Aktuelle Empfehlungen für Diagnosestellen

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    • Ich war in der klinik in Bochum. Ich weiß nicht ob der Arzt (Dr. Knut Hoffmann heißt der glaube ich) sich mit denen in Köln austauscht.
      Ich fand dort gut das man nicht telefonieren brauchte, es ging alles auch sehr gut per email. Bei mir gab es nur einen Gesprächstermin weil ich die Fragebögen zugeschickt bekam und die dann einfach wieder hinschicken musste, dadurch sparen die sich vielleicht weitere Termine, keine Ahnung.
      Die Diagnose die ich bekommen habe bzw das Schreiben ist laut eines Mannes im Autismuszentrum nicht schlechter oder besser als das von Spezialambulanzen. Also um irgendwas zu beantragen, sollte es zumindest auch seine "Wertigkeit" haben weil es von einer Psychiatrie bzw Uni-klinik ist und nicht von einer kleinen Praxis. Ich hab keine Ahnung warum Ämter oder wer auch immer, da so einedn Unterschied machen?
      Ich hab das jetzt schon öfter hier gelesen so vonwegen "Gehe lieber in eine Klinik und lasse dich da diagnostizieren, gehe blos nicht zu einem "Wald und Wiesen-doktor" denn wenn du Hilfe in Anspruch nehmen willst, erkennen sie die Diagnose dann gerne mal nicht an" oder sowas.
      Was ist an einem Klinik-psychiater denn so anders? Ein psychater mit einer Praxis macht doch nichts anderes, da kommen auch die Fragebögen, die ausgewertet werden und so weiter.
    • Diagnostische Fehleinschätzungen können in jeder Diagnostikstelle vorkommen, auch in der Kölner Spezialambulanz. Meine Erfahrung und auch die Erfahrung von vielen anderen Personen zeigen, dass in Köln nicht nach starren Richtlinien vorgegangen, sondern auch hinter die Fassade geblickt wird. (RW) Dort werden auch Personen diagnostiziert, die einen Freundeskreis, eine eigene Familie oder einen Sozialberuf haben. Aber das wird ja hier im Forum oft ausgeblendet.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Also um irgendwas zu beantragen, sollte es zumindest auch seine "Wertigkeit" haben weil es von einer Psychiatrie bzw Uni-klinik ist und nicht von einer kleinen Praxis. Ich hab keine Ahnung warum Ämter oder wer auch immer, da so einedn Unterschied machen?
      Ich glaube es ist kein Problem, wenn eine qualifizierte Diagnostik plus Arztbrief auch von einer Einzelpraxis eines Psychiaters/Psychiaterin erstellt wird. Womit die Ämter ein Problem haben sind meines Wissens nach Diagnosen von Psychologischen Psychotherapeuten (also nicht-ärztlichem Personal. Ein Psychotherapeut ist kein Arzt). Icih habe auch eine Diagnose von einer Psychiaterin in einer Gemeinschaftspraxis und habe damit im ersten Anlauf einen GdB von 50 bekommen.
    • Grübler_1988 wrote:

      Diagnostische Fehleinschätzungen können in jeder Diagnostikstelle vorkommen, auch in der Kölner Spezialambulanz. Meine Erfahrung und auch die Erfahrung von vielen anderen Personen zeigen, dass in Köln nicht nach starren Richtlinien vorgegangen, sondern auch hinter die Fassade geblickt wird. (RW) Dort werden auch Personen diagnostiziert, die einen Freundeskreis, eine eigene Familie oder einen Sozialberuf haben. Aber das wird ja hier im Forum oft ausgeblendet.
      Genauso kann man im Forum aber zur Kölner Spezialambulanz auch sehr abstruse Sachen lesen, so dass davon auszugehen ist, dass es stark vom eingesetzten diagnostischen Personal dort abhängig ist. Und wenn man dann als Patient das "Pech" hat, an einen solchen Diagnostiker zu geraten, nutzt es ja nicht viel, dass in vielen anderen Fällen fundiert und mit viel Erfahrung diagnostiziert wurde. Ich möchte aber hier auch nicht über die Ambulanz in Köln diskutieren, dafür gibts andere Threads. Mein Eindruck war nur, dass, je größer eine Ambulanz ist (und daran gekoppelt -> je besser ihr Ruf), desto schneller kann es auch passieren, dass es zu solchen Fehleinschätzungen kommt.
    • @FruchtigBunt
      Ja, negative Erfahrungsberichte über Köln habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ich kann es mir nicht erklären, warum bei manchen Personen die Diagnostik dort so unbefriedigend abläuft. Ich kann den Frust und den Wunsch nach einer Zweitmeinung daher völlig nachvollziehen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass im Vergleich zu anderen Diagnostikstellen unverhältnismäßig oft sehr negativ über Köln berichtet wird.
    • Grübler_1988 wrote:

      @FruchtigBunt
      Ja, negative Erfahrungsberichte über Köln habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ich kann es mir nicht erklären, warum bei manchen Personen die Diagnostik dort so unbefriedigend abläuft. Ich kann den Frust und den Wunsch nach einer Zweitmeinung daher völlig nachvollziehen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass im Vergleich zu anderen Diagnostikstellen unverhältnismäßig oft sehr negativ über Köln berichtet wird.
      Ja, es ist schon auffallend, dass Köln auf der einen Seite so hochgelobt wird, auf der anderen dann auch recht häufig sehr negative Berichte vorhanden sind. Ich glaube aber wirklich, je größer eine Organisation ist, desto höher ist auch der Personaldurchsatz und desto eher kann es passieren, dass man jemand unerfahrenen als Diagnostiker bekommt. Dann kann ich den extremen Frust verstehen, wenn man (zu Recht) hohe Erwartungen hatte, weil Köln ja durch einen renommierten Professor geleitet wird, aber möglicherweise einen DIagnostiker vorgesetzt bekommt, der weniger Fachwissen über Asperger zu haben scheint, als man selbst. In einer kleinen Privatpraxis (bei jemandem der nicht auf Asperger spezialisiert ist) kann man damit noch rechnen, von einer Ambulanz, die einen guten Ruf hat, erwartet man so etwas nicht und dementsprechend größer ist der Ärger. Das ist meine Meinung dazu. Dazu kommt oft noch, je besser der Ruf einer Organisation ist, desto weniger werden "Fehler" oder nicht optimales Verhalten zugegeben, weil dann öfters die Meinung sich einbürgert unter der Belegschaft, dass man unantastbar gut sei und einem keine Fehler unterlaufen. Ich glaube, dass gerade auch so etwas bei Menschen mit Asperger zu starkem Ärger führen kann. Ob das in Köln auch so ist, weiß ich nicht. Ich kenne dort das QS-System und den Umgang mit möglichen Fehlern nicht.
    • Nach längeren Nachdenken kam mir noch ein Faktor bei der Diagnostik allgemein in den Sinn, den ich erstmal gar nicht berücksichtigt habe: Sympathie. Sobald etwas nicht rein objektiv feststellbar ist, ist dieser Faktor nicht zu vernachlässigen. In der Erzieherausbildung haben wir im Bereich Beobachtung dokumentieren den Teil "Beobachtungsfehler" intensiv besprochen. Hier ist eine Auflistung einiger Beobachtungsfehler, die auch bei Professionellen immer wieder zu Fehleinschätzungen führen Beobachtungsfehler Ich denke, diese können bei jeder psychischen Diagnostik mit einwirken. Z.B. könnte der Reihenfolgen-Effekt und Kontrast-Effekt bei größeren Ambulanzen mehr Einfluss haben, als bei einer kleineren Praxis. Von da aus können Fehleinschätzungen bei jeder Diagnostik-Stelle passieren und zwar in beide Richtungen.
    • @Meso
      Ich finde das Dokument mit den Beobachtungsfehlern sehr interessant und bin erstaunt, dass man so etwas in der Ausbildung zum Erzieher lernt. Das finde ich sehr gut. Vielen Dank für dieses interessante Dokument. :thumbup: In so einem Bereich würde ich gerne arbeiten. Das ist ja hochspannend. Man könnte Qualitätssysteme entwickeln, um solche Beurteilungsfehler bei Behandlern zu vermeiden. Aber vermutlicih muss man dafür Psychologie studiert haben, was ich mir nicht antun werde.

