Diagnostik von den gesetzlichen KK oder selbst bezahlt?

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    • Ich bin zum Psychiater gegangen, um eine Überweisung nach Köln zu kriegen, und dann stellte sich raus, dass der sich beim Thema schlau gemacht hatte, weil sein Sohn Autist ist, so dass er die Diagnose stellen konnte. Lief normal über GKV.
    • Meine Diagnose bei der Psychologischen Psychotherapeutin wurde über die PKV abgerechnet (die Stunden waren als probatorische Sitzungen deklariert, weil ich auch überlegt hatte, dort danach eine Therapie zu beginnen).

      Meine Diagnose bei der Psychiaterin wurde auch über die PKV abgerechnet (als Psychiaterbesuche und Gutachten über die GOÄ, wobei die Ärztin dafür wirklich sehr wenig Geld bekommen hat. :? Ich meine, da hätte man etwas spitzfindiger abrechnen können, aber die kannte sich wohl mit der GOÄ nicht aus.)

      Meine geplante Diagnose an einer Autismusambulanz ist daran gescheitert, dass mir diese nach diversen schriftlichen Anfragen über mehrere Monate hinweg nicht sagen wollte, wie dort abgerechnet wird und ich so fertig war mit den Nerven dewegen, dass ich auf eine dritte Diagnose an der Autismusambulanz dann verzichtet habe. :| Denn nachträglich auf mehreren hundert Euro für eine Diagnostik sitzenzubleiben (wie man es von der UKSH in Kiel (?) hört, war mir dann doch zu riskant). Außerdem wollte ich mit so einem Konzern auch nichts mehr zu tun haben, die es noch nichtmal fertigbringen, einem Patienten zu sagen, wie die Diagnostik abgerechnet wird. Ich überlege immer noch, an den Vorstand von Aspies e. V. deswegen zu schreiben, um den Vorgang öffentlich zu machen.
    • FruchtigBunt wrote:

      Ich überlege immer noch, an den Vorstand von Aspies e. V. deswegen zu schreiben, um den Vorgang öffentlich zu machen.
      Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Was hat denn der Verein damit zu tun wie ein Arzt abrechnet?
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • Ginome wrote:

      Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Was hat denn der Verein damit zu tun wie ein Arzt abrechnet?
      Ich schätze mal, der Gedanke ist: Aspies e.V. ist/ kann sein eine Art Lobbyvertretung für unsere Anliegen. Somit könnte der Verein mehr Druck ausüben, als wir das können.
      Of course I talk to myself! :nod: Sometimes I need expert advice. :prof:
    • Digital_Michael wrote:

      Ginome wrote:

      Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Was hat denn der Verein damit zu tun wie ein Arzt abrechnet?
      Ich schätze mal, der Gedanke ist: Aspies e.V. ist/ kann sein eine Art Lobbyvertretung für unsere Anliegen. Somit könnte der Verein mehr Druck ausüben, als wir das können.
      Erscheint mir dennoch nicht zielführend.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
    • haloli ,
      die §116 und §118 SG , muss nochmal genauer schreiben , sind für die überweisung zum Facharzt zuletzt im März 2019 geändert worden. Ich wurde vom Grundsicherungsamt uzur psychologischen Amtsärtzlichen Begutachtung geladen, das war ilegal/()!
      Zuletzt bekräftigt am LandesSozialgericht Berlin - Brandenburg am 25.5.2019. Sobald mein Anwalt die Urteilsfassung hat kann ich das hier mitteilen. Ich bin bei der DKV zwangsbasistarifversichert , schlimmer geht nimmer.
      Als mindestes Menschenrecht wird mir nie wieder ein Dr Mengelenachfolger irgendwelche abartigen Diagnosen stellen, den kompetenten Facharzt suchen wir aus, die Gesetzte dazu sind klar, meine behandelnde Ärztin ist befugt die ÜW nach § 116 auszustellen, basta
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      Ich hätte es über die Krankenkasse abrechnen könne, habe aber selbst gezahlt, weil ich:

      - sichergehen wollte, dass die Diagnose korrekt durchgeführt wird und
      - ausreichend Erfahrung mit erwachsenen Frauen im Spektrum vorliegt.
      - die Diagnose nur für mich selbst gebraucht habe.
      - nicht nur, aber auch aus beruflichen Gründen, selbst in der Hand haben will, wer von einer möglichen Diagnose erfährt oder auch nicht.
      Silva
    • New

      Silva wrote:

      Ich hätte es über die Krankenkasse abrechnen könne, habe aber selbst gezahlt, weil ich:

      - sichergehen wollte, dass die Diagnose korrekt durchgeführt wird
      Warum sollte jemand besser diagnostizieren nur weil er privat bezahlt wird?
      Normalerweise sollte dem Diagnostiker der Kostenträger egal sein.
      Ich stelle mir das auch anstrengend vor wenn man jedesmal erst nachschauen muss wie er zahlt.
      "Oh, der zahlt privat da darf ich nicht schlampen"

      Sehr seltsame Idee finde ich...
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.
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      Da hast du mich komplett missverstanden, Ginome.

      Die ersten beiden Punkte gehören zusammen und sind auf die Möglichkeit bezogen, die Diagnosestelle selbst zu wählen. Ich wollte wissen was wirklich dahinter steckt, ob es am Ende nun AS ist oder etwas anderes. Dafür braucht es eine Stelle, die fundierte Differentialdiagnosen bei Erwachsene stellen kann. Was bringt es mir, wenn ich an eine Stelle verwiesen werde, die sich hauptsächlich auf Kinder und junge Männer konzentriert?

      Für Ärzte spielt es außerdem keine Rolle, ob sie denselben Betrag von der KK oder vom Patient erhalten.
      Silva
    • New

      Silva wrote:

      Für Ärzte spielt es außerdem keine Rolle, ob sie denselben Betrag von der KK oder vom Patient erhalten.
      Jein. Man kann vom Selbstzahler, wie auch von der Privaten KV, mehr verlangen.
      