Sprachentwicklungsverzögerung (multiple Dyslalie)

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    • Ich habe sehr lange sehr leise gesprochen, weswegen mich viele nicht verstanden haben. Mir wurde auch oft gesagt, dass ich nicht immer so "piepsen" solle. Ich bin mir nicht sicher, was damit gemeint ist. Ich glaube, sie meinten, eine Maus piepst = eine Maus ist leise. Oder so ähnlich?
      Ich habe mir videos aus meiner Kindheit angesehen, auf denen ich fast fünf Jahre alt war und ich verstehe mich selbst kaum (habe auch nur gesprochen, wenn ich etwas gefragt wurde).

      Manchmal habe ich auch wiederholt, was ein anderer gesagt hat. Zb sagte meine Oma "sag dem Opa, was du gerade machst." ich gehe zum Opa und sage "machst." da war ich drei Jahre.

      Es muss wohl trotzdem alles im Rahmen gewesen sein - zumindest zur damaligen Zeit.

      Zudem habe ich eine Rechtschreibschwäche.

      Mit zehn Monaten konnte ich auch schon ziemlich sicher laufen (sieht man auf den Videos), das Krabbeln habe ich ebenfalls übersprungen. Gesprochen habe ich auch erst sehr viel später.

      Mit Linguistik habe ich mich auch beschäftigt, als ich 13 Jahre alt war :) Habe dazu ein Buch gelesen.

      Ach ja und ich singe auch ständig irgendwelche ausgedachten Lieder und mache Rhythmen, Reime usw (was aber nicht heißen soll, dass ich darin gut bin :o
      )
    • @LailandaDemia Ich bringe "Piepsen" eher mit den Tonfrequenz als mit der Lautstärke in Verbindung, also einem hohen Ton. Ich glaube, dass hängt mit dem Ort der Stimmbildung zusamnen (Kopfresonanz). Ist aber auch wirklich kein Wissensgebiet, in dem ich behaupten würde mich auszukennen.

      Auch interessant, dass viele früh gelaufen sind.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Also bei meiner Tochter wurde mit knapp 4 Jahren im Gelben Heft U8 auch eine SEV (multiple Dyslalie) "Wortformungen" eingetragen. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht an irgend eine Störung in der Sprache bei ihr erinnern. Auch bei der Untersuchung vom Schulamt wurden wir zu einem Logopäden und SPZ verwiesen, da waren wir dann auch, dieser hat uns auch bestätigt das meine Tochter keine Sprachstörung hat und alles ok ist. Das lag vielleicht auch daran das meine Tochter im Kleinkindalter sehr Mutitstisch veranlagt war und auch sehr leise gesprochen hat wenn sie es dann mal tat, so das die Leute sie kaum verstanden haben.

      Heute ist sie 12 Jahre alt und hat null Probleme mit der Sprache, im Gegenteil, in Deutsch ist sie die Klassenbeste.
      Ihre Lehrerin lobt immer ihren sehr weit ausgeprägten Wortschatz und ihre tolle Ausdrucksweise im Schriftlichem :d

      Sie ist aber noch nicht Diagnostiziert, wir haben erst in 3 Wochen das Erstgespräch.
    • @shnoing Seit wann kann euer Sohn denn richtig hören?

      Ich glaube, dass normal hörende Ausitisten einen anderen Grund für eine undeutliche Aussprache haben, als nicht normal hörende. Natürlich kann ich nicht beurteilen, ob es sich bei eurem Sohn nur die verspätete Hörgeräteversorgung ist oder auch andere Gründe dazu kommen. Jedoch scheint es mir durchaus logisch, die "vernuschelte" Aussprache auf das mangelnde Hörvermögen zurückzuführen. Jemand der Probleme hat, Wörter richtig zu hören, hat eben dadurch auch Probleme mit der Wiedergabe.
      "in truth, only atoms and the void" Sean Carroll (paraphrased Demokritos)
    • Es gibt etwas, was Verbale Entwicklungsdyspraxie heißt, das heißt, die Motorik von Mund/Zunge/Lippen klappt nicht so, daher die Probleme mit der Aussprache.
      Oder, ein Kind hat eine Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, hört daher die Laute nicht richtig.
      Das kommt öfter bei Asperger vor. Wenn es "nur" an der Motorik liegt und nicht am Hören, denke ich schon, dass es ohne spezielle Förderung geübt werden könnte. Eine Sprachstörung im Sinne vom frühkindlichen Autismus wäre aber anders soweit ich weiß, wobei es da aber auch keine Einheitlichkeit bei den Ärzten zu geben scheint. Erst recht nicht im Erwachsenenbereich.