Ärztlicher Dienst von der Argentur für Arbeit - Erfahrungen?

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    • Ärztlicher Dienst von der Argentur für Arbeit - Erfahrungen?

      Hallo,
      ich habe wohl in naher Zukunft was mit denen zutun, bzw komme da wohl nicht drumherum, und möchte mehr darüber wissen, bzw wissen wozu man das braucht, wenn man eh schon eine Diagnose hat?
      Was sind Eure Erfahrungen damit? Ist es euch oft passiert, das ihr von einem Gutachter angehört wurdet, bevor da irgendwas heraus kam?

      Ich möchte in einer WfbM arbeiten dürfen und man sagte mir das ich einen GdB bräuchte, aber das habe ich erst beantragt und warte da auf den Brief.
      Beim Jobcenter war ich letzten Montag, aber man sagte mir da halt, das ich erst etwas bei dem Ärtzlichen Dienst beantragen muss. Man gab mir Zettel mit, die ich schon ausgefüllt habe, die waren weniger schwer im vergleich zu denen für den SbA.
      Man sagte mir das ich auch die Diagnosen und Arztberichte die ich habe, in Kopieform miteinreichen soll, dann würden die dort sich mit den Ärtzten die da drin stehen in Verbindung setzen.
      In den meisten Fällen würde man nicht von einem Gutachter nochmal extra angeschaut, das würden sie nur machen, wenn sie keine Unterlagen der Ärzte hätten/bekämen.
      Stimmt das?

      Das was mich daran etwas verwirrt ist, das ich in einem digitalen Flyer zu den Rechten die Menschen mit ASS haben, auch gehört, diese integrativen Maßnahmen in anspruch nehmen zu dürfen.
      Das ich ASS habe, kann ich ja belegen mit dem Diagnoseschreiben. Da verstehe ich nicht, warum jetzt nochmal Ärzte da irgendwas "extra diagnostizieren" müssen, anhand vorhandener Diagnosen, die man sich eigentlich nur kopieren müsste (was auch ein einfacher Sachbearbeiter können würde).
    • Ich sollte damals auch in eine WfbM, musste aber vorher nicht zum ÄD (die entscheiden scheinbar wirklich oft nach Aktenlage; haben sie bei mir auch gemacht). Einen SBA hatte ich da auch noch nicht. Mir wäre auch neu, dass man zwangsläufig einen SBA haben muss. Ich hätte auch ohne SBA in der WfbM arbeiten können.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Meiner Erfahrung nach geht es denen darum zu gucken, was passen könnte und das eher unter arbeitspsychologischen/-medizinischen Gesichtspunkten. Also wie es ausschaut mit Konzentration, Belastbarkeit, Ausdauer, soziale Kompetenzen, eventuell auch IQ, um dann auf der Grundlage besser abschätzen zu können, was gut für dich ist.
      Also es gibt ja auch Verfahren, die in Berufsförderungswerken stattfinden und schlussendlich auf Qualifizierung im geschützten Rahmen abzielen, es gibt den Zuverdienst, unterschiedliche Werkstätten etc. Da geht es darum das zu finden, was für dich passt.
      Daneben geht es auch um so Arbeitsschutz-Faktoren wie ob du eher eine Tätigkeit im Sitzen oder Stehen ausüben solltest, ob du einen ruhigen Arbeitsplatz bräuchtest, einen mit wenig Sonneneinstrahlung oder was auch immer.

      Grundgedanke ist, dass das nicht ein Sachbearbeiter einschätzen kann, sondern ein arbeitsmedizinisch qualifizierter Arzt besser einschätzen kann, welche Maßnahme passt.
      Wenn da dann ein wirklich kompetenter und netter Arzt sitzt, macht das durchaus Sinn.
      Surprised by the joy of life.
    • Kann man vom Jobcenter direkt zur WfbM oder muss man dazu erst zum Sozialamt wechseln (Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung)?


      Ich hatte mit dem ÄD nur kurz zu tun. Ich war vorher noch am studieren, was aber nicht mehr klappte und deswegen mehrmals zwischen BAföG und Harz4 hin- und hergewechselt. Deswegen wurde ich gleich zum ÄD geschickt als ich mich exmatrikuliert habe. Dort wurde per Gutachten festgestellt, dass ich keine 3 Stunden arbeiten könne. Deswegen musste ich dann zum Sozialamt wechseln.
      Die beauftragte Ärztin war letztlich ganz ok. Ich hatte meinen Betreuer dabei und ich hatte schriftlich aufgeführt, was mich beeinträchtigt. Das war wohl ganz gut, da ich erst einen recht fitten Eindruck gemacht hatte. Die AS-Diagnose hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. 2 Jahre später musste ich nochmals zu einem anderen Arzt zur Begutachtung. Alle solche Termine machen mich sehr nervös. Es lief trotzdem jedes mal "gut". Allein würde ich aber nicht dorthin gehen. Danach wurde jeweils nach Aktenlage entschieden.

