Autisten können sich selbst nicht einschätzen. Ist das wirklich wahr?

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    • Autisten können sich selbst nicht einschätzen. Ist das wirklich wahr?

      Die Frage spricht eigentlich für sich. Ich habe das öfter mal gelesen, habe aber hier den Eindruck, dass die meisten das sehr wohl können und auch reflektiert sind. Ist Selbstreflektion bei autistischen Menschen problematisch? Zu mir selbst wurde auch von vielen Psychologen gesagt, ich könne das sehr gut. Ein junger autistischer Mann, den ich kenne, kann das hingegen gar nicht gut - er sieht seine Schwächen nicht, sieht sie sogar teilweise als Stärken, obwohl es offensichtlich ist, dass er darin eben nicht gut ist; zum Beispiel genaues Arbeiten.

      Was denkt ihr? Wie seht ihr euch selbst?
    • Ich kann nur über mich selbst sprechen. Ich halte mich für reflektiert, kenne meine Stärken und Schwächen. Das wurde mir auch schon von außen zugetragen durch Psychologen.

      Aber das war nicht immer so. Das hat sich über die Jahre erst so entwickelt. Ich war ein paar Jahre krank und hatte viel Zeit, mir Gedanken zu machen zur mir und meinem Leben. Diese Gelegenheit habe ich genutzt.

      Ps: Du stellst hier viele interessante Fragen. Gefällt mir. :)

      The post was edited 1 time, last by Thimor ().

    • Meine Schwächen habe ich eigentlich immer wahrgenommen. Was fehlte, war, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, nämlich früher etwas zu unternehmen (Diagnostik, Therapie usw.), um besser mit ihnen umgehen zu können. Und Gleiches gilt für meine Stärken: Auch hier war ich mir immer bewusst, was ich gut kann, habe aber vielleicht mich nicht genügend getraut, mehr daraus zu machen.

      Also: Es ist bei mir wohl weniger die fehlende Selbsteinscbätzung, sondern der etwas mutigere Umgang mit den eigenen Fähigkeiten, der mir manchmal fehlt. Andrerseits: Die übertriebene Selbstüberschätzung mancher NTs ist mir dadurch erspart geblieben.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • Ich bin der Meinung, dass ich mich selbst sehr gut und realistisch einschätzen kann. Dies wurde mir bisher auch von allen psychologischen Behandlern bestätigt. Sie fanden meine Selbstreflexion außerordentlich erstaunlich.

      Allerdings ist mir nicht ganz klar, was diese Fachbücher (ich las es auch schon häufiger, hielt mich daran aber nicht auf) genau mit "sich selbst gut einschätzen können" meinen. Geht es darum, dass man z. B. sein Arbeitstempo korrekt einschätzt oder die eigene Intelligenz (Dinge, die nicht direkt mit anderen zu tun haben) oder geht es darum, dass man einschätzen soll, wie man auf andere wirkt (bezieht andere Menschen stark mit ein). Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr große Unterschiede bestehen könnten.

      Sobald ich etwas einschätzen soll in Bezug auf mich und andere Menschen, kann ich auch daneben liegen, weil ich meistens davon ausgehe, dass andere Menschen genauso denken wie ich, was aber oft dann doch nicht so ist. Und schon liegt man mit seiner Einschätzung daneben.

      Hat jemand aktuelle Literatur, wo das erwähnt ist, mit dem "als Autist sich selbst nicht einschätzen können"? Was sind da genau für Beispiele bzw. Gründe genannt?
    • Ich selber kann mich und mein Verhalten eigentlich nur dann reflektiert einschätzen, wenn ich eine art Ausgangspunkt habe/kenne.
      Ich wusste vorher zwar das vieles nicht so läuft wie bei anderen und ich mich oft fragte warum, ob das an mir lag oder an den anderen und ihrem (für mich) nicht gescheitem, toleranten oder sozialen/gerechten verhalten was in meinem Kopf standart ist, denn ich empfand das für mich gesehen als normal, okay, richtig. Und mein Instinkt sagte mir das, was mir die Idee gab das ich nicht falsch oder schlechter bin als andere, nur weil ich mit anderen nicht klar kam.
      Ich finde es kompliziert.
      Im Grunde ist es ja so, das sehr viele Menschen auch so denken, aber weil sie keine Autisten sind, ist es für sie normal, das zu machen, was die Masse um sie herum, von ihnen will, und so sind sie nicht so, wie sie wirklich sind und verstellen sich.
      Das ist ein Wissensstand den ich früher wegen mangelndem Fachwissen nicht hatte, und darum konnte ich die gesammte Situation garnicht erkennen oder einschätzen, und somit auch nicht mich.
      In einem gespräch mit jemandem (ich weiß nicht mehr mit wehm) ging es um etwas ähnliches und ich sah mein Verhalten auch nicht als Schwäche, weil ich das erlich und richtig fand, aber die Person mit der ich sprach meinte, das es sehr wohl eine negative Eigenschaft sei weil die Gesellschaft das so sieht.
      Ich hab dem widersprochen, weil ich sagte, das ich nicht existiere nur um der Gesellschaft zu gefallen, sondern weil ich so gemacht bin wie ich bin und man das Recht haben sollte so auch zu sein. Ich hab es mir ja nicht ausgesucht so zu sein, dennoch bin ich so und ich finde es nicht richtig jemand anderes zu spielen.
      Mal abgesehen davon das mich das seelisch auch nie glücklich gemacht hat denn ich erkannte recht schnell eh immer das ich dieser den ich da imitieren wollte (meist irgendein Comic-idol) eh niemals sein kann, weder im Aussehen noch in der Stimme oder sowas, egal wie gut ich gesik, mimik etc auswendig lerne.
    • Heißt es nicht immer, Autisten würde zur "Selbstbeschau" neigen? Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die meisten Autisten sich selbst ganz gut einschätzen können. Die Frage ist nur, ob sie sich auch trauen, zu ihren Stärken und Schwächen zu stehen oder ob sie nicht lieber was anderes sagen, weil sie Angst vor dummen Kommentaren etc. haben. Andererseits sollte man aber auch nicht vergessen, dass manche Autisten zu einem "God-Mode" neigen und andere Autisten sich aufgrund negativer Erfahrungen absolut nichts zutrauen. Letzten Endes wird es bei den Autisten wohl auch nocht so viel anders als bei den NTs sein. Die einen können sich gut selbst einschätzen, die anderen überschätzen und noch andere unterschätzen sich.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Ich habe meine Schwächen im kommunikativen Bereich und in der Selbstorganisation tatsächlich nicht so klar gesehen. Vermutlich, weil ich mich extrem angestrengt habe, alles gut und richtig zu machen, und seit vielen Jahren viel an "Selbstoptimierung" betrieben habe. Dass das alles Kompensationsbemühungen für ausgeprägte Schwächen waren, war mir nicht so bewusst, ich fand mich im Gegenteil sehr engagiert :oops:
      Also im Prinzip habe ich meine Schwächen zwar schon "wahrgenommen", aber wohl schon so früh gelernt gegenzusteuern, dass das vor der bewussten Auseinandersetzung mit dem "Schwächen/Stärken"-Thema stattfand. Entsprechend verzerrt war meine Eigenwahrnehmung. Für mich war es eher so, dass ich als Kind und Jugendliche diese Schwächen massiv hatte, aber ja sehr viel dazugelernt habe. Dieser Fähigkeitenzuwachs stand für mich im Vordergrund, und so habe ich mich selbst voller Überzeugung als sehr flexibel, mit guten selbstorganisatorischen Fähigkeiten und auch fähig, z.B. schwierige Elterngespräche zu führen, gesehen. Faktisch war ich das auch, es wurde mir wiederholt sehr anerkennend zurückgemeldet - aber dass es mich extreme Anstrengung kostete, die in Wirklichkeit vorhandenen Schwächen auszugleichen, und mir immer weniger gelang - das habe ich erst kapiert, als gar nichts mehr ging und ich die Puzzleteile zusammen gesetzt habe. Eine realistische Einschätzung wurde mir erst durch die Diagnose (die nämlich zur Einbeziehung meiner Vergangenheit führte) möglich.
    • Ich hab mich früher oft völlig selbstüberschätzt. Dachte, ich könnte mehr, als wirklich der Fall war. Besonders schlimm war das direkt nach der AS-Diagnose. Ich war doch schliesslich nicht behindert. Aber irgendwann wurd mir klar, dass ich's doch bin und dann kam der totale Zusammenbruch samt Selbstmordversuch und ab da hab ich mich dann völlig unterschätzt. :m(: Erst im Laufe der Therapie hab ich dann gelernt, mit 'nem neutralen Blick auf mich, mein Verhalten und meine Stärken und Schwächen zu blicken und mittlerweile kann ich mich sehr gut selbst einschätzen. :nod:
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • ich kann mich auch nicht so gut reflektieren, grade wie ich auf andere wirke, das ist meist die totale Fehleinschätzung meiner seits.

      Früher in meinem nicht Aspergerleben habe ich nie verstanden warum meine Selbsteinschätzung erheblich von derer normaler Leute abweicht.
      Nun seit der Diagnose ist klar warum, mittlerweile ist es mir relativ egal wie ich auf andere wirke, ich versuche auch nicht mehr krampfhaft in jeder soziale Gruppenstituation anzupassen, klappt zuwie so nicht und entleert nur unnötig meinem Mentalenakku.
    • Platypus wrote:

      Ich habe meine Schwächen im kommunikativen Bereich und in der Selbstorganisation tatsächlich nicht so klar gesehen.
      Mir ist bei diesem Zitat aufgefallen, dass es bei mir doch etwas komplexer ist. Ich habe mich auf meiner Arbeitsstelle ja auch jahrelang darüber aufgeregt, dass alle so nachlässig arbeiten und nicht auf den Punkt sachlich antworten etc. und machte das immer auch sehr stark an den anderen fest und weniger an mir (aber auch an mir).

      Deshalb denke ich, dass es beim Einschätzen besonders auf den Vergleichsmaßstab ankommt, den man anlegt. Die Frage ist, nach welchem Maßstab schätzt man sich ein? Das führt dann aber vermutlich wieder zur Diskussion, ob die Maßstäbe der NT-Welt angemessen sind (also zu einer Endlosdiskussion), also äußere ich mich dazu inhaltlich nicht.

      Ich wollte nur einwerfen, dass Autisten vielleicht nicht grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung fehlt, sondern dass es nach außen so wirken könnte, weil sie sich möglicherweise nach anderen Kriterien bzw. Maßstäben einschätzen und dadurch kann man (nach NT-Gesichtspunkten) zu dem Schluss kommen, dass sie nicht fähig seien, sich selbst einzuschätzen.
    • Generalisieren würde ich das nicht.
      Ich würde aber sagen, dass die eigene Einschätzung deutlich beeinflusst wird durch einen Vergleich mit anderen Personen und soziale “Vernunft”.
      An letzteren 2 mangelt es und so wirkt sich das dann auch auf die Selbsteinschätzung aus.
      Beispiel: Wenn ich nicht weiß, wie gut andere im Durchschnitt in Etwas sind, dann kann man sich quasi per Zufall aussuchen, ob man gut oder schlecht ist, für einen selbst entspricht es der Wahrheit, aber objektiv nicht.
      Ich dachte früher auch, ich sei sehr gut im EQ.
      Das hat sich dann als falsch herausgestellt, durch Objektivierung und Vergleich mit anderen Menschen.
      Was ich allein allerdings nicht konnte.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)
    • Ich war auch immer überzeugt, extrem emphatisch zu sein. Oder auch einfach nur ehrlich. Und ich war bis vor kurzem überzeugt, dass andere genauso Ehrlichkeit erwarten wie ich. Oder eben genauso wahrnehmen wie ich.
      Tja, so ganz richtig war meine Einschätzung nicht.

      Ich erinnere mich an eine Situation als ich meinen Mann fragte was er gerade denkt. Seine Antwort war „nichts“. Ich war felsenfest überzeugt, dass das unmöglich ist.
      Ich dachte wirklich andere „denken“ auch wie ich.
    • sepia wrote:

      Wie erkennt man ob man sich gut einschätzen kann oder nicht?
      Ein Weg ist z.B. Selbstwahrnehmung mit Fremdwahrnehmung zu vergleichen. Wenn beide stark voneinander abweichen, kann man überlegen woran das liegt.
      You’ll stop caring what people think about you when you realize how seldom they do.
    • Thimor wrote:

      Ich kann nur über mich selbst sprechen. Ich halte mich für reflektiert, kenne meine Stärken und Schwächen. Das wurde mir auch schon von außen zugetragen durch Psychologen.

      Ps: Du stellst hier viele interessante Fragen. Gefällt mir. :)
      Ja, das ist bei mir auch, aber ich bin ja auch schon sehr lange in Behandlung. Vielleicht hat die ja dabei geholfen. Und vielen Dank. :) Leider komme ich mit dem Antworten oft nicht hinterher..


      FruchtigBunt wrote:

      Hat jemand aktuelle Literatur, wo das erwähnt ist, mit dem "als Autist sich selbst nicht einschätzen können"? Was sind da genau für Beispiele bzw. Gründe genannt?
      Mit Literatur kann ich nicht dienen, aber mit einem Link: derstandard.at/1259281830759/G…e-mit-der-Selbstreflexion


      FruchtigBunt wrote:

      Ich wollte nur einwerfen, dass Autisten vielleicht nicht grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung fehlt, sondern dass es nach außen so wirken könnte, weil sie sich möglicherweise nach anderen Kriterien bzw. Maßstäben einschätzen und dadurch kann man (nach NT-Gesichtspunkten) zu dem Schluss kommen, dass sie nicht fähig seien, sich selbst einzuschätzen.
      Mir wurde sowas mal vorgeworfen; meine Ansichten, Moralvorstellungen etc. seien abstrakt und hauptsache, ich würde "in meiner abstrakten Welt" alles richtig machen.

      Cloudactive wrote:

      Generalisieren würde ich das nicht.
      Ich verstehe nicht ganz, wieso das immer wieder erwähnt wird. Es gibt doch auch genügend NTs, die das auch nicht können.
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Die Frage spricht eigentlich für sich. Ich habe das öfter mal gelesen, habe aber hier den Eindruck, dass die meisten das sehr wohl können und auch reflektiert sind.
      Reflektierend durchaus (da man ja viel Zeit hat über sich selbst, seine Gedanken und Gefühle und vergangene Situationen nachzudenken und diese bestmöglich zu analysieren), allerdings überwiegend aus der eigenen Perspektive, die wohlmöglich bestimmte Faktoren ausklammert, die vom Autisten einfach nicht wahrgenommen werden konnten (zum Beispiel, weil sie seitens des Gegenübers unausgesprochen blieben).

      Die Leute, die hier im Forum schreiben, haben sich zudem überwiegend schon sehr viel mit dem Thema Autismus beschäftigt und haben dadurch neue Erkenntnisse gewonnen.

      Ich habe beispielsweise viele Jahre lang gar nicht gemerkt, dass ich die Mimik anderer Leute nicht so gut deuten kann wie andere Leute das können und dass andere Leute viel mehr ohne Anstrengung einfach so an Informationen nebenbei aufnehmen während eines Gesprächs statt fast nur Dinge aus den Worten und dem Tonfall zu entnehmen. Ich habe zwar gemerkt, dass Leute oft komisch auf mich reagieren und mich ablehnen und ich oft "versage" und es auch oft zu Missverständnissen mit anderen Leuten kommt (die ich dann durch einen Wortschwall zu klären versuche), aber habe nicht bzw. nur zu geringen Teilen erkannt, woran das liegt, dass es überhaupt zu diesen Missverständnissen und Ausgrenzungen und für mich kaum auszuhaltenden Situationen kommt bzw. was die tieferliegenden Ursachen sind.

      Ich denke bestimmte Aspekte kann wirklich nur z. B. ein gegenübersitzender Diagnostiker erkennen und nicht man selber aber es ist auch sehr wichtig den Input der Person selber ernstzunehmen und in die Einschätzung einfließen zu lassen. Ist doch gut, dass viele Autisten überhaupt dazu in der Lage sind, Dinge zu erkennen und auch in (mündliche oder schriftliche) Worte zu fassen. Bei denen, die es nicht können, ist alles noch schwieriger. Allerdings wären die dann auch logischerweise eher selten Autoren hier im Forum, zumindest wenn das Schriftliche nicht klappt.
      I could work hard to be normal, but I prefer to hold myself a higher standard. Ego lex sum.
    • Rusty Mike wrote:

      Ich hab mich früher oft völlig selbstüberschätzt. Dachte, ich könnte mehr, als wirklich der Fall war.
      Ja, das kenne ich. Ich hatte einen Job, der mir Struktur gab, in den ich mich fachlich sehr hineingefuchst hatte, und meine Eigenartigkeiten (derer ich mir selbst gar nicht wirklich bewusst war) wurden toleriert. Dennoch war ich nicht zufrieden, denn ich war am falschen Ort. Also habe ich Bewerbungen geschrieben in rauhen Mengen und hatte im Laufe der Jahre eine Menge Vorstellungsgespräche. Erfolg dabei hatte ich nie. Ich habe erst nach der Äußerung des AS-Verdachts verstanden, dass ich mir zwar fachlich viel Wissen angeeignet hatte, dann aber eben auch andere Fähigkeiten erwartet werden. Und da gab es dann eine ziemliche Diskrepanz zwischen fachlichem Wissen einerseits und mangelnden sozialen Fähigkeiten in Verbindung mit fehlendem Selbstvertrauen bzw. Selbstbewusstsein (diesen Begriff darf man durchaus wörtlich nehmen) andererseits. Die potenziellen Arbeitgeber haben das erkannt, ich selbst nicht.

      Manchmal gelang es mir auch, mehr Wissen vorzutäuschen als tatsächlich vorhanden war.
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)
    • Lex wrote:



      Ich habe beispielsweise viele Jahre lang gar nicht gemerkt, dass ich die Mimik anderer Leute nicht so gut deuten kann wie andere Leute das können und dass andere Leute viel mehr ohne Anstrengung einfach so an Informationen nebenbei aufnehmen während eines Gesprächs statt fast nur Dinge aus den Worten und dem Tonfall zu entnehmen.
      Mir ist das erst im Herbst letzten Jahres bei einer Übung während der Reha klargeworden, als ich nur anhand der Gesichtsmimik des Gegenübers Emotionen erkennen sollte. Ich habe da nichts erkannt.

      Etwas später stieß ich in einem Skript auf einen Augenpartientest. Auch da habe ich nichts erkannt.

      Ich brauche da wohl eine Art Blindenhund... :fun: (halbwegs...)
      "In das Popcorn, das Sie gerade essen, hat wer reingepisst!" (Kentucky Fried Movie)


      "Sind Sie Polizisten?" "Nein, Ma'am. Wir sind Musiker!" (The Blues Brothers)