sich nirgendwo zugehörig fühlen

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    • Als Kind und besonders als Jugendliche hatte ich dieses unbestimmte Gefühl „nirgendwo dazuzugehören bzw. des Alleinseins“.
      Habe mich oft ausgegrenzt gefühlt, immer mit dem Gefühl, man (Mitschüler, Lehrer, Eltern der Freunde) kann mich nicht leiden.

      Vor kurzem habe ich eine ehemalige Klassenkameradin getroffen. Dabei kam heraus, dass das überhaupt nicht so war.
    • @Rhianonn
      Ich weiß nicht mehr genau, wie die Blutgruppen vererbt werden und welcher Faktor dominant und welcher rezessiv ist. Je nachdem kommt es auf die Blutgruppen auch der Eltern an, ob das insgesamt plausibel ist. Ich weiß gerade nicht, ob bei allen Kombis A+ rauskommen kann (ich denke nicht). Nur wenn bei allen Kombis A+ rauskommen könnte, würde der Vergleich zwischen den Blutgruppen deiner Eltern und deiner eigenen zu nichts führen. Ich habe eine relativ seltene Blutgruppe und ich glaube, es steht nicht fest, dass man aus allen 3 Blutgruppen (Elternteil 1, Elternteil 2, ich) prinzipiell nichts ableiten könnte. Meine Eltern wissen ihre Blutgruppen aber angeblich nicht bzw haben es nicht schriftlich, obwohl das als werdende Mutter meines Wissens nach bestimmt würde und wird
    • Das Gefühl nicht dazu gehören, kennen wahrscheinlich die meisten von uns. Manchmal wird man aber auch so behandelt. Wahrscheinlich, weil wir so sind, wie wir sind. Wenn man z.B. von einem Familienmitglied angerufen wird, und der Vorschlag kommt jemanden zu besuchen. Man denkt, oh, Klasse, gerne. Dann kommt aber plötzlich der Spruch "Du must aber fahren, ich habe heute kein Auto." Daher weht der Wind. Wenn sie ein Auto hätte, wäre sie ohne mich gefahren. Dieses Gefühl kommt immer dann bei mir auf, wenn Personen, die sich durch meine Initiative kennengelernt haben, sich nachher ohne mich getroffen haben und Freundschaften geschlossen haben. Man wird nicht ausgeschlossen, wenn diese Menschen Probleme haben, dann wird man gerne in Anspruch genommen. Man ist geduldig, kann gut zuhören und trösten. Mittlerweile lehne ich es ab, mich als seelische Müllhalde benutzen zu lassen. Beim Feiern sitz man alleine da, wenn man überhaupt eingeladen wird. Ich weiß, dass ich sehr kritisch bin und mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halte. Das hat natürlich auch zur Folge, dass ich mir bestimmte Personen vom Hals halte. Seltsam finde ich die Reaktionen mancher Menschen. Erst äußern sie sich verletzend, dann kommen sie wieder an, als wenn nichts gewesen wäre. Situationen, in denen ich eigentlich ein klärendes Gespräch, bzw. eine Entschuldigung erwarte. Ich nehme die Aussagen meiner Gesprächspartner sehr genau. Das scheint für manche ein Problem zu sein. Aber Sprache und Verstand sind uns nicht umsonst gegeben. Es kann Mißverständnissen vorbeugen, wenn man sich unterhält und überlegt, was man sagt und wie man es sagt. Als ich vor ca. 10 Jahren auf den Autismus bzw. Asperger gestoßen bin, habe ich natürlich den Online-Test von Baron-Cohen gemacht und noch ähnliche. In meiner Familie gibt es auch noch 2 Aspis und einer der Söhne meiner Schwester lebt in einer betreuten Wohngruppe. Der Online-Test hat meinen Verdacht bestätigt. Mich halten die langen Wartezeiten und die Entfernung davon ab, es psychologisch bestätigen zu lassen. Es ändert sich ja nicht dadurch. Aber ich muss täglich an mir arbeiten, um nicht an diesem Gefühl zugrunde zu gehen. Aber noch gebe ich nicht auf.
    • ilaria wrote:

      Aber ich habe nie den Platz gefunden wo ich sagen und fühlen kann da gehöre ich hin, da fühle ich mich richtig.
      Geht es Euch auch so?
      Ich habe den Vorteil meine beste Freundin zu haben, die ich jetzt seit 13 Jahren kenne, wir seit locker 11 Jahren beste Freunde sind und auch mittlerweile seit 7 Jahren zusammen sind. Bei ihr hab ich mich von Anfang an irgendwie wohl gefühlt, sie ist quasi die einzige Person die ich dauerhaft um mich rum haben kann und bei der ich nicht das Gefühl habe, etwas beweisen zu müssen. Dementsprechend sehe ich sie auch als erstes als meine beste Freundin an und dann erst als Partnerin, da das zwete sich erst nach längerer Zeit aus dem ersten ergeben hat. Aber alles über meine Partnerin hinaus ist schwierig, da habe ich eher das Gefühl es wird weniger.

      RegenbogenWusli wrote:

      Als ich erfuhr was Adoption ist (das war so in der Grundschule oder ende Kindergarten) habe ich meine Eltern auch gefragt ob ich adoptiert wäre. Ich hielt es scheinbar nicht für unmöglich.
      Für mich war immer klar, dass ich zumindest das leibliche Kind meines Vaters war, da mir von kleinauf auch fremde gesagt haben, dass ich so aussehe wie men Vater früher bzw. mich eindeutig meinem Vater zuordnen konnten (Du bist doch der Sohn von Herrn ... der dah früher genauso aus.) Und das mein Vater mich irgendwie reingeschmuggelt hätte oder meine Mutter das akzeptiert hätte kam mir immer sehr abwegig vor. Daher war ich immer halbernst eher der Auffassung mein Bruder sei adoptiert ;) Und wenn ich ehrlich bin, sehe ich auch viele meiner Verhaltensweisen bei meinem Vater. Das war eher problematisch mich nicht einfach als Abklatsch meines vaters zu sehen und dann hinzunehmen, dass ich genauso werde. Das war ein Prozess zu erkennen, dass ich auch anders mit meinen Besonderheiten umgehen kann bzw. sie einerseits akzeptiere kann und andererseits sie nicht einfach hinzunehmen, sondern daran zu arbeiten damit umzugehen und die Probleme nicht an andere auszulagern (meiner Menung nach kompensiert meine Mutter einiges bei meinem vater bzw. gleicht es aus)
    • irgendwie habe ich zu diesem noch einen artverwandten thread in dem ich antwortete

      sinngemäß etwa: Ich brauche auch mit 50 noch meine Sozialkrücken um in der Welt klarzukommen. Es ist warm, das Wasser wird mich kühlen. Darf ich da rein? Ich weiß wie kindisch das ist und na klar darf ich aber wenn ich da keinen Sozialkontakt habe den ich das fragen kann dann werde ich da nicht reingehen. Die Zweifel an meinem Erscheinungsbild und Auftreten sind irgendwie stärker als der Willen zum baden.

      Nagut reden wir mal über passende Kontakte .. brauche doch nur jemanden der mir sagt "komm los nun. " oft auch, wenn ich jemanden um mich habe bin ich die treibende Kraft. Ich kann einfach niemanden geeigneten finden der so minimale Anforderungen wie einfach da sein erfüllt.
    • Über den sozialpsychiatrischen Dienst kann man fragen, ob man eine Begleitperson für solche Anlässe bekommen kann. Ist halt nicht das gleiche wie ein Freund, aber würde den Zweck erfüllen, und mit der Zeit kann man zu so einer Begleitperson ja auch eine Beziehung entwickeln, d.h. vertrauter werden, sodass man sich wohl fühlt.
      Alles wird galaktisch gut.
    • KlabustaMinista (Twitter) wrote:

      Tetris hat uns gelehrt, dass wir irgendwann verschwinden, wenn wir versuchen irgendwo reinzupassen.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Ani wrote:

      Ist halt bedrohlich, wenn der Mann eine beste Freundin hat.
      Finde ich bescheurt, wenn Menschen ihre Freunde immer nach Geschlecht auswählen. Ich hab auch nen besten Freund!

      Leseratte wrote:

      So ist es bei mir auch. Denn wenn es nicht passt, ist es für mich stressiger als allein zu sein. In unpassender Gesellschaft fühle ich mich nicht dazugehörig und einsam.
      :thumbup:


      Das Gefühl, nirgends dazuzugehören, begleitet mich seit der ersten Klasse, also seit rund 32 Jahren. Damals konnte ich es natürlich nicht gut verbalisieren, aber ich fand die anderen Kinder seltsam und außerdem bin ich doch eh in die Schule gegangen, um zu lernen.
      Innerhalb meiner Ursprungsfamilie habe ich diese Gefühl nur an schlechten Tagen, da die meisten Mitglieder auch seltsam sind.

      Ich habe aber auch noch nie jemanden getroffen, wo ich gedacht habe, "der/die tickt genau wie ich". Klar, seit ich vor einigen Monaten von meinem ASS erfahren habe, habe ich schon Menschen getroffen, die mir ähnlicher sind! Va in der Tagesklinik fiel mir das auf.

      Es gibt auch selten Menschen, die ich gerne häufiger und länger treffe, weil ich mich sehr gut mit ihnen unterhalten kann und zumindest ein paar Überschneidungen da sind, ich vermute, dass sind dann immer Hochsensible. Auf mich trifft das ja auch in vielen Bereich zu.

      Aber ich wundere mich immer, wenn andere erzählen, dass sie jemanden - normalerweise einen potentiellen Partner - getroffen haben, der ihnen ja so ähnlich ist oder sogar zu ähnlich. Ich treff noch nicht mal einen, bei dem die Ähnlichkeit ausreicht ;) .
    • Bei mir war es so das die anderen an mich gewöhnen mussten!

      Ich hatte zwar auch Probleme mit den anderen in der Schule gehabt aber auch gelernt meinen autistischen schwarzen Humor von der Kette zulassen.

      Ich kann auch meine Stimme und mein Gesicht dermaßen verändern das die anderen sich fast totlachen. Dennoch hab auch ich solche Probleme wie ihr !!! Ein Beispiel aus meinem Leben: Ein Mädchen hat mit mir geplaudert( sie hatte wohl Interesse mich kennen zu lernen :nerved: ) .ich wollte irgendwie auch mit ihr reden aber wusste nicht so Recht was ich von diesem Mädel eigentlich wollte! Nach 5 min war unsere Konversation beendet weil keiner von uns beiden wusste wie wir das Gespräch aufrecht erhalten sollen .
    • Ich fühle mich nie wirklich dazugehörig.
      Es sind immer nur ganz kurze Momente, wo ich dieses Zugehörigkeitsgefühl selber herstelle. Um dann direkt wieder zu merken, dass ich doch nicht dazu gehöre.
      Das ist inzwischen kein Problem mehr für mich. Ist eben so.
    • Nachdem sich in diesem Thread nun so viele Menschen versammelt haben, die sich nirgendwo zugehörig fühlen, bliebe zu hoffen, dass daraus letztlich eine Art Zugehörigkeitsgefühl entsteht - auch wenn das ein wenig paradox wäre, wenn man es zu Ende denkt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • @Lex
      Mich tröstet es höchstens etwas, dass andere dieses "Gefühl" auch kennen, aber ein Zugehörigkeitsgefühl entsteht dadurch bei mir nicht.

      Ich habe den Verdacht, dass das zumindest bei mir noch aus anderen Gründen als dem "die sind alle so anders" besteht. Meine Vermutung lautet, dass ich mich deswegen unter anderem nicht zugehörig (nur extrem selten) fühle, weil ich kaum Bezug zu meinem Körper und somit wohl nur ansatzweise Bezug zu mir selbst habe.

      Gestützt würde die Theorie für mich dadurch, dass ich dann, wenn ich mit meinem Körper verbunden bin (Tanzen, Sex) Zugehörigkeit (wenn auch weniger zu Menschengruppen, als zur Welt an sich) empfinden kann. Ansonsten 'funktioniert' das noch, wenn ich Musik höre oder Kunst erlebe. Auch dabei bin ich stark mit meinen Gefühlen (auch dem Körper?) verbunden. Sonst spüre ich nur ganz selten bei anderen Vorkommnissen ein Zugehörigkeitsgefühl.

      Z. B. fühle ich mich hier im Forum richtig, aber zugehörig würde ich es nicht nennen. Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Individualist und egozentriert, so dass mir ein Zugehörigkeitsgefühl vielleicht unbewusst sogar Angst macht, weil dann droht, die (eh kaum vorhandene) Identität zu verlieren. Andere Menschen gewinnen durch Gruppen vielleicht ein Identitätsgefühl oder verstärken ihr eigenes. Bei mir scheint das nicht zu klappen.

      The post was edited 1 time, last by FruchtigBunt ().

    • Das Thema, sich nicht zugehörig zu fühlen, kenne ich auch sehr gut.

      Vielleicht können wir hier gemeinsam Lösungen finden.

      In der Autistengruppe fühle ich mich zugehörig
      Die ist von mir leider eine grosse Strecke entfernt, so dass ich nicht regelmäßig hingehe.
      L. G. Daniel :thumbup: :thumbup:
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      In letzter Zeit merke ich immer öfter, dass mein Zugehörigkeitsgefühl doch sehr schwankt, als besonders angenehm empfinde ich das nicht. Mal fühle ich mich zugehörig, dann läuft alles gut, ich kann mitreden, verstehe auch worüber geredet wird. Dann denke ich, ist doch alles ok mit dir. Aber dann kommt wieder eine Zeit, in der ich das Gefühl habe, alles zerfließt mir zwischen den Fingern (RW). Ich fühle mich dann nicht mehr zugehörig. Wenn ich mehr Geduld hätte, könnte ich ruhig abwarten, bis das Zugehörigkeitsgefühl sich wieder einstellt. Habe ich aber nicht. Ich erschrecke mich jedesmal und ziehe mich zurück.

      Meine Mitmenschen können mit meinen Schwankungen nicht wirklich was anfangen, mein Mann schon, er läßt mir alle Zeit, die ich brauche. Vielleicht deshalb, weil es ihm ebenso geht, ich lasse ihn auch mal "abtauchen", wenn er das für sich braucht.
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      Mir ist irgendwann aufgefallen, dass das fehlende Zugehörigkeitsgefühl nicht nur was mit mir zu tun hat.
      Es ensteht auf dreierlei Art.
      Das eine ist, wenn ich depressiv werde, dann bin ich, je nach Stärke, etwas bis ganz abgekapselt von der Welt.
      Das andere kommt aus meinem Grad der Unsicherheit zur Situation und den Personen.
      Je mehr, desto weniger Zugehörigkeitsgefühl.

      so weit, so klar.

      Aber, dann hatte ich den Tag, als bei mir Null Depressive Anteile da waren, ich auch kein bisschen unsicher wegen irgendwas war - und da fiel mir auf, dass die ANDEREN unter einer Art "Glocke" sind, sich abkapselt, in sich zurückziehen, keinen echtenKontakt aufnehmen, nur oberflächlich Belangloses sagen, nicht "erreichbar" waren.
      Das war ein echter "Bumm"-Moment. ich war völlig fröhlich, offen kontaaktbereit, und befand mich in einer Welt voller "Zombies".
      Was mich dann früher auch verunsichert hatte, und ich dann dachte, das läge auch an mir.

      Da wurde mir klar, dass es nicht nur oder immer nur an mir liegt, dass ich zwar etwas daran tun kann, mich zugehörig zu fühlen, wenn aber die andere Seite sich abkapselt, kann das auch nicht entstehen.

      Dass sich so manche abkapseln, weil sie sich durch mich verunsichert fühlen - ok, das ist Aspie-Schicksal, da lässt sich zwar ein bisschen dran machen, um auf andere nicht so "gefährlich" zu wirken, was dort dann verunsichert, also der ganze Krams mit den sozialen Signalen, aber das eben nicht grundsätzlich wegkriegen.
      Je sicherer bzw sich wieder sicherer fühlend die Menschen mit denen ich zu tun habe, desto mehr Zugehörigkeitsgefühl, so ich in mir eine Grundsicherheit und Selbstakzeptanz habe bzw wieder herstellen konnte.

      Mit dieser "Formel" kriege ich mittlerweile doch recht oft bewusst das Zugehörigkeitsgefühl hin - Ausnahme, die anderen sind "dicht".

      Vllt noch als Hinweis: Die sozialen Situationen außerhalb von Familie/Beziehung sind "themendefiniert und themenbegrenzt".

      Alles, was an zusätzlichem Zugehörigkeitsgefühl über die vorgegeben Themen des jeweiligen Kontextes erwartet wird, verunsichert die anderen, erzeugt dieses "Unangemessen", verunsichert, und dann wird auch zu den Themen, die dort in diesemm Kontext als "Angemessen" gelten, dicht gemacht.

      Sobald aber eine Sicherheit da ist, nicht mit plötzlich und unerwartet auftauchennden Themen, die in andere Kontexte "gehören", also aus deren Sicht, "konfrontiert" zu werden, entsteht mehr Offenheit, und dann erst wird auch eine Themenerweiterung möglich, so wieder die Sicherheit da ist, dieses Thema jederzeit wieder aufgeben zu können und in den "sicheren Rahmen" zurückkehren zu können.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
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      Was mir gerade so durch den Kopf geht:

      Mich zugehörig zu fühlen, mit über 60 ist das schwierig geworden. Einfach war es noch nie für mich, aber jetzt bekomme ich manchmal Panik, weil ich denke, ich schaffe es vielleicht nicht mehr.

      Im realen Leben sind die wenigen Bekannten schon lange bei WhatsApp. Ich komme damit nicht klar, finde nicht die richtigen Worte, komme unter Streß, wenn ich zu lange auf eine Antwort warten muss. Ich habe kein WA mehr auf dem Smartphone, bin also raus und auf der Straße trifft man sowieso keinen mehr.

      Das Internet ist ja angeblich für Senioren so toll, da trifft man Leute und kann Kontakte knüpfen. In einem Seniorenforum könnte ich nicht mithalten, da würde ich untergehen und außerdem gefallen mir die Themen nicht. In einem Haustierforum bin ich Mitglied aber nicht mehr aktiv, dort gefiel es den anderen Usern nicht, dass ich so tiefschürfende Beiträge gepostet habe. Ich mache mir halt immer Gedanken über alles und jedes und habe mir rassespezifisch viel Wissen angeeignet. Das wollte keiner hören bzw. lesen.

      Hier im Aspie-Forum finde ich mich zurecht, hier wird „meine“ Sprache gesprochen. Ich könnte mich mehr einlassen, aber ich kenne auch mein Geburtsdatum. Das Gefühl zu haben, dass es hinter vorgehaltener Hand (RW) heißt: „lassen wir die Omma doch auch mal mitmachen!“, möchte ich auch nicht haben, da bin ich realistisch genug. Letztendlich verhindere ich jetzt selbst, dass ich mich zu sehr zugehörig fühle.

      Zwanzig Jahre jünger und hier um Forum, das wäre für mich optimal.
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      @Manou
      ach du sprichst es genau aus, aaaber es ist doch gut wie es ist. ich bin mit meinen 56 jahren sowas von hinterher, hab hier sogar als schwuler Opa nem "Jungspund" ne freudige Begrüssung geschrieben und mich hinterher voll geschämt, sofern ich das kann, hab hier erstmal gelernt wie :oops: benutzen doch geht
      GLT