Autismusambulanz Düsseldorf

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    • Koala wrote:

      Was kann man tun, um von der Interaktionsambulanz in Düsseldorf einen schriftlichen Bericht zu bekommen?

      Koala wrote:

      Vielleicht wäre es auch sinnvoller, sich an die die Ombudsfrau zu wenden?
      Vielleicht wäre es auch sinnvoll, einfach ein bisschen mehr Geduld zu haben.
      Fast überall verzögern sich im Moment wegen Corona die Abläufe. Irgendwann wird das Ding schon kommen, auch ohne dass du dich irgendwo beschwerst.
      Bei mir hat es auch ein paar Monate gedauert.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Capricorn wrote:

      Weshalb du mir das gleiche Recht auf Meinung, wenn sie anders lautet, abspenstig machen willst - anscheinend unbedingt - , verstehe ich nun wieder nicht.
      Verdreh hier bitte nicht die Tatsachen. Ich nehme nur einen hochqualifizierten Diagnostiker gegen unberechtigte Kritik in Schutz.
      Du bist diejenige, die andere Meinungen nicht gelten lässt und für sich proklamiert, dass jeder, der anderer Meinung ist, sich nicht auskennt.

      Capricorn wrote:

      Wer sich ein bisschen damit auskennt, begreift auch, dass (...)
      Ich spreche dir nicht das Recht auf eine eigene Meinung ab, sondern das Recht und die Qualifikation, zu entscheiden, was "lege artis" ist.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)

      The post was edited 2 times, last by Tuvok: Forenregel 6.2 ().

    • Tuvok wrote:

      Ich nehme nur einen hochqualifizierten Diagnostiker gegen unberechtigte Kritik in Schutz.
      Dass Professor Schilbach ein hochqualifizierter Diagnostiker ist, ist deine persönliche Meinung, vielleicht auch nur eine Vermutung.
      Er ist Hochschullehrer, Forscher, stellvertretender Klinikleiter.

      Menschlich hat er mir in keiner Hinsicht gefallen. Aber das ist eine subjektive Wertung und hat ja nichts mit seinen diagnostischen Kapriolen zu tun. Die beurteile ich nach den allgemeingültigen Regeln, die für diagnostisch tätige Ärzte gelten.


      Dass du meine Erlebnisse als unberechtigte Kritik abqualifizierst, ist ein Unding.

      Tuvok wrote:

      Ich spreche dir nicht das Recht auf eine eigene Meinung ab, sondern das Recht und die Qualifikation, zu entscheiden, was "lege artis" ist.
      Ich bin approbierte Ärztin. Ich arbeite als Gutachterin. Regelmäßige Fortbildungen gehören bei meinem Beruf verpflichtend dazu. Ich besitze die Qualifikation und die Fähigkeit, über "lege artis" oder nicht "lege artis" durchgeführte Untersuchungen ein Urteil bilden zu können, das auch Bestand hat.


      Tuvok wrote:

      Du bist diejenige, die andere Meinungen nicht gelten lässt und für sich proklamiert, dass jeder, der anderer Meinung ist, sich nicht auskennt.
      Unterstellst du nur oder beweist du auch?

      (Ich habe mich schon geirrt und mich auch schon entschuldigt. So unbeirrbar bin ich gar nicht. Mir scheint es aber, dass du derjenige bist, der unbedingt Recht haben möchte.)

      Wenn es dir innere Ruhe verschafft, will ich dir behilflich sein: Du hast Recht - und ich jetzt muss mich jetzt hoffentlich keinen unfairen Angriffen mehr ausgesetzt sehen.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)

    • Capricorn wrote:

      Dass Professor Schilbach ein hochqualifizierter Diagnostiker ist, ist deine persönliche Meinung, vielleicht auch nur eine Vermutung.
      Meinung trifft es besser als Vermutung.

      Capricorn wrote:

      Menschlich hat er mir in keiner Hinsicht gefallen. Aber das ist eine subjektive Wertung und hat ja nichts mit seinen diagnostischen Kapriolen zu tun. Die beurteile ich nach den allgemeingültigen Regeln, die für diagnostisch tätige Ärzte gelten.
      Ich auch.

