Autismusambulanz Düsseldorf

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    • Capricorn wrote:

      Manchmal hören die Leute ja auch zu - und glauben dir sogar.
      Ich habe es bisher noch bei keinem Arzt geschafft etwas deutlich zu erklären. Mein Hirn setzt da leider aus. Da würde ich mal nicht drauf setzen.

      Capricorn wrote:

      In Köln bekam ich zu hören, dass bei fehlender Elternbeteiligung auch andere Verwandte befragt werden können, auch telefonisch interviewt werden könnten, sofern sie dich schon im frühen Kindesalter gekannt haben. Also nicht die jüngeren Geschwister oder eine sehr entfernte Tante!
      Sowas habe ich nicht. Alle außer meiner Familie habe ich vielleicht alle 1-2 Jahre mal gesehen. Und selbst die halten von psychologischen Diagnosen nichts.

      Capricorn wrote:

      Es geht dabei wohl unter anderem um die Frage, ob die Auffälligkeiten schon früh vorgelegen haben. Dabei gibt es natürlich auch schon mal eine individuelle Spannweite von "auffällig" bis "in unserer Familie ganz normal" zu bewerten.
      Diagnostisches Kriterium ist ein "Beginn" vor dem dritten Lebensjahr (unter anderen Kriterien natürlich).
      Das ist mir grundsätzlich bekannt, aber schwer nachzuweisen. Damals wurden ja auch im Kindergarten noch keine Berichte geschrieben oder irgendwo Fortschritte dokumentiert.

      Koala wrote:

      Meine Eltern waren nicht beteiligt.
      das macht Hoffnung :)
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Capricorn wrote:

      Das schreibe ich - auch weil es die eigentliche Thematik hier nur am Rande berührt - dir lieber direkt per PN.
      Danke. Da es die eigentliche Thematik wirklich nur am Rande berührt und eine öffentlichen Diakussion die schützenswerten Interessen Dritter berühren würde, ist das sicherlich der bessere Weg.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Durkadenz wrote:

      Ich habe es bisher noch bei keinem Arzt geschafft etwas deutlich zu erklären. Mein Hirn setzt da leider aus. Da würde ich mal nicht drauf setzen.
      Das kann ich auch verstehen. Sowieso in einer Situation, in der man meistens doch ein klein wenig angespannt ist...!

      Also wie schon @Koala schreibt: Es scheint in Düsseldorf wohl erst mal ohne Eltern zu gehen.
      When you're hot, you're hot - and when you're not, you're not (Jerry Reed)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Capricorn wrote:

      ein klein wenig angespannt ist...!
      du meinst durchgeschwitzt bis in die Socken :d

      Egal was ich sage, der Arzt schreibt sich was anderes auf. Und ich bekomme es nicht vernünftig korrigiert.
      Mein Physiotherapeut (das habe ich jetzt mal hinbekommen) wiederholt jedes Mal etwas, was ich schon jedes Mal als falsch korrigiert habe
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Capricorn wrote:

      ein klein wenig angespannt
      ich vergaß den hier: :irony:

      Verzeihung, bitte!


      Durkadenz wrote:

      Egal was ich sage, der Arzt schreibt sich was anderes auf. Und ich bekomme es nicht vernünftig korrigiert.
      Es gibt Gutachter, die wiederholen die Sätze des Anamnesegesprächs beim Diktieren. Da könnte man dann direkt intervenieren, falls etwas falsch wiedergegeben wird. Das ist auch die einzige Möglichkeit, die ich kenne, etwas zu verbessern/zu ändern. Hinterher - so meine Beobachtung - wird so gut wie nie nachgebessert.

      Wenn ein Sachverständiger schreibt: "Im Himmel ist Kirmes", dann steht es so da bis in alle Ewigkeit. - Das ist jetzt zwar eine Verallgemeinerung, aber sie stellt zumindest 100% meiner bisherigen Erfahrungen dar.
      Andererseits hat man nach § 16 Datenschutzgrundverordnung das Recht auf Korrektur falsch wiedergegebener persönlicher Daten.

      Führt jetzt aber ein bisschen weiter als das eigentliche Thema es verlangt.....
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    • Capricorn wrote:

      Verzeihung, bitte!
      manche Dinge versteht man auch absichtlich nicht ;)

      Capricorn wrote:

      Es gibt Gutachter, die wiederholen die Sätze des Anamnesegesprächs beim Diktieren. Da könnte man dann direkt intervenieren, falls etwas falsch wiedergegeben wird.
      Auf Ärzte trifft das leider nicht zu. Aber ich würde es auch nicht schaffen dann noch was zu korrigieren
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Durkadenz wrote:

      Capricorn wrote:

      In Köln bekam ich zu hören, dass bei fehlender Elternbeteiligung auch andere Verwandte befragt werden können, auch telefonisch interviewt werden könnten, sofern sie dich schon im frühen Kindesalter gekannt haben. Also nicht die jüngeren Geschwister oder eine sehr entfernte Tante!
      Sowas habe ich nicht. Alle außer meiner Familie habe ich vielleicht alle 1-2 Jahre mal gesehen. Und selbst die halten von psychologischen Diagnosen nichts.
      Ich bin ja eine von denen, die in Köln ohne Fremdnamnese die Diagnose bekommen hat. Da in meinem Fall keine Verwandten für eine Fremdanamnese zur Verfügung standen, fragte mich die Psychologin vom diagsnostischen Erstgespräch, ob ich einen guten Freund oder Arbeitskollegen benennen könnte, der mich über längere Zeit erlebt hat, gut kennt und bereit wäre, am Telefon eine Fremdanamnese abzugeben.

      Das vereinbarte Gespräch mit meinem Vorstandskollegen aus meinem Sportverein, der mich seit 10 Jahren aus unzähligen Trainingsstunden, diversen Wettkämpfen, vielen Konferenzen und Geschäftsessen kennt, ist dann zwar nicht zu Stande gekommen. Aber es zeigt, dass man in Köln recht flexibel sein kann, was den Personenkreis angeht, der für eine Fremdanamnese akzeptiert wird.

      Durkadenz wrote:

      Egal was ich sage, der Arzt schreibt sich was anderes auf.
      Sowas kenne ich auch zu genüge.

      Aber sowohl in meinem Erstgespräch als auch während der Neuropsychologischen Untersuchung in Köln war bei mir jeweils eine Protokollantin anwesend, die mehr oder weniger wortwörtlich mitgeschrieben hat, was ich sagte. Das spiegelte sich jedenfalls im abschließenden Befundbericht wider. Ich habe seltenen einen so ausführlichen Bericht über mich gelesen, in dem im anamnestischen Teil nur Dinge standen, die ich auch wirklich so gesagt habe.
    • Input wrote:

      ich einen guten Freund oder Arbeitskollegen benennen könnte, der mich über längere Zeit erlebt hat, gut kennt und bereit wäre, am Telefon eine Fremdanamnese abzugeben.
      Ich habe sowas auch nicht. Aber da es scheinbar auch nicht notwendig war, macht das auch etwas Hoffnung

      enidan wrote:

      Davon war bei meinem ersten Termin nicht die Rede.
      :thumbup:
      Ich kann gut Mitmenschen umgehen
    • Input wrote:

      Sowohl in meinem Erstgespräch als auch während der Neuropsychologischen Untersuchung in Köln war bei mir jeweils eine Protokollantin anwesend, die mehr oder weniger wortwörtlich mitgeschrieben hat, was ich sagte. Das spiegelte sich jedenfalls im abschließenden Befundbericht wider. Ich habe seltenen einen so ausführlichen Bericht über mich gelesen, in dem im anamnestischen Teil nur Dinge standen, die ich auch wirklich so gesagt habe.
      Das haben die Jungs & Mädels in Köln gut gemacht :thumbup: bzw. gut strukturiert geplant & umgesetzt.

      Aber @Durkadenz wird ja in Düsseldorf antreten. Ich glaube nicht, dass dort unbedingt eine Elternanamnese erfolgen muss. Deshalb kann sich Durkadenz m. M. nach ganz auf die eigenen Angaben konzentrieren. Notizen machen? Hilft ja manchmal schon durch das vorher-Aufschreiben ;)
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    • Koala wrote:

      Falls es für andere interessant ist, kann ich zum zeitlichen Ablauf (so wie er bei mir war) folgendes sagen:

      Am 11.10.2019 habe ich mich auf die Warteliste setzen lassen.

      Am 16.07.2020 hatte ich meinen ersten Termin.

      Am 23.09.2020 soll mein zweiter Termin sein.
      Aktualisierung:

      Am 30.09.2020 war mein zweiter Termin.

      Am 20.11.2020 erhielt ich den schriftlichen Bericht.
      "Ich bin nicht verrückt, mein Kopf ist nur anders als eurer." (Diogenes)
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      MonaLisa wrote:

      Möchtest Du vielleicht noch ein bisschen mehr über Deine Erfahrungen schreiben?
      Das kommt darauf an, was Du wissen möchtest. Wenn es für Andere hilfreich ist, kann ich manche Dinge hier im Forum beschreiben. Andere Dinge würde ich aber nur in einer privaten Konversation mitteilen.
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      Lalapanzi wrote:

      Ich habe gestern per Email einen Termin angefragt und heute die Info bekommen, dass die Wartezeit ungefähr sieben Monate beträgt.

      Lalapanzi wrote:

      Das hatte ich Ende Januar gepostet. Letzte Woche wurde ich kontaktiert und der Termin wird am 11. Dezember stattfinden.
      Schön, dass die Wartezeit dann allmählich zuende geht. Ich denke, die dreieinhalb Monate Verzögerung sind weitgehend auf damals noch nicht absehbare Umstände (Infektionslage) zurückzuführen.
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      Auch wenn die Wartezeit in Düsseldorf für Einzelne eine "harte Nuss" darstellt (eine zusätzliche Belastung zu den üblichen Stressoren im Alltag): Da liegt die Düsseldorfer Ambulanz noch gut im Durchschnitt. Anderswo in der Umgebung (NRW) liegt er wohl noch höher; die jüngste Info zur Wartezeit in Dortmund: 3 Jahre (!!!).
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