Wie fühlt ihr euch nach dem Aufwachen (ohne Wecker)?

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Ja, das finde ich dann immer gut.
      Dann will ich mich absichtlich ablenken....mal geht es, mal kann ich nicht eintauchen, sodass ich quasi "mit einem Auge doch noch auf den Schmerz schiele", obwohl ich das nicht will.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Naja, abgesehen von dem Abschnitt meines Lebens mit den schweren Depressionen und daraus resultierender Antriebslosigkeit, kann ich eigentlich aufstehen wann ich will und bin auch sofort da.
      Da ich einen sehr "leichten" Schlaf habe, brauche ich eh meist keinen Wecker. :o :(
      Grüße aus der Pegasus Galaxie. :)
    • Wenn ich ohne Wecker aufwach, kuschel ich mich noch kurz in die Kissen und steh dann auf. Ich brauch nicht lange, um meine Sinne zu sammeln und richtig wach zu werden. Werd ich aber vom Wecker oder was anderem geweckt, dann bin ich 'ne ganze Weile völlig schlaftrunken. Da mach ich auch schon mal irgendwem die Tür auf und kapier erst 'ne Viertelstunde später, wen ich da überhaupt reingelassen hab. 8o :m(:
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Lefty wrote:

      Ich schreibe heute darüber, weil ich heut wieder einen Nachmittagsschlaf gemacht habe und dieses Empfinden danach besonders stark ist bzw. ich besonders lange brauche, um "zu mir zu kommen" - also wenn ich tagsüber schlafe.
      Da ist das normal, besonders wenn es zu lange war. Soll man ja auch nur bis 30 Minuten.

      Was du sonst beschreibst, dieses Bedödeltsein am Morgen ,kenne ich
      a) schlicht zu wenig Schlaf
      b) Wecker reißt mich aus einer Traumphase
      c) Ich habe müdemachende Medikamente genommen und einen Überhang

      Sonst bin ich voll da, sobald es hell ist.
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Linnea wrote:

      Ja. Daher finde ich das Wachwerden im Tranceähnlichen angenehmer....und dann kommt der Schreck...und seltsamerweise aber auch z.b. Schmerzen, die kurz vorher ganz weg waren.
      Das ist schon faszinierend, was die Psyche, der Geist, alles anstellt und bewirkt.
      Das ist bei mir auch so, in der ersten Sekunde des Wachwerdens fühle ich mich vollkommen, schmerzfrei , gelassen ...
      und dann kommen Schmerzen, Grübeln etc....
      Ich glaube, es dauert einen Bruchteil einer Sekunde, bis sich das Gehirn wieder mit dem Körper verknüpft hat .
      "Asperger ist eine unsichtbare Behinderung." "Oh, sieht man dir gar nicht an." "Ähhh....genau" :irony:
    • Rhianonn wrote:

      Linnea wrote:

      Ja. Daher finde ich das Wachwerden im Tranceähnlichen angenehmer....und dann kommt der Schreck...und seltsamerweise aber auch z.b. Schmerzen, die kurz vorher ganz weg waren.
      Das ist schon faszinierend, was die Psyche, der Geist, alles anstellt und bewirkt.
      Das ist bei mir auch so, in der ersten Sekunde des Wachwerdens fühle ich mich vollkommen, schmerzfrei , gelassen ...und dann kommen Schmerzen, Grübeln etc....
      Ich glaube, es dauert einen Bruchteil einer Sekunde, bis sich das Gehirn wieder mit dem Körper verknüpft hat .
      Von der Seite aus hatte ich es vorher noch nicht betrachtet. Bei mir ist es an manchen Tagen nach dem Aufstehen aber ähnlich, dass ich sogar bis zu einer Stunde lang irgendwie entkoppelt bin. Gehirn und Körper scheinen dann wirklich entkoppelt zu sein. Manchmal nutze ich das, um frühs meine Küche in Ordnung zu bringen. Dann ist es so, als würden die Hände alles von selbst machen, ohne groß drüber nachzudenken. Es geht mir dann leicht(er) von der Hand. Wohnung Aufräumen geht in diesem Zustand auch besser.
      Ich habe direkt nach dem Aufstehen auch schon gute Telefonate (mit Ämtern etc.) geführt, weil ich da weniger Ängste habe und weniger in diese Zwangsgrübeleien hineinkomme. Es könnte aber auch sein, dass es nach hinten losginge, weil ich nicht weiß, wie konfliktbehaftete Telefonate in dem Zustand möglich wären. In jedem Fall konnte ich eher Abstand von den Ängsten und Zwängen nehmen und mich überhaupt zu Telefonaten überwinden, vor denen ich zwei Stunden später viel zu viel Angst gehabt hätte.

