Zugang zu Gefühlen / Emotionen

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    • Iska wrote:

      @H. M. Murdock, Ja, ich meinte dieses Lied.
      :prof: Dann hast Du aber aus dem falschen Grund geflennt... Das sie mit den Karten bei ihm auftauch hat er nur geträumt. Am Ende des Videos wacht er auf der Trepe auf, auf der er am Anfang gesessen hat. :prof: :d Das er das nur geträumt hat und nicht mit ihr zum Iron Maiden Konzert gegangen ist, wäre der eigentliche "Flenn-Grund" gewesen ;)
    • Iska wrote:

      sagt jemand im nicht familiären Umfeld unerwartet etwas Nettes zu mir, wie eine lobende oder anerkennende Äußerung, dann kommen mir mitunter die Tränen und ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht, weil ich mich eher 'schlecht' fühle oder mich zwar 'gut' fühle, (im Sinne davon, wie gut ich meine Aufgaben erfülle), aber erfahrungsgemäß nicht besonders dafür anerkannt wurde.
      Das ist bei mir leider auch so, ist mir peinlich in der Situation. Ich denke auch, dass da der Wunsch nach Anerkennung "getriggert" wird, den man, vor sich selbst vielleicht sogar verborgen (bei mir jedenfalls war's lange unbewusst) in sich trägt. Finde das Bild mit dem Kind, das dann doch noch getröstet, beachtet, gewürdigt (was auch immer) wird, ganz gut.

      Bei Liedern kenn ich das auch sehr gut, dass da etwas stark angesprochen wird. Zum Beispiel "Ist da jemand" von Adel Tawil. Als ich das das erste Mal gehört habe, war ich eh schon in keiner guten Verfassung, und da habe ich Rotz und Wasser geheult bei dem Lied. Hab mich so einsam gefühlt, und dieses Lied hat mir in dem Moment aus tiefster Seele gesprochen.

      Ich hab es viele Jahre lang vermieden, traurige Songs zu hören, weil ich regelrechte Angst vor den Gefühlen hatte, die da hochkommen würden. Ich weiß nun aber, dass die Gefühle sich nicht wegsperren lassen, jedenfalls nicht für immer - und dass, wenn ich mich nicht bewusst darum kümmere, es immer wieder Auslöser geben wird, wo sie mich überfallen werden. Daher denke ich, ist es besser, hier und da in kleinen Rationen sich diesen Gefühlen bewusst zu stellen, z.B. halt, indem man ein passendes Lied hört und die Gefühle, die dann hochkommen, wirklich auszuhalten versucht.

      Ich mach es meist so, dass ich mich dann wieder hochhangele, indem ich nach einem für mich so traurigen Song etwas höre, das weniger traurig ist und am Ende dann etwas richtig Fröhliches. Das funktionert ganz gut.
    • Lefty wrote:

      Bei Liedern kenn ich das auch sehr gut, dass da etwas stark angesprochen wird. Zum Beispiel "Ist da jemand" von Adel Tawil. Als ich das das erste Mal gehört habe, war ich eh schon in keiner guten Verfassung, und da habe ich Rotz und Wasser geheult bei dem Lied. Hab mich so einsam gefühlt, und dieses Lied hat mir in dem Moment aus tiefster Seele gesprochen.

      Lefty wrote:

      Das ist bei mir leider auch so
      geht mir auch so.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)