzen. Wenn man Eis ist und alle anderen sind Wasser, passt es auch nicht, weil man dann als zu stoisch und hart angesehen wird. Wenn man Luft ist, wenn alle anderen Wasser sind, wird man übersehen und ist nicht greifbar.

      So, das ist natürlich nur alles bildhaft gemeint, nicht dass man mich nun für total verrückt hält. Ich kann mich gerade nicht gut konzentrieren und habe meine Ideen nicht aufwändig formuliert hingeschrieben. :|

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • Kiwi passt eig gut:

      • Bis heute ist nicht eindeutig erforscht, ob sich Kiwis im Laufe ihrer Evolution zu flugunfähigen Vögeln entwickelten oder schon ihre Vorfahren verkümmerte Flügel besaßen.
      • Auch die Töne, die Kiwis von sich geben, klingen eher wie das Grunzen von Schweinen oder anderen Säugetieren als wie Vogellaute.
      • Die Flügel sind soweit verkümmert, dass sie keinerlei Funktionen mehr erfüllen.
      • Kiwis sind sehr ortsgebunden und bewegen sich in einem festen, mit Kot markierten Revier, wo sie auch ihre Höhlenbauten anlegen.
      • Sie bewegen sich am Boden mit hoppelnden, leicht tolpatschigen Schritten vorwärts.
      • Viele Kiwis werden von Fressfeinden wie Katzen, Hunden, Mardern oder Wieseln erbeutet. :roll:


      Es dürfte eine Tierart sein, die ein Handycap im Vergleich zu seiner sonstigen Tierklasse o.ä. hat, auf der anderen Seite aber auch Stärken aufweist.
      Ich würde mich jedenfalls als Vogel einordnen, dabei ist es aber schwierig, da eine genaue Art zu nennen.
      Pinguin wäre auch nicht verkehrt.
      Allerdings sieht man jenen Vögeln gleich an, dass sie nicht fliegen können, was ja dann etwas stark abweicht von einem passenden Vergleich.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Ich würd mich mit 'nem Albatros vergleichen. Allerdings eingesperrt in 'nem Labyrinth aus Glaswänden. Statt zu fliegen kann ich nur ungelenk rumwatscheln, stoss mir dauernd die Flügel an, weil ich's trotzdem versuch, renn dabei auch noch dauernd gegen die Glaswände und werd immer panischer. :?

      @Cloudactive : Dein Kiwi-Vergleich gefällt mir auch gut! :thumbup:
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • @FruchtigBunt Ich finde deine Bilder eingänglich und gut beschrieben. Finde mich darin auch wieder.

      Vor ein paar Tagen schrieb ich einem Freund, dass ich mich in Beziehungsgeflechten oft wie in einem Impro-Orchester fühle. Da werden die wildesten Töne gespielt, die meistens spielen harmonisch miteinander, aber einem selbst wird immer wieder gesagt, dass man die richtigen Töne nicht trifft. Man bittet um die richtigen Noten, um es zu lernen, doch die anderen sagen, dass es diese nicht gäbe, dass alle nach Gehör spielten. Man müsse nur richtig hinhören, dann könne man es auch. Zwischendurch gelingt es ganz gut, aber immer wieder hört man eine andere Melodie als die, die die anderen hören und spielen.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Mir würden Nacktmulle einfallen:

      Hochspezialisierte genügsame Tiere. Die einzelnen Tiere erfüllen jeweils nur eine Aufgabe und in der Gruppe geht es sehr strukturiert zu.

      Sie sind vordergründig häßlich und tasten sich tollpatschig durch ihre Höhlen. Dafür haben sie aber Eigenschaften, um die sie bewundert werden (werden extrem alt, haben u. a. eine eingeschränkte Schmerzempfindlichkeit).

      Es ist die Sichtweise, wie wir sie sehen wollen.
    • Noch mehr Vogeltiere:

      Basstölpel und Trottellummen. Wirken an Land unbeholfen, weil sie eben in die Luft bzw. ins Wasser gehören. Letztere werden von Unwissenden übrigens manchmal für Pinguine gehalten :-p

      Rusty Mike wrote:

      Ich würd mich mit 'nem Albatros vergleichen.
      Den Vergleich finde ich auch schön, auch ganz ohne Glaswände. Albatrosse haben nämlich unheimliche Startschwierigkeiten. Aber wenn sie erst mal in der Luft (=in ihrem Element sind), sind sie unglaublich gute Flieger.