      Die Ärzte dort haben auch keine neuen Diagnosen vergeben o.ä. sondern nur geschaut, wie es mit den vorliegenden in Bezug auf Arbeit klappen könnte (oder auch nicht).
      In dem Bericht stehen dann auch empfehlungen bzgl. sitzen/ stehen während der Arbeit und ähnliches

      Surprised hat es ganz gut erklärt, finde ich.
    • kastenfrosch wrote:

      Kann man vom Jobcenter direkt zur WfbM oder muss man dazu erst zum Sozialamt wechseln (Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung)?
      Man kann direkt aus HartzIV in eine WfbM wechseln. Aber wie genau das läuft, weiß ich leider nicht, da eine WfbM für mich völlig ungeeignet ist und es daher nie zu einem Wechsel kam.

      Ich würde lieber nicht zu viel vom ÄD erwarten. Für mich (und auch meinen SB) war das Gutachten vom ÄD nur ein weiterer Knüppel zwischen den Beinen (RW). Empfehlungen gab es keine einzige, ich bin angeblich vollschichtig arbeitsfähig (O-Ton Gutachterin: "Aspies haben doch so viele tolle Fähigkeiten, das muss man doch nutzen!"), aber mit so vielen Einschränkungen, dass ich im Grunde eh unvermittelbar bin. Einziges positives Leistungsmerkmal: mein Intellekt. Sowohl ich, als auch mein SB sind nach dem Gutachten noch ratloser als vorher und die Reha-Abteilung hat wegen all der Einschränkungen die Reißleine gezogen und befunden, dass es so einen Nischen-Arbeitsplatz, wie ich ihn bräuchte, ja gar nicht gibt und sie mir leider nicht helfen können.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Surprised wrote:

      Also wie es ausschaut mit Konzentration, Belastbarkeit, Ausdauer, soziale Kompetenzen, eventuell auch IQ, um dann auf der Grundlage besser abschätzen zu können, was gut für dich ist.
      Ja das kann sein. Sowas in der art wurde auch zwischendruch erwähnt. Ich nannte halt eine WfbM im Rahmen von seelischer/psychischer Behinderung, weil die vom EUTB das so nannten und eine andere für geistig Behinderte für mich eher nicht in Frage kommen würde (mir selbst ist das erlich gesagt egal) aber das was du sagst macht dann natürlich mehr Sinn.


      Surprised wrote:

      Grundgedanke ist, dass das nicht ein Sachbearbeiter einschätzen kann, sondern ein arbeitsmedizinisch qualifizierter Arzt besser einschätzen kann, welche Maßnahme passt.
      Wenn da dann ein wirklich kompetenter und netter Arzt sitzt, macht das durchaus Sinn.
      Das verstehe ich, ja das macht Sinn, und ja es bleibt dann nur zu hoffen das die Leute dort dann auch kompetent sind.


      kastenfrosch wrote:

      Kann man vom Jobcenter direkt zur WfbM oder muss man dazu erst zum Sozialamt wechseln (Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung)?
      Das weiß ich leider nicht.
      Ich beziehe noch garkeine anderen Zahlungen wie Grundsicherung etc. Ich vermute, um Grundsicherung beziehen zu können, würde man erstmal zum Arbeitsamt geschickt, weil die einen erstmal für arbeitsunfähig erklären müssten, und dann würde vermutlich auch erstmal geschaut ob man einen Rentenanspruch hat.
      Gestern hab ich ähnliche Dinge hier im Forum gelesen als ich etwas zum Ärztlichen Dienst suchte.
      Da erschien es mir so, als müsse man erstmal schauen ob man Rente bekommen kann. Wenn das nicht geht zB wenn man zu wenig in diese Rentenkasse/Steuerliche Abgaben etc hatte (sollen angeblich 3 Jahre mindestens sein und die hab ich zB nicht) würde man dann Grundsicherung beantragen können, wenn der Ärztliche Dienst einen für arbeitsunfähig ausschreibt.

      Vielleicht hab ich das eben so richtig erkannt, oder jemand anderes der das bereits durchlaufen hat kann es ggf auch korrigieren.
      Ich weiß nur, das das Sozialamt einen scheinbar egal in welchen belangen immer erst woanders hinschickt, und alle anderen Mittel versucht werden müssen, ehe die sich bereit sehen überhaupt irgendwas zu bezahlen...


      kastenfrosch wrote:

      Dort wurde per Gutachten festgestellt, dass ich keine 3 Stunden arbeiten könne. Deswegen musste ich dann zum Sozialamt wechseln.
      Ja das deckt sich mit dem wie ich es auch verstanden habe. Der ärztliche Dienst beim Arbeitsamt hatte das erst feststellen müssen das das mit der Arbeit nicht geht, und das berechtigt dich dann beim Sozialamt die Grundsicherung zu bekommen, oder eben die EU-rente sofern du jemals 3 Jahre diese Sozialsteuer-abgaben/Versicherungen bezahlt hast.


