Toxische Menschen erkennen und meiden

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    • Toxische Menschen erkennen und meiden

      Toxisch natürlich nicht im wortwörtlichen Sinne, sondern bezogen auf Eigenschaften und Verhalten von Personen. Besonders zähle ich dazu manipulatives Verhalten. Habt ihr Erfahrung mit solchen Menschen? Ein paar Beispiele:

      - die Person kritisiert euch oft und manchmal auch vernichtend
      - sie übernimmt keine Verwantwortung für ihr unangemessenes, verletzendes Verhalten ("Wenn dich meine Worte verletzen, ist das dein Problem, sei nich so sensibel." "Oh, heulst du jetzt? Buuuhuuuuu." )
      - reagiert aggressiv auf Kritik oder ignoriert sie komplett
      - ignoriert eure Grenzen komplett und macht Dinge, die euch stören, obwohl ihr schon x mal gesagt habt, dass ihr das nicht mögt
      - reden euch ein schlechtes Gewissen ein, wenn ihr euch nicht so verhaltet, wie sie es gerne hätte
      - sieht ihre Meinungen und Ansichten als unwiderlegbare Fakten an; wenn ihr nicht zustimmt, dann kann das die Person wütend machen und sie reagiert arrogant
      - wirft euch Dinge vor, die auf sie selbst zutreffen (Projektion)
      - wenn sie wütend ist, geht sie auch gerne mal "unter die Gürtellinie" (RW) mit Beleidigungen
      - findet schnell und gezielt eure Schwachpunkte heraus und attackiert sie, wenn ihr sie verärgert
      - deutet Sachen komplett falsch und wirft euch vor, nicht das zu meinen, was ihr gesagt habt
      - widerspricht sich häufig selbst, streitet es aber ab, wenn man sie darauf hinweist
      - ist der Meinung, viel für euch zu tun, obwohl sie nichts fur euch tut (und rastet aus, wenn man genau das sagt)
      - ignoriert euch als Strafe auch mal komplett und schaut euch dann nicht mal mehr an
      - gibt sexistische, rassistische oder sonstwie extreme, abwertende Äußerungen von sich
      - gibt euch immer das Gefühl, unterlegen zu sein, hat eine arrogante Ausstrahlung und sieht sich als reifer, intelligenter und logischer als andere... ist es aber recht offensichtlich nicht
      - hat nicht einen Funken Empathie, hat Spaß daran, wenn andere streiten, lacht euch aus, wenn es euch schlecht geht

      Alles in allem.. habe ich damit einen Narzissten beschrieben. Was wohl daran liegt, dass ich bis vor Kurzem Opfer eines solchen war. Weil er anfangs eben gar nicht so wirkte und in der Anwesenheit anderer ganz harmlos tut, lustig, intellektuell, für mich irgendwie faszinierend. Erinnerte mich schnell an meinen Vater, der auch narzisstisch ist und mich als Kind und Jugendliche emotional, physisch (wenn auch in geringerem Maße) und teils sogar sexuell missbraucht hat.

      Obwohl er mich schon früh sehr verletzt hat mit seinen Worten und dem Unverständnis, kam ich nie lange von dem Kerl los. Ich hatte Gefühle für ihn und die gingen einfach nicht weg, sie sind auch jetzt noch nicht weg, obwohl ich dieses Mal auf keinen Fall zurück kann und will. Seit Wochen besteht kein Kontakt mehr und ich vermisse ihn an manchen Tagen schmerzlich, an anderen bin ich furchtbar wütend, an wieder anderen ist alles gut. Das ist verwirrend für mich.

      Zu meinem Vater habe ich Kontakt und wir kommen jetzt gut miteinander klar. Er ist ausgezogen, als ich 13 war, der Abstand und die Tatsache, dass ich jetzt erwachsen bin, haben den Umgang für uns erleichtert.

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Merkt ihr schnell, wenn euch jemand nicht gut tut und/oder versucht, euch zu manipulieren? Könnt ihr den Kontakt dann direkt abbrechen und mit dem Thema abschließen, oder verletzt es euch und ihr denkt noch lange darüber nach?
    • Danke für deinen ausführlichen Text. @ZeroLifeSkillsIch bin auch schon solchen Menschen begegnet und habe es erst zu spät gemerkt.

      Mir war damals gar nicht klar, dass es sowas überhaupt gibt. Daher nochmals : Die Aufzählung ist super! Damit hilfst du sicher anderen.

      Mein Vater hat sich übrigens ähnlich verhalten und man würde heute sagen, dass er Straftaten verwirklicht hat durch sein handeln. Aber er ist bereits verstorben. Ich habe bis lange nach seinem Tod gebraucht, um das sträfliche Handeln als solches zu erkennen.

      The post was edited 2 times, last by Thimor ().

    • ZeroLifeSkills wrote:

      Weil er anfangs eben gar nicht so wirkte und in der Anwesenheit anderer ganz harmlos tut, lustig, intellektuell, für mich irgendwie faszinierend.
      Das ist normal, dass Narzissten anfangs ganz harmlos, gar "attraktiv" wirken.
      Gut schauspielern können, wenn mehrere andere anwesend sind - das müssen die. Sonst würden sie ja direkt von allen gemieden.

      Gefährlich werden solche Leute dann, wenn man sie zu nah an sich heranlässt, wenn man sich emotional von ihnen abhängig macht. Und wenn man ihrem manipulativen Verhalten verfällt und ihnen "glaubt", dass die eigenen Bedenken / das komische Gefühl, "dass da was nicht in Ordnung ist", unberechtigt sind / ist.
      Helfen tut daher vor allem der Austausch mit anderen. Denn dann muss der Narzisst nicht mehr nur gegen das eigene Urteilsvermögen ankämpfen, sondern auch noch gegen das all der Leute, mit denen man sich ausgetauscht hat. Das schafft er irgendwann nicht mehr.

      Was außerdem im Umgang mit Narzissten hilft, ist, sich bewusst zu machen, was die brauchen. Nämlich ein übertriebenes Maß an Selbstbestätigung. Und das muss man ihnen konsequent verweigern. Und alles Aufregen, alle Wut, alle Vorwürfe, die dann von denen kommen, das ist dann eigentlich nur Fassade, während die gerade innerlich zerbrechen.
      Und wenn man sich das bewusst macht, dann bekommt man fast Mitleid mit ihnen. Oder Schadenfreude, je nachdem, wie sehr sie einem vorher wehgetan haben...

      -

      Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema, den ich gerade gefunden habe: Selbstverliebte Menschen sind besonders erfolgreich
      Ich meine, auch mal irgendwo von einer Studie gelesen zu haben, nach der Narzissten und Maniker von Banken im Schnitt höhere Kredite bewilligt bekommen, weil sie so "überzeugend" sein können... Den Artikel dazu finde ich aber leider nicht mehr.
      den Ochsen wird er betrachten
    • Abendstern wrote:

      Nämlich ein übertriebenes Maß an Selbstbestätigung. Und das muss man ihnen konsequent verweigern. Und alles Aufregen, alle Wut, alle Vorwürfe, die dann von denen kommen, das ist dann eigentlich nur Fassade, während die gerade innerlich zerbrechen.
      Und wenn man sich das bewusst macht, dann bekommt man fast Mitleid mit ihnen. Oder Schadenfreude, je nachdem, wie sehr sie einem vorher wehgetan haben..
      :thumbup: :thumbup: :thumbup:
      Sehr cool gesagt.


      Ich hatte ein paar Mal mit toxischen Menschen zu tun, weil ich nicht auf mein "Bauchgefühl" hörte und zu wenig Selbstbewusstsein hatte. Ich dachte ich bin bloß oberflächlich und der "Fehler" läge irgendwo an mir. Ich müsste mich mehr anpassen, einstellen und so ein Quatsch.

      Mittlerweile höre ich mein "Bauchgefühl" und das ist das richtige.

      Übrigens schon mal was von Gaslighting . Tritt häufiger in toxischen Beziehungen auf. Ich werde immer ganz aggressiv wenn ich sowas beobachte
      ADHS & Autismus.
      and I'm an eurasian Crossbreed

      Dummheit ist nicht "Nicht Wissen" oder "Nicht Wissen Wollen", Dummheit ist "Glauben genug zu Wissen"
    • Ich hatte schon mit so jemandem zu tun und bin leider immer wieder darauf reingefallen. Das Gefährliche war eben dass diese Person alleine mit einem sehr nett war und sich verständnisvoll gezeigt hat aber dann wenn man nicht dabei war über einen gelästert hat und alle Sachen die man im Vertrauen erzählt hat gegen einen verwendet hat. Auch wenn einem mal ein kleiner Fehler oder Ähnliches passiert ist wurde man beispielsweise gleich ausgelacht und als dumm bezeichnet.

      Ich finde einfach unter Freunden sollte man sich wohl fühlen und sich nicht verstellen müssen. Wenn man zum Beispiel nach einem Treffen merkt dass es einem schlechter geht als davor, sollte man überlegen ob man sich mit diesen Leuten noch weiter trifft. Das gleiche gilt auch wenn man nur wegen bestimmten Dingen gemocht wird und nicht so genommen wird wie man ist und die „Freunde“ entsetzt reagiert wenn man beispielsweise sich für etwas interessiert was sie als lächerlich einstufen.
    • Abendstern wrote:

      Was außerdem im Umgang mit Narzissten hilft, ist, sich bewusst zu machen, was die brauchen. Nämlich ein übertriebenes Maß an Selbstbestätigung. Und das muss man ihnen konsequent verweigern. Und alles Aufregen, alle Wut, alle Vorwürfe, die dann von denen kommen, das ist dann eigentlich nur Fassade, während die gerade innerlich zerbrechen.
      Und wenn man sich das bewusst macht, dann bekommt man fast Mitleid mit ihnen. Oder Schadenfreude, je nachdem, wie sehr sie einem vorher wehgetan haben...
      Dem stimme ich überhaupt nicht zu.

      Geht man so vor, wird man nur eine Konfrontation provozieren, die dem Narzissten erst recht in die Hände spielt, denn er lebt von Komflikten, daraus zieht er seine Energie. Außerdem tun die wenigsten Narzissten das, was sie tun aus Bösartigkeit, um anderen zu schaden, sondern weil sei einfach nicht anders können, selbst unsicher sind, sich selbst bestätigen müssen, etc.. Auf diese Art schadet man ihnen genauso wie sich selbst.

      Was meiner Erfahrung nach wirklich gut hilft, ist die Grey Rock Methode. Dabei macht man sich einfach uninteressant für den Narzissten. Kurz umrissen bedeutet das, dass man dem Narzissten nichts mehr gibt, das ihn nährt. Z.B. erzählt man ihn nichts mehr, vor allem nicht, was einen selber irgendwie gefühlsmäßig mitnimmt oder beeinträchtigt. Auf seine Fragen reagiert man kurz und unbeteiligt, etwa nur mit "aha". Auf Fragen wie, "Was gibt's Neues?" ist die beste Antwort: "Nichts. Alles beim Alten." Normalerweise verlieren Narzissten dann ganz, ganz schnell das Interesse an dir. Man darf nur nicht den Fehler machen, sich wieder auf irgendeinen Streit oder so einlassen, denn der Narzisst wird versuchen, einen zu reizen, er weiß normalerweise genau, worauf man anspringt. Das muss nicht heißen, dass er einen Streit provoziert, es kann auch was sein, wo man sich dann aufregt und der Narzisst sich dann selbstgerecht mit dir zusammen aufregt. Aber wenn man das durchzieht, dann sucht sich der Narzisst sehr schnell jemand anderen, von dem er bekommt, was er braucht: Aufmerksamkeit, Bestätigung, etc.

      Außerdem muss man den Narzissten erziehen, dass nicht er einen steuert, sondern man umgekehrt einfach das Ruder an sich nimmt. Wenn er z.B. anruft, geht man nicht dran und ruft erst eine Weile später zurück - ohne sich zu entschuldigen oder sonst was. Und man fragt nur kurz und bündig, was er wollte, lässt ihn das sagen und reagiert, wie oben beschrieben.

      The post was edited 1 time, last by Tallyn ().

    • Tallyn wrote:

      Geht man so vor, wird man nur eine Konfrontation provozieren, die dem Narzissten erst recht in die Hände spielt, denn er lebt von Konflikten, daraus zieht er seine Energie.
      Auf diese "Konfrontation" sollte man sich dann eben nicht einlassen. Sondern die ganzen unberechtigten Vorwürfe, die dann kommen, einfach kommentarlos an sich abprallen lassen. (Gut, ist vielleicht doch leichter gesagt als getan...)
      Wenn der Narzisst sich aufregt, ich aber die ganze Zeit "ruhig" bleibe, dann kostet den das sehr wohl Energie... und ich hab was zu lachen. :d

      Aber wenn man eher dazu neigt, auf Provokationen "anzuspringen", dann ist es vermutlich wirklich besser, solche Situationen von vornherein zu vermeiden und sich für den Narzissten uninteressant zu machen, da gebe ich dir Recht.
      den Ochsen wird er betrachten
    • Mitleid erzeugen bzw Schuldgefühle machen, und das oft indirekt oder subtil um drei Ecken ist ja ebenfalls eine der Methoden.
      Und wer hat schon immer perfekt unter Kontrolle, das erzeugte Gefühl sofort danach zu überprüfen, ob hier angemessen, oder gar aufrund alter, nicht erkannter Schuldgefühle bzw übriggebliebener Bedürfnisse aus der Kindheit abzuchecken, und in diesen Fällen das Gefühl einfach auszuknipsen ?
      Um dann auch noch sich zu dieser speziellen Methode schützend zu verhalten?
      Selbst wenn, wäre das Ergebnis auch nur entweder, man erzeugt Aggression oder man wird uninteressant.
      Noch unschöner als Narzissten, die wie oben beschrieben doch recht schnell erkannt werden können, wenn man hinsieht und diese oben genannten Punkte "abcheckt" - und dann natürlich das Ergebnis auch glauben muss, nicht jetzt pädagogisiert oder psychologisiert und hofft, damit was dort zu ändern - sind intelligente Psychopathen. Sie gehen wesentlich subtiler unterhalb der Wahrnehmungsschwelle ihrer Opfer vor, sind besser darin, daß gesamte Umfeld zu täuschen, können noch besser ablesen, wo wie beim anderen mental und emotional einhaken. Und das sehr langfristig kleinschrittig systematisch.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
    • @Thimor: Das tut mir Leid, dass mit so einem Vater aufwachsen musstest. Als Kind hält man das, was in der eignenen Familie passiert, ja meist für normal. Ich habe als Kind gedacht, wir seien eine Bilderbuchfamilie.

      Abendstern wrote:

      Gefährlich werden solche Leute dann, wenn man sie zu nah an sich heranlässt, wenn man sich emotional von ihnen abhängig macht. Und wenn man ihrem manipulativen Verhalten verfällt und ihnen "glaubt", dass die eigenen Bedenken / das komische Gefühl, "dass da was nicht in Ordnung ist", unberechtigt sind / ist.
      Der Besagte war wirklich überzeugend, er hat oft gesagt, ich sei absolut krank im Kopf und eine fürchterliche Dramaqueen. Ich habe letztlich meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr getraut.. Trotzdem wurde mir zwischendurch immer wieder klar, dass ich weg muss von dieser Person. Aber da war schon emotionale Abhängigkeit da; nach ein paar Tagen ohne Kontakt bekam ich Panik, so als würde ich komplett verzweifeln ohne ihn in meinem Leben! Anfangs dachte ich noch mehrfach, es sei ein Missverständnis und liege an mir, da ich nun mal nicht einfach bin. Irgendwann wurde mir schon klar, dass er keine gute Person ist und ich kam selbst schnell auf Narzissmus - ich hatte schon ein wenig Ahnung vom Thema, da mir als Jugendliche meine Psychologin gesagt hat, mein Vater sei ein Narzisst. Also habe ich recherchiert. Und als mir das durch ihn wieder einfiel, fing ich wieder an, diesmal intensiver! Und es passte so viel.. Ob die Diagnose jetzt 1:1 zutrifft oder nicht, die Eigenschaften sind da und die reichen wirklich, um ihn unerträglich zu machen, wenn er sein wahres Gesicht zeigt.

      Selbstbestätigung, die habe ich ihm nicht genug gegeben, das hat er mir sogar direkt vorgeworfen. Als er nämlich gesagt hat, er sei besonders, habe ich ihm nicht zugestimmt - ich wollte sein Ego ausbremsen, es ist ohnehin schon riesig! Oder als er gesagt hat, er sei ein ganz süßer Kerl, habe ich ihn auch nicht bestätigt. Fand er von mir unmöglich, vor allem weil er mich mal bestätigt hab, als ich ihn gefragt habe, ob er mich hübsch findet.

      rowdy wrote:

      Übrigens schon mal was von Gaslighting . Tritt häufiger in toxischen Beziehungen auf. Ich werde immer ganz aggressiv wenn ich sowas beobachte
      Ja, dazu zähle ich auch das "Du bist so krank im Kopf, aber du merkst es nicht mal!" . Aber auch andere Aussagen über mich, wie ich angeblich bin, haben mich so verwirrt, dass ich mich gefragt habe, ob er Recht hat. Zum Beispiel "Zero, du machst immer auf kleine Maus, dabei hast du ein Riesenego! Das verbirgst du, damit alle lieb zu dir sind, weil du weißt, dass man dich sonst ausstoßen würde!" oder "Du spielst dauernd Psychospiele mit Menschen, du willst immer gewinnen und du bist machtgeil!" Das war wie eine kleine Identitätskrise, ich habe mich gefragt, ob ich so bin, ohne es zu wissen?! Bin ich manipulativ, merke es aber nicht? Das hat sich widerlich angefühlt, als sei ich der Abschaum der Menschheit. Eine Psychologin konnte mir da aber helfen und hat klar gesagt, dass nichts davon stimmt.

      Was ich auch vermute; dass er mich absichtlich verletzt und geärgert hat, bis ich explodiert bin, um mir das dann zum Vorwurf zu machen. Ich habe eine emotionale Dysfunktion; ich habe meine Gefühle nicht gut im Griff und sie sind sehr stark. Ich kann sehr schnell sehr wütend werden oder verzweifelt. Selbst, wenn ich weiß, ich werde nur provoziert, kann ich meine Reaktion nicht zurückhalten. Dabei habe ich aber noch niemandem etwas getan, wenn, dann bin ich beleidigend, aber körperlich greife ich niemanden an. Und selbst das mit dem Beleidigen passiert nicht oft. Bei ihm ist es allerdings dauernd passiert, weil er eben keinen Funken Empathie hat, kein Verständnis und meine Gefühle dann noch ausgelacht hat. Aber mir dann vorwerfen, ich würde dauernd ausrasten...

      Gedankenkarussell99 wrote:

      Ich hatte schon mit so jemandem zu tun und bin leider immer wieder darauf reingefallen. Das Gefährliche war eben dass diese Person alleine mit einem sehr nett war und sich verständnisvoll gezeigt hat aber dann wenn man nicht dabei war über einen gelästert hat und alle Sachen die man im Vertrauen erzählt hat gegen einen verwendet hat. Auch wenn einem mal ein kleiner Fehler oder Ähnliches passiert ist wurde man beispielsweise gleich ausgelacht und als dumm bezeichnet.
      So jemanden kenne ich auch, ich mochte diese Person recht gerne.. aber sie hat oft über so ziemlich jeden, den wir kannten, abgelästert, auch über Leute, die ihm nichts getan hatten. Und ich wusste, dass er das auch über mich schon gemacht hat, aber damals sagte ich mir "Er hat sich sicher nur ein bisschen aufgeregt oder war genervt." .. Eines Tages wollte er plötlich absolut gar nichts mehr mit mir zu tun haben, blockierte mich, nachdem er mir geschrieben hat, ich solle ihn auch nicht mehr ansprechen und wurde der Kumpel von dem besagten Narzissten. Und er erzählte ihm alles Mögliche, das ich ihm im Vertrauen erzählt habe - was für Probleme ich mit ihm habe/hatte, dass ich Gefühle für ihn habe, dass ich ihn aber auch verachte dafür, wie er mich behandelt. Dann hat er noch ein paar Lüge hinzugefügt. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich mich so betrogen gefühlt. Der Kerl ist psychisch krank (Borderline), aber das ist doch keine Entschuldigung. Ich habe ihm nichts getan und habe sowas nicht verdient.

      Tallyn wrote:

      Geht man so vor, wird man nur eine Konfrontation provozieren, die dem Narzissten erst recht in die Hände spielt, denn er lebt von Komflikten, daraus zieht er seine Energie. Außerdem tun die wenigsten Narzissten das, was sie tun aus Bösartigkeit, um anderen zu schaden, sondern weil sei einfach nicht anders können, selbst unsicher sind, sich selbst bestätigen müssen, etc.. Auf diese Art schadet man ihnen genauso wie sich selbst.
      Oh ja! Er liebt es, wenn andere sich zoffen; hat auch mal versucht, einen Konflikt zwischen mir und einer anderen Frau zu entfachen. Zu den Konflikten zwischen ihm und mir meinte er, ich sei Schuld und er hasse es, ich sei eine Dramaqueen.. aber er hat gern in einem fort beleidigt, obwohl er hätte aufhören können. Er ging dann auch auf nichts mehr ein, was ich gesagt habe, es war wie ein an mich gerichteter Monolog aus Beschimpfungen. Und er wusste genau, was er sagen muss, um mich zu treffen. Viel davon war auch reine Projektion.

      Abendstern wrote:

      Aber wenn man eher dazu neigt, auf Provokationen "anzuspringen", dann ist es vermutlich wirklich besser, solche Situationen von vornherein zu vermeiden und sich für den Narzissten uninteressant zu machen, da gebe ich dir Recht.
      Ich glaube, gerade das fand er an mir interessant. Starke Reaktionen, leicht aus dem Takt zu bringen.. Aber gerade haben wir ohnehin keinen Kontakt, weshalb ich vermute, er hat ein neues Opfer gefunden. Denn die brauchen immer wen, sie brauchen die Bestätigung von außen, sonst verzweifeln sie und können auch depressiv werden.

      Happy to be wrote:

      Noch unschöner als Narzissten, die wie oben beschrieben doch recht schnell erkannt werden können, wenn man hinsieht und diese oben genannten Punkte "abcheckt" - und dann natürlich das Ergebnis auch glauben muss, nicht jetzt pädagogisiert oder psychologisiert und hofft, damit was dort zu ändern - sind intelligente Psychopathen. Sie gehen wesentlich subtiler unterhalb der Wahrnehmungsschwelle ihrer Opfer vor, sind besser darin, daß gesamte Umfeld zu täuschen, können noch besser ablesen, wo wie beim anderen mental und emotional einhaken. Und das sehr langfristig kleinschrittig systematisch.
      Grey-Rock soll auch bei Psychopathen helfen. Die sind nicht auf Bestätigung angewiesen und emotional stabiler. Überschneidungen gibt es bestimmt, denke ich. Angeblich sind alle Psychopathen Narzissten, aber nicht alle Narzissten auch Psychopathen.

      Was ich bei ihm seltsam fand, was zum Narzissmus nicht ganz passt: keine Mimik. Für eine lange Zeit absolut gar keine! Monotone Stimme, langsames Sprechen, meiden von Augenkontakt. Sogar, wenn er wütend auf mich war, klang er ganz genau wie immer. Er meinte ganz am Anfang mal zu mir, er habe auch so gut wie keine Gefühle. Das hat er dann ganz schnell wieder zurückgenommen, aber ich bin doch nicht blöd. Er hat sich verplappert und wollte es rückgängig machen, ich sollte nicht wissen, dass er kaum fühlt. Er hat sich verraten.
      Später, nachdem er die Menschen um sich über ein Jahr lang beobachtet hat, zeigte er ein wenig Mimik, lachte manchmal und redete auch mehr. Er hat mir selbst gesagt, er hat seine Mitmenschen zunächst nur beobachtet, um sie einschätzen zu können.
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Was ich auch vermute; dass er mich absichtlich verletzt und geärgert hat, bis ich explodiert bin, um mir das dann zum Vorwurf zu machen
      Das höre ich immer wieder.

      Mich hat man mal geschlagen und getreten und als ich mich gewehrt habe (Nicht mit mir!!! :evil: :evil: :evil: ) hieß es, ich hätte ihn verletzt und würde mich wegen Körperverletzung anzeigen :m(: :m(: :m(:
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    • ZeroLifeSkills wrote:

      @rowdy: Bei sowas platzt mir der sprichwörtliche Kragen! Leute, die anderen was tun und dann das Opfer spielen.
      Natürlich hat er mich nicht angezeigt :roll: :roll:

      Wäre auch peinlich für ihn gewesen
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      Dummheit ist nicht "Nicht Wissen" oder "Nicht Wissen Wollen", Dummheit ist "Glauben genug zu Wissen"
    • ZeroLifeSkills wrote:

      Aber schon damit zu drohen..
      ja, krass gell :lol:

      Jedenfalls hat er sich danach dafür entschuldigt und das nie wieder getan... immerhin.

      Aber ich frage mich selber immer wie man als Mensch so drauf sein kann um so etwas zu bringen :m(: (Krankheit hin oder her)

      ZeroLifeSkills wrote:

      Ja, dazu zähle ich auch das "Du bist so krank im Kopf, aber du merkst es nicht mal!" . Aber auch andere Aussagen über mich, wie ich angeblich bin, haben mich so verwirrt, dass ich mich gefragt habe, ob er Recht hat. Zum Beispiel "Zero, du machst immer auf kleine Maus, dabei hast du ein Riesenego! Das verbirgst du, damit alle lieb zu dir sind, weil du weißt, dass man dich sonst ausstoßen würde!" oder "Du spielst dauernd Psychospiele mit Menschen, du willst immer gewinnen und du bist machtgeil!" Das war wie eine kleine Identitätskrise, ich habe mich gefragt, ob ich so bin, ohne es zu wissen?! Bin ich manipulativ, merke es aber nicht? Das hat sich widerlich angefühlt, als sei ich der Abschaum der Menschheit. Eine Psychologin konnte mir da aber helfen und hat klar gesagt, dass nichts davon stimmt.
      Klar, dass dich das verunsichert hat. Das klingt jetzt sehr einfach gesagt, aber höre immer auf dein Instinkt. Ich habe oft nicht auf meinen Instinkt nicht gehört, weil ich mir selber nicht getraut habe und dachte ich irre mich. Doch das war nie der Fall.

      Mittlerweile ist es so, wenn ich merke, dass eine Person mir auf irgendeine Weise unangenehm ist oder ich irgendetwas unangenehmes verspüre, halte ich mich sofort von ihr fern.
      Lasse es gar nicht so weit kommen auf sie "reinzufallen"

      Das lässt sich aus meiner Sicht jetzt einfach sagen, ich schätze ich bin auch ein ganzes Stück älter als du, aber vielleicht kannst du trotzdem damit was anfangen ;)
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      Dummheit ist nicht "Nicht Wissen" oder "Nicht Wissen Wollen", Dummheit ist "Glauben genug zu Wissen"
    • Ich hab mir dafür eine "Dreimal-Drei- Regel" gegeben
      Erkenne ich neun Merkmale oder erlebe, wie drei davon dreimal "angewendet" werden, dann stelle ich den Kontakt ein. Wichtig, es ist dabei völlig egal ob gegenüber mir oder anderen, was ein Mensch gegenüber denen macht, die er nicht mag bzw. auf die er sauer ist, wird er irgendwann gegen mich machen, wenn er sauer ist, etwas an mir aktuell nicht oder mich nicht mehr mag, austauschen will.

      Zu Narzissen sagt man ja, ihr Ziel sei es, dass am Ende der andere genauso "innerlich hohl und leer" wird wie sie, damit dann aber nicht klarkommt.
      Hier geht es um die Macht über die Gefühle des anderen.
      Mir ist aufgefallen, sie genießen den Prozess der Machtausübung auf die Gefühle des anderen.
      Anlocken, Vertrauen erzeugen, Einfangen durch "Ich erzeuge dort positive Gefühle, also Macht, später dann das Machtgefühl, wenn Verwirrung erzeugt wird, dann Verunsicherung und dann Schmerz.
      Welche Gefühle ist für das Machtgefühl egal.
      Das Ergebnis auch. Denn ein Ergebnis beendet ja den Prozess, in dem dieses Gefühl entsteht.
      Also "verliebt machen", Ergebnis beendet, also jetzt damit, andere Gefühle zu machen. Ist der Prozess der Machtausübung beendet, ist dann jemand "brav und macht alles was ich will" oder schon innerlich am Boden und kaputt, dann wird ein Vorwurf gemacht, "du bist nicht mehr so, wie du mal warst" oder sogar glaubhaft versichert "das wollte ich nicht, das tut mir leid". Gemeint ist aber "Ich tu mir leid, weil ich in mir jetzt das Machtgefühl mit diesem Prozess nicht mehr erzeugen kann" plus manchmal "und du bist Schuld daran, weil das Ergebnis in dir keinen weiteren Machtererzeugungsprozess zulässt.
      Psychopathen dagegen ist das Ergebnis wichtig.
      Einfangen läuft ähnlich, da sind sie auch hartnäckiger, lassen sich mehr Zeit, danach genießen sie, die geschaffenen Zerstörungen zu betrachten . Sammeln diese wie andere Bilder malen und sich dann an den Kunstwerken erfreuen.
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    • Ich habe auch gerade das Problem, dass ich mich aus einer für mich toxischen Freundschaft lösen will und es mir sehr schwer fällt.

      Ich denke, ein Problem ist, dass wir nur so wenige Freundschaften / Beziehungen haben. Da fällt es umso schwerer, eine Beziehung von sich aus zu beenden. Wenn ich mich jetzt von dieser Freundin löse, verliere ich 50% meiner Freundinnen. Ich habe nur zwei.

      Sie war mal viele Jahre eine sehr enge Freundin. Seit einigen Jahren merke ich, dass sie mir gegenüber immer gleichgültiger und oberflächlicher wird, dass sie immer Zeit für andere hat, aber nicht für mich, usw.Wenn ich sie darauf anspreche, wird sie sehr aggressiv und überschüttet mich mit Vorwürfen, dh. wir können nicht darüber sprechen. Ich habe schon ein paar Mal versucht, mich ganz von ihr zu lösen; wenn sie das merkt, ist sie plötzlich wieder wahnsinnig interessiert an mir, versichert mir ihre Freundschaft, das geht ein paar Wochen, und dann zieht sie sich wieder zurück. Es macht mich fertig. Ich tue mich sehr schwer mit Freundschaften, aber ich will mir auch nicht alles gefallen lassen.

      Diesmal ziehe ich es durch...
      I have my books
      And my poetry to protect me
    • Dieses "wieder ankommen und auf nett machen" wird in Foren zu diesen Phänomen 'Hoovering" genannt. Sich gegen alles schon gewusst doch wieder drauf einlassen "Ehrenrunde".
      Es ist ja auch unbegreiflich, wie jemand so sein kann, das und sich für völlig normal hält und gar nichts daran ändern will
      Der Versuch, hier Einsicht zu erzeugen, lasst so jemanden nur besser in die eigenen Gefühle und Gedanken einsehen, und dazu, was wie bei einem wirkt. Und natürlich die schon erreichten Erfolge erkennen und erleben. Wie z.B. " fällt immer wieder darauf rein".
      Bleiben die als solches erlebten Erfolge aus, dann diese enorm Wut. Aus ihrer Sicht wird ihnen ja vom anderen aktiv verweigert, was ihnen gefühlt natürlicherweise " zusteht".
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    • Oh, dann habe ich schon einige Ehrenrunden gedreht...

      Es ist tatsächlich so, dass sie mich, sobald ich mich zurückziehen will, mit Aufmerksamkeiten überschüttet, da werden plötzlich im Juli noch Weihnachtsgeschenke für das vergangene Jahr geschickt und alles Mögliche...

      Wenn ich dann wieder "da" bin, verliert sie das Interesse, und ich bin wieder nichts wert.

      Ich frage mich nur: Was hat sie davon? Ist das ein Machtspiel? Findet sie sich so toll, dass sie nicht verstehen kann, wie jemand sie nicht mehr mag? Kann sie Zurückweisung nicht ertragen??

      Ich habe lange versucht, das zu verstehen (und auch immer wieder aus der Situation heraus zu entschuldigen), aber inzwischen reicht es mir wirklich. Dieses permanente Hin und Her tut richtig weh.
      I have my books
      And my poetry to protect me
    • Ich hab Jahre gebraucht um zu kapieren, dass ich innerlich nie nachvollziehen können werde, was solche Menschen "davon haben".
      Ich kann den Mechanismus intellektuell nachvollziehen, mehr aber auch nicht.
      "Macht" gibt mir ja kein "gutes Gefühl", "Zerstörung" erst recht nicht.
      Statt dessen habe ich gute Gefühle bei Augenhöhe, Respekt, echter Vertständigung, bzw dem Willen dazu, Konsens statt halbherzige Kompromisse, wenn alle in sich und äußerlich gut versorgt und sicher sind.
      Ich war davon ausgegangen, dass "eigentlich" das doch alle sich so wünschen würden. Sagen ja auch viele.
      Real dann "Hautsache, ich fühle mich wohl und kann das machen, was in mir ein Wohlfühlen erzeugt, alle anderen sind mir egal" - besonders doof natürlich wenn dieses Wohlfühlen durch äußere oder mental/emotionale Machtausübung gegen andere erzeugt werden muss, oder durch "Leiden schaffen, sammeln, genießen" - anderes erzeugt das einfach nicht.