      Ich könnte mir vorstellen, dass der "Primacy-Effekt" (laut diesem Dokument, dass der erste bzw. letzte Eindruck haften bleibt) auch eine höhere Relevanz hat, wenn man den Kandidaten nicht durchgängig sieht, sondern er zwischen verschiedenen Diagnostikern an der Ambulanz hin- und herwechselt. Dann kann es vielleicht passieren, dass der Diagnostiker sich nur noch an den letzten Kontakt mit der jeweiligen Person erinnert und vielleicht auch gar nicht mehr genau weiß, was er mit dieser Person getestet oder wie er sich dabei gefühlt hat, sondern er/sie das nur noch der Akte entnehmen kann. Und Aktenaufzeichnungen sind vermutlich in der Tiefe nicht so differenziert, wie die eigene Erinnerung (sofern sie noch abrufbar ist).

      Dass der Reihenfolgen-Effekt und der Kontrast-Effekt bei größeren Ambulanzen mehr zum Tragen kommt, könnte durchaus sein, weil dort die Tests ja in extrem kurzen Abständen hintereinander an verschiedenen Probanden stattfinden, während niedergelassene Psychiater viele unterschiedliche Klienten haben (nicht nur welche mit ASS) und da vermutlich nicht so direkt zwischen den Klienten verglichen wird.

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    • Grübler_1988 wrote:

      @FruchtigBunt
      Ja, negative Erfahrungsberichte über Köln habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ich kann es mir nicht erklären, warum bei manchen Personen die Diagnostik dort so unbefriedigend abläuft. Ich kann den Frust und den Wunsch nach einer Zweitmeinung daher völlig nachvollziehen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass im Vergleich zu anderen Diagnostikstellen unverhältnismäßig oft sehr negativ über Köln berichtet wird.
      Genauso sehe ich dies auch. - Ich denke, dass man hinterfragen sollte, was da schiefgelaufen ist. Als allererstes würde mir in den Sinn kommen, dass eine Autismus-Diagnose ausgeschlossen wird. Da es sich in Köln um eine Spezialambulanz für Autismus handelt, erhält man auch keine andere Diagnose - nur den Ausschluss. - Ich habe schon mal hier gelesen, dass der Ausschluss zumindest dem Eindruck der Berichtenden hier, in Köln recht zügig erfolgen kann und dies wohl zu Frust führt, weil die lange Anreise / Anfahrt als vergebens bzw. unverhältnismäßig betrachtet werden.

      Was ich allerdings auch erst während des Diagnoseprozesses in Köln erfuhr ist, dass dort Autismus-Diagnosen vergeben werden, um die Leute für die Studien gebrauchen zu können. Dafür benötigt es einheitliche Maßstäbe / Richtlinien.
      Ich habe mich trotzdem oder gerade deswegen dort gut aufgehoben gefühlt und tue es immer noch, da es mir die Unsicherheit nimmt, die mit so einer Diagnose verbunden ist. Evtl. kann man natürlich auch in einer Privatpraxis direkt schneller Hilfe bekommen und fühlt sich vielleicht darum von Anfang an wohler?! - In Köln geht es erstmal um die Diagnose - Hilfsangebote werden auch angeboten. - Köln ist jedoch keine Privatpraxis, die Gelder müssen erstmal beschafft werden.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...
    • Was mich noch interessieren würde, ist diese "Tendenz zur Mitte". Manchmal ist es in Organisationen ja so, dass sich die Verantwortlichen rechtfertigen müssen, wenn es zu viele Ergebnisse in die eine oder andere Richtung gibt. Wenn bei einem Test an einer Schule 70% der Schüler eine eins schreiben, entspricht das nicht der Normalverteilung und das Personal muss sich rechtfertigen. Dementsprechend habe ich gehört, dass es konkrete Vorgaben geben soll, wie viele Schüler ein "sehr gut" bekommen dürfen. Dürfen nur 5 "sehr gut" vergeben werden, bekommt ein Schüler nur ein "gut", weil eben kein "sehr gut" mehr übrig ist. Ich halte so etwas für einen Skandal, aber das wird praktiziert.