      Aber im Gegensatz zu dir fordere ich z.B. nicht den Einsatz von bestimmten Diagnoseinstrumenten, um dann später einräumen zu müssen, dass es empfehlenswerte Instrumente für die Erwachsenendiagnostik gar nicht gibt.

      Capricorn wrote:

      Dass du meine Erlebnisse als unberechtigte Kritik abqualifizierst, ist ein Unding.
      Es wäre ein Unding, wenn ich deine eigenen Erlebnisse als unberechtigte Kritik abqualifizieren würde.
      Aber über deine eigenen Erlebnisse in ein- oder zwei Terminen mit deinen volljährigen Sönhnen hast du hier nur sehr wenig geschrieben und ich habe nichts davon abqualifiziert.

      Meine Aussagen beziehen sich auf Erlebnisse Dritter, bei denen du selbst nicht dabei warst, die du aber seit ca. zwei Wochen immer wieder zum Anlass nimmst für unzulässige Verallgemeinerungen wie:

      Capricorn wrote:

      In der Ambulanz des LVR-Klinikums in Düsseldorf wird keine Diagnostik für Erwachsene angeboten.
      Es ist absolut legitim, bei einer ambulanten Diagnostik zu dem Schluss zu kommen, dass eine weitere Abklärung erforderlich ist, die nur stationär möglich ist.

      Tuvok wrote:

      Du bist diejenige, die andere Meinungen nicht gelten lässt und für sich proklamiert, dass jeder, der anderer Meinung ist, sich nicht auskennt.

      Capricorn wrote:

      Unterstellst du nur oder beweist du auch
      Ich habe es auch bewiesen, nämlich durch das nachfolgende Zitat:

      Capricorn wrote:

      Wer sich ein bisschen damit auskennt, begreift auch, dass (...)


      Hier proklamierst du eindeutig für dich, dass jeder, der eine andere Meinung hat, sich entweder nicht auskennt oder begriffsstutzig ist.

      Tuvok wrote:

      Ich spreche dir nicht das Recht auf eine eigene Meinung ab, sondern das Recht und die Qualifikation, zu entscheiden, was "lege artis" ist.

      Capricorn wrote:

      Ich bin approbierte Ärztin. Ich arbeite als Gutachterin. Regelmäßige Fortbildungen gehören bei meinem Beruf verpflichtend dazu. Ich besitze die Qualifikation und die Fähigkeit, über "lege artis" oder nicht "lege artis" durchgeführte Untersuchungen ein Urteil bilden zu können, das auch Bestand hat.
      Ob du die oben genannten Qualifikationen besitzt, kann ich nicht überprüfen, da du hier unter einem anonymen Usernamen postest.
      Jedenfalls bist du hier im Forum nicht dazu berufen, Ankläger, Gutachter und Richter in einer Person zu spielen.
      Aber selbst dann, wenn du tatsächlich entsprechende Qualifikationen haben solltest, bist du hier im Forum nicht zu einer gutachterlichen Tätigkeit befugt.

      Streitigkeiten über eine Vorgehensweise, die angeblich nicht 'legis arte' wäre, sind auf dem für solche Fälle vorgesehenen Rechtsweg auszutragen. Dieses Forum ist nicht der geeignete Ort für Kollegenschelte oder Vorverurteilungen.
      Du müsstest dich ggf. schon aufgrund deiner Äußerungen hier im Forum wegen Befangenheit einer gutachterlichen Tätigkeit enthalten.

      Ich erinnere an Forenregeln 6.1 und 6.2 :

      MOD-TEAM wrote:

      6.1. Auszüge von privaten Nachrichten, Emails, dem internen Bereich oder Gesprächen aus SHGs etc. dürfen nicht veröffentlicht werden (...)

      6.2 Wertende Aussagen über abwesende Dritte wie z.B. Ärzte, Autoren oder in der Öffentlichkeit stehende Personen dürfen keine Beleidigungen, Unwahrheiten oder Verleumdungen enthalten. Erfahrungsberichte müssen sachlich formuliert und beschriebene (negative) Vorfälle im Zweifel belegbar sein.
      und bitte um angemessene Zurückhaltung bei Werturteilen über Ärzte, insbesondere wenn das Urteil sich auf Vorgänge bezieht, bei denen man selbst gar nicht dabeigewesen ist.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)

      The post was edited 1 time, last by Tuvok ().

