Umfrage zu Autismus und Prüfungsangst

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    • Umfrage zu Autismus und Prüfungsangst

      Hallo,

      Möchtest du einen Beitrag zur Forschung im Bereich Autismus beitragen?
      Mein Name ist Marisa Greiner; ich bin Studentin an der Universität Bern (Schweiz). Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führen wir an der Universität Bern eine Studie durch, die das Thema Autismus und Prüfungsangst behandelt.
      Projektverantwortlicher ist Prof. Dr. Alex Bertrams (alexander.bertrams@edu.unibe.ch,Tel.: +41 31 631 45 88).

      Um passende Unterstützungs-Angebote für autistische Schüler und Studenten zu entwickeln, ist die Erforschung von Themen wie Prüfungsangst sehr relevant.
      Jedoch wurde zu diesem Thema bisher noch sehr wenig geforscht.
      Um einen Einblick in die Bedürfnisse autistischer Schüler und Studenten zu erhalten, ist deine Beteiligung wertvoll.

      Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist; eine Diagnose auf dem Autismus-Spektrum ist nicht zwingend notwendig.
      Für eine Teilnahme an der Umfrage, die etwa 5-10 Minuten in Anspruch nimmt, sind wir sehr dankbar!

      Mit dem folgenden Link gelangst du zur Umfrage:
      ww2.unipark.de/uc/Uni_Bern_Institut_fuer_Erziehung/0510/

      Wir bedanken uns für deine Teilnahme!
    • gre.marisa wrote:

      Mein Name ist Marisa Greiner; ich bin Studentin an der Universität Bern (Schweiz). Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führen wir an der Universität Bern eine Studie durch, die das Thema Autismus und Prüfungsangst behandelt.
      Da die Fragen der Studie nicht zwischen mündlichen und schriftlichen Prüfungen differenziert,
      ich bei mündlichen Prüfungen aber stets blockierter als bei schriftlichen war und die Fragen somit nicht pauschal beantworten kann, macht es für mich wohl keinen Sinn an der Studie teilzunehmen.
      Ab einem gewissen Punkt habe ich abgebrochen.
      Wenn wir den Kirschbaum spalten, finden wir dort keine Blüte.
      Es ist der Frühling, der die Blüten hervorbringt.

      Ama Samy
    • ifi wrote:

      Da die Fragen der Studie nicht zwischen mündlichen und schriftlichen Prüfungen differenziert
      Das wundert mich jetzt auch. Ich habe noch gar nicht reingesehen in die Umfrage, aber das ist mir zum Thema auch als allererstes eingefallen, dass es für Autisten doch hauptsächlich relevant sein kann, ob eine Prüfung schriftlich, praktisch oder mündlich ist.
      Ich selbst hatte auch immer nur große Angst vor mündlichen und praktischen Prüfungen, aber vor schriftlichen kaum. Betr. schriftlichen Prüfungen war ich eher wie Hermine Granger ("erbaulich"). Dagegen hat mich die praktische Führerscheinprüfung völlig fertig gemacht.
      Alles wird galaktisch gut.
    • ifi wrote:

      gre.marisa wrote:

      Mein Name ist Marisa Greiner; ich bin Studentin an der Universität Bern (Schweiz). Im Rahmen meiner Bachelorarbeit führen wir an der Universität Bern eine Studie durch, die das Thema Autismus und Prüfungsangst behandelt.
      Da die Fragen der Studie nicht zwischen mündlichen und schriftlichen Prüfungen differenziert,ich bei mündlichen Prüfungen aber stets blockierter als bei schriftlichen war und die Fragen somit nicht pauschal beantworten kann, macht es für mich wohl keinen Sinn an der Studie teilzunehmen.
      Ab einem gewissen Punkt habe ich abgebrochen.
      Genau das ist richtig: Ich würde auch eine Unterscheidung zwischen mündlicher und schriftlicher Prüfung sehen. Im Studium hatte ich in einer mündlichen Prüfung mal eine 1,7 als Note erhalten und als Resümee sagte der Dozent zu mir: "Sie wissen viel aber sie haben ein Vermittlungsproblem!".

      Die Angst vor schriftlichen Prüfungen war bei mir deutlich geringer und bezog sich allenfalls darauf, ob die Bearbeitungszeit für mich ausreichen würde und ich alles möglichst perfekt gelernt hatte.
      Mündliche Prüfungen dagegen führten im Vorfeld schon zu Angstzuständen, Unruhe und weckten meinen Fluchtinstinkt. Ich war froh, wenn sie vorbei waren und brauchte anschließend Ruhe.
      Stolzer Papa von Autinaut (HFA) :nod: - und einander irgendwie ähnlich... und doch anders...
    • Mündlich ging bei mir meistens, letztlich zählte, dass ich mich unter Druck optimal auf ein Thema fokussieren kann. Allerdings kam es schon mal vor, dass ich wegen der Anspannung Fragen ganz einfach nicht verstanden habe, die sind gar nicht komplett in mein Hirn gelangt. Also schon ein Unterschied zu schriftlichen Prüfungen. Und von der Führerscheinprüfung nach über 30 Fahrstunden reden wir lieber nicht...
    • Ich schreibe mittlerweile sehr gerne schriftliche Prüfungen.
      Praktische Prüfungen machen mich sehr nervös. Aber bei mündlichen Prüfungen hatte ich bisher jedes Mal ein totales Blackout.
      Daher kann ich die Fragen auch nicht vernünftig beantworten.
    • Dass nicht zwischen den einzelnen Prüfungsformen unterschieden wird, finde ich auch sehr undurchdacht, weswegen ich das dann auch abgebrochen habe.

      Mündliche Prüfungen sind mir z.B. ein Graus. Da habe ich oft einen regelrechten Blackout und weiß plötzlich nichts mehr. Dabei weiß ich das eigentlich ganz genau, nur ist mein Gehirn in dem Moment leider wie leergefegt.

      Bei praktischen Prüfungen macht es mich nervös, dass mir dabei jemand zusieht. So etwas kann ich nämlich gar nicht leiden. Da werde ich auf Dauer dann leider auch aggressiv und wehe, es gibt bei dem, was ich machen soll, dann auch noch Probleme. Dann lande ich ganz schnell in einem Meltdown.

      Mit schriftlichen Prüfungen hingegen habe ich keine Probleme. Lediglich missverständliche Fragen/Aufgabenstellungen machen mir da gelegentlich Probleme. In solchen Fällen ist ein Ansprechpartner, den ich fragen kann, wie genau die Frage/Aufgabenstellung gemeint ist, von großem Vorteil.
      Ich bin nicht auf der Welt, um zu sein, wie Andere mich gern hätten.
    • Da schließe ich mich doch mal an!
      Ich war schon immer der Typ: Schriftlich 1, Mündlich 4. In meiner Diplomarbeit hatte ich schriftlich ne 1 und das Kolloquium dazu hat mir die Endnote dann wieder schön kaputt gemacht. Blackout vom Feinsten. Unter Druck kann ich einfach nicht Denken.
      Schriftliche Prüfungen habe ich hingegen sogar gerne geschrieben!

      Insofern sollte man das Thema Prüfungsangst schon etwas differenzierter behandeln.
    • Mir sind mündliche Prüfungen immer ein Greuel schon gewesen. Ich weiss den Stoff eigentlich ganz genau, aber weiss nie wie ich etwas äußern kann. Am leichtesten fällt es mir, wenn man mir gute Fragen stellt und ich nur darauf antworten brauche. Aber auch da benötige ich Zeit um meine Antwort zu überlegen.
      Muss da gerade an meine mündliche Prüfung zu meiner Umschulung letztes jahr denken. Wobei die Prüfer aber echt kulant waren.

      Bei praktischen Prüfungen geht es mir ähnlich wie Windtänzerin. Wenn man mir zusieht werde ich tierisch nervös, aber nicht aggressiv. Ich werde mehr unsicher.

      Bei schriftlichen Prüfungen habe ich in der Regel keine großen Probleme. Aber ich benötige Ruhe, ansonsten lese ich manche Fragen 3, 4, oder 5mal um sie zu verstehen. Einen Ansprechpartner brauche ich nicht, ich würde wahrscheinlich sowieso nicht nachfragen. Meist fällt mir dazu auch keine passende Frage ein.
    • Hallo.
      Also ich hab mitgemacht. Fand die Fragen nicht so schlimm. Es ging auch nicht nur um die Prüfungen selbst sondern auch ob man sich generell viele Sorgen macht, schnell angespannt ist etc.
      Ich fand’s nicht so schlecht. Lg Veronika.
      Man sieht nur mit dem Herzen gut.
      Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
      (Antoine de Saint-Exupéry)

      "Was ist falsch an sonderbar?"

      "Das Ende der Störung ist derzeit nicht absehbar."
    • Ich hab den auch ausgefüllt, aber ich finde es auch blöd, dass da nicht zwischen schriftlich, mündlich und praktisch unterschieden wird. Mit mündlichen Prüfungen hatte ich früher immer Riesen-Probleme und hab die meistens voll verhauen. Mit schriftlichen und praktischen Prüfungen hab ich nie Probleme gehabt; da konnte ich dann immer glänzen und die schlechten mündlichen Prüfungen wieder gutmachen.
      "Je weniger wir Trugbilder bewundern, desto mehr vermögen wir die Wahrheit aufzunehmen."
      Erasmus von Rotterdam
    • Grundsätzlich gehe (besser: ging) ich in schriftliche Prüfungen viel weniger angespannt. Trotzdem aber spielt eine Rolle, ob es in einer mündlichen Prüfung um etwas geht, in dem ich mich grundsätzlich sicher fühle, weil ich etwas gut beherrsche, dann bin ich fast so unaufgeregt wie in einer schriftlichen Prüfung, oder ob ich eine Sache nur für die Prüfung gelernt habe. Dann bin ich nämlich viel unsicherer.

      Bin ich schlecht vorbereitet, ist das Gefühl fast gleich schlecht in beiden Prüfungsformen. Allenfalls kommt beim Mündlichen hinzu, dass ich mich zusätzlich auch noch beobachtet weiß, dass ich also fürchte, die Prüfer sehen meine Unsicherheit, vielleicht mein Rotwerden usw.
      "Ein Buch muss Wunden aufreißen, ja sogar welche hervorrufen. Ein Buch muss eine Gefahr sein." (E. M. Cioran)
      In: ders., Ébauches de vertige. Gallimard 2006 (=folio 4100) (trad.: FM)
    • Bei mir machten schriftliche oder mündliche auch einen Riesenunterschied! Vor schriftlichen war ich allenfalls ein bisschen nervös (wie eigentlich die meisten), vor mündlichen bin ich fast umgefallen vor Angst und vor der Disputation meiner Dissertation hatte ich schon ein Jahr im Vorfeld panische Angst!
      Trotzdem konnte ich mündliche Prüfungen immer gut meistern. Aber ich habe das Ergebnis teilweise total falsch eingeschätzt. Bei der mündlichen Mathe-
      Abi-Prüfung dachte ich, dass ich gerade bestanden habe (4) und bekam dann eine 1 Minus!
    • Wie viele der Anderen schon schrieben:

      schriftliche Prüfungen waren nie ein Problem. (Damals konnte ich mich auch noch so gut auf die Prüfungen/Klausuren konzentrieren, da ich meine Umgebung für diese Zeit quasi "ausschalten" konnte.) Wobei ich sagen muss, dass "freies Antwortenschreiben" mir definitiv mehr liegt/lag als "multiple Choice".

      Mündlich und praktisch war der Horror. In der mündlichen Abiturprüfung (Geschichte) z.B. habe ich einen zuvor vorbereiteten Antwortzettel (man hatte eine gewisse Vorbereitungszeit zum Stichworte/Antworten aufschreiben) zu einer der Fragen nicht spontan in meinem Zettelhaufen gefunden und bin daraufhin in "selektiven Mutismus" verfallen. Glücklicherweise war es erst die letzte Frage. So bzw. ähnlich ging es mir oft in mündlichen Prüfungssituationen.



      Also:
      Prüfungsangst vor schriftlichen Prüfungen: NEIN.
      Teilweise freute ich mich sogar auf schriftliche Prüfungen, da konnte ich endlich mal all mein Wissen "loswerden" und aufschreiben. Nur Lesen, Denken, Schreiben. Voll konzentriert.

      Prüfungsangst vor mündlichen/praktischen Prüfungen: ABSOLUT
      Die Situation ist zu komplex und dynamisch. Man muss gleichzeitig zu viel "machen", auf zu viel achten.
      "Das Problem zu erkennen ist wichtiger als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung." - Albert Einstein
    • Ich habe schriftliche Prüfungen immer gemocht: Die Aufgaben waren klar vorgegeben, die Fragen unmissverständlich gestellt und die Bearbeitungszeit / Punkteverteilung war vorher bekannt. Die Prüfungen werden auch von unterschiedlichen Prüfern jedes Jahr nach dem gleichen Muster gestellt und sind somit gut vergleichbar.

      Bei mündlichen Prüfungen kommt es sehr darauf an, wie gut man sich mit dem Prüfer versteht und genau seinen Stil treffen. Das habe ich gehasst.
      Wird schon si hoc legere scis nimium erutitionis habes
    • Der Unterschied war bei mir zwischen mündlich und schriftlich nie besonders groß . Auch schriftlich hing viel von der jeweiligen Beziehung zu den Prüfenden ab. Nichts desto trotz, Prüfung, also ohne erweiterten Sinn und Zweck zum Thema, der reine Nachweis des Wissens und Könnens nur um des Nachweises Willen - Angst und Blockade.
      Irgendwann kippte das sogar, so dass mir müdluch bei gutem bisherigen Kontakt mit den Prüfenden leichter fiel als schriftlich.
      "AS? Sie wirken gar nicht so" -"Danke für die Bestätigung und Anerkennung all der geleisteten Arbeit, die dahinter steckt :) ".
    • Happy to be wrote:

      Der Unterschied war bei mir zwischen mündlich und schriftlich nie besonders groß . Auch schriftlich hing viel von der jeweiligen Beziehung zu den Prüfenden ab. Nichts desto trotz, Prüfung, also ohne erweiterten Sinn und Zweck zum Thema, der reine Nachweis des Wissens und Könnens nur um des Nachweises Willen - Angst und Blockade.
      So etwa ist das bei mir auch. Im Abitur war die mündliche Prüfung deutlich schlimmer als die schriftlichen, was aber auch daran lag, daß die Prüfer mich mehrmals "aus dem Konzept brachten". Aber ich habe leider Angst vor jeglicher Art von Prüfung. Vielleicht hängt das auch ein wenig vom Thema, Studienbereich etc. ab, aber dieses gezielte Abrufen von (Teil-)Wissen unter Leistungsdruck fällt mir schwer.

      Ich bin nicht gut im Auswendiglernen, und ich verstehe Dinge am besten, wenn ich darüber diskutieren und herumprobieren kann. Außerdem mißverstehe ich oft Prüfungsfragen oder finde sie uneindeutig, scheue mich allerdings davor, mich "vor aller Augen" immer wieder zu melden und Fragen zu stellen. In einer schriftlichen Prüfung hatte ich einen kompletten Shutdown, weil die Aufgabenstellung plötzlich gegen Regeln verstieß, die wir im Kurs explizit immer wieder festgelegt und befolgt hatten. Es waren nur Tutoren anwesend, die mir auch nicht erklären konnten, was das zu bedeuten hatte - mit der Konsequenz, daß ich plötzlich vor lauter Verwirrung und Ärger einen "mentalen Bluescreen" hatte. In mündlichen Prüfungen sind die Aufgabensteller selbst anwesend und sie finden normalerweise in einem kleineren Rahmen statt - ich muß mich also nicht vor 300 Leuten melden und mit Tutoren herumflüstern, die teilweise auch nicht zu 100% wissen, was die Intention des Dozenten war. Bisher hatte ich an der Uni nur mündliche Sprachprüfungen und keine fachspezifischen, aber ich habe von Kommilitonen gehört, daß Dozenten größtenteils entspannt und verständnisvoll sind.

      Am angenehmsten fand ich es bisher aber, eine Hausarbeit zu schreiben :d Das war zwar auch sehr viel Arbeit - ich würde sagen, deutlich mehr als die übliche Prüfungsvorbereitung -, aber ich konnte in Ruhe recherchieren und editieren und mußte nicht "auf den Punkt" Leistung bringen. In einigen Kursen müssen wir auch regelmäßig Hausaufgaben machen, ein Referat halten oder uns einfach regelmäßig beteiligen, anstatt eine Prüfung zu schreiben. Obwohl ich bei Referaten auch nervös bin, finde ich das trotzdem besser als eine Klausur, von der dann alles abhängt.
      Так! я буду крізь сльози сміятись...

      Achtung: Benutzer kann sich nicht "kurz fassen" :oops:
    • Ich schließe mich gerne an: Schriftliche Prüfungen haben mir sogar spaß gemacht, besonders Physik/Mathematik. Mündliche Prüfungen fand ich aber furchtbar. Mir ging das viel zu schnell, mir wurde eine Frage an den Kopf geworfen, und ich hatte keine Zeit, um ordenlich darüber nachzudenken. Beim Schriftlichen kann ich die Aufgabe lesen, mir kurz Gedanken machen, meine Gedanken sortieren, und dann die Antwort formulieren.

      Ich war aber auch früher sehr schnell von Situationen wie mündlichen Prüfungen eingeschüchtert, da ich mich im direkten kommunikativen Kontakt unterlegen gefühlt habe. Es schien mir immer so, als wären die anderen Schneller und Wortgewandter im Umgang mit plötzlichen Situationen.

      Bei mir sah es auch eher so aus, dass ich schriftliche Prüfungen mit einer 1 abschloss, und mündliche mit einer 3-4.

      Heutzutage ist es etwas anders. Ich bin zwar immer noch langsamer in sozialen Situationen, ich lasse mich aber weniger davon verunsichern und nehme mir einfach die Zeit, die ich brauche.
    • Dennis82HH wrote:

      Mündliche Prüfungen fand ich aber furchtbar. Mir ging das viel zu schnell, mir wurde eine Frage an den Kopf geworfen, und ich hatte keine Zeit, um ordenlich darüber nachzudenken. Beim Schriftlichen kann ich die Aufgabe lesen, mir kurz Gedanken machen, meine Gedanken sortieren, und dann die Antwort formulieren.
      Bei meiner mündlichen Abiprüfung habe ich mir einfach trotzdem bei jeder Frage die Zeit genommen, die ich brauchte. Die Prüfer dürfen einen da ja gar nicht unterbrechen, sondern sind eigentlich gezwungen, zu warten, bis ich fertig bin mit Überlegen und ihnen meine Antwort präsentieren kann. Damals haben sich meine Prüfer zum Glück auch daran gehalten.

      Was ich allerdings immer grauenhaft fand, waren Referate. Wo es dann weniger ums Fachliche ging, sondern hauptsächlich ums "Präsentieren". x( Vor so etwas habe ich mich gedrückt, wo ich nur konnte. :oops:
      Ob das allerdings schon als "Prüfungsangst" zählt oder einfach nur als "mich nicht freiwillig zum Affen machen", weiß ich nicht... :roll: :d
      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Morgenstern (Vor einem Moment) aus folgendem Grund: Beitragsqualität hochgeschraubt
      Hier gibt es nichts zu sehen, bitte gehen "Sie" weiter! :)
    • Ich habe teilgenommen.

      Früher waren mündliche Prüfungen ein Riesen Problem. Im Abi hatte ich in der einzigen mündlichen Prüfung einen totalen Black out, aber da der Prüfer wusste, dass ich eigentlich alles weiß, habe ich trotzdem eine zwei bekommen. Das war sehr nobel von ihm!

      In den schriftlichen Abi prüfungen habe ich vor lauter Angst jeweils eine Note schlechter abgeschnitten als ich vorzensiert war. Aber weil ich so Angst hatte in die mündlichen Prüfungen zu gehen, habe ich es darauf beruhen lassen, obwohl ich sicher war, dass ich ALLES wusste, was die Prüfer fragen könnten. Aber nicht jeder Prüfer ist so nett, wenn man einen Black out hat, und was nützt einem das, was man theoretisch weiß, wenn es in der Prüfungssituation nicht abrufbar ist? :nerved:

      Im Studium habe ich mich da aber etwas stabilisiert. Ich war zwar extrem nervös in den mündlichen Prüfungen, habe mir fast vor Angst in die Hose gemacht..... ersnthaft..... :m(: Aber trotzdem sehr gut abgeschnitten. :)