      Von daher kann die Entkoppelung von Körper und Gehirn auch Vorteile haben (angenommen, es ist wirklich auf eine solche Entkoppelung zurückzuführen).

      Ich schrieb ja weiter oben, dass ich einen Zusammenhang zwischen warmen Füßen und morgendlichen depressiven Zuständen bei mir vermute. Interessanterweise las ich gestern einen Artikel über EInschlafstörungen, in dem geraten wurde, sich warme Socken beim Schlafen anzuziehen, weil dadurch irgendwelche Hormone (ich meine Melatonin und Serotonin) ausgeschüttet würden, die ja bekanntermaßen den Schlaf anstoßen. Dies würde im Umkehrschluss vielleicht wirklich bedeuten, dass frühs bei kalten Füßen man eher von der Schlaf- bzw. Depressionsneigung wegkommt! Ich werde das weiter probieren und mir abends keine Socken mehr zum Schlafen anziehen. Früher habe ich sowieso nie mit Socken geschlafen. Irgendwie hat sich das so die letzten Jahre über eingebürgert, weil ich oft auch nicht mehr geheizt habe und dann ständig am Frieren war.
    • Entkoppelung Körper Geist. ...hm...Ob das dem ähnelt , wenn Leute kurzzeitig aus dem Körper treten und sich zusehen und in dem Moment ja auch keine Schmerzen haben? :roll:
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Linnea wrote:

      Entkoppelung Körper Geist. ...hm...Ob das dem ähnelt , wenn Leute kurzzeitig aus dem Körper treten und sich zusehen und in dem Moment ja auch keine Schmerzen haben? :roll:
      Ich denke nicht, dass man sich dafür zusehen muss, das wäre dann ja eine Art Beobachterposition von sich selbst. Ich glaube, bei mir ist es einfach nur entkoppelt. Die Verbindung geht einfach verloren.
    • FruchtigBunt wrote:

      zusehen muss
      darum ging es mir nicht..es gab aber Menschen, die austraten und sich zusehen konnten und auch keinen Schmerz empfanden..und überlegte, ob es wohl ein ähnlicher Zustand der Entkoppelung sei.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Lefty wrote:

      Wenn ich von allein aufwache, also ohne, dass ich vom Wecker geweckt wurde, dann ist es oft so, dass ich sehr lange brauche, bis ich richtig "auftauche".
      Nö, eigentlich nicht. Das ist der Grund, warum ich keinen Wecker benutze.
      Wenn ich von selbst aufwache, bin ich meistens munter. Ich brauche zwar trotzdem gut 1 Stunde, um bereit für den Tag zu sein - aber die Zeit fülle ich mit Duschen, Frühstücken, Garten gießen etc.

      Wenn ich wirklich mal mit Wecker aufstehen muss, DANN fühle ich mich eher bäh und urgs, um es mal so auszudrücken. Und dann brauch ich auch eher 2 Stunden, um geistig voll da zu sein.
      _,.-o~^°´`°^~o-.,_Ich ess Blumen...,.-o~^°´`°^~o-.,_
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.