Kleine Jobs und Beschäftigungen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Godot wrote:

      Paketzusteller bei Hermes
      Gestern wurde mir ein Paket von Hermes zugestellt und als ich dem Mann für seine Dienste während Corona dankte erzählte er mir, dass es erst sein fünfter Tag sei, eigentlich sei er Kellner, aber da nun arbeitslos geworden bei Hermes, wo wiederum die Osteuropäer fehlen.
      Surprised by the joy of life.
    • Also hier in München fahren auch viele Subunternehmer für die Post.
      Außer einem Schild hinter der Scheibe "Im Auftrag von DHL unterwegs" ist das nicht erkennbar - normale weiße Lieferwagen.
      Im Gegenzug sind auch bei Hermes noch serios aussehende Leute unterwegs.

      Bei den Landwirtschaftsjobs hab ich bei einem gelesen, dass nur 6 Stunden am Tag vereinbart sind. Im schlimmsten Fall erfolgt dann vielleicht noch das "Angebot" für 3€/h weitere 6 Stunden dran zu hängen?
      Gerade auf dem Feld muss doch möglichst schnell möglichst viel geerntet werden und was sollen die Arbeiter sonst den Rest des Tages machen so weit weg von zu Hause?
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Iska wrote:

      Hallo @Rhianonn, Expertenwissen ist gefragt: Kannst Du etwas über Kleidung im Mittelalter schreiben?, es geht um selbstauflösendes Material, gut kompostierbar, mit eventueller Nutzungsmöglichkeit für die Körperhygiene vor dem Wegwerfen. (Siehe Toilettenpapierfred)
      Leider nicht, im Mittelalter kenne ich mich zu wenig aus.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • Macht jemand von Euch den freiwilligen Dienst beim Gesundheitsamt?
      So, wie ich das verstehe, suchen die hauptsächlich Medizinstudenten

      bvoegd.de/medis4oegd/


      Ich würde auch gerne helfen, aber eher in Heimarbeit. Dafür habe ich noch keine Angebote gefunden. Wie auch, es sei denn etwas, das man am Telefon machen muss. Hm.
    • Ani wrote:

      Macht jemand von Euch den freiwilligen Dienst beim Gesundheitsamt?
      So, wie ich das verstehe, suchen die hauptsächlich Medizinstudenten

      bvoegd.de/medis4oegd/


      Ich würde auch gerne helfen, aber eher in Heimarbeit. Dafür habe ich noch keine Angebote gefunden. Wie auch, es sei denn etwas, das man am Telefon machen muss. Hm.
      ich kenne jemand, der das beim Robert Koch Institut macht , dazu sollte man einige Sprachen können
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony:
    • kitescreech wrote:

      Ich gehe hin und wieder mal Plasma spenden.Da bekommt man bis zu 25 Euro.Das hängt vom Körpergewicht ab nach dem sich die Menge berechnet die man spenden kann.Im Gegensatz zum Blut spenden kann man da bis zu sechzig mal im Jahr hingehen.
      Und wie fühlt man sich im Anschluss körperlich so?
      Ein Freund ist jemand, bei dem du dich traust, du selbst zu sein.
      (Pam Brown)
    • kitescreech wrote:

      Man sollte allerdings an einem Spende-Tag auch vernünftig gegessen und getrunken haben.
      Definitiv! Mir mussten sie beim ersten Mal danach wieder ordentlich was reinpumpen, weil ich weggetreten bin.
      Es könnte auch daran gelegen haben, dass ich mich zu sehr auf das Pumpen mit nem Gummiball in der Hand konzentriert habe und dabei ganz verkrampft war. Dabei ging es ja eigentlich nur darum, dass die Hand auf und zu geht - es hat mir nur vorher niemand gesagt.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Das Plasmaspende-Center in Berlin ist übrigens immer noch geöffnet.Die anderen im Bundesgebiet vermutlich auch.Ich habe gestern eine email bekommen in der steht daß sie die Schutzmaßnahmen erhöht haben und daß man da zur Zeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung (kann man schriftlich auf der Webseite machen) spenden kann.Ob sie zur Zeit Neuspender annnehmen stand nicht drin,das müsste man wohl erst noch erfragen.
    • Bei uns suchen sie nach Spendern und bieten sogar 10€ für das Anwerben. Blutspenden sind ja weiterhin wichtig für die Not
      allversorgung. Wir können ja nicht einfach alle nicht-Corona-Patienten als unwichtig deklarieren.
      Wird schon Alles ist schwierig. Bis es dann einfach wird.
    • Garfield wrote:

      Bei den Landwirtschaftsjobs hab ich bei einem gelesen, dass nur 6 Stunden am Tag vereinbart sind. Im schlimmsten Fall erfolgt dann vielleicht noch das "Angebot" für 3€/h weitere 6 Stunden dran zu hängen?
      Gilt der Mindestlohn nicht mehr?

