Sachen übersehen

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • LailandaDemia wrote:

      Mir passiert es, dass ich wichtige Dinge verlege, wenn ich durch andere oder durch mich selbst abgelenkt wurde und dann finde ich sie nicht mehr, weil diese dinge dort normalerweise nie liegen. Das hat mich schon viele Tränen gekostet, wenn ich mal wieder auf der Suche war und Zeitdruck hatte.
      Das passiert wahrscheinlich, weil Du durch die Ablenkung vergißt, in Deinem Gehirn abzuspeichern, wo Du den Gegenstand abgelegt hast. Dann weißt Du natürlich hinterher nicht mehr, wo er ist. Und wenn er dann an einem ungewöhnlichen Ort liegt, findest Du ihn nicht mehr wieder.

      Das mit den verschwundenen Gegenständen, die dann irgendwann wieder auftauchen, kenne ich auch. Grund kann das sein, was ich eben erklärt habe (Ablageort nicht eingespeichert), aber es kommt auch vor, daß ich einen Gegenstand nicht finde, weil er anders aussieht als ich in Erinnerung habe (das Beispiel von @Woodchuck mit der Fliegenklatsche) oder weil man ihn mir falsch beschrieben hat (wie der Ordner bei @Unbewohnte Insel. Da hätte ich selbst dann Probleme gehabt, wenn ich den Ordner gefunden hätte, denn man hatte mich ja auf die Suche nach einem blauen Ordner geschickt und nicht nach einem roten. Da wäre ich trotz der Aufschrift sehr unsicher gewesen, ob das auch wirklich der richtige war. Möglicherweise hätte ich ihn sogar wieder zurückgelegt und weiter nach dem blauen Ordner gesucht :m(: .

      Das mit den Tomaten auf den Augen habe ich auch oft zu hören bekommen (oder manchmal auch Wurstscheiben). Es ist öfter passiert, daß ich Dinge nicht gesehen habe, die offen herumlagen. Vielleicht eben, weil sie anders aussahen als ich sie in Erinnerung hatte. Oder einfach, weil zu viel auf einmal da liegt oder steht. Kann in Geschäften passieren, wenn ich etwas kaufen will, was ich sonst nie kaufe (beispielsweise um es zu verschenken), und dann von den ganzen Artikeln im Regal förmlich "erschlagen werde" (RW). Wenn der Laden dann auch noch voll ist, wird es ganz zuviel. Ich frage mich sowieso, wie die Leute es hinkriegen, etwas im Regal zu finden und gleichzeitig darauf zu achten, nicht mit anderen zusammenzustoßen. Ich finde dann entwder das Gesuchte nicht oder rempele mehrere Leute an, weil ich sie einfach nicht sehe.

      Überlastung kann auch der Grund sein, warum sogar Menschen manchmal verschwinden. Nämlich dann, wenn es irgendwo voll ist, dann bin ich wohl mit den vielen Bewegungsmustern überfordert. Dann passieren solche Dinge wie daß ich mich auf eine Person konzentriere, die mir entgegenkommt, um nicht mit ihr zusammenzustoßen. Und dann laufe ich voll in jemand anders hinein, der von der Seite kommt, und im selben Moment fällt mir ein, daß ich die Person ein paar Sekunden vorher sogar noch gesehen hatte. Ich hatte sie nur wieder vergessen, weil ich mich auf jemand anders konzentriert hatte. Erst gestern hätte ich auf diese Weise beinahe wieder jemanden umgeworfen 8o .
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Habe gestern ein "verstecktes" Weihnachtsgeschenk gefunden, das vor drei Jahren (!) hätte unter dem Baum liegen sollen.
      Jetzt weiß ich endlich, wo es geblieben ist.

      Unser Haushalt ist das komplette Chaos. Ich verlege genau so gut Sachen wie Mann und Kind, habe aber Routinen und einen Plan, wo das Zeug hingehört, Mann und Kind allerdings nicht; beiden unterstelle ich ADHS, weil sie Sachen anders verlegen als ich :d sie hinterlassen irgendwie eine Schneise der Verwüstung, wenn sie einen Raum betreten; und wenn etwas Wichtiges dabei war, muss man nur rekonstruieren, wo und in welcher Reihenfolge sie sich aufgehalten haben.
      Wenn ich etwas verlege, war ich durch etwas anderes so abgelenkt, dass ich unauffindbare Kombinationen produziere - z. B. den Geldbeutel mit den gefrorenen Einkäufen in die Tiefkühltruhe... :m(:

      Blaue Ordner, die eigentlich rot sind, kann ich trotz Schrifterkennung auch nicht zuordnen.

      The post was edited 1 time, last by akelei ().

    • akelei wrote:

      Wenn ich etwas verlege, war ich durch etwas anderes so abgelenkt, dass ich unauffindbare Kombinationen produziere - z. B. den Geldbeutel mit den gefrorenen Einkäufen in die Tiefkühltruhe...
      ...was in dem Fall eigentlich schon wieder irgendwie logisch ist.
      Diese Signatur wurde autistomatisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig :m(:
    • Boah, das kommt mir alles so bekannt vor. Ich bin wahrer Meister im "Nichtsehen" von Dingen. Ich hab deshalb für alles feste Plätze, damit ich weiss, wo ich's finde. Aber im Eifer des Gefechts schmeiss ich meinen Kram auch schon mal woanders hin und prompt geht das Gesuche los. Nervig. Das mit den neuen Verpackungen kenn ich auch zur Genüge. Ich hasse sowas. Ich such dann immer nach der alten Verpackung und das dauert lange, bis ich die neue Verpackung verinnerlicht hab. :nerved:

      Wenn man mir gesagt hätte, ich soll 'nen blauen Ordner mit Tests holen, hätte ich auch nach 'nem blauen Ordner gesucht. Den roten Ordner mit der Aufschrift "Tests" hätte ich total ignoriert. Anweisung war ja, den blauen und nicht den roten Ordner zu holen. Und wenn man mir das so sagt, dann geh ich davon aus, dass das auch stimmt und auch genauso gemeint war. Wenn dann jemand mir meckern würde, weil ich den Ordner nicht gefunden hab, würd ich schön zurückmeckern. Ist ja nicht mein Fehler, wenn man mir falsche Anweisungen gibt.
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • @Wolkenfrosch Stimmt. Den Geldbeutel hab ich aber auch nicht gesucht, sondern (dem Himmel sei Dank) zufällig gefunden, bevor ich ihn vermisst habe... hätt ich den suchen müssen, wäre ich nie in den Keller gegangen um in die Tiefkühltruhe zu schauen. :shake:
      Ich hätte meinen Weg logisch verfolgt und angenommen, dass er im Geschäft liegengeblieben ist.

      Mein Mann hat im Urlaub einmal mein Handy "in Sicherheit" gebracht - und in das nie benutzte Seitenfach einer selten benutzten Kühltasche gepackt. Nach dem Urlaub ist die Kühltasche in den Keller gewandert, mit dem Handy, dessen Akku natürlich bis dahin leer war... irgendwann, mindestens ein halbes Jahr später, ist es zufällig wieder aufgetaucht, weil wir die Kühltasche gebraucht haben und sie so seltsam schwer an der Seite war... solche Sachen mache ich nicht, ohne sie mir zu merken. Göttergatte hat sich aber nach einem halben Jahr Handy-Suchen und es plötzlich wieder da war, erinnert, wie und warum er das Ding in die Kühltasche gesteckt hat - und es dann sofort vergessen hat :m(:
    • Unbewohnte Insel wrote:

      nimmt den roten Ordner mit den riesigen Buchstäben "TESTS" aus dem Schrank, gibt ihn einem in die Hand und kehrt zurück zur Rezeption. Man steht da und fragt sich wie im Himmel man den Ordner nicht gesehen hat, wo die riesigen Buchstäben "TESTS" unübersehbar waren, nur weil der Ordner rot war und nicht blau.
      Das konkrete Beispiel hat glaube ich mehr mit logik zutun, außerdem nimmt man Farben viel subtiler war als Buchstaben, man erlebt Farben von Geburt an, wärend man Buchtaben erst lernen muss.
      Wenn man nach einem blauen Ordner sucht, schaut man sich nicht nach einem in rot um, egal was da drauf stehen mag (könnte ja auch andere Tests sein, nicht die die man gerade braucht)...
      Ich hätte in deinem Fall auch nach einem blauen Ordner gesucht und mich gewundert warum der nicht da ist. Aber ich hätte auch nach einem blauen gefragt. Drückt man mir einen roten in die Hand, wäre ich verwundert gewesen und hätte gefragt ob das auch der richtige ist, da man mir sagte das es ein blauer ist. Vermutlich hätte die Frau dann gesagt das es nur diesen einen gibt, worauf hin ich dann wieder sagen würde, das das seltsam ist, denn warum sollte man mir dann von einem blauen erzählen, was die Frau sicher auch rätselhaft gefunden hätte.

      Generell ist mir sowas auch schon passiert, wenn auch selten.
      Dafür kann man selber auch nicht, es ist ja nicht deine Schuld, wenn man dich mit falschen Infos "füttert" :m(:

      Als ich den Titel des Threads las, hatte ich eher eine andere Vorstellung von Dinge nicht sehen oder übersehen.
      Ich arbeite viel am PC, ich stelle Dinge online, wo man auch viel Infos eingeben muss, angeben muss etc.
      Mir passiert es sehr sehr oft, das ich irgendwas dabei übersehe.
      Ich vergesse etwas mit anzugeben, oder wenn ich ein Item von einer Person zur anderen transferiere, vergesse ich dabei die andere Person zu taggen oder so sagen das es ein Tausch war oder das das Item in einer Activity gefunden wurde.
      Oder wenn ich einen neuen Charakter online stelle, und die Infos dazu unten in die Beschreibung bringe, so wie hier:
      deviantart.com/stanhoneythief/…mmon-wiesli-141-798536865
      Vergesse ich anzugeben ob der Char von mir oder jemand anderes gemalt wurde, oder das geschlecht zu ändern (ich copy-paste das ganze einfach und trage relevante Dinge einfach um)

      Ich habe leider selber keine Ahnung woran das liegt. Bislang dachte ich wegen sowas auch oft, das ich zumindest irgendwie ein wenig im ADS-bereich liege, weil ich davon ausging, das mich irgendwas (selbst wenn es nur die Autogeräusche draußen sind) ablenkt.
      Mich stört sowas extrem. Mich kosten solche Flüchtigkeitsfehler zeit, weil ich wegen so einem Mist die Seiten neu laden muss, ich muss dann wieder auf edit gehen oder Leute sagen mir irgendwann das da ein Fehler ist und ich muss dann erst da hin das ggf suchen oder so und dann auf edit und austauschen und wieder auf hochladen damit die aktuelle Version dann online ist.
      Ich weiß auch nicht, ich hab keine Ahnung ob sowas normal ist und ich mir da keinen Kopf drum machen sollte, ich weiß nur das mich das oft sehr wärend der Arbeit stört, weil es nicht "reibungslos" geht.
    • Was bin ich froh, dass ich alleine lebe. Solange mir keiner in meine Abläufe reinpfuscht, verlege ich auch nichts. Aber ich merke mir auch bewusst, wo ich was hingelegt habe. Das mit den Tomaten auf den Augen habe ich nämlich auch schon viel zu oft zu hören bekommen.

      Aber wehe, eine weitere Person ist mit im Spiel... ich hatte hier um die Ecke so einen kleinen Tante-Emma-Laden, bei dem ich mir jeden Morgen Kaffee geholt habe. Kleine Theke mit Zuckertütchen, Milch, Holz-Löffeln, Servietten und einem kleinen Eimerchen für Müll. Eimer links, Zucker rechts. Und dann war es einmal genau andersrum. 10 Minuten lang habe ich jeden Zentimeter der Theke gescannt... :m(: (Den Zucker hab ich erst gefunden, als mir das Eimerchen aufgefallen ist)
      AS, diagnostiziert am 14.06.2017
    • Ich glaube, bei mir hat es auch etwas damit zu tun, für wie wahrscheinlich ich es halte, dass ein Gegenstand da ist, wo ich hinschaue. Wenn ich denke, dass er da wahrscheinlich nicht ist, dann sehe ich ihn nicht, wenn er da liegt.
      Deshalb sehe ich auch Puzzleteile, die ganz nah liegen, am wenigsten, weil ich es nicht für wahrscheinlich halte, dass es so nah ist, sondern denke, es wird irgendwo weiter weg liegen.
      Vielleicht blendet das Gehirn gerne Dinge aus, um zu vereinfachen. Also alles was unwahrscheinlich erscheint, wird ausgeblendet, deshalb sieht man es dann nicht.
      Alles wird galaktisch gut.
    • @Wolkenfrosch
      Wohl wahr :lol:

      Ne, mir fällt zum Glück sehr schnell auf, wenn etwas nicht stimmt. Hat wohl was mit der "Fähigkeit" von Autisten im IT-Bereich zu tun, Fehler schneller als andere zu finden. Danach dann rauszufinden, was genau nicht richtig ist, ist dann wieder ein anderes Thema.
      AS, diagnostiziert am 14.06.2017
    • Wolkenfrosch wrote:

      Das passiert wahrscheinlich, weil Du durch die Ablenkung vergißt, in Deinem Gehirn abzuspeichern, wo Du den Gegenstand abgelegt hast. Dann weißt Du natürlich hinterher nicht mehr, wo er ist. Und wenn er dann an einem ungewöhnlichen Ort liegt, findest Du ihn nicht mehr wieder.
      Exakt.


      Wolkenfrosch wrote:

      @Unbewohnte Insel. Da hätte ich selbst dann Probleme gehabt, wenn ich den Ordner gefunden hätte, denn man hatte mich ja auf die Suche nach einem blauen[/b] Ordner geschickt und nicht nach einem roten. Da wäre ich trotz der Aufschrift sehr unsicher gewesen, ob das auch wirklich der richtige war. Möglicherweise hätte ich ihn sogar wieder zurückgelegt und weiter nach dem blauen Ordner gesucht :m(: .
      Das kann ich gut nachvollziehen. Mir ging es als Kind andauernd so, dass ich bei unklarer oder falscher Formulierung eines Auftrags entweder etwas komplett falsch machte oder lauter Fragen stelle und dann zuhören bekomme "ist mir doch egal, mach doch einfach." und mich dann weiterhin zwar orientierungslos fühle, aber ja die Berechtigung habe, einfach zu machen, weil es demjenigen ja egal ist (was dann aber auch nicht zwangsläufig zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für den anderen geführt hat).

      Ich habe mir einmal im Urlaub (meine Großeltern hatten ein Haus in Spanien), als ich duschen gehen sollte, Creme in die Haare geschmiert, statt Shampoo. Dazu muss ich sagen, dass ich zu dem Zeitpunkt schon stark verunsichert war (ich war acht Jahre alt), weil ich gefühlt ständig etwas falsch machte, fragen aber auch nicht erwünscht war. Ich war zum ersten Mal in diesem Haus, in diesem Badezimmer und sollte mir aus dem Schrank holen, was ich zum Duschen brauche. Ok.. Ich brauche Seife für die Haare und für den Körper. Ok, welcher Schrank? Die Komode unter dem Spiegel oder das Regal mit den Schubladen rechts neben der Tür an der Wand? Oder vielleicht doch ein Schrank, der sich gar nicht im Badezimmer befindet?
      Nach langem hin und her und schon beginnende Überforderung hab ich mich auf die Suche gemacht und fand in der Komode wirklich viele Tuben und Flaschen. Ich fühlte mich immer mehr unter Druck gesetzt, da ich mich beeilen musste. Ich fand keine Flasche mit der Aufschrift "Shampoo" und griff nach einer Flasche, die so aussah, wie zuhause eine Flasche, die in der Dusche steht (sagt man überhaupt Shampooflasche? Worte :m(: naja, ihr wisst hoffentlich, was gemeint ist). Zum Lesen war ich dann leider gar nicht mehr im Stande. Ich merkte aber dann ziemlich schnell, dass sich das Zeug in den Haaren nicht so leicht auswaschen ließ. Natürlich war mein Adoptivvater maximal genervt. Aber es wäre schon um einiges leichter für mich gewesen, wenn mir jemand eine exakte Beschreibung gegeben hätte (an dieser Stelle fühle ich mich wieder so beschränkt). Und natürlich stand da vor meiner Nase auch ein Shampoo, welches mir dann kurz darauf gezeigt wurde.

      The post was edited 1 time, last by LailandaDemia ().

    • Shenya wrote:

      Ich weiß nicht, ob es etwas mit AS zu tun hat, und wie es zustande kommt, aber jedenfalls passiert mir das auch immer wieder. Ich war schon manchmal fast davon überzeugt, dass Gegenstände in Raum-Zeit-Spalten verschwinden, um eine halbe Stunde später wieder aufzutauchen, oder Außerirdische haben es weggebeamt und wieder zurückgebeamt. Ich habe schon Gegenstände gesucht, die auf dem Tisch lagen, ich habe alles hochgehoben, um auch noch drunter zu schauen, und war sicher, der Gegenstand ist nicht da, und einige Zeit später liegt er plötzlich da, offen sichtbar.
      Das kenne ich leider auch.
      Obwohl ich anderseits manchmal eine gut Finderin bin.

      Ich finde verrückt, das bisweilen etwas da ist, wo ich es vorher 100 Pro intensiv gesucht habe.

      Durkadenz wrote:

      Ich habe das oft auf der Arbeit. Ich soll auch Ordner holen und sie sind nicht da. Und ich bin wirklich gut im scannen von Ordnerbeschriftung. Die Ordner haben auch alle die gleiche Farbe.

      Dann suche ich und sage, dass der Ordner nicht da ist. Die Person geht dann selber gucken und auf einmal ist er da. Das ist so peinlich
      genau. Ich kapiere das nicht, wenn man doch andererseits gut ist im scannen.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Shenya wrote:

      Also alles was unwahrscheinlich erscheint, wird ausgeblendet, deshalb sieht man es dann nicht.

      Wolkenfrosch wrote:

      Das passiert wahrscheinlich, weil Du durch die Ablenkung vergißt, in Deinem Gehirn abzuspeichern, wo Du den Gegenstand abgelegt hast. Dann weißt Du natürlich hinterher nicht mehr, wo er ist. Und wenn er dann an einem ungewöhnlichen Ort liegt, findest Du ihn nicht mehr wieder.
      Ja...und mit dem geparkten Wagen...wenn ich indessen ganz bewusst murmel: er steht hier bei xy und da sieht man yx....dann finde ich ihn.

      Es gibt also verschiedene Ursachen für diese Vorgänge.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Dieses verschwinden von Gegenständen scheint nicht AS typisch zu sein - oder meine Omas waren auch Aspies. Sie sagten früher immer, wenn etwas 'verschwunden' war, soll man dreimal sagen "Teufel nimm die Tatzen weg". Am besten in jedem Raum und dann einmal die Wohnung verlassen. Wenn man wieder rein kommt, findet man das Gesuchte.
      Dieser alte Aberglaube funktioniert bei mir tatsächlich sehr oft.

      Bei mir ist es übrigens am schlimmsten, wenn ich etwas 'ordentlich' weg geräumt habe - dorthin, wo ich es ganz sicher wiederfinde. Aktuell suche ich meine Wahlbenachrichtigung für morgen.
      ~ Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein. ~
    • Ich lasse den Schlüssel und den Geldbeutel immer in der Tasche der Jacke, die ich zuletzt angehabt habe. So muss ich mir nur merken, welche Jacke das war :d
      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Abendstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität runtergeschraubt - Man wird ja wohl noch blubbern dürfen...
      Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Teilnehmer-Limit von Privatkonversationen verdoppelt werden sollte.
    • RegenbogenWusli wrote:

      Das konkrete Beispiel hat glaube ich mehr mit logik zutun, außerdem nimmt man Farben viel subtiler war als Buchstaben, man erlebt Farben von Geburt an, wärend man Buchtaben erst lernen muss.
      In dem konkreten Fall war es in Wirklichkeit etwas anders. Ich wollte nur vereinfachen (und habe deswegen "man" geschrieben und nicht "ich").

      Was mir (als wirkliches Individuum) passiert ist im wirklichen Leben ist dass die Tests ( = kleine Prüfungen) normalerweise einfach aufgestapelt lagen in dem Schrank (wo ich sie immer geholt hatte) und ich wollte eine bestimmte Prüfung holen für eine bestimmte Stufe. Ich ging zum Schrank und fand keine Tests überhaupt, gar nichts, sie waren ganz weg, alle. Anstatt dessen war etwas ganz anderes, und zwar hingen eine Reihe von Mappen in einem Gestell. Jede Mappe hatte eine Etikette in einem kleinen durchsichtigen Etikette-Behälter oben, ganz klar und deutlich beschriftet. Weil ich die Tests nicht gefunden hatte im Schrank suchte ich überall anderswo aber fand nichts. Bis ich zur Rezeption ging und die Rezeptionistin mir die Mappen zeigte die ich schon gesehen hatte aber nicht identifiziert hatte. Auf den Etiketten standen Sachen wie "Test Stufe X" oder "Antworten Test Stufe Y" mit jeweils der Stufe des Tests das in der Mappe hing (das heißt, was genau der Inhalt der jeweiligen Mappe war). Weil jemand aufgeräumt hatte und eine neue Ordnung eingeführt hatte habe ich die Tests gar nicht gesehen obwohl es nur die Tests gab im Schrank und sonst nichts. Das hat mich verwundert damals und ich habe mich gefragt ob es auf eine Art angeborene kognitive Defizit hinweisen könnte.

      The post was edited 3 times, last by Unbewohnte Insel ().

    • Ach, ihr habt bloß keine Ahnung, wie das mit den Gegenständen ist.
      Ich bin sicher, die halten so Versammlungen ab oder treffen sich zum Feiern. Und dann kippen sie sich einen hinter die Binde und wollen sich wieder an ihren Platz zurück beamen. Und weil sie so besoffen sind, wissen sie nicht mehr genau, wo das war.
      Manchmal kriegen sie es gar nicht mehr hin mit dem Beamen.
      Das passiert regelmäßig bei mir mit den Kugelschreibern und den Feuerzeugen. Ich habe überall welche verteilt, damit ich jederzeit eins von ihnen hab.
      Manchmal finde ich gar keins mehr an den üblichen Stellen. Und dann entdecke ich sie alle zusammen irgendwo gemeinsam an einer Stelle, wo sie ihren Rausch ausschlafen.
      So bin ich ihnen auf die Schliche gekommen.
      Ich bin doch nicht so doof und lege alle acht Kulis ins Bücherregal! :roll:

      Früher war ich sicher, die Kinder waren es.
      Aber nun lebe ich allein mit den Katzens. Und die kriegen das bestimmt nicht hin. :shake:
    • Leseratte wrote:

      Bei mir ist es übrigens am schlimmsten, wenn ich etwas 'ordentlich' weg geräumt habe - dorthin, wo ich es ganz sicher wiederfinde. Aktuell suche ich meine Wahlbenachrichtigung für morgen.
      :oops: kenne ich auch. Ich guck mal eben, wo meine ist.
      “The mind is like tofu. It tastes like whatever you marinate it in.”


      (Sylvia Boorstein)
    • Unbewohnte Insel wrote:

      Die zwei Fälle sind unterschiedlich aber in beiden Fällen ist etwas zwar da aber nicht in der Form (bzw an dem Ort) die man erwartet hätte.

      Habt ihr auch solche Ausfälle?
      Ständig. Inzwischen rufe ich, wenn ich etwas nicht finde, meine Frau - die hat es dann meist sofort.

      Shenya wrote:

      Ich glaube, bei mir hat es auch etwas damit zu tun, für wie wahrscheinlich ich es halte, dass ein Gegenstand da ist, wo ich hinschaue.
      Das ist bei mir eindeutig so - meist betrifft es nämlich Dinge, von denen ich glaubte zu wissen, wo sie liegen. Es kam schon vor, dass 20 cm daneben ausreichten (bei kleineren Objekten natürlich), um mich länger suchen zu lassen.