      Ich habe keine Ahnung, ob die Diagnostiker an einer Ambulanz auch eine Art Qualitätsbericht anfertigen müssen, wo sie sich dafür rechtfertigen müssen, wenn "zu viele" (im Vergleich mit dem Vorjahr, der Normalverteilung bzw. weiterer Vergleichsmaßstäbe) positive oder negative Diagnosen vergeben werden. Solche Vorgaben können auf Diagnostiker auch einen Einfluss ausüben und zu unsachlichen Entscheidungen führen.
      Es würde mich interessieren, wenn jemand darüber Kenntnis hat, wie das im medizinischen Bereich bzw. bei F-Diagnostiken generell, abläuft.
    • 70Quadrillionen wrote:

      Was ich allerdings auch erst während des Diagnoseprozesses in Köln erfuhr ist, dass dort Autismus-Diagnosen vergeben werden, um die Leute für die Studien gebrauchen zu können. Dafür benötigt es einheitliche Maßstäbe / Richtlinien.
      Ich könnte mir vorstellen, dass das auch erhebliche Auswirkungen haben könnte.
      Ich wollte beispielsweise an einer Studie für Menschen mit ASS teilnehmen (nicht in Köln), die hier im Forum publiziert wurde. Die Vorgaben dabei waren so rigoros und teilweise unsinnig, dass ich am Ende von der Studie zurückgetreten bin. Da hatte ich wirklich den Eindruck, dass es denen nur darauf ankommt, dass schwarz auf weiß irgendetwas auf dem Papier steht, um sich abzusichern, nicht aber um die eigentliche Qualität der Studie. Ob das in Köln ähnlcih läuft, weiß ich nicht. Die Gefahr besteht aber. Vor allem die Gefahr, dass man unbewusst dazu tendiert, vielleicht eher "Klischee-Autisten" für die Studien heranziehen zu wollen, um möglichst aussagekräftige Studienergebnisse zu erhalten. Das geht aber nun in Richtung Spekulation und ich möchte das nicht in Verbindung mit Köln bringen. Das ist nur meine allgemeine Meinung zu studienfinanzierter Diagnostik. Dieser Aspekt war mir vorher gar nicht so bewusst. Vielen Dank für die Info.
    • FruchtigBunt wrote:

      Dann kann ich den extremen Frust verstehen, wenn man (zu Recht) hohe Erwartungen hatte, weil Köln ja durch einen renommierten Professor geleitet wird, aber möglicherweise einen DIagnostiker vorgesetzt bekommt, der weniger Fachwissen über Asperger zu haben scheint, als man selbst.
      Bis man Diagnosegespräche in der Ambulanz führen darf, muss man schon einiges an Erfahrung haben. Da sitzen keine Amateure, es springt nicht mal eben die studentische Hilfskraft ein.

      Vielmehr: Diejenigen, die in Köln Erstgespräche führen, stehen alle auf der Website. Anstatt über der Diagnostiker Ahnungslosigkeit zum Thema Autismus zu spekulieren, kann man einfach mal die Personen (in wissenschaftlichen Datenbanken) recherchieren und schauen, was die (und mit wem) so publizieren.

      Das sollte dann die Frage beantworten, ob die einem gegenüber sitzende Person wirklich weniger Ahnung von Autismus hat als man selbst.