      Cloudactive wrote:

      Kiwi passt eig gut:
      Bei der Beschreibung habe ich mich spontan gefragt, wie die es überhaupt schaffen zu überleben (als Art, nicht als Individuum).
      Rollt ein Ball um die Ecke und fällt um.
    • Ich habe mich immer schon als Pinguin gefühlt. Unter Affen und Vögeln. Irgendwo in der Wüste oder im tropischen Wald.
      Ich kann nicht klettern wie die Anderen, nicht gut springen, nicht weit laufen, nicht fliegen, verstehe das soziale Gelause nicht und mir ist echt zu heiß. Mir schmeckt nicht, was sie essen. Und trotzdem bemühe ich mich, es ihnen gleich zu tun. Ich studiere sie . Aber es reicht nie. Und mich nervt ihr Getue.
      Die Erleuchtung kam, als ich von einem Fremden in die Antarktis gebracht wurde. Plötzlich machte alles Sinn. Meine scheinbaren Schwächen waren meine Stärke. Und alle waren so, wie ich. Das Essen schmeckte auch :).
    • FruchtigBunt wrote:

      Mir würde spontan ein Maulwurf einfallen, sofern er gezwungen ist, über der Erde zu leben. Ich glaube, Maulwürfe sehen eh extrem schlecht, aber bei Tageslicht noch schlechter. Wahrscheinlich würden sie im Freien wirklich überall anstoßen oder orientierungslos herumirren und fühlen sich nur unter der Erde in ihren selbst errichteten Gängen und Höhlen wohl, die eine Art Begrenzung für sie darstellen. Vielleicht passt dieses Bild für dich?
      Der Maulwurf war auch eines der ersten Tiere, an die ich so dachte. Aber der ist mir irgendwie zu einsam, da so alleine unter der Erde. Ich mag es nicht so einsam.

      Cloudactive wrote:

      Es dürfte eine Tierart sein, die ein Handycap im Vergleich zu seiner sonstigen Tierklasse o.ä. hat, auf der anderen Seite aber auch Stärken aufweist.
      Was für Stärken hat denn der Kiwi?

      Kayt wrote:

      wie in einem Impro-Orchester fühle. Da werden die wildesten Töne gespielt, die meistens spielen harmonisch miteinander, aber einem selbst wird immer wieder gesagt, dass man die richtigen Töne nicht trifft. Man bittet um die richtigen Noten, um es zu lernen, doch die anderen sagen, dass es diese nicht gäbe, dass alle nach Gehör spielten. Man müsse nur richtig hinhören, dann könne man es auch. Zwischendurch gelingt es ganz gut, aber immer wieder hört man eine andere Melodie als die, die die anderen hören und spielen.
      Das finde ich auch ein tolles Bild.

      Mya wrote:

      Basstölpel und Trottellummen
      Klingt nach deutlich kundiger in Sachen Zoologie als ich. 8-)

      Kaspar wrote:

      Die Erleuchtung kam, als ich von einem Fremden in die Antarktis gebracht wurde. Plötzlich machte alles Sinn. Meine scheinbaren Schwächen waren meine Stärke. Und alle waren so, wie ich. Das Essen schmeckte auch :).
      Und was war deine Antarktis?

      Mir fiel heute noch die Ameise als Bild für mich ein. Irgendwie emsig, arbeitsam und sozial orientiert unterwegs, aber bitteschön immer auf den gleichen Straßen. Auch wenn das andere ungemein nervt, dass ausgerechnet über ihren Liegestuhl meine Ameisenstrasse verläuft. Klare Hierarchien mag ich auch, genauso wie die Ameise, die ihre Ameisenkönigin hat. Und wenn die Ameise Angst kriegt stößt sie irgendeine Flüssigkeit aus, die anderen wehtut.
      Surprised by the joy of life.
    • Ein Alpaka unter Pferden fiele mir noch ein.

      Alpakas und Pferde kommunizieren beide - mitunter - nonverbal über die Stellung ihrer Ohren. Jedoch bedeutet die Alpakaohrposition nicht das gleiche wie die Pferdeohrposition. Dadurch kann es schnell zu Missverständnissen zwischen ihnen kommen.

      Außerdem sind Alpakas "Distanztiere". Sie werden nach der Geburt nicht von der Mutter sauber gelegt und sie suchen keinen Körperkontakt zueinander. Sie begrüßen sich lediglich mit einem "Nasenkuss" - auch Menschen. :d
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Surprised wrote:

      Würdet ihr euch als Pinguin, Schwan, Elefant oder sonst ein Tier (also im übertragenen Sinne) beschreiben? Welches Tier passt eurer Meinung nach gut zu Autismus bzw. euch?
      Eigentlich habe ich Schwierigkeiten, mich in irgendeinem Tier wiederzufinden oder mich mit ihm zu vergleichen. Ich bin kein Pinguin und kein Elefant, und auch als Grottenolm oder Rauhhaardackel sehe ich mich nicht. Ich bin einfach so, wie ich bin, und da ist vieles ganz ok, und dass mich anderes nervt, weil es mir immer wieder ein Bein stellt, damit muss ich halt leben. Wenn ich dann mal wieder auf die Fresse falle, dann falle ich aber immer als FrankMatz und nicht als tolpatschiger Pinguin oder trampeliger Elefant.
      Mein Grundgesetz = "Ein Grundgesetz, in dem Humanität, Teilhabe und Glücksstreben noch expliziter festgeschrieben stehen."
      (Jagoda Marinic, Frankfurter Rundschau vom 23. Mai 2019, dem 70. Jahrestag des GG der BR Deutschland)
    • Surprised wrote:

      Welches Tier passt eurer Meinung nach gut zu Autismus bzw. euch?
      Eigentlich kein Tier, da speziell die Aspies nicht soooo weit von der "Neurotypie" entfernt sind. Der Weg zur "Neurotypie" ist kürzer als der Weg in die Tiefe des Spektrums.

      Wenn ich jenseits des Menschen etwas wählen müsste, dann würde ich mehr einbeziehen: Kugler, Mimosa pudica, Dracula, Kieselsteine, Trüffel.
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
      And send it soaring high above you for all to read
    • Hyperakusis wrote:

      Eigentlich kein Tier, da speziell die Aspies nicht soooo weit von der "Neurotypie" entfernt sind.
      Ich meinte das auch keinesfalls in dem Sinn NT=Mensch, Aspie=Tier, sondern eher so, wie auch Kinder manchmal in Therapien aufgefordert werden zu überlegen, welches Tier für sie oder ihre Angehörigen jeweils passen würde. Hintergrund dabei ist, dass hierdurch deutlich wird, welche Eigenschaften man besonders im Blick hat.

      Was ist denn das?
      Surprised by the joy of life.
    • Surprised wrote:

      Ich meinte das auch keinesfalls in dem Sinn NT=Mensch, Aspie=Tier, sondern eher so, wie auch Kinder manchmal in Therapien aufgefordert werden zu überlegen, welches Tier für sie oder ihre Angehörigen jeweils passen würde. Hintergrund dabei ist, dass hierdurch deutlich wird, welche Eigenschaften man besonders im Blick hat.

      Ja, das hatte ich auch so in etwa verstanden. Eigentlich passen meine Beispiele doch, die allerdings auf Autismus allgemein bezogen sind, nicht speziell auf mich. Der Kugler, ein Tier, das sich zu einer Kugel einrollt. Die Mimosa pudica, eine Pflanze, die metaphorisch für Sensibilität und Empfindlichkeit steht. Dracula, der so seine Probleme mit dem Licht hat. Ein Kieselstein unter vielen Kieselsteinen. Und die Trüffel findest du nicht wie Sand am Meer. Aber der Fehler meinerseits war wohl, dass ich mich nicht auf ein Tier beschränkt habe und mir eine gewisse Dynamik, eine gewisse Portion Freestyle genehmigt habe. Hope ya don't mind. :)

      Info-Element: diplopoda.de/html/trrkugler.php


      ***

      Mya wrote:

      Und die Diagnostiker sind dann die Trüffelschweine? :fun:

      Ja. Eigentlich sind alle drumherum Schweine. Pigs. :fun:
      In letters of gold on a snow white kite I will write "I love you"
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    • FruchtigBunt wrote:

      Mir würde spontan ein Maulwurf einfallen, sofern er gezwungen ist, über der Erde zu leben. Ich glaube, Maulwürfe sehen eh extrem schlecht, aber bei Tageslicht noch schlechter. Wahrscheinlich würden sie im Freien wirklich überall anstoßen oder orientierungslos herumirren und fühlen sich nur unter der Erde in ihren selbst errichteten Gängen und Höhlen wohl, die eine Art Begrenzung für sie darstellen. Vielleicht passt dieses Bild für dich?
      Ich musste witziger weise auch an einen Maulwurf denken als ich den Eingangspost las.
      Der Maulwurf passt deswegen gut, weil er auch freiwillig immer wieder in seine ihm vertraute Welt abtauchen will/flüchtet, dort fühlt er sich wohl, kennt sich aus, kann überleben und ist ein echter Experte wenn man so will, ein Spezialist.
      Das geht gerade den hochfunktionalen Autisten ja auch so. Maulwürde sind glaube ich auch eher einzelgängerisch.
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      Hallo,

      den Pinguin habe ich für mich auch entdeckt "ein Pinguin in der Wüste", aktuell bin ich wohl auf dem Weg in meine natürliche Umgebung...

      Von Euren Beschreibungen kann ich mir den Maulwurf auch gut vorstellen.

      VG Bonsai