      kastenfrosch wrote:

      Die beauftragte Ärztin war letztlich ganz ok. Ich hatte meinen Betreuer dabei und ich hatte schriftlich aufgeführt, was mich beeinträchtigt. Das war wohl ganz gut, da ich erst einen recht fitten Eindruck gemacht hatte. Die AS-Diagnose hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. 2 Jahre später musste ich nochmals zu einem anderen Arzt zur Begutachtung. Alle solche Termine machen mich sehr nervös. Es lief trotzdem jedes mal "gut". Allein würde ich aber nicht dorthin gehen. Danach wurde jeweils nach Aktenlage entschieden.
      Ja das werde ich auch so machen. Mich machen solche Dinge (immer wenn ich fremde Leute treffe und denen was erzählen muss) sehr angespannt und ängstlich. Das geht oft so weit das ich dann Hautausschlag bekomme etc.
      Ich habe meine Einschränkungen alle auf einen Zettel geschrieben und werde das (falls die mich persönliche sehen wollen) auch mitnehmen, und meine Mutter. Einen Betreuer habe ich noch nicht.


      kastenfrosch wrote:

      Die Ärzte dort haben auch keine neuen Diagnosen vergeben o.ä. sondern nur geschaut, wie es mit den vorliegenden in Bezug auf Arbeit klappen könnte (oder auch nicht).
      In dem Bericht stehen dann auch empfehlungen bzgl. sitzen/ stehen während der Arbeit und ähnliches
      Okay, ich dachte schon die würden einem Diagnosen sogar absprechen oder andere dazu geben/andichten die ihnen besser gefallen oder ihrer Meinung nach passender erscheinen (ich will ihnen nichts böses vorwerfen aber ich bin oft jemand der meistens lieber gleich von schlimmsten ausgeht..)


      Windtänzerin wrote:

      Empfehlungen gab es keine einzige, ich bin angeblich vollschichtig arbeitsfähig (O-Ton Gutachterin: "Aspies haben doch so viele tolle Fähigkeiten, das muss man doch nutzen!"), aber mit so vielen Einschränkungen, dass ich im Grunde eh unvermittelbar bin. Einziges positives Leistungsmerkmal: mein Intellekt. Sowohl ich, als auch mein SB sind nach dem Gutachten noch ratloser als vorher und die Reha-Abteilung hat wegen all der Einschränkungen die Reißleine gezogen und befunden, dass es so einen Nischen-Arbeitsplatz, wie ich ihn bräuchte, ja gar nicht gibt und sie mir leider nicht helfen können.
      Wie lange ist das denn inzwischen her?
      Ich kann mir vorstellen das es inzwischen sehr viel mehr Möglichkeiten oder Arbeitsbereiche für Aspies gibt, aber die muss man leider auch immernoch suchen.
      Vielleicht wenn man Pech hat, wollen sich die SBs da nicht diese Mühe machen, oder man wohnt irgendwo wo man dann umziehen müsste weil besagte Angebote nicht in der Nähe sind.
      Einige Städte weiter entfernt von mir soll es ein recht neues Autismus-job-vermittlungsbüro geben, bzw das ist so eine Organisation die Autisten hilf in Jobs zu kommen, aber das ist für mich dennoch zu weit weg um da mal eben in der Woche hinzufahren.
      Das Teil gibt es erst seit letztem jahr.
      Ich kann nur leider nicht sagen ob man die irgendwie bezahlen muss oder ob das ehrenamtlich geführte Hilfedienste sind.
      Wenn das Geld kosten würde, hätte ich eh kein geld dafür.
      Die inklusionsbetriebe und auch Ausbildungen für Menschen mit Behinderung sind glaube ich erst in den letzten 2 Jahren populärer und mehr geworden, jedenfalls wird es erst seit wenigen Jahren auch im Fernsehen regelmäßig gezeigt das es wieder neue Betriebe gibt wie ein Inklusionscafé in Nürnberg oder ähnliches.
      Es kann auch sein das jenachdem in welchem Bundesland man wohnt, man ggf abgeschnittener von solchen Möglichkeiten ist als anderswo.
      Vermutlich ist es je ländlicher man kommt, desto weniger Möglichkeiten hat man. Ich kann jetzt nur für Bayern und NRW sprechen.
      In NRW gibt es in den Großstädten mehr Angebote, aber NRW ist jetzt kein Land das für Ehrenamt steht, im gegensatz zu bayern. In München gibt es sehr viele Einrichtungen, Betriebe, Vereine und Organisationen aber München ist auch an sich schon riesig im Vergleich zu anderen bayerischen Städten, dennoch möchte ich nicht nach München ziehen.
      Ich würde mich dort verloren fühlen, die Stadt ist mir zu groß, mal abgesehen davon das sie mir auch zu teuer ist.

      In deinem Fall, in dem was du beschreibst, wäre für dich vermutlich schon ein Job gut, in dem man eine gewisse Qualifikation vorrauszusetzen hat, da du in der Tätigkeit selbst nicht unterfordert sein willst.
      Bei mir ist das anders. Ich kann am besten in routine arbeiten, bei immer gleichen Arbeitsabfolgen, weil mein gehirn sich eh nicht lange konzentrieren kann und ich nach einer weile gedanklich abschweife, daher passiert mir bei Routine die antrainiert ist auch am wenigsten Fehler, sofern man mich von dem was ich mache nicht noch anderweitig geistig fordert und ablenkt.
      Daher klappt das mit dem Kochen vermutlich auch nicht in einem Betrieb, weil ich das nur kann wenn ich das alleine mache ohne das jemand anderss sich mit mir unterhält.
      Kochen ist einfach zu individuell und hat zu wenig routinen.
      Irgendwelche Sachen zusammen basteln oder zu sortieren aber schon. Ich hab sowas ja schonmal gemacht als ich auf der Förderschule war (da war ich 15 und in der 7. Klasse) und das hat zumindest fehlerfrei funktioniert.
    • Ich wollte diesen Thread nochmal hoch holen.
      Am Monatg habe ich einen Termin beim ärtzlichen Dienst für eine Begutachtung.
      Hat jemand Erfahrungen dazu was da gemacht wird?
      Ich tue mich immer schwer unwissend in neue Situationen zu gehen, ich habe gestern nach dem Anruf von denen schon irgendwie innerlich Panik bekommen.
      Ich habe Angst das sie bei mir trotz vorhandener Diagnose den AS anzweifeln oder sowas. Es war schon schwer am Telefon der Frau begreiflich zu machen das ich vermutlich mehr als eine halbe Stunde brauche um dahin zu kommen denn sie gab mir einen Termin um 9:30uhr aber ich kann mein Ticket erst ab 9uhr benutzen und gerade um die Zeit ist der Zug immer voll oder hat idR Verspätung, oder fällt sogar ganz aus, aber die meinte nur so lapidar "Sie schaffen das schon" und ich sagte ihr das ich in zu volle Züge nicht einsteige.
      Ich nahm dann doch den früheren Termin um 8uhr wo ich ein Ticket kaufen muss, aber an dem Tag kann ich wenigstens meine Mutter mitnehmen. Ich wollte da eh ungern allein hin, auch nachdem der EUTB mir sagte ich solle zu Ämtern immer mit einem Zeugen gehen, niemals allein.
      Der 9:30uhr Termin wäre am Dienstag gewesen wo meine Mutter keine Zeit hätte.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Am Monatg habe ich einen Termin beim ärtzlichen Dienst für eine Begutachtung.
      Hat jemand Erfahrungen dazu was da gemacht wird?
      Bei der Arbeitsagentur oder der Rentenversicherung?

      Ich war bei beidem. Bei der Arbeitsagentur hatte ich ein Psychologisches Gutachten und ein Ärztliches Gutachten, beides wurde separat voneinander gemacht. Beim psychologischen Gutachten hat die Psychologin mir Fragen gestellt, zu meiner familiären Situation, meinen Problemen, schulische Laufbahn, usw. Beim Ärztlichen Gutachten wurde nur alles körperliche untersucht, körperliche Erkrankungen, Leistungsfähigkeit, usw.


      RegenbogenWusli wrote:

      Ich habe Angst das sie bei mir trotz vorhandener Diagnose den AS anzweifeln oder sowas.
      Das kann ich nachvollziehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das weder die Amtsärztin der Arbeitsagentur, noch die Ärztin der Rentenversicherung Ahnung von/über Autismus hatte. Bei beiden (Arbeitsamt u. Rentenkasse) wurde mir anstatt meinem Autismus was anderes "diagnostiziert" im Gutachten. Der Autismus wurde aber (immerhin) im Text des Gutachtens mit erwähnt.

      Wenn du Befunde von anderen Ärzten hast wegen dem Autismus, würde ich dir raten die Befunde mitzunehmen zu der Begutachtung vom ärztlichen Dienst. Bestenfalls wird das dann einfach mit übernommen.
    • kastenfrosch wrote:

      Kann man vom Jobcenter direkt zur WfbM oder muss man dazu erst zum Sozialamt wechseln (Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung)?
      Man kann nicht einfach "wechseln". Der Wechseln von Arbeitslosengeld (Jobcenter) zu Sozialhilfe (Sozialamt) wird behördlich eingeleitet, wenn die Rentenversicherung den Leistungsempfänger als vorübergehend erwerbsunfähig (HzL) oder dauerhaft erwerbsunfähig (Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit) eingestuft hat. Ein erster Schritt ist meist die Untersuchung beim ÄD des JC.

      Meines Wissens kann man aber direkt vom JC aus in eine WfbM vermittelt werden, ob dafür auch erst eine Erwerbsfähigkeitsprüfung durch die Rentenversicherung stattfinden muss, weiß ich nicht. Allerdings wird beim Wechsel in eine WfbM auch automatisch das Sozialamt dann zuständig und man erhält dann Grundsicherung.

      Angaben ohne Gewähr.
    • Man kann vom Jobcenter/Arbeitsagentur in die Werkstatt. Man kommt aber nicht direkt in den Arbeitsbereich sondern so nen Vorbereitungsprogramm (Eingangs- und Berufsbildungsbereich). Offiziell soll in diesem Programm (wie auch die ganze Werkstatt) doch noch eine Beschäftigung am Arbeitsmarkt erreichen. Aber tatsächlich unterscheidet sich das dann nur darin, dass dieses Vorbereitungsprogramm von dem entsendenen Leistungsträger bezahlt wird und die Werkstatt dauerhaft vom Träger der überörtlichen Behindertenhilfe.
    • Mark_Twain wrote:

      Meines Wissens kann man aber direkt vom JC aus in eine WfbM vermittelt werden, ob dafür auch erst eine Erwerbsfähigkeitsprüfung durch die Rentenversicherung stattfinden muss, weiß ich nicht. Allerdings wird beim Wechsel in eine WfbM auch automatisch das Sozialamt dann zuständig und man erhält dann Grundsicherung.
      Ich würde eher sagen, dass das so ist, wie Waspie beschreibt:

      Waspie wrote:

      Man kann vom Jobcenter/Arbeitsagentur in die Werkstatt. Man kommt aber nicht direkt in den Arbeitsbereich sondern so nen Vorbereitungsprogramm (Eingangs- und Berufsbildungsbereich). Offiziell soll in diesem Programm (wie auch die ganze Werkstatt) doch noch eine Beschäftigung am Arbeitsmarkt erreichen. Aber tatsächlich unterscheidet sich das dann nur darin, dass dieses Vorbereitungsprogramm von dem entsendenen Leistungsträger bezahlt wird und die Werkstatt dauerhaft vom Träger der überörtlichen Behindertenhilfe.
      Im Berufsbildungsbereich ist noch die Agentur für Arbeit zuständig so weit ich weiß.
      Surprised by the joy of life.
    • Phreno wrote:

      Bei der Arbeitsagentur oder der Rentenversicherung?
      Gibt es da Unterschiede?
      Bei der Arbeitsargentur. Ich wusste nicht das es mehrere ärtzliche Dienste gibt XD


      Phreno wrote:

      Beim psychologischen Gutachten hat die Psychologin mir Fragen gestellt, zu meiner familiären Situation, meinen Problemen, schulische Laufbahn, usw. Beim Ärztlichen Gutachten wurde nur alles körperliche untersucht, körperliche Erkrankungen, Leistungsfähigkeit, usw.
      Das klingt nach sehr viel, machen die das an nur einem Tag? Wie lang hat das ungefähr gedauert?


      Phreno wrote:

      Wenn du Befunde von anderen Ärzten hast wegen dem Autismus, würde ich dir raten die Befunde mitzunehmen zu der Begutachtung vom ärztlichen Dienst. Bestenfalls wird das dann einfach mit übernommen.
      Ich hab sowas bei denen eingereicht als ich vorher die Fragebögen ausfüllen sollte, die haben die Befunde eigentlich schon. Ich fagte die Frau am Telefon ob ich etwas mitbringen muss aber sie meinte wenn ich befunde hätte die sie noch nicht haben, bräuchte ich die nicht noch mitbringen. Vielleicht sollte ich es trotzdem mitnehmen, nicht das irgendwer behauptet es sei nichts dabei gewesen :?
    • @RegenbogenWusli
      Meines Wissens nach wollen die dort wohl rausfinden, ob du erwerbsfähig bist (d. h. mindestens 3 Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kannst) oder nicht.

      Ich meine, dass man erwerbsunfähig sein muss (also nicht mehr mindestens drei Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann), um z. B. in eine Werkstatt gehen zu können. Falls das für dich relevant ist, solltest du das nochmal nachprüfen.

      Wenn man beispielsweise eine Umschulung in Vollzeit haben möchte (die die Arbeitsagentur bezahlen soll), wäre es sinnvoll, darauf hinzuwirken, dass man als erwerbsfähig eingestuft wird, weil man sich sonst eine Umschulung vermutlich knicken kann.

      Ich denke, du kannst bei dem Gespräch durchaus steuern, in welche Richtung es gehen soll. Du hattest ja mal überlegt, in eine WfBM zu gehen. Wenn das noch aktuell ist, würde ich das z. B. dort sagen und dann erklären, warum du bisher bei deinen Beschäftigungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht klargekommen bist. Dann ist es wahrscheinlich, dass irgendein Amt dir den Besuch der Werkstatt ermöglicht und du dann dort in den Berufsbildungsbereich kommst, wo du theoretisch immer noch herausfinden könntest, ob du lieber doch eine Umschulung machen willst. Ich glaube aber, dass es relativ schwierig ist, wenn man erstmal in der Werkstatt drin ist, aus dem Status "erwerbsunfähig" wieder rauszukommen, um eine Umschulung bezahlt zu bekommen etc.

      Ich würde auf jeden Fall zu diesem Termin Unterlagen mitnehmen, die dir helfen können, das was du schildern willst, zu untermauern, also beispielsweise Diagnoseschreiben zum Asperger oder die Schreiben für den Schwerbehindertenausweis, falls die schon von den Ärzten erstellt wurden. Ich würde auch eine Kopie des Schwerbehindertenantrags mitnehmen. Ich kenne das auch, dass gesagt wird, man bräuchte nichts mitbringen, aber dann sind die Unterlagen plötzlich nicht in der Akte bzw. unvollständig bzw. die machen sich nicht mal die Mühe die Sachen rauszusortieren. Deshalb würde ich auf jeden Fall alle wichtigen Unterlagen in Kopie (!) nochmal mitnehmen und denen in die Hand drücken bzw. sogar gemeinsam durchgehen.

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    • RegenbogenWusli wrote:

      Das klingt nach sehr viel, machen die das an nur einem Tag? Wie lang hat das ungefähr gedauert?
      Bei mir war es beim Arbeitsamt auf 2x aufgeteilt.

      Also bei der Rentenversicherung weiß ich es noch, da war (aber psychologisches Gutachten + ärztliches zusammen) es meine ich um die 2 Stunden. Bei der Arbeigsagentur war das psychologische meine ich so 1 bis 1,5 Stunden, das ärztliche 30-40 Minuten. Ich fand es anstrengend, weil es ohne Pause war und ich noch zusätzlich angespannt war die ganze Zeit.

      Beim psychologischen Gutachten stehen bei mir 3 Fragen drüber, die abgeklärt werden sollten:
      - Motivation für eine weitere Ausbildung vorhanden?
      - Eignung für welche Berufe vorhanden?
      - Unterstützungsbedarf bei einer weiteren Ausbildung?

      Die Fragen scheinen aber bei jedem individuell zu sein.

      Beim ärztlichen Gutachten gab es 2 Teile, Teil A ging um medizinische Dokumentation (Vorerkrankungen, Vorbefunde, etc.) und Teil B war "integrationsrelevante Funktionseinschränkungen" also die Beurteilung der Ärztin. Dabei wurde nur rein die tägliche Leistungsfähigkeit (z.B. täglich 3-6 Stunden) beurteilt und am Ende hat die Ärztin noch Empfehlungen angekreuzt.


      RegenbogenWusli wrote:

      Vielleicht sollte ich es trotzdem mitnehmen, nicht das irgendwer behauptet es sei nichts dabei gewesen
      Das finde ich eine gute Idee.

      Ich würde zwischendurch auch um eine kurze Pause bitten, wenn du eine brauchst.
    • Surprised wrote:

      Mark_Twain wrote:

      Meines Wissens kann man aber direkt vom JC aus in eine WfbM vermittelt werden, ob dafür auch erst eine Erwerbsfähigkeitsprüfung durch die Rentenversicherung stattfinden muss, weiß ich nicht. Allerdings wird beim Wechsel in eine WfbM auch automatisch das Sozialamt dann zuständig und man erhält dann Grundsicherung.
      Ich würde eher sagen, dass das so ist, wie Waspie beschreibt:

      Waspie wrote:

      Man kann vom Jobcenter/Arbeitsagentur in die Werkstatt. Man kommt aber nicht direkt in den Arbeitsbereich sondern so nen Vorbereitungsprogramm (Eingangs- und Berufsbildungsbereich). Offiziell soll in diesem Programm (wie auch die ganze Werkstatt) doch noch eine Beschäftigung am Arbeitsmarkt erreichen. Aber tatsächlich unterscheidet sich das dann nur darin, dass dieses Vorbereitungsprogramm von dem entsendenen Leistungsträger bezahlt wird und die Werkstatt dauerhaft vom Träger der überörtlichen Behindertenhilfe.
      Im Berufsbildungsbereich ist noch die Agentur für Arbeit zuständig so weit ich weiß.
      Das was Waspie und ich geschrieben haben widerspricht sich nicht und ist beides richtig.

      Ihr könnt doch einfach den Wikipedia Eintrag zur WfbM lesen, da steht doch alles:
      - dass die Erwerbsfähigkeit aufgehoben sein muss: de.wikipedia.org/wiki/Werkstat…g_von_Erwerbsf%C3%A4higen
      - dass sie Grundsicherung beziehen: de.wikipedia.org/wiki/Werkstat…tgelt_und_Sozialtransfers
      - wie die Arbeitsbereiche strukturiert sind: de.wikipedia.org/wiki/Werkstat…Organisation_und_Struktur
    • Mark_Twain wrote:

      Ihr könnt doch einfach den Wikipedia Eintrag zur WfbM lesen, da steht doch alles:
      - dass die Erwerbsfähigkeit aufgehoben sein muss:
      Das wäre bei mir aber nicht der Fall gewesen. Ich gelte als vollschichtig erwerbsfähig und sollte trotzdem in eine WfbM wechseln. Demnach müsste das also auch trotz voller Erwerbsfähigkeit gehen.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • FruchtigBunt wrote:

      Meines Wissens nach wollen die dort wohl rausfinden, ob du erwerbsfähig bist (d. h. mindestens 3 Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kannst) oder nicht.
      Ja darum muss ich wohl da hin. Ich stelle mir schon seit längerem die Frage wie die sich das vorstellen, also was man unter mehr als 3 Stunden täglich auf dem 1. Arbeitsmarkt versteht und wo man die Sache abgrenzt.
      Rein theoretisch gesehen bin ich körperlich bestimmt dazu in der Lage bis zu 6 Stunden zu arbeiten (früher hab ich auch mal 8 geschafft aber ich glaube das packe ich heute nicht mehr denn damals ist mir das schon sehr schwer gefallen) das was ich eher als problematisch sehe sind meine Nervenzusammenbrüche bei sich verändernden Plänen und Anweisungen mit denen andere nicht umgehen können.
      Und die Problematik das ich Anweisungen nur verstehe wenn man mir die Sache vormacht anstatt sie nur mündlich zu erklären.
      Ich stelle mir die Frage ob man bei so einer Problematik (mal abgesehen davon das ich auch kein Zeitgefühl habe und mich schnell ablenken lasse und mich dann nicht konzentrieren kann) überhaupt für den 1. Arbeitsmarkt geeignet wäre. Denn diese Probleme die ich habe kann man nicht wegtrainieren oder heilen. Die hatte ich schon immer und seitdem ich versucht hatte in Firmen zu kommen, oder auch nur Schülerpraktikums machen musste (dazu wurde ich ja nunmal leider gezwungen) ist das halt erst recht zum Ausdruck gekommen. Im Schulunterricht hat man das immer geduldet aber mich nie deswegen beschimpft.


      FruchtigBunt wrote:

      Wenn man beispielsweise eine Umschulung in Vollzeit haben möchte
      Ich kann mir so eine Belastung leider nicht mehr vorstellen mir das anzutun.


      FruchtigBunt wrote:

      Ich würde auf jeden Fall zu diesem Termin Unterlagen mitnehmen, die dir helfen können, das was du schildern willst, zu untermauern, also beispielsweise Diagnoseschreiben zum Asperger
      Ja das hatte ich vor, auch nachdem es von anderen schon mehrfach erwähnt wurden.
      Ich habe neben diesem Schreiben nur ein Schreiben wo ich in der Klinik in Nürnberg 1999 war, wo damals schon meine integrativen Schwierigkeiten gut beschrieben wurden, aber halt Soziale Anpassungsstörung diagnostiziert wurde.
      Andere Schreiben habe ich nicht. Schreiben über SbA ist auch noch nicht angekommen, ich vermute das wird auch noch mindestens einen Monat dauert bis die da was entschieden haben. Ich kann denen nur sagen das ich das beantragt habe, was ich ja schon in dem Formular angegeben habe.
      Ich habe denen die Kontaktdaten sammt Schweigepflichtsentbindung gegeben zu meiner Psychotherapeutin aber ob die sich bei der gemeldet haben weiß ich nicht. Ich war letzten Monat bei ihr, da meinte sie das nur die vom SbA sich gemeldet haben und sie das Schreiben dafür noch vor ihrem Urlaub abgeben will damit es damit schnell weiter geht.
      Ich sehe sie aber erst nächsten Monat wieder.


      Phreno wrote:

      Bei mir war es beim Arbeitsamt auf 2x aufgeteilt.
      Wussten die denn im Vorfeld das bei dir auch körperliche Dinge vorhanden waren?
      Ich habe dazu nichts angeben können. Ich vermute zwar das ich ein problem mit den Bannscheiben habe aber da ich deswegen nie beim Arzt war, konnte ich das da nicht angeben. Die gehen daher wohl nur von psychischen problemen aus.

      Es ist aber recht beruhigend zu hören das sie einem schon Zeit einräumen. ich kann meine probleme + Lebenslaufbahn nicht mal eben so erzählen da es dafür einfach zu komplex ist und auch ineinander greift.
      Mich regt es auf wenn sie das alles wissen wollen, dann aber sagen "Ja so viel zeit haben wir jetzt leider auch nicht..." als wäre es meine Schuld das mein leben so "kacke" verlaufen ist und nicht so aal-glatt wie bei anderen die schon als Kind sofort den SbA etc bekommen haben :m(:
      Dann würde ich bei denen vermutlich nichtmal vorstellig werden müssen.