      Was die Diagnostik in Köln angeht, hat sich besagte Frau Marquass auch schonmal geäußert, Eismensch hat das hier im Forum gemeldet:

      Diagnose von privatem Facharzt

      Hört sich für mich nicht danach an, dass sie weniger "streng" sei, weil sie ja klar benannt hat, warum viele in Köln ihrer Meinung nach zurecht keine Diagnose bekommen. Personen derart wird sie also auch ausschließen.
      Und ähnliche Ausschlussgründe wird es auch in anderen Spezialambulanzen geben.
    • Willowtree wrote:

      FruchtigBunt wrote:

      Dann kann ich den extremen Frust verstehen, wenn man (zu Recht) hohe Erwartungen hatte, weil Köln ja durch einen renommierten Professor geleitet wird, aber möglicherweise einen DIagnostiker vorgesetzt bekommt, der weniger Fachwissen über Asperger zu haben scheint, als man selbst.
      Bis man Diagnosegespräche in der Ambulanz führen darf, muss man schon einiges an Erfahrung haben. Da sitzen keine Amateure, es springt nicht mal eben die studentische Hilfskraft ein.
      Vielmehr: Diejenigen, die in Köln Erstgespräche führen, stehen alle auf der Website. Anstatt über der Diagnostiker Ahnungslosigkeit zum Thema Autismus zu spekulieren, kann man einfach mal die Personen (in wissenschaftlichen Datenbanken) recherchieren und schauen, was die (und mit wem) so publizieren.

      Das sollte dann die Frage beantworten, ob die einem gegenüber sitzende Person wirklich weniger Ahnung von Autismus hat als man selbst.
      @Willowtree
      Soweit ich weiß, werden in Köln auch Gespräche von Personen geführt, die nicht auf der Website aufgeführt sind. Es ist z. B. bei anderen Diagnostikstellen nicht ungewöhnlich, dass dort Psychologen mit Masterabschluss arbeiten, die noch in ihrer Anerkennungsphase sind und noch keine Kassenzulassung haben. Einen ähnlichen Thread zur Qualifizierung des Kölner Personals gab es meines Wissens schonmaml. Inwieweit man solche Psychologen mit Masterabschluss und ein paar Jahren Berufserfahrung als qualifiziert und erfahren bezeichnen will, bleibt jedem selbst überlassen.

      Da es mich aber nun doch interessiert:

      UK Köln wrote:

      Danach erwartet Sie ein Gespräch für die Dauer von ca. 60-90 Minuten in der Autismussprechstunde mit Dr. Astrid Gawronski (Diplom-Psychologin), Dr. Katharina Krämer (Diplom-Psychologin), Theresa Schoofs (M.Sc., Psychologie), Julia Proft (M.Sc., Psychologie), Julia Espelöer (M.Sc., Psychologie) oder Dr. Daniel Merkel (Arzt). Je nach diagnostischer Notwendigkeit kann es zu weiteren Terminen kommen.
      @Willowtree
      Kannst du mir einen Link zu den Lebensläufen der Personen geben, die mit "Diplom-Psychologin" und "M.Sc. Psychologie" betitelt werden? In einer wissenschaftlichen Datenbank kann ich sehen, was die Personen möglicherweise noch im Rahmen ihres Studiums publiziert haben. Das lässt nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Erfahrung in der klinischen Diagnostik zu tun.

      Vielen Dank für den Link, den ich mir anschauen werde. :thumbup:

      The post was edited 3 times, last by FruchtigBunt ().

