Autismusambulanz Düsseldorf

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    • koda96 wrote:

      allerdings erreiche ich da seit ca 14 Tagen keinen mehr
      Ausgewandert?
      Ausgestorben?
      Infiziert und in Quarantäne?
      Gemeinschaftslos hat den Eurojackpot geknackt und nun fehlt ganz plötzlich Personal? :fun:

      Tuvok wrote:

      ....bestimmt nicht im Thread zur Autismusambulanz Düsseldorf.
      Nein!
      Natürlich nicht! ;) Und natürlich auch allgemein und nicht personenbezogen.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
    • Skar2 wrote:

      Wie lange dauert es, bis man eine Antwort auf eine Mail von der Ambulanz bekommt?
      Ich habe gerade in meinem Postfach gestöbert: Es dauert genau einen Tag. Das war aber vor zwei Jahren und ich hörte, dass in der Zwischenzeit Einiges in der Ambulanz umstrukturiert wurde. Ich wurde dann als erstes in der Antwort gefragt, ob ein ärztlicher Verdacht bestünde und wenn ja, ich auf die Warteliste gesetzt würde.
      "Auf der Metaebene lässt sich Abstand gewinnen zum Geschehen. [...] Und dabei zeigt sich, dass es andere Perspektiven, andere Erlebensweisen und viel mehr Möglichkeiten für Lösungen gibt, als sich der Mensch in seiner alten kleinen Welt hatte träumen lassen." (Brit Wilczek)
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      Hallo,

      so wie ich das hier gelesen habe, gibt es recht unterschiedliche Meinungen zur Diagnostik in Düsseldorf.
      Ich selbst war sehr verwundert darüber, dass es so schnell ging dort. Nach 2 Terminen stand das Ergebnis schon fest.

      Zuvor war ich schon zur Diagnostik in Münster an der Uniklinik. Dort hatte ich über ca. 14 Monate hinweg durchschnittlich
      einmal pro Monat einen Termin. Am Anfang Tests und strukturierte Interviews, später Gespräche. Leider musste die
      Diagnostik dort abgebrochen werden, weil dort ein Elterngespräch gefordert wurde. Das ging mit meinen Eltern jedoch nicht.
      Abschließend hiess es, ich hätte autistische Symptome, man könne aber nicht klären, ob sie angeboren oder erworben seien.

      Nach einer "Frustpause" entschied ich mich dazu, eine Zweitmeinung einzuholen und liess mich in Düsseldorf auf die Warteliste
      setzen. Ich dachte, wenn das vorbei ist, habe ich Klarheit und bin ich bestimmt erleichtert. Aber nun merke ich, dass das nicht
      stimmt. Ich bin unsicher, ob ich die Diagnose glauben kann. Nicht unbedingt wegen der Diagnose an sich, sondern eher, weil
      Herr Schilbach am Ende des Gesprächs sagte, für ihn sei "alles klar", es sei "absolut gerechtfertigt, mir eine Autismusdiagnose
      zu stellen". Damit habe ich nicht gerechnet. Habe mich eher für einen "sehr milden Fall" gehalten, wenn überhaupt. Und jetzt
      das? Es kommt mir seltsam vor. Kann das überhaupt sein? Ist diese Ambulanz bzw Herr Schilbach wirklich kompetent genug, um
      in so kurzer Zeit eine treffende Diagnose zu stellen?

      Ich habe ihn und seine Arbeit gegoogelt, veröffentlicht hat er ja schon einiges, was für mich auch erstmal fundiert klingt.
      Aber da ich nicht aus dem Bereich komme, kann ich es auch nicht so gut einschätzen...
      Was meint ihr? Haltet ihr ihn für so kompetent? Kann ich glauben, was er sagt?

      Danke euch schonmal.
      Schnuppi
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen

      The post was edited 1 time, last by Schnuppi2 ().

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      Zur Kompetenz von Prof. Schilbach halte ich mich lieber zurück, aber grundsätzlich wird er wohl mehr zutreffende Beurteilungen abgeben als solche, die "daneben" sind.

      Was ich aber sehr seltsam finde, sind deine - @Schnuppi2s - Schilderungen aus Münster: etwa 14 Monate lang Tests, Interviews und Gespräche und dann keine Diagnose, weil kein Elterngespräch mehr durchgeführt werden kann?
      Und von "erworbenem" Autismus habe ich noch nie was gehört.

      Was natürlich an meiner Doofheit liegen könnte.
      Macht ist das Spielzeug der Reichen, das sie mit niemandem teilen (Muriel Barbery, "Die Eleganz des Igels")
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      Es gibt keinen "erworbenen Autismus". Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die angeboren ist. Es gibt Störungen, die äußerlich wie Autismus aussehen können, aber kein Autismus sind (= Differentialdiagnosen), z.B. Traumastörungen.
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      Capricorn wrote:

      Zur Kompetenz von Prof. Schilbach halte ich mich lieber zurück, aber grundsätzlich wird er wohl mehr zutreffende Beurteilungen abgeben als solche, die "daneben" sind.

      Was ich aber sehr seltsam finde, sind deine - @Schnuppi2s - Schilderungen aus Münster: etwa 14 Monate lang Tests, Interviews und Gespräche und dann keine Diagnose, weil kein Elterngespräch mehr durchgeführt werden kann?
      Und von "erworbenem" Autismus habe ich noch nie was gehört.

      Was natürlich an meiner Doofheit liegen könnte.
      Hallo Capricorn,

      danke für deine Antwort.
      Ja, würde auch vermuten, dass er öfter recht hat, als nicht... ansonsten wäre er vermutlich nicht in dieser Position.

      Das war vielleicht etwas missverständlich: die Ärztin dort meinte nicht "erworbenen Autismus" sondern erworbene Symptome, die von anderen Problemen kommen könnten. Habe dort zB die Diagnosen ADS und kombinierte Persönlichkeitsstörung erhalten. Sie meinte, es sei sehr schwierig zu differenzieren. (Aber da es hier um Düsseldorf geht, führe ich das nicht weiter aus.)
      Pronomen: "er" oder nur Name statt Pronomen