Jemand Erfahrungen mit der Autismus-Ambulanz der LMU?

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    • Jemand Erfahrungen mit der Autismus-Ambulanz der LMU?

      Hallo!

      Mir wurde neulich nahegelegt, in der Autismus-Ambulanz der LMU vorstellig zu werden, um mich testen zu lassen.

      Ich habe mir jetzt die Bewertungen der Psychiatrie durchgelesen und die sind durchgehend negativ.
      Speziell zur Autismus-Ambulanz finde ich aber nichts.

      Hat jemand Erfahrungen mit der LMU in Sachen Autismus-Testung?

      The post was edited 2 times, last by Auesome ().

    • Ally wrote:

      Was genau möchtest du wissen?
      Gute Frage... Kannst du vll. allgemein etwas erzählen? Haben die Ärzte dort einen kompetenten Eindruck gemacht? Würdest du anderen empfehlen, sich ebenfalls dort testen zu lassen?

      Ich habe keine Grundschulzeugnisse und ich möchte auch nicht, dass meine Eltern befragt werden, da ich ein schlechtes Verhältnis zu ihnen habe. Eine Idee, ob das dort zum Problem wird?

      The post was edited 2 times, last by Auesome ().

    • Kompetent wirkten sie schon. Es waren 4 Termine, verteilt über 8 Monate. Ich fühlte mich ernstgenommen und es wurde nicht, so wie sonst öfter bei Ärzten oder anderswo, alles verdreht wiedergegeben, was ich sagte.

      Wegen der Eltern und der Grundschulzeugnisse frage am besten direkt bei der Klinik oder Ambulanz nach.

      Es gibt Berichte zur LMU hier im Forum, aber die Suche zeigt bei mir nur ein Ergebnis, obwohl es viel mehr geben müsste.

      Hier zwei Threads, an die ich mich noch erinnern konnte. Beim ersten weiß ich nicht, wie aussagekräftig der ist. Die Schilderungen kann ich so nicht nachvollziehen.

      Bericht vom Diagnosegespräch plus Frage

      dewdrop


      Von einer weiteren Person weiß ich, dass sie auch dort war und hier schrieb, aber ich finde es nicht mehr.

      The post was edited 1 time, last by Ally ().

    • Ally wrote:

      Kompetent wirkten sie schon. Es waren 4 Termine, verteilt über 8 Monate. Ich fühlte mich ernstgenommen und es wurde nicht, so wie sonst öfter bei Ärzten oder anderswo, alles verdreht wiedergegeben, was ich sagte.

      Wegen der Eltern und der Grundschulzeugnisse frage am besten direkt bei der Klinik oder Ambulanz nach.

      Es gibt Berichte zur LMU hier im Forum, aber die Suche zeigt bei mir nur ein Ergebnis, obwohl es viel mehr geben müsste.

      Hier zwei Threads, an die ich mich noch erinnern konnte. Beim ersten weiß ich nicht, wie aussagekräftig der ist. Die Schilderungen kann ich so nicht nachvollziehen.

      Bericht vom Diagnosegespräch plus Frage

      dewdrop


      Von einer weiteren Person weiß ich, dass sie auch dort war und hier schrieb, aber ich finde es nicht mehr.
      Danke für deine Antwort. Ich habe mir beide Threads durchgelesen und konnte da nichts Negatives über die LMU finden.

      Das, was der Threadersteller im ersten Thread berichtet, das kenne ich in zumindest halbwegs ähnlicher Form bereits von verschiedenen Ärzten in der Psychiatrie. Wenn ich das richtig einschätze, dann geht es da darum, Eigen- bzw. Wunschdiagnosen rauszufiltern.

      The post was edited 1 time, last by Auesome ().

    • Auesome wrote:

      Ich habe keine Grundschulzeugnisse und ich möchte auch nicht, dass meine Eltern befragt werden, da ich ein schlechtes Verhältnis zu ihnen habe. Eine Idee, ob das dort zum Problem wird?
      Soweit ich weiß können auch andere nahe Angehörige den Fragebogen für die Eltern ausfüllen. Vielleicht hast du da ja einen gewissen spielraum. Ich mein sogar mal jemanden hier gelesen zu haben, der keine Eltern mehr hatte und den Teil durch nahestehende Freunde oder andere Familienangehörige machen lies. Aber ich weiß nicht ob das diese Klinik dort erlaubt. Andere haben mal berichtet das sie an einer anderen Klinik die Diagnose nicht machen können, wenn die Eltern den Fragebogen nicht ausfüllen können und auch nicht befragt werden können.
      Allerdings, denke ich das wenn du selber dort angibst das zu deinen Eltern das Verhältniss schlecht ist und auch Erfahrungen als Beispiele angeben kannst, und sie deine Eltern kennen lernen und sie auch mal sehen wie sie über dich sprechen (wenn du nicht dabei bist), haben die sicher die Möglichkeit zu erkennen wie deine Eltern zu dir stehen und wie sie deren Aussagen bewerten. Viele Eltern sagen oft das man sich nicht so anstellen soll, das man überempfindlich ist etc etc. Die Ärzte wissen heute ganz genau das viele ältere Generationen so denken und diese Einstellung vertreten, aber die Betroffenen durchaus unter diesen Dingen leiden und ja nicht ohne Grund in die Praxen kommen.
      Sehr viele Leute hier haben solche Eltern und auch ihre Diagnose-prozesse überstanden.