      Phreno wrote:

      - Motivation für eine weitere Ausbildung vorhanden?
      - Eignung für welche Berufe vorhanden?
      - Unterstützungsbedarf bei einer weiteren Ausbildung?
      Wurden diese Fragen konkret so gestellt, also schriftlich? Oder haben sie das mündlich in den Raum geworfen und du musstest was dazu sagen?
      Ich wüsste garnicht wie ich die Fragen alle einfach beantworten soll.
      Zu 1. würde ich das noch klar mit nein beantworten können.
      Ganz erlich, ich traue mir nicht zu eine Ausbildung anzufangen, ich hatte schon mit der schulischen Ausbildung massive probleme und damals hatte ich wesentlich mehr Energie als heute, ich sehe mich heute eher nach einem geregelten Arbeitszeit-Arbeitsablauf-platz wo ich jeden tag das gleiche machen kann und immer die gleichen Leute um mich habe.
      Bei den Leuten ist das auch wieder so eine Sache, ich komme komischerweise meist mit anderen behinderten Menschen besser klar als mit Menschen die keine Behinderungen haben (frag mich nicht warum aber das ist meine eigene Erfahrung).
      2. ich habe keine Ahnung welche Berufe sich dann noch für mich eignen. Wenn es Jobs auf dem 1. Arbeitsmarkt gibt wo so viel Routine und ggf ohne Menschen die selber keine Behinderung haben gibt, wäre das vielleicht was für mich aber alle Jobs die ich machen könnte (qualifications-spezifisch) sind das immer Handlanger-jobs und da fängt es wieder an das ich mit dem Verstehen von Anweisungen mit unter Probleme habe, zu langsam arbeite etc.
      3. hier hab ich garkeine Ahnung von


      Phreno wrote:

      Die Fragen scheinen aber bei jedem individuell zu sein.
      Okay gut, dann kann es ja sein das man mich was ganz anderes fragt x(


      Phreno wrote:

      Beim ärztlichen Gutachten gab es 2 Teile, Teil A ging um medizinische Dokumentation (Vorerkrankungen, Vorbefunde, etc.) und Teil B war "integrationsrelevante Funktionseinschränkungen" also die Beurteilung der Ärztin. Dabei wurde nur rein die tägliche Leistungsfähigkeit (z.B. täglich 3-6 Stunden) beurteilt und am Ende hat die Ärztin noch Empfehlungen angekreuzt.
      Ich frage mich woran die festmachen können wie lange jemand arbeiten kann. Ich mein außer auf Aussagen der Person gestützt, kommt mir ständig die Idee jemanden auf ein Laufband zu stellen und zu schauen wie fit jemand ist :m(: Auch wenn das ein dummer Gedanke ist, ich hab den trotzdem ständig.

      Ich mein, die tägliche Leistungsfähigkeit muss ja irgenworan erkannt werden.


      Phreno wrote:

      Ich würde zwischendurch auch um eine kurze Pause bitten, wenn du eine brauchst.
      Das ist gut wenn das geht.
      Es kann gut sein das ich alles eh ungewollt in die Länge ziehe weil ich leider oft nachfragen muss wie etwas gemeint ist, und es dann länger für Erklärungen der Leute da braucht. Bis ich dann alles richtig verstanden habe und konkret antworten kann, vergeht dann auch wieder Zeit und das könnte das ganze auch noch verlängern.
    • Windtänzerin wrote:

      Mark_Twain wrote:

      Ihr könnt doch einfach den Wikipedia Eintrag zur WfbM lesen, da steht doch alles:
      - dass die Erwerbsfähigkeit aufgehoben sein muss:
      Das wäre bei mir aber nicht der Fall gewesen. Ich gelte als vollschichtig erwerbsfähig und sollte trotzdem in eine WfbM wechseln. Demnach müsste das also auch trotz voller Erwerbsfähigkeit gehen.
      Was heißt "sollte"? Also bist du nicht. Dann ist doch die Tatsache, dass du nicht dort aufgenommen wurdest, doch kein Beweis dafür, dass du als erwerbsfähige Person in einer WfbM aufgenommen worden wärest.

      Es steht einfach so im Gesetz. Wenn du willst schicke ich dir die Paragrafen.
    • Mark_Twain wrote:

      Was heißt "sollte"? Also bist du nicht. Dann ist doch die Tatsache, dass du nicht dort aufgenommen wurdest, doch kein Beweis dafür, dass du als erwerbsfähige Person in einer WfbM aufgenommen worden wärest.
      Ich wäre aber in der WfbM aufgenommen worden, wenn es mir da nicht viel zu laut und zu hektisch gewesen wäre und ich deswegen nach der Besichtigung nicht einen Rückzieher gemacht hätte. Hätte ich nicht den Rückzieher gemacht, wäre ich definitiv als erwerbsfähige Person in die WfbM gewechselt. Das war soweit schon alles zwischen dem Jobcenter und der WfbM abgeklärt.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.