      Garfield wrote:

      Gerade auf dem Feld muss doch möglichst schnell möglichst viel geerntet werden und was sollen die Arbeiter sonst den Rest des Tages machen so weit weg von zu Hause?
      Wahrscheinlich ist das die Masche. Entweder zu vergammelst durch Langeweile in deinem Zimmerchen, oder du knechtest halt für 6 Stunden Freizeitbeschäftigung für'n schlaffen Zwanni.
      Heute war wieder einer der Spargelmeister im TV, der über seine fehlenden Arbeitssklaven am jammern war. Auch er forderte, wie letzten ein anderer, dass er nur erfahrene Spargelstecher haben will, die von morgens bis abends knechten und das an 6 Tagen die Woche, das ist sicher eine 60 Std./Woche. Warum wollen die Spargelmeister keine Leute, die z. B. nur 4 Stunden am Tag knechten und das vllt. 3x die Woche? Dann könnte man ein paar mehr einstellen und damit wäre das Problem mit den fehlenden Erntehelfern auch gelöst.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Das ist eigentlich ein passender Job, wo man nach Menge bezahlen könnte. Der gelernte Spargelstecher schafft halt seine 100 Stangen in der Stunde, das 10 Stunden lang macht 1000Stangen=200€ (aus der Luft gegriffen).
      Der ungelernte Helfer von um die Ecke schafft halt nur 20 Stangen pro Stunde, erzählt dafür nebenbei mit anderen Ungelernten und nach 5 Stunden macht er Schluß=100 Stangen=20€ (aus der selben Luft gegriffen).
      Da weißt Du dann, warum der Bauer lieber den Erntehelfer aus dem Osten nimmt. Dem muss er nämlich mit dem Mindestlohn nur 120€ am Tag zahlen, der bringt aber die 10fache Leistung des Helfers, der trotzdem seine 60€ haben will.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
    • Garfield wrote:

      Der ungelernte Helfer von um die Ecke schafft halt nur 20 Stangen pro Stunde, erzählt dafür nebenbei mit anderen Ungelernten und nach 5 Stunden macht er Schluß
      Der ungelernte Helfer wird irgendwann mal Routine entwickeln und schneller werden. Und auch der "gelernte Profi" labert mit seinen Kollegen, warum auch nicht, denn das gehört zu unserem Dasein, auch wenn irgendwelche Trietzer (= Bauer als Slaventreiber) das nicht wollen. Wenn die Menschlichkeit während der Arbeit auf der Strecke bleibt und es nur noch um Stückzahlen und Geld geht, dann gute Nacht. Vllt. sollte man das System "Arbeit" dahingehend ändern, dass der Arbeitgeber seine Leute nicht so schlecht behandeln darf, dass die dadurch krank werden. Und wenn doch, muss der Arbeitgeber die Genesungskosten komplett übernehmen und evtl. auch noch das Arbeitslosengeld. Dann wäre mit stumpfer Ausbeutung Schluss, da lässt man dann die Leute ein paar Minuten zwischendurch mal quatschen.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • Nervenbündel wrote:

      Vllt. sollte man das System "Arbeit" dahingehend ändern, dass der Arbeitgeber seine Leute nicht so schlecht behandeln darf, dass die dadurch krank werden. Und wenn doch, muss der Arbeitgeber die Genesungskosten komplett übernehmen und evtl. auch noch das Arbeitslosengeld. Dann wäre mit stumpfer Ausbeutung Schluss, da lässt man dann die Leute ein paar Minuten zwischendurch mal quatschen.
      Autisten haben eine sehr rohe Burnout / Krank-werden Gefahr. Als kapitalistisch denkender Arbeitgeber wäre das dann eine noch größere Gefahr, als es jetzt schon ist. Da würde dann einfach keiner mehr Autisten einstellen. Und auch nicht irgend welche anderen Risikogruppen.
      Wird schon Alles ist schwierig. Bis es dann einfach wird.
    • hundefreund wrote:

      Als kapitalistisch denkender Arbeitgeber wäre das dann eine noch größere Gefahr, als es jetzt schon ist. Da würde dann einfach keiner mehr Autisten einstellen.
      Man muss ja nicht mit einem Schild vor sich damit herum rennen.
      Und das funktioniert übrigens, also die Arbeitgeber mit den Kosten zu konfrontieren, wenn Arbeitnehmer krank werden. Deswegen werden nicht gleich alle Normabweichler nicht eingestellt. Und es gibt ja auch sowas wie Quote.
      Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. Erasmus von Rotterdam (1465/1469 - 1536)
    • kitescreech wrote:

      Ich spreche hier vom Plasmaspenden und nicht vom Blutspenden.Das sind zwei ganz verschiedene Dinge.
      Hier nochmal der Link zur Webseite.
      stimmt - ich durfte als Studentin nicht Plasma spenden , weil ich unter 50 Kilo wog ,
      aber Blutspenden wäre eventuell gegangen.
      Außerdem wird Plasmaspende bezahlt, Blutspende ist ehrenamtlich.
      "Autismusdiagnose - Potius sero quam numquam.
      ( Lieber spät als nie.) "
      :irony: