Wie geht ihr mit Konflikten um?

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    • Allerdings ist dann wegrennen und heulen, nichts sagen, zurückschreieb auch nicht gerade ein erwachsener Umgang damit.

      Den eigenen nicht-erwachsenen Umgang damit zu begründen, dass die Erwachsenen das ja auch nicht machen sagt nur "ich handele und begründe das aus der Kind-Position".
      Und reagiere dann erst wie ein heulendes oder trotziges oder aggressives Kind, um dann in der argumentation zu dem, wie schlimm die anderen sind, wie ein bewertender, abwertender Erwachsener zu sprechen "Du machst das falsch und das ist böse" und sich einen Moment viel erwachsener als "die" vorzukommen.

      Hilft aber nix dagegen, dass das wieder genau so passiert.
      Und sich wieder hilflos wie ein kleines Kind fühlt. Und an dem Gesamtablauf schienbar nicht andern kann, weil ja die anderen.....

      Andere kann man nicht ändern, nur an sich selbst arbeiten, wie man sich dazu verhalten will und das einüben.
      Hier hilft ein kurzer Blick in die Bücher von Harris - Ich bin ok, du bist ok, und Berne "Spiele der Erwachsenen".
      Und zwar nichz unter der Frage "was machen die" sondern der, "was passiert da bei mir und wie kann ich das ändern, damit mir das nicht mehr passiert, egal was die anderen machen".
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Bisher oft konfrontativ oder in dem ich mich zurückgezogen habe ("fight or flight"). Ich wünsche mir, dass es mir zukünftig häufiger gelingt, in solchen Situationen kooperativ vorzugehen. Dies kann ich nämlich normalerweise nur, wenn mir das Ergebnis egal ist.
    • Ob es trotzig ist oder eher overload, kann man von außen nicht beurteilen.
      Ich hasse diese Urteilzuschreibung" kindisch , wenn man nicht dabei war .
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Das wird jetzt aber wirklich albern! :m(:

      Ich hol mal das Popcorn.....

      Ich bin einfach nur 15 Min heulen gewesen, weil ich mit der Situation in dem Moment vollkommen überfordert war. Ich habe mich danach darüber geärgert, dass man mich ignoriert hat. Nicht mehr und nicht weniger. Das Ding ist längst erledigt. Aber schon spannend, wie sich so eine Situation, die ich emotional noch total angegriffen geschrieben habe, zu etwas völlig anderem aufgebauscht wird und alle möglichen Eigenschaften und Interpretationen hineingemischt werden.
    • Sick-looking sheep (3) wrote:

      @Pummelchen Es liest sich alles sehr histrionisch.
      Nicht alles kann man als autistischen Meltdown erklären.
      dreist. :frown:

      Könnt ihr mal aufhören von Ferne so dreist zu diagnostizieren? Und dann noch so krass. Und das in diesem Forum, wo die Meisten overloads , meltdowns und shutdowns kennen.
      Kopfschüttel.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Pummelchen wrote:

      Ja, @Happy to be du scheinst tatsächlich nie overloads zu haben. Das man im overload wohl nicht ganz "erwachsen" reagiert und auch mal Dinge tut, die nicht angemessen sind, dass sollte dir doch klar sein, oder?
      och, ich hatte erst gestern mal wieder mit einem zu kämpfen. Wie sehr ich dann "durch den Wind" bin in der Situation ist das eine.
      Was ich daraus mache und lerne, ist das andere.
      Aber "die sind böse und die sollen sich ändern" bringt ja nix, außer "immer wieder das Gleiche".

      Ich hab einfach keinen Bock, mich und mein Leben von diesen Scheiß-Overloads bzw der Empfindlichkeit, die zu diesen führt, bestimmen zu lassen und mich dann auch noch von anderen abhängig zu machen, die sich darum "kümmern" und darauf Rücksicht nehmen sollen, dass ich nicht reinrutsche. Woher sollen die denn auch wissen zu was und wann?

      Die anderen können nix für meine Handycaps. Und auch nix für die miesen Erfahrungen, die ich gemacht habe. Und die sind auch nicht perfekt und in Barbiehausen aufgewachsen oder lebend.

      Jeder Overload, jeder shutdown und meltdown ist eine Gelegenheit, zu lernen, wie selbst auf was achten damit es nicht passiert bzw zu lernen, sich selbst da raus zu holen, wenn es passiert ist.
      "Die anderen sind Schuld, weil die sich nicht benehmen und mir hier in dieder Situation nicht das geben was ich persönlich aufgrund meiner "Macken" brauche"....sry, mit dem Argument kann man sich irgendwann als Opfer der ganzen bösen Welt und der gesamten Menschheit betrachten. Und fühlt sich dann auch so.

      Ich hab in den letzten Wochen und Monaten genug erlebt, aus dem ich "oh ich armes Opfer der Bösen anderen" machen könnte.
      Und im ersten Moment ist dann auch dieses Gefühl da.
      Und es gibt sogar NTs, die von außen sehen, was da passiert. Und das immer wieder und systematisch meine Schwächen gezielt dazu benutzend.
      Was selbst an ihnen nicht einfach so vorbei gehen würde.

      Es liegt aber an mir, ob ich dieses momentane Opfergefühl in ein "ich bin Opfer" umwandeln und als Eigendefinition zu mir übernehme oder sage "Ich fühle mich gerade als Opfer, aber ich bin keines und mache jetzt was mit dem, was mich hier als Opfer fühlen lässt".
      Was sowohl für die eigenen Macken gilt als auch für das, was da geschehen ist - und wie man anders damit umgehen kann.

      Btw, sich ständig als Opfer oder potenzielles Opfer Fühlende, die mit dieser Haltung zu sich anderen begegnen, wirken auf diese anderen unerträglich. Lebender Vorwurf und Auslöser zu eigenen Hilflos-Gefühlen. Was dann gefühlt nur abgewehrt wird.
      Weil, die können DAFÜR nichts.

      Es kann immer eine Menge Scheiße im Leben passieren. Einfach so oder durch andere unbewusst aus deren Macken oder sogar gezielt ausgelöst.
      Dagegen gibt es keinen "Schutz".
      Kinder glauben das und erleben, oder hoffen, dass Eltern sie zumindrst emotional, am besten aber real davor schützen. Wenn nicht mal emotional in den psychischen Folgen, setzt sich schnell dieses Opfergefühl fest als "ich bin".

      Was man dann bei sich selbst verarbeiten und sich erst überhaupt und dann immer wieder neu da rausholen muss. Das kann niemand mehr von außen "geben", und vor den Realitäten des Lebens kann einen auch niemand "schützen".
      Sogar Geschütze Werkstätten sind nur ein Hilfkonstrukt für das bessere "Gefühl".

      "Draußen" empfängt einen eben das Leben, so wie es ist. Und die Menschen sind, wie sie sind.
      Damit geeignet umgehen lernen MIT dem, wie man ist, oder darin untergehen.

      Das ist erstmal nur eine Entscheidung.
      Im einen Fall für viel und mehr und schwerere Arbeit als gedacht, im anderen bleibt alles wie es ist und wird schlimmer und schlimmer.

      Wenn ich jedes "unerwartet unfreundlich, ich Krieg einen Riesenschreck und weiß nicht, wie darauf reagieren und das auch so, dass ich mich gut dabei fühle, mir ist zum Heulen, es kommen die Tränen, ich will wegrennen" als overload definieren würde, hätte ich ja ständig welche, sobald ich mich unter Menschen begebe.

      Z.B. ich würde aus Selbstfürsorge nie VOR der Arbeit in eine Kantine gehen. Die ganzen Reize dort allein wären mir schon zu viel. Muss mich jeden Tag aufs neue dran gewöhnen und sortieren.
      Aber dafür können die anderen nix, ich kann aber was mit und aus meiner Macke machen.
      Meine Entscheidung, wie ich damit und mit mir umgehe. Letztes nennt man Eigenverantwortung.
      Liebe braucht Mut
      worldometers.info/
      Gegen Komplexität kann man nicht demonstrieren (scobel)
      ted.com/talks/stephanie_busari…urce=facebook&language=de
      youtube.com/watch?v=I79fZFvz9JA
    • Happy to be wrote:

      Meine Entscheidung, wie ich damit und mit mir umgehe. Letztes nennt man Eigenverantwortung.
      echt jetzt.
      Es klingt so, als könne man alles mit Willen tun.
      Wie du hier im Forum liest, geht es eben oft nicht. Und dafür gibt es unzählihge Gründe, die du augenscheinlich nicht nachvolziehen kannst. Du läufts nicht in den Mokassins der anderen, nicht einen Schritt!

      Wenn du das immer so kannst, wie du beschreibst, was andere tun sollten, ...yeah, gut für dich.
      Deine Haltung einigen gegenüber macht mich gerade sauer.
      Ich selber bin z.B. kein Opfer-sondern Willensmensch.
      Und bin genau damit sehr sehr schmerzhaft an meine Grenzen gekommen. Nee, sogar weit drüber.

      Lass es doch bitte, Menschen das Gefühl zu geben, ganz viel falsch zu machen, weil sie nur nicht richtig wollen .
      Insbesondere Frauen gegenüber.
      Bei Männern seh ich oft große Milde, bis auch da Enttäuschung dich ereilt, weil nicht alles greift, was du so vorschlägst oder deutest.
      Du gehst gerade oft much zu weit. Davon unbenommn ssidn gute udn kölug Gedanken.
      Aber bitte...siehe oben genanntes...nimm dich da mal in der Deutung und Wertung mehr als einen Schritt zurück bitte.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • Wenn du wirklich overloads kennst und Wirkung des Unbewussten..würdests du das nicht immer so krass betonen,
      als könne man immer alles selbst entscheiden.
      Ich bin gerade sehr aufgebracht.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”

      (Sylvia Boorstein)
    • @Linnea, ich glaube wir tun ganz gut, wenn wir uns nicht mehr mit ihr beschäftigen. Manche sind halt so.
      Über sowas muss ich mich dann nicht auch noch ärgern.

      Ich komme übrigens zu 99% gut mit meinen Kollegen klar. Nur nicht immer mit deren Arbeit. Aber das ist mein Problem.
    • Pummelchen wrote:

      Über sowas muss ich mich dann nicht auch noch ärgern.
      Genau so sehe ich das auch. Gemäß dem englischen Ausdruck: „Let's agree to disagree“.

      Es gibt irgendwo immer Grenzen, an denen ein Mensch sich nicht mehr weiter verbiegen kann. Oder wo ein weiteres Verbiegen so viel Stress bedeutet, dass es den Aufwand nicht Wert ist. Diese Grenzen bei sich selbst zu kennen kann sehr viel Wert sein. Und es ist auch viel Wert, realistisch einschätzen zu können, was man kurzzeitig und was man auf Dauer leisten kann.

      Es wird immer andere Menschen geben, die diese Grenzen bei einem selbst nicht sehen und deshalb sagen: „Du musst dich doch nur anstrengen/verändern“. Gerade wenn die Empathie fehlt und das Verständnis dafür, dass andere Menschen anders denken als man selbst, ist es für die Menschen ja auch wieder eine Grenze, der sie sich nicht bewusst sind. Diese Menschen können sich einfach nicht vorstellen, welche Grenzen ich habe. Genau so kann man ihnen sagen „Versetze dich doch mal in mich hinein“ und sie werden das auch nicht schaffen – sie denken aber, es geschafft zu haben, da aus ihrer Sicht ja meine Sicht so wie ihre Sicht ist. (ich hoffe, das versteht jetzt noch jemand, was ich damit meinte…). Mit so Menschen komme ich nur schwer klar, denn wenn ich ihnen sage, dass dass, was sie als meine Sicht sehen, nicht meine Sicht ist, kommt der Vorwurf, dass ich das, was aus ihrer Sicht meine Sicht ist, nicht richtig interpretiere und mich da nicht richtig einfühlen kann. Und irgendwie ist das ja auch sehr schwer mit der Wahrnehmung, denn eigentlich kennt ja jeder nur seine Sicht der Welt. Die Sicht der anderen können wir alle nur den Anderen glauben, aber nie wirklich selbst kennen.
      Wird schon ein Wrack ist ein Ort, an dem ein Schatz schlummert. - Alligatoah

      The post was edited 1 time, last by hundefreund ().

    • @Tallyn
      Mir geht es da genauso wie dir und ich bin der Meinung, dass das meine einzige Möglichkeit zum Leben und Überleben ist. Ich habe allerdings auch trainiert, den Fehler nicht ausschließlich bei mir zu suchen. Klappt je nach Stimmungslage, eher selten, weil ich oft gestresst bin und dann nach altem Muster arbeite. :nerved: Meistens ist der Rückzug angesagt, wenn möglich.

      Juli_K wrote:

      Mittlerweile halte ich das: "Du wirkst immer so selbstbewusst", was ich auch gut kenne, teilweise wirklich für eine Ausrede, weil es einem zu kompliziert erscheint den Fall verständlich aufzurollen...Einmal hat ein Arbeitskollege mir, als Scherz verpackt, gesagt, er würde wegen meiner Art durchdrehen, wenn er öfter mit mir arbeiten müsste. Bin mir sicher, dass es kein Scherz war...
      Je häufiger so etwas passiert, umso misstrauischer/ vorsichtiger werde ich, umso gestresster, und auch anfälliger für 'Flüchtigkeitsfehler' oder sonstige Missgeschicke, und umso anstrengender wird dann auch der Alltag.
      Und dennoch hält man mich für selbstbewusst. Ich stelle immer wieder fest, dass mich niemand versteht, wenn ich versuche zu erklären, wie es mir geht bzw. was "eigentlich mein Problem" ist. Und ich kann das sooooo gut verstehen, was du hier beschreibst. Es kostet immer und immer mehr Energie und saugt einen förmlich aus.
      An Unmögliches verschwendet Hamish keine Gedanken. Vielleicht ist das auch ganz gut, denn wer nur wenige hat, darf keine verschwenden.
      Alice im Wunderland (2010), Hörspiel
    • Tallyn wrote:

      Oft gelingt es mir zwar, ruhig zu bleiben, aber wenn ich wegen irgendwas anderem eh schon unter Druck oder im Stress bin, lasse ich mich leicht provozieren und manipulieren.
      Ich antworte mal auf den Thread-Anfang, weil ich so etwas gerade gestern erlebt habe. Konflikte schicken mich meist sofort in den Overload. Deshalb kann ich mit ihnen kaum umgehen. Mein Hirn ist sofort blockiert und funktioniert nur noch im "Sparbetrieb" (RW). Ich muss die Situaltion schnellstens verlassen, sonst kommt der gefürchtete Meltdown mit Kontrollverlust und, im schlimmsten Fall, Verlust der Sprachfähigkeit.
      Einen Konflikt zu "gewinnen" oder einen guten Kompromiss zu erreichen ist damit so gut wie unmöglich. Oft kommt noch Gespött dazu, nicht selten von Zeugen. Das ist mir gestern passiert und es war schrecklich. Zum Glück bin ich schnell genug weggegangen.
      For mash get SMASH!