      "Ich first" nach meiner Lust und Laune, in "abgemilderterer " bzw gesellschaftlich akzeptierter Form auch anderweitig zu finden im "Sozial". Deshalb lassen sich ja bedürftige Gruppen so einfach gegeneinander ausspielen .
      Weil prinzipiell als normal im "Sozial" betrachtet; hier halt nur "ein bisschen übertrieben".

      Letztendlich hängt das eigene Verhalten davon ab, ob man dieses Prinzip gegen sich akzeptiert, aber das eigene gegenüber dem, der diesem Prinzip folgt, anwendet - wovon der natürlich enorm profitiert, während man selbst immer mehr und irgendwann sich selbst verliert, vllt sogar beginnt, genauso zu agieren, nur dass das eben keine guten Gefühle und innere Stärke erzeugt, sondern das Gegenteil, weil widersprüchlich zu dem, was gefühlt richtig wäre
      oder hier den Cut macht. Die eigenen Prinzipien zu sich selbst lebt.
      Hier auch Ich zuerst, aber eben nicjt auf Kosten anderer fühlenden Menschen.

      Was natürlich auch bedeutet, äußerlich scheinbar genau das Gleiche zu machen, wie der andere.
      Dort gab es kein echtes Interesse am anderen, keinen echten Wunsch nach "dir soll es gut gehen", keine Beziehung/Bindung von dort zu mir.
      Und jetzt geht es darum, die eigene Beziehung/Bindung von mir zu dem zu kappen.

      Was dann natürlich zu Vorwürfen führt wie "kalt und herzlos" führt. Reine Beschreibung des eigenen Inneren, dem anderen zum Vorwurf gemacht, weil der nicht mehr mitspielt bei dieser Art der Erzeugung des eigenen Wohlfühlens.

      Weshalb sie aus ihrer Sicht dann Opfer sind. Und das be- und anklagen. Das verdammt gut können, bis man es selbst glaubt. Alles Show.
      Eagl wie dramatisch aufgeführt, auch dass soll nur wieder Gefühle beim anderen und dadurch eigene Nachtgefühle erzeugen.
      Nimm diese " Freundin" und das Thema Geschenke.
      Brichst du den Kontakt ab, sagt sie "kalt und herzlos".
      Behältst du die Geschenke, gibst sie nicht zurück, kommt "undankbar, ausnutzend, usw " dazu.
      Gibst du sie zurück, macht sie darausden "Beweis" , dass DIR nieeeee etwas an ihr gelegen hat, du kalt, herzlis, gleichgültig, gefühllos seist.
      Egal was du machst, es ist immer falsch. Weil ein "richtig" hier gar nicht vorgesehen ist , und die Verwirrung und dauernde Suche nach einem "richtig" , das gar nicht gefunden werden kann, ja erst dafür sorgt, dass der andere nicht erkennt, was da mit ihm gemacht wird.
      Die Folgen aus dem allen sind die beabsichtigten.

      Mehr als zu akzeptieren, dass man dann das zu hören bekommt, das auch über einen erzählt wird, kann man nicht.
      Aber, man kann dann den Spieß auch mal rumdrehen
      Wenn dritte sagen, man sei so herzlos, nur " Wenn das so ist, dann wundere ich mich, dass der das so lange mitgemacht hat, das klingt ja fast masochistisch, vllt wäre da mal eine Therapie angesagt?" :d

      Sobald man nicht mehr mitspielt in deren Spiel, nicht mehr willkürlich programmierbare Spielfigur ist, ist man "der Böse".

      Aber manchmal ist es ja gut, der Böse zu sein. Kommt immer drauf an, wer das sagt, denn das kann auch ein indirektes Kompliment sein :d
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
    • Happy to be wrote:

      Ich hab mir dafür eine "Dreimal-Drei- Regel" gegeben
      Erkenne ich neun Merkmale oder erlebe, wie drei davon dreimal "angewendet" werden, dann stelle ich den Kontakt ein. Wichtig, es ist dabei völlig egal ob gegenüber mir oder anderen, was ein Mensch gegenüber denen macht, die er nicht mag bzw. auf die er sauer ist, wird er irgendwann gegen mich machen, wenn er sauer ist, etwas an mir aktuell nicht oder mich nicht mehr mag, austauschen will.
      Was meinst Du damit?
      Kann ich über diese Regel etwas nachlesen?
      "Ich kehre in mich selbst zurück und finde eine Welt."


      (Johann Wolfgang von Goethe)