    • Capricorn wrote:

      Ich bin approbierte Ärztin. Ich arbeite als Gutachterin. Regelmäßige Fortbildungen gehören bei meinem Beruf verpflichtend dazu. Ich besitze die Qualifikation und die Fähigkeit, über "lege artis" oder nicht "lege artis" durchgeführte Untersuchungen ein Urteil bilden zu können, das auch Bestand hat.
      Du bist aber doch Augenärztin oder?

      Natürlich kannst du den Arzt inkompetent finden. Aber als Laie nach wie vor, denn die Diagnostik in der Augenheilkunde und in der Psychiatrie ist ja wohl fundamental anders.
    • Neoni wrote:

      Du bist aber doch Augenärztin oder?

      Natürlich kannst du den Arzt inkompetent finden. Aber als Laie nach wie vor, denn die Diagnostik in der Augenheilkunde und in der Psychiatrie ist ja wohl fundamental anders.
      Alle Ärzte durchlaufen zunächst einmal dieselbe Ausbildung, die Spezialisierung findet erst nach der Approbation statt, und auch dann lebt man nicht in seiner "Facharzt-Blase", sondern bekommt auch immer wieder etwas von anderen Fachrichtungen mit, durch Fortbildungen, Austausch mit Kollegen/-innen, Zeitschriften/Fachliteratur etc.. Und es gibt schon gewisse Gemeinsamkeiten unter Ärzten aufgrund gemeinsamer Erfahrungen mit Patienten, wissenschaftlichen Arbeitens, einer typischen "medizinischen" Betrachtungsweise. (Klingt jetzt etwas blöd, aber zumindest Ärzte dürften wissen, was ich meine. ;) )

      Es ist schade, dass das hier in Streit ausgeartet ist. Dass @Capricorn keine besonders hohe Meinung von Prof. Schilbach hat, hat sie ja schon öfter durchblicken lassen, aber auch andere Forenteilnehmer, die in D-Dorf waren, haben übereinstimmend Dinge im Rahmen der Diagnostik berichtet, die zumindest "unglücklich" gelaufen sind. Aber Capricorn hat ja auch schon eingeräumt, dass es auch andere Erfahrungen geben könne, also, wo ist das Problem? Ich denke nicht, dass hier juristisch problematische Anschuldigungen geäußert wurden, sondern dass das alles noch unter freie Meinungsäußerung fällt. :roll:
    • Ich war diese Woche nochmal in der (alten) Ambulanz beim LVR Düsseldorf und habe mit den Verwaltungsangestellten sprechen können - es gab wohl einen riesigen "Ansturm" seit Eröffnung der Ambulanz, so dass sie nun umzieht bzw. umgezogen ist an die Heinrich Heine Universität im Süden Düsseldorfs, wo es wohl mehr Räumlichkeiten gibt. Das Team war wohl vollkommen überlastet, vielleicht daher die Verspätungen des Berichts.
      Bei der Autismusambulanz Köln habe ich nach einem Jahr immer noch keinen Bericht - da wurde auch von einem Personalmangel gesprochen. Ich hoffe, dass die Vergrößerung des Teams in Düsseldorf da für Verbesserung sorgt.
      AS und ADHS
    • Capricorn wrote:

      Wer sich ein bisschen damit auskennt, begreift auch, dass (...)
      @MonaLisa: Hast du den obigen Beitrag überhaupt gelesen, bevor er 'zensiert' wurde?

      MonaLisa wrote:

      Capricorn hat ja auch schon eingeräumt, dass es auch andere Erfahrungen geben könne, also, wo ist das Problem? Ich denke nicht, dass hier juristisch problematische Anschuldigungen geäußert wurden, sondern dass das alles noch unter freie Meinungsäußerung fällt.
      Ich zensiere hier keine freie Meinungsäußerung. Der obige Beitrag von Capricorn enthält den Vorwurf eines angeblichen, juristisch relevanten Fehlverhaltens des Diagnostikers. Die Begründung stützt sich auf den angeblichen Ablauf der Diagnostik bei einer Dritten Person, den Capricorn selbst aber nur vom Hörensagen kennt.