    • Sympathie spielt eine überaus wichtige Rolle.
      Die Diagnostikerin in der ersten Ambulanz mochte mich zuletzt derart nicht, dass sie mir unterstellte, ich sei latent aggressiv.
      Soll heißen, dass ich aggressiv sei, dies aber nicht zu sehen sei. (Ja, da kann man natürlich nichts machen gegen so eine Einschätzung, man kann es ja eben nicht sehen.) :lol:
      Das war so ein Schwachsinn.
      Ich hatte viel mehr Angst, aber man sieht nur das, was man sehen möchte...
      Übrigens war ich zu dem Termin nicht alleine und meine Begleitung meinte, ich sei ruhig und zurückhaltend gewesen, so viel dazu.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • FruchtigBunt wrote:

      Kannst du mir einen Link zu den Lebensläufen der Personen geben, die mit "Diplom-Psychologin" und "M.Sc. Psychologie" betitelt werden? In einer wissenschaftlichen Datenbank kann ich sehen, was die Personen möglicherweise noch im Rahmen ihres Studiums publiziert haben. Das lässt nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Erfahrung in der klinischen Diagnostik zu tun.
      Wo sich die Lebensläufe finden lassen, kann ich dir nicht sagen.

      Aber es ging ja erstmal um deine Aussage, dass die diagnostizierende Person weniger Ahnung von Autismus habe als man selbst als Patient. Ich denke schon, dass man da mit Publikationen argumentieren kann. Und mit einem Abschluss in Psychologie auch. Nicht zuletzt kommt ja das Vertrauen vom Professor hinzu, der mit ihnen zusammenarbeitet. Welches Interesse sollte er daran haben, mit Amateuren zu kooperieren, wenn das am Ende auf ihn und seine Abteilung zurückfallen könnte?
    • JojosWelten wrote:

      Freitags kam ein Anruf (auch an die Freundin ), und dAnn hatte ich etwas über einer Woche Zeit, mich auf den Termin vorzubereiten.
      Das wäre mir viel zu kurzfristig gewesen. 8o

      Grübler_1988 wrote:

      Ja, negative Erfahrungsberichte über Köln habe ich auch schon mehrfach gelesen. Ich kann es mir nicht erklären, warum bei manchen Personen die Diagnostik dort so unbefriedigend abläuft.
      Ich schon...

      Bei vielen ist es einfach so, dass sie sich verrannt haben und ein positives Ergebnis als gegeben erwarten. Wenn dann tatsächlich ein Ausschluss erfolgt können die Diagnostiker natürlich nur inkompetente Idioten sein.
      Die Begründungen, die diese Leute dann anführen, sind dermaßen hahnebüchend das jedem anderen klar sein muss, dass einfach nicht richtig hingehört wurde, bzw einfach vor Wut und Empörung "dicht gemacht" wurde bevor die Erklärung gegeben wurde.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ich möchte an dieser Stelle mal vorsichtig und respektvoll Frust zum Ausdruck bringen.

      Ich habe hilfesuchend eine simple Frage gestellt und darum gebeten KEINE Grundsatzdiskussion über Köln zu starten.

      Ergebnis: Zwei hilfreiche Antworten auf die Frage, über 30 Posts die (fast) nichts mit meiner Frage zu tun haben.
      Dazu massig wiederkauen der alten Unterstellung, dass Leute - nur weil es nicht nach ihren Willen ging - zu dumm sind die Qualität von etwas einzuschätzen. Sicher kann es solche Fälle geben, aber insgesamt ist das herablassend.

      Fazit: Hilfesuche gescheitert.

      Danke an jene, die versucht haben produktive Antworten zu geben.
    • Sehr gute Antwort von dir. :thumbup:


      Ich selber hörte nur von lwl Dortmund und Bochum, dass sie okay seien... Aber mit langen Wartezeiten.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • LadyInBlack wrote:

      Ich habe hilfesuchend eine simple Frage gestellt und darum gebeten KEINE Grundsatzdiskussion über Köln zu starten.
      Ich denke, der Auslöser für diese Diskussion war dieser Satz hier:

      LadyInBlack wrote:

      Das man Köln nicht empfehlen sollte ist mir klar.
      Dieser Satz hat bei mir und wahrscheinlich noch bei anderen Personen Verwirrung ausgelöst. Dass solche Aussagen einfach so stehen gelassen und nicht kommentiert werden, ist eher unwahrscheinlich.