sich nirgendwo zugehörig fühlen

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    • Unter Aspis fühle ich mich definitv mehr zugehörig als unter NTs.... :d

      Auch wenn ich hier mit meinen 60 Jahren vielleicht als eine der "Forums Omis" :fun: gelte, egal.... Schließlich habe ich ja auch im "real life" längst Enkelkinder.

      Aber mental fühle ich mich immer noch wie 25.....Außerdem im Ton vergreifen, Leute missverstehen, unterbrechen und auf die Nerven gehen, tue ich doch ohnehin schon meine ganzes Leben, so what? :lol: :fun:
    • Ja, ich kenne die Gefühle Einsamkeit, anecken und sich nicht zugehörig fühlen auch sehr gut.

      Auch das Problem mit dem Ziellosen rausgehen ist leider eines meiner Probleme.

      Ich denke es ist schwierig sich dazu zu motivieren immer wieder in eine teils brutal ablehnende Welt zu begeben. Für mich fühlt es sich oft so an, wie ich mir vorstelle, wie es ist, würde ich in der Wüste spazieren gehen. Ab und zu trifft man einen anderen, der dort spazieren geht, aber großteils ist da nichts aus dir und der erbarmungslosen Hitze, den Sandstürmen und um so weiter du hinein gehst, um so anstrengender wird es und um so mehr verlierst du die Orientierung. Ab und an siehst du ein Phatamorgana, die dir vorspielt, dass es bald besser wird oder dort jemand nach dir winkt, sobald du aber ankommst, ist dort wieder nichts als Sand.

      Das klingt jetzt sehr negativ, aber so fühlt es sich für mich an. Egal wie sehr ich mich anstrenge, so sehr verbiegen kann ich mich gar nicht, dass ich in die Gesellschaft passe, auch wenn ich es immer wiedet versuche. :m(:
      Klug aber Ungebildet,
      Der Tom ;)
    • Schneckentanz wrote:

      Auch wenn ich hier mit meinen 60 Jahren vielleicht als eine der "Forums Omis" gelte, egal.... Schließlich habe ich ja auch im "real life" längst Enkelkinder.

      Aber mental fühle ich mich immer noch wie 25.....

      Dann bin ich ja nicht die einzigste "Forum-Omi", die sich jünger fühlt...


      Eigentlich sollte ich nach außen hin anders auftreten, irgendwie gereifter oder sowas. Die älteren Frauen hier in meinem realen Umfeld sind anders als ich. Mein Fühlen und Denken ist jünger, mein Aussehen auch, die Haare immer noch nicht grau. Irgendwie fühle ich mich alterslos.

      Zu den Menschen hier in meinem realen Leben habe ich wohl kein richtiges Zugehörigkeitsgefühl entwickeln können. Wobei ich im Moment garnicht so recht weiß, wie sich Zugehörigkeit überhaupt anfühlen könnte.

      Eine Verbundenheit fühlen kann ich nur zu meinem Mann, meinem Sohn und den Enkelkindern, unserem Hund und zu Pferden und Hunden allgemein. Mit meinen Eltern war ich nicht verbunden, mit meinem Bruder auch nicht und zugehörig habe ich mich da schon garnicht gefühlt.
    • @TomDeLux
      Ich kenne solche "Wüstenzeiten", wie du sie beschreibst aus jüngeren Jahren. Immer dann, wenn ich mit Gewalt versucht habe, mich an die Allgemeinheit anzupassen bin ich in der Wüste gelandet. Dann habe ich mich wieder rausgearbeitet, wieder versucht mich anzupassen und bin wieder in der Wüste gelandet. Dann habe ich angefangen, mir eine gedankliche Mauer um mich herum zu bauen, hinter der ich mich zurückgezogen habe, immer dann wenn ich Gefahr lief mich in den Vorstellungen anderer zu verlieren. Das hat mir weitergeholfen. Wenn ich rausgegangen bin, hatte ich nun einen Schutz.

      Aus meiner heutigen Sicht kann ich für mich sagen, das ganze Verbiegen hat nichts gebracht, gemocht worden bin ich trotzdem nicht, akzeptiert auch nicht. Die Energie hätte ich mir sparen können, wenn ich gewußt hätte, wie ich es hätte anders machen können. Ich glaube, heutzutag ist das einfacher, man kann sich Hilfen holen.
    • Vllt mal ein anderer Ansatz.
      Wenn man sich verbiegt, wird es anstrengend, damit verkrampft, das sehen dann die, für die man sich verbiegt, also wirkt es in deren Wahrnehmung wieder nicht richtig.
      ABER auch die, die einen mögen würden, unverbogen, sehen einen ja nicht mehr, sondern nur dieses "wie die anderen und dazu verbogen".

      Insofern schadet man sich selbst doppelt.

      Verbiegen ist für mich auch was anderes, als sich skills zu erwerben bzw was dazu zu lernen.
      Das kann auch mal anstrengend sein, ist dann aber nicht für die oder wegen den anderen, nicht um etwas zu vermeiden, sondern um was zu können, weil und wenn man es selbst will. Und jederzeit lassen kann.

      Bleiben lassen kann man ja eh nur das, was man kann :d
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Happy to be wrote:

      Vllt mal ein anderer Ansatz.
      Wenn man sich verbiegt, wird es anstrengend, damit verkrampft, das sehen dann die, für die man sich verbiegt, also wirkt es in deren Wahrnehmung wieder nicht richtig.
      ABER auch die, die einen mögen würden, unverbogen, sehen einen ja nicht mehr, sondern nur dieses "wie die anderen und dazu verbogen".

      Insofern schadet man sich selbst doppelt.
      Ganz genauso ist das.

      Wobei ich immer hin- und hergeswitcht bin zwischen denen, die mich mögen könnten und denen, für die ich mich verbogen habe. Für die einen war ich so und für die anderen war ich anders. Was war das für ein Wahnsinn, ich bin froh, dass diese Zeit vorbei ist.
    • Ihr habt absolut recht @Manou und @Happy to be,

      Ich finde auch, dass es wesentlich entspannter ist, man selbst zu sein. Im Endeffekt können wir eh nur sehr wenig daran ändern, wie andere uns Wahrnehmen. Mit sich selbst zufrieden zu sein, ist da wohl die bessere Wahl und dafür muss man nur man selbst sein... jedenfalls in den meisten Fällen :d

      Trotzdem überkommt es mich an einigen Tagen, wo ich einfach nur gerne wie jeder andere auch wäre und das sind dann auch meine "Wüstentage". Solange man etwas daraus lernt, waren auch die nicht umsonst. :lol:
      Klug aber Ungebildet,
      Der Tom ;)
    • @TomDeLux
      Solche Wüstentage hatte ich früher oft. Manchmal heute auch. Hier ist es wichtig, sich immer mehr Oasen zu schaffen und das Vorhandensein dieser sowie die Wege dahin im Bewusstsein zu behalten.
      Macht die Hitze in der Wüste gefühlt erträglicher - man könnte ja jederzeit... :)
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".