      Derartige Äußerungen sind hier nach Forenregel 6.2 nicht erlaubt. Solange ein juristisch relevantes Fehlverhalten nicht durch ein rechtskräftiges Urteil belegbar ist, bleibt das eine Tatsachenbehauptung, die geeignet ist, den Diagnostiker in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen und die nicht erweislich wahr ist. Eine solche Tatsachenbehauptung ist nach §186 StGB strafbar und natürlich auch nicht mit unseren Forenregeln vereinbar. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Schreiberin einräumt, dass es auch Patienten geben könnte, die von dem angeblichen juristischen Fehlverhalten des Arztes nicht betroffen sind.

      Hinzu kommt im vorliegenden Fall noch, dass sich die Wertung auf Vorkomnisse bezieht, bei denen Capricorn nicht selbst anwesend war, sondern die sie nur aus Gesprächen mit einer dritten Person außerhalb dieses Forums kennt.

      Ihre Bekannte kann gerne selbst persönlich hier über ihre Erfahrungen mit der Diagnostik bei Dr. Schilbach schreiben. Dann haben wir auch die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen und können uns ein eigenes Bild machen. Aber Erfahrungsberichte aus zweiter Hand fallen unter Forenregel 6.1 und sind hier unerwünscht und werden ggf. entfernt.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Hallo mich hat Dr. Schilbach in München im MPI München 2018 Diagnostiziert.

      Das Gespräch verlief Recht gut, er sagte das vieles aus dem Schulzeugnissen für Autismus Spektrum Störung spricht. Und ich eigentlich immer schon Hilfe gebraucht habe die ich durch die Diagnose endlich bekomme.

      Hab auch lange auf dem Arztbrief gewartet. Durch nach Frage via E-Mail habe ich den Brief endlich bekommen.

      Ich habe schon öfter von anderen gehört . Er könnte nicht mit Erwachsenen Frauen, das er nur auf Interaktion und Kommunikation achtet bei der Diagnosik.
      Mir wurde von Leuten gesagt die bei ihn keine positive Diagnose erhalten haben,das ich ja wohl nur Glück hatte.


      Kann nur von meiner Erfahrung sprechen.

      Für mich war es ein Schock wie ich las das im MPI München die Ambulanz für Störung der Interaktion geschlossen wird. Fühlte mich dort gut aufgehoben.und eigenlich meine Anlauf Stelle war.

      Hatte vorher noch keine Erfahrung mit Psychatrie und Psychater.
      Darum habe kein Vergleich.
      Das Do ist der Weg. :prof:
    • Tuvok wrote:

      Ich erinnere an Forenregeln 6.1 und 6.2 :
      und bitte um angemessene Zurückhaltung bei Werturteilen über Ärzte, insbesondere wenn das Urteil sich auf Vorgänge bezieht, bei denen man selbst gar nicht dabeigewesen ist.
      Und gilt das auch für dich?

      Wo habe ich Inhalte aus PNs veröffentlicht?

      Kann ich im Aspie-Selbsthilfeforum nicht auch Warnungen vor allzu großen positiven Erwartungen formulieren?

      Wenn ich mich recht erinnere, habe auch immer wieder gesagt, dass diese Warnungen/Negativ-Berichte "nur" subjektive Erlebniswahrnehmungen wiedergeben und es ja durchaus sein kann, dass andere andersartige Erfahrungen machen können.
      Nie habe ich so etwas gesagt wie :"Leute, haltet euch von Professor Schilbach fern, der kann nix, der tut nur dicke", weil mir das gar nicht zusteht und das so überhaupt nicht beurteilbar ist.


      Tuvok wrote:

      Hier proklamierst du eindeutig für dich, dass jeder, der eine andere Meinung hat, sich entweder nicht auskennt oder begriffsstutzig ist.
      Das ist eine komplett eigenwillige Interpretation.

      Wenn du unbedingt willst, dass ich ab jetzt den Mund halten soll, dann sag das doch. Aber bitte nicht so unfaire Anwürfe machen.

      Capricorn wrote:

      Wenn es dir innere Ruhe verschafft, will ich dir behilflich sein: Du hast Recht - und ich jetzt muss mich jetzt hoffentlich keinen unfairen Angriffen mehr ausgesetzt sehen.
      Offenbar gehen unser beider Ansichten über "fair" und "unfair" etwas auseinander.


      Neoni wrote:

      Du bist aber doch Augenärztin oder?

      Natürlich kannst du den Arzt inkompetent finden. Aber als Laie nach wie vor, denn die Diagnostik in der Augenheilkunde und in der Psychiatrie ist ja wohl fundamental anders.

      Weder bin ich Augenärztin noch sehen die Qualitätsmerkmale einer soliden Diagnostik in verschiedenen medizinischen Disziplinen grundlegend anders aus.

      Die diagnostischen Instrumente sind anders je nach Spezialgebiet.
      Deine Schlussfolgerung, ich sei Laie, greift da einfach nicht.
      If you're happy and you know it clap your hands.....(three times!)

      "Man sieht nur mit der Lupe gut" - Prinzessin Petronia (ihr in den königlichen Mund gelegt von Katharina Greve)
    • Capricorn wrote:

      Und gilt das auch für dich?
      Ja, natürlich.

      Capricorn wrote:

      Wo habe ich Inhalte aus PNs veröffentlicht?
      Gar nicht. Aber Forenregel 6.1 gilt auch für Inhalte von Gesprächen in SHGs etc.

      MOD-TEAM wrote:

      6.1. Auszüge von privaten Nachrichten, Emails, dem internen Bereich oder Gesprächen aus SHGs etc. dürfen nicht veröffentlicht werden.
      Speziell gilt für Erfahrungsberichte nach Forenregel 6.2

      MOD-TEAM wrote:

      Erfahrungsberichte müssen sachlich formuliert und beschriebene (negative) Vorfälle im Zweifel belegbar sein.
      Du hast hier:

      Capricorn wrote:

      Heute habe ich von einer netten ( und sehr sachlichen ) Bekannten erfahren, dass (...)
      über Vorfälle bei der Diagnsotik Dritter berichtet, die du nur vom Hörensagen kennst und die daher nicht belegbar sind.

      Und du hast diese Vorfälle als juristisch relevantes Fehlverhalten des Diagnostikers bewertet:

      Capricorn wrote:

      Wer sich ein bisschen damit auskennt, begreift auch, dass (...)
      Da schon die Vorfälle selbst nicht belegbar sind, ist es deine Bewertung erst recht nicht.

      Capricorn wrote:

      Wenn ich mich recht erinnere, habe auch immer wieder gesagt, dass diese Warnungen/Negativ-Berichte "nur" subjektive Erlebniswahrnehmungen wiedergeben und es ja durchaus sein kann, dass andere andersartige Erfahrungen machen können.
      Dann erinnerst du dich offenbar nicht recht. Du hast ihm im obigen (nicht belegbaren) Einzelfall justiziables Fehlverhalten bei der Diagnostik vorgeworfen und dabei besonders auf deine angebliche Fachkenntnis als approbierte Ärztin hingewiesen.

      Wenn du an diesen Vorwürfen festhalten möchtest, dann tue das bitte an anderer Stelle unter deinem Realnamen und riskiere dabei eine Strafanzeige wegen übler Nachrede. Hier im Forum unter dem Deckmantel der Anonymität erhältst du diese Gelegenheit nicht.

      Capricorn wrote:

      Offenbar gehen unser beider Ansichten über "fair" und "unfair" etwas auseinander.
      Das kann ich -insbesondere für deinen Umgang mit Prof. Schilbach- eindeutig bestätigen.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • Capricorn wrote:

      Weder bin ich Augenärztin noch sehen die Qualitätsmerkmale einer soliden Diagnostik in verschiedenen medizinischen Disziplinen grundlegend anders aus.

      Die diagnostischen Instrumente sind anders je nach Spezialgebiet.
      Deine Schlussfolgerung, ich sei Laie, greift da einfach nicht.
      Wo und wie willst du denn bei einem psychiatrischen Untersuchungsgespräch überprüfbare Qualitätsmerkmale festlegen?
    • maksa wrote:

      Jede Diagnostik ist individuell und subjektiv, meist wird (zu) viel über negative Erfahrungen berichtet und dabei vergessen, dass die restlichen diagnostischen Erfahrungen für viele sehr wohlwollend und positiv sind.
      :)

      Capricorn wrote:

      Wenn jemand negative Erfahrungen gemacht hat, sollte er/sie das auch mitteilen dürfen.
      Ja. Die Betroffenen haben unbedingt die Freiheit ihre 'eigenen' Erfahrungen zu berichten, warum also für andere sprechen. Es wird wie oben angedeutet oftmals viel Negatives aus dritter Hand berichtet. Zu viel. Zu unsachlich.

      Capricorn wrote:

      Meiner Beobachtung nach fällt auch eine Persönlichkeit, die überall nur Schlechtes sieht und sich nur jammernd darüber auslässt, in Online-Selbsthilfeforen früher oder später (unangenehm) auf.
      Bemerkenswert ist für mich, egal ob du nun Ärztin bist oder nicht oder die eigenen Kinder diagnostizierte AS sind oder nicht, dass Du selbst keinen diagnostischen Prozess bezüglich AS/HFA durchlaufen hast. Also Du rein faktisch nicht aus 'eigener' Hand etwas über 'deine' Diagnostik berichten kannst.
      Dies ist nicht bewertend gemeint, sondern einfach neutral, nicht persönlich gegen Dich, sondern nur ein einfacher Fakt, denn wie du schreibst ist deine 'Eigene Diagnose (AS) "aus Budgetgründen" nicht gesichert'. Vielleicht hat sich dieses Zitat ja in der Zwischenzeit geändert (dann gerne aktualisieren in deinem Profil).
      Nun ja, aber eine Ärztin die sich selbst eine 'Eigene Diagnose' stellt und andere Ärzte aufgrund welcher gehörten Geschichten auch immer mehr als nur kritisiert: Nun da passt Dein obiges Zitat dann doch ein bisschen auf Dich selbst. Das worüber Du aus eigener Erfahrung schreiben kannst ist deine nicht gesicherte Eigendiagnose oder als Mutter ihrer Kinder, als Angehörige. Das wäre integer in einem Selbsthilfeforum. (Außer wenn Du mittlerweile selbst etwas zu berichten hättest über deine eigene Diagnose oder deine Erfahrungen als VA vor einer evtl. Diagnose und dies ist nun nicht in irgendeiner Art als abwertend gegenüber VA zu deuten!).

      (Verzeihung, es ist einfach nur meine 'menschliche' Sicht auf die obige Diskussion, sieh's nicht persönlich.)

      The post was edited 1 time, last by maksa ().

    • Tuvok wrote:

      Gar nicht. Aber Forenregel 6.1 gilt auch für Inhalte von Gesprächen in SHGs etc.
      Ähm, nur so aus generellem Klärungsbedarf, das soll jetzt keine Generalkritik an deinem moderativen Eingreifen sein:

      Ich hatte Forenregel 6.1 bisher als Hinweis darauf verstanden, dass vertrauliche Inhalte aus den benannten oder ähnlichen Quellen hier nicht geteilt werden sollten. Korrekt? Irgendwelche nicht-vertraulichen Gespräche mit Bekannten sind doch eigentlich nicht mit "etc." gemeint, oder verstehe ich das falsch? Wenn ich hier beispielsweise wiedergeben wollte, was mir der Nachbar Lustiges über seine Katzen erzählt hat, spräche ja eigentlich nichts dagegen, außer er möchte nicht, dass ich es weitergebe.
    • Turtle wrote:

      Ähm, nur so aus generellem Klärungsbedarf, das soll jetzt keine Generalkritik an deinem moderativen Eingreifen sein:

      Ich hatte Forenregel 6.1 bisher als Hinweis darauf verstanden, dass vertrauliche Inhalte aus den benannten oder ähnlichen Quellen hier nicht geteilt werden sollten. Korrekt? Irgendwelche nicht-vertraulichen Gespräche mit Bekannten sind doch eigentlich nicht mit "etc." gemeint, oder verstehe ich das falsch?
      Im Prinzip würde ich dir da zustimmen.

      Die besondere Brisanz in diesem Fall ergibt sich in Verbindung mit Forenregel 6.2, nach der negative Vorfälle bei der Diagnostik im Zweifel belegbar sein müssen.

      Da hat dann eine Person B einen Termin beim Autismusexperten A gehabt und einer Person C davon erzählt. C berichtet hier im Forum darüber und nimmt es zum Anlass, sich abwertend über den Diagnostiker A zu äußern.
      Und was ist davon jetzt belegbar?

      Schon der Bericht von B an C gibt im besten Fall nur eine subjektive Wahrnehmung wieder, könnte auch von erheblichen Erinnerungslücken geprägt sein und ist ganz bestimmt nicht vollständig.

