Aktuelle Empfehlungen für Diagnosestellen

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    • Ginome wrote:



      Grübler_1988 wrote:

      Ja, negative Erfahrungsberichte über Köln habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ich kann es mir nicht erklären, warum bei manchen Personen die Diagnostik dort so unbefriedigend abläuft.
      Ich schon...
      Bei vielen ist es einfach so, dass sie sich verrannt haben und ein positives Ergebnis als gegeben erwarten. Wenn dann tatsächlich ein Ausschluss erfolgt können die Diagnostiker natürlich nur inkompetente Idioten sein.
      Die Begründungen, die diese Leute dann anführen, sind dermaßen hahnebüchend das jedem anderen klar sein muss, dass einfach nicht richtig hingehört wurde, bzw einfach vor Wut und Empörung "dicht gemacht" wurde bevor die Erklärung gegeben wurde.
      Da liest du aber viel zwischen den Zeilen. (RW)
      Äußerst ignorant, anderen Menschen sowas zu unterstellen.
      Ich habe hier öfters von solchen Erfahrungen gelesen und jene gaben keinen Anlass für Paranoia, wie du sie hier betreibst.
      Ausnahmen mag es geben, aber "viele" ist dadurch irreführend.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Grübler_1988 wrote:

      Dieser Satz hat bei mir und wahrscheinlich noch bei anderen Personen Verwirrung ausgelöst. Dass solche Aussagen einfach so stehen gelassen und nicht kommentiert werden, ist eher unwahrscheinlich.
      Genau. Warum schreibt man das rein? Man kann doch einfach dann die Hinweise auf Köln ignorieren, wenn man da nicht hin will. Irgendwas bedeutet dieser Zusatz, und es wird ja auch deutlich, warum:


      LadyInBlack wrote:



      Ich habe hilfesuchend eine simple Frage gestellt und darum gebeten KEINE Grundsatzdiskussion über Köln zu starten.
      Durch deinen Köln-Zusatz hast du deine simple Frage "entsimplifiziert".
      Du lehnst die Stelle doch nicht ab, weil du eingefleischte Düsseldorferin bist und die andere Stadt am Rhein nicht betreten möchtest- sondern weil du die Arbeitsweise dort in der Uniklinik ablehnst. Dann sollte es sogar in deinem Sinne sein, dass man über die Arbeitsweise diskutiert und dich auch darüber aufklärt, welche Stellen ähnlich arbeiten, z.B., weil ehemalige Mitarbeiter aus Köln dort tätig sind.

      Analog dazu: Wenn du hier im Forum nach Urlaubszielen fragst und direkt betonst, dass du auf keinen Fall an die Ostsee willst, weil es dir dort nicht gefallen hat- dann wird dir höchstwahrscheinlich auch deutlich seltener die Nordsee empfohlen, sondern eher die Berge.
    • FruchtigBunt wrote:

      meines Wissens nach Diagnosen von Psychologischen Psychotherapeuten (also nicht-ärztlichem Personal. Ein Psychotherapeut ist kein Arzt). Icih habe auch eine Diagnose von einer Psychiaterin in einer Gemeinschaftspraxis und habe damit im ersten Anlauf einen GdB von 50 bekommen.
      Das könnte der Grund sein, warum meine Psychotherapeutin damals auch keine Diagnosen für AS ausstellen wollte.
      Sie sagte mir sie hat zu wenig Erfahrung auf dem Gebiet und kann nur eine Verdachtsdiagnose geben, und sie hätte auch nicht die Mittel für eine solche Diagnostik, wobei ich dachte das sie dabei die Fragebögen und so weiter meint. Das sie als diese art von Arzt das nicht machen kann wusste ich garnicht.
      Dann wundert es mich auch nicht, wenn das Versorgungsamt sie auch nicht anschreiben wird (vorraussichtlich) wegen dem SbA und wohl den Psychiater bevorzugen werden. Vermutlich hätten sie sie angeschrieben wenn es nur sie gegeben hätte. Oder ich hätte sie bitten müssen alles an meinen hausarzt weiter zu reichen, und den dann als Quelle nennen müssen, was für ein Aufwand...
      Es ist immer besser wenn man sowas vorher weiß. (so allgemein gesagt, nicht auf mich bezogen)


      FruchtigBunt wrote:

      Wenn bei einem Test an einer Schule 70% der Schüler eine eins schreiben, entspricht das nicht der Normalverteilung und das Personal muss sich rechtfertigen. Dementsprechend habe ich gehört, dass es konkrete Vorgaben geben soll, wie viele Schüler ein "sehr gut" bekommen dürfen. Dürfen nur 5 "sehr gut" vergeben werden, bekommt ein Schüler nur ein "gut", weil eben kein "sehr gut" mehr übrig ist. Ich halte so etwas für einen Skandal, aber das wird praktiziert.
      Das ist einfach nur unfair der Sache selbst gegenüber. Ich kan jetzt nicht für die AS-diagnostik sprechen aber bei Schularbeiten wird ja rechnerisch vergeben nach dem Richtig-falsch-prinzip und da gibt es nicht soo viele Spielräume. Ich erinnere mich das ich manchmal nur deswegen ein F kassierte weil ich den falschen Rechenweg nahm oder in einem Deutschthema zwar gut analysierte aber scheinbar nicht exakt das was die beschrieben haben wollten... aber andererseits gibt es da halt so viele Dinge und es waren irgendwie auch immer die gleichen Kinder die die einser bekamen sogar in Kunst wo es immer verschiedene wechselnde Themen gab, und mir das Gefühl gab das die Lehrer es nur vergaben weil sie das Kind selbst mochten und nicht objektiv deren Arbeiten gegenüber standen.
      Ich habe das nie offen gesagt aber oft gespürt und mich frustriert.
    • RegenbogenWusli wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn bei einem Test an einer Schule 70% der Schüler eine eins schreiben, entspricht das nicht der Normalverteilung und das Personal muss sich rechtfertigen. Dementsprechend habe ich gehört, dass es konkrete Vorgaben geben soll, wie viele Schüler ein "sehr gut" bekommen dürfen. Dürfen nur 5 "sehr gut" vergeben werden, bekommt ein Schüler nur ein "gut", weil eben kein "sehr gut" mehr übrig ist. Ich halte so etwas für einen Skandal, aber das wird praktiziert.
      Das ist einfach nur unfair der Sache selbst gegenüber. Ich kan jetzt nicht für die AS-diagnostik sprechen aber bei Schularbeiten wird ja rechnerisch vergeben nach dem Richtig-falsch-prinzip und da gibt es nicht soo viele Spielräume. Ich erinnere mich das ich manchmal nur deswegen ein F kassierte weil ich den falschen Rechenweg nahm oder in einem Deutschthema zwar gut analysierte aber scheinbar nicht exakt das was die beschrieben haben wollten... aber andererseits gibt es da halt so viele Dinge und es waren irgendwie auch immer die gleichen Kinder die die einser bekamen sogar in Kunst wo es immer verschiedene wechselnde Themen gab, und mir das Gefühl gab das die Lehrer es nur vergaben weil sie das Kind selbst mochten und nicht objektiv deren Arbeiten gegenüber standen.Ich habe das nie offen gesagt aber oft gespürt und mich frustriert.
      Das klingt ganz nach diesen Beurteilungsfehlern, die Pädagogen unterlaufen können. Vorhin wurde in einem Thread (bin verwirrt, ob das hier war oder wo anders) dazu ein Dokument gepostet. Da stand z. B. drin, dass bestimmte Schüler aufgrund deren Aussehen und sozialem Status manchmal bevorzugt werden oder auch einfach nur aufgrund von Sympathie. Ich finde das auch extrem unfair und habe das häufiger schon miterlebt (eher an anderen Schülern als an mir). :thumbdown: Man hat da eigentlich kaum eine Chance, wenn jemand so voreingenommen ist.
    • FruchtigBunt wrote:

      Das klingt ganz nach diesen Beurteilungsfehlern, die Pädagogen unterlaufen können. Vorhin wurde in einem Thread (bin verwirrt, ob das hier war oder wo anders) dazu ein Dokument gepostet. Da stand z. B. drin, dass bestimmte Schüler aufgrund deren Aussehen und sozialem Status manchmal bevorzugt werden oder auch einfach nur aufgrund von Sympathie. Ich finde das auch extrem unfair und habe das häufiger schon miterlebt (eher an anderen Schülern als an mir). Man hat da eigentlich kaum eine Chance, wenn jemand so voreingenommen ist.
      Wenn sowas wirklich existiert ist das tatsächlich ein Skandal. Es sollte mal sowas im Fernsehen laufen, da würden die Eltern ihre Kinder garnicht mehr zur Schule schicken (jedenfalls manche ggf)
    • RegenbogenWusli wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Das klingt ganz nach diesen Beurteilungsfehlern, die Pädagogen unterlaufen können. Vorhin wurde in einem Thread (bin verwirrt, ob das hier war oder wo anders) dazu ein Dokument gepostet. Da stand z. B. drin, dass bestimmte Schüler aufgrund deren Aussehen und sozialem Status manchmal bevorzugt werden oder auch einfach nur aufgrund von Sympathie. Ich finde das auch extrem unfair und habe das häufiger schon miterlebt (eher an anderen Schülern als an mir). Man hat da eigentlich kaum eine Chance, wenn jemand so voreingenommen ist.
      Wenn sowas wirklich existiert ist das tatsächlich ein Skandal. Es sollte mal sowas im Fernsehen laufen, da würden die Eltern ihre Kinder garnicht mehr zur Schule schicken (jedenfalls manche ggf)
      @RegenbogenWusli
      Hier ist der Link zu dem Dokument mit den Beobachtungsfehlern, das @Meso gepostet hatte. Es ist ein heikles Thema, weil man es ja nicht wirklich beweisen kann im Schul-/Studien-/Arbeitsalltag. Und schnell wird dann der Spieß umgedreht und vom Lehrpersonal gesagt, dass die Personal ja wirklich faul, dumm etc. sei und irgendwie kann man sich gegen Autoritäten wie Lehrer (was sie ja gewissermaßen immer noch sind, da in einer übergeordneten Position) dann wohl schwer wehren, zumal, wenn man keine Beweise hat bzw. sich niemand für diese Beweise interessiert und die Personen dann einfach als nicht-ernstzunehmend (wegen sozialer Herkunft, Intelligenz etc.) klassifiziert werden. Das ist genau das, was bei mir diese Ohnmacht in fast jeder Art von System mit Machtverhältnis auslöst. Manchmal hat man einfach keine Chance, sich zu wehren, obwohl etwas total Ungerechtes passiert.

      In der Psychiatrie ist es ja teilweise noch schlimmer. Da wird ja teilweise schon allein aus der Tatsache, dass man sich 'wehrt' (also eine abweichende Meinung vertritt bzw. Theorien ablehnt) geschlussfolgert, dass die Person genau deswegen falsch liegen müsse. Das ist für mich mit das Schlimmste was es gibt. So von wegen "die wehrt sich und streitet es so vehement ab, also KANN sie ja nur lügen." :m(: :shake: Das heißt, die Beweise, die man vorbringt und die die eigene Sicht eigentlich objektiv untermauern, werden unzulässigerweise gegen einen verwendet. Total abstrus und verdreht. Ich weiß nicht, wie Menschen zu solchen Denkfehlern kommen, aber die meisten sind wohl vorwiegend an ihren eigenen Interessen interessiert und daran "ihren eigenen Arsch zu retten" (RW und sorrry, dass ich das so drastisch formuliere).

      The post was edited 2 times, last by FruchtigBunt ().

    • FruchtigBunt wrote:

      Das ist genau das, was bei mir diese Ohnmacht in fast jeder Art von System mit Machtverhältnis auslöst. Manchmal hat man einfach keine Chance, sich zu wehren, obwohl etwas total Ungerechtes passiert.
      Ja das kenne ich sehr gut, sowas finde ich auch einfach nur schrecklich aber vermutlich ist es besser sich dann herumzudrehen und zu gehen und sie mit ihrem Mist allein zu lassen. Wenn das alle machen würden, hätten sie keine wahl und müssten was ändern. Deren System funktioniert nur so lange wie sie Menschen haben die sich in dieses "Mühlrad" setzen lassen bis sie die Schnauze voll haben.


      FruchtigBunt wrote:

      In der Psychiatrie ist es ja teilweise noch schlimmer. Da wird ja teilweise schon allein aus der Tatsache, dass man sich 'wehrt' (also eine abweichende Meinung vertritt bzw. Theorien ablehnt) geschlussfolgert, dass die Person genau deswegen falsch liegen müsse. Das ist für mich mit das Schlimmste was es gibt. So von wegen "die wehrt sich und streitet es so vehement ab, also KANN sie ja nur lügen." Das heißt, die Beweise, die man vorbringt und die die eigene Sicht eigentlich objektiv untermauern, werden unzulässigerweise gegen einen verwendet. Total abstrus und verdreht. Ich weiß nicht, wie Menschen zu solchen Denkfehlern kommen, aber die meisten sind wohl vorwiegend an ihren eigenen Interessen interessiert und daran "ihren eigenen Arsch zu retten" (RW und sorrry, dass ich das so drastisch formuliere).
      Habe ich selber zwar noch nicht so extrem erlebt, aber für unmöglich halte ich das definitiv nicht.
      Ich vermute auch das viele Menschen eine PS oder sowas diagnostiziert bekommen, um sie am besten stationär oder zumindest ambulant medikamentös behandelt zu können, weil das noch am meisten Geld mit reinbringt. Ich kapier nämlich nicht, warum die Frau in Essen in der Psychiatrie so wehement meinte ich wäre schizoid, obwohl ich deutlich über Kindergartenzeit, Grundschule etc sprach wo ich über die ganzen AS-typischen Auffälligkeiten sprach. Entweder die Frau hatte wirklich "nur" veraltete Sichtweisen auf Autismus (ich sagte ja auch das ich mit 13 schonmal eine AS-diagnose bekommen habe), oder es war ihr total egal und sie fand das andere "lukrativer".
      Ich stand der schizoiden PS jetzt neutral gegenüber weil ich die vorher nicht kannte, ich sagte nur ich informiere mich mal genauer darüber im Internet, was ich auch tat und das was da so stand, passte garnicht zu dem wie ich so war und warum ich so bin wie ich bin etc. Ich dachte dann aber auch nur, nach so einem kurzen Gespräch...was soll man da erwarten?!
      Es wurden ja auch keine tests gemacht. Ich hatte nur alles auf einen Zettel geschrieben was mir als wichtig erschiehn. In erster Linie ging es ja auch um Transgender, worin mir auch weiter geholfen wurde. Das andere stand zwar zweifellos auch im raum und bedarf einer abklärung, darum erzählte ich auch darüber und fragte sie was sie dazu meint.