Nutzt ihr TEACCH für euch?

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    • Nein, ich habe nur einen groben Überblick, um was es dabei geht und war bisher der Meinung, dass das eher für Kinder sei.

      Meines Wissens nach ist das so eine Art optisches Strukturiersystem. Unter dem TEACCH-Ansatz stelle ich mir vor, dass die Schubladen mit Bildern markiert werden, damit man weiß, wo die Socken reinkommen und wo die anderen Sachen oder dass man zum Zeit visualisieren so eine spezielle Uhr bekommt, wo man die Restzeit prozentual dargestellt besser ablesen kann.
      Auch gibt es wohl für die Schule Strukturierungshilfen und man arbeitet vorwiegend mit Farben und verschiedenen Mappen.

      Wenn man wollte, könnte man mein "Kanban-Board" als TEACCH-Methode bezeichnen, weil es mir hilft, meine Aufgaben zu strukturieren. Das Kanban-Board hilft mir in der Tat.

      @Surprised
      Kennst du Methoden für Erwachsene aus diesem TEACCH-Programm?
      Das TEACCH zielt eher auf exekutive Dysfunktion ab, oder? Damit habe ich weniger Probleme, glaube ich.

      Ich habe mit Übersicht und Struktur weniger Probleme (ich erstelle mir meist so starre Strukturen, dass ich mich schon im Struktur-Aufstellen verzettele) und weiß z. B. wo meine ganzen Sachen im Haushalt stehen (habe nicht so viel und es ist fast immer aufgeräumt und alles hat seinen Platz).



      Ich tue mir zwar manchmal schwer, Dinge umzusetzen (und durchdenke sie lieber), aber ich glaube nicht, dass mir das TEACCH dabei helfen könnte, das besser umzusetzen. Ich bin aber neuen Ideen durchaus aufgeschlossen. :nod:
    • Ich habe mal versucht, den Time-Timer zu benutzen, als Programm für den PC. Aber bei dem Programm hat sich ständig etwas bewegt, entweder ein Uhrzeiger oder digitale Zahlen, die runterzählen, das hat mich so gestört, dass ich es nicht benutzen konnte.
      Stattdessen nehme ich jetzt ein Wecker-Programm, das mir eine Meldung ausgibt, wenn die Zeit um ist, oder wenn ein Termin ansteht. Ist nur ein bisschen aufwendig zu programmieren, weil man für einen Termin 2-3 Alarme braucht, einen z.B. einen Tag vorher, einen eine Stunde vorher, damit man sich anziehen kann usw, und einen, wenn man losgehen muss. Hat sich aber soweit ganz gut bewährt, weil ich sonst vor Terminen ständig nur nervös bin und Angst habe, die Zeit zu verpassen. Ob das noch Teacch ist, weiß ich nicht, aber der Time-Timer wäre es.

      Tagespläne können auch Teil von Teacch sein, denke ich, also wenn man so einen Plan hat, was täglich an Aufgaben zu erledigen ist. Das strukturiert ja auch.
      Alles wird galaktisch gut.
    • FruchtigBunt wrote:

      @Surprised
      Kennst du Methoden für Erwachsene aus diesem TEACCH-Programm?
      Nun ja, eben die, die auch für Kinder gedacht sind für Erwachsene. Also das kenne ich eben für Erwachsene mit ASS und geistiger Behinderung. Doch weil ich mir dachte, dass vielleicht manches auch Erwachsenen ohne geistige Behinderung helfen könnte, dachte ich mir ich frag mal im Forum nach.

      FruchtigBunt wrote:

      Wenn man wollte, könnte man mein "Kanban-Board" als TEACCH-Methode bezeichnen, weil es mir hilft, meine Aufgaben zu strukturieren. Das Kanban-Board hilft mir in der Tat.
      Danke für den Hinweis! Ist das das: kanbanize.com/de/kanban-ressou…tte/was-ist-kanban-board/ Das ist ja echt cool!

      Shenya wrote:

      Tagespläne können auch Teil von Teacch sein, denke ich, also wenn man so einen Plan hat, was täglich an Aufgaben zu erledigen ist. Das strukturiert ja auch.
      Das z.B. ist sowas von TEACCH wo ich mir denke das könnte für unsereins hilfreich sein. Habe ich in Form einer To-do-Liste zeitweilig auch gemacht.
      Surprised by the joy of life.
    • Surprised wrote:


      Danke für den Hinweis! Ist das das: kanbanize.com/de/kanban-ressou…tte/was-ist-kanban-board/ Das ist ja echt cool!
      Oh cool, icih wusste gar nicht, dass es dazu so eine wissenschaftliche Seite gibt. 8o :] :) Danke für den Link :thumbup:

      Ich benutze das nur für mich privat zu Hause (also für eine Person und kein Team) und auch nicht in elektronischer Form, aber prinzipiell ist es so etwas, ja. :nod:
      Ich finde vor allem das Aufgaben priorisieren hilfreich (das hänge ich dann auf dem Board weiter nach oben). Außerdem finde ich gut, dass jede Aufgabe ein Kärtchen bekommt (bzw. einen Notizzettel bei mir) und wenn die Aufgabe erledigt ist, mache ich den Zettel ab vom Board und werfe ihn in den Müll.
      Außerdem habe ich verschiedene Spalten, so dass es einfacher fällt, mit der Umsetzung einer Aufgabe anzufangen. Irgendwo gibt es auch in einem Thread dazu Ideen von verschiedenen Usern. Ich fand das damals sehr anregend und benutze es jetzt schon einige Wochen und bin sehr zufrieden damit (vorher stapelten sich auf meinem Tisch und Sideboard und diversen anderen Orten immer Zettel, wo draufstand, was ich tun will. Die unbeliebten Zettel "verschwanden" dann meistens :lol: ). Auf dem Kanban-Board sehe ich wenigstens, vor welchen Aufgaben ich mich seit Wochen drücke. :m(: :oops:

      Hm, neben den to-Do-Listen und der Aufgabenstrukturierung: Für was bzw. auf welche Art und Weise könnte man den TEACCH-Ansatz denn als Erwachsener noch benutzen? Ich mag solche Methoden, die Struktur reinbringen und visuell arbeiten, recht gerne.
    • @Surprised
      Mich würde auch sehr interessieren, was dort berichtet wird. Ich war einmal auf einer ähnlichen Veranstaltung (Titel ging auch in die Richtung, also speziell für Erwachsene und Jugendliche) und war dann total enttäuscht von den Inhalten. Ich werde es aber mal im Auge behalten und nach der Veranstaltung schauen, ob es dazu vielleicht eine Präsentation oder Zusammenfassung vom Anbieter gibt. Wenn du selbst hinfährst und deine Erkenntnisse verbreiten würdest, wäre das natürlich noch besser. :)