      Der Bericht von C im Forum gibt wiederum nur das wieder, was C subjektiv aus dem Bericht von B wahrgenommen hat, und ist auf jeden Fall erheblich gekürzt.

      Das, was dann hier im Forum ankommt, hat womöglich nicht mehr viel mit dem zu tun, was bei der Diagnostik tatsächlich passiert ist.

      Wenn es dann aber auch noch als Argument gebraucht wird, den Diagnostiker A abzuwerten, geht das eindeutig zu weit.

      Für mich sind solche Aussagen nicht belegbar, da ich nicht einmal weiß, um welche Patientin B es hier eigentlich geht. Im schlimmsten Fall könnte sogar B die gesamte Diagnostik bei A oder C das Gespräch mit B über die Diagnostik bei A frei erfunden haben. Ich möchte das ausdrücklich nicht unterstellen, muss aber zumindest die Möglichkeit mit einkalkulieren, dass hier mit völlig frei erfundenen nicht nachrecherchierbaren Fakenews ein Diagnostiker gezielt in Verruf gebracht werden soll. Als Moderator muss ich da schon deshalb einschreiten, weil ich ansonsten dafür mitverantwortlich wäre und solchen Manipulationen Tür und Tor öffnen würde. Es entspricht aber auch absolut meinen Überzeugungen, dass man einen Menschen nicht aufgrund von Informationen, die man über so viele Ecken erhalten hat, vorverurteilen sollte.

      Deswegen verstehe ich die Forenregeln 6.1 und 6.2 so, dass Berichte über negative Vorfälle bei der Diagnostik aus erster Hand sein sollten.

      Die Bekannte von Capricorn kann sich gerne hier anmelden und über ihre Erfahrungen selbst berichten.
      Although it can be a problem, I wouldn't swap my autism for anything. It makes me, who I am. I just wouldn't be the same without it.
      Obwohl er Probleme machen kann, würde ich meinen Autismus gegen nichts in der Welt tauschen. Er macht mich zu der, die ich bin. Ich wäre einfach nicht dieselbe ohne ihn. (Rosie King)
    • VanTaek wrote:

      Ich habe schon öfter von anderen gehört . Er könnte nicht mit Erwachsenen Frauen, das er nur auf Interaktion und Kommunikation achtet bei der Diagnosik.
      Mir wurde von Leuten gesagt die bei ihn keine positive Diagnose erhalten haben,das ich ja wohl nur Glück hatte.
      Ich hab auch eine positive Diagnose von ihm bekommen, also hatten wir wohl beide "Glück" :d Er hat sicher auch auf Interaktion und Kommunikation geachtet, aber sich vor allem einen Haufen alte Berichte durchgelesen (hatte die Autismusdiagnose viele Jahre davor schon mehrmals von einer anderen Stelle bekommen).

      Mir kam er jedenfalls sehr kompetent vor und auch freundlich. Ich finde den geschilderten Vorfall, der zwei Zitaten zu entnehmen ist, die @Tuvok noch nicht editiert hat, auch nicht weiter ungewöhnlich. Warum sollte man nach einer Dreiviertelstunde schon sicher sein, welche Diagnose zutrifft? Das kann auch ein sehr erfahrener Diagnostiker nicht immer sofort sagen, grad wenn es eher unauffällig ist. Eine stationäre Aufnahme ist da ein sehr gutes Mittel.
      Das Wichtigste ist es, nie mit dem Anfangen aufzuhören. - Albert Einstein
    • 2hoch8 wrote:

      Morgenstern wrote:

      Ich hab auch eine positive Diagnose von ihm bekommen,
      Ich habe auch von der alten Stelle in München eine Diagnose bekommen, ohne dass er mich sehen wollte. :roll: Das Urteil der Kollegin reichte. Hmmm
      Abschlussgespräch bei ihn war ca 30min lang,die Psychologin war nach dem Ados schon Recht sicher.

      Eigentlich wollte er noch ein MRT machen ,ist leider nicht mehr zustande gekommen. Und er wollte meine Mutter anrufen. Warum das alles keine Ahnung.

      Ich denke er macht den Job als Diagnostiker gut,es werden Diagnosen nicht so einfach vergeben.
      Das Do ist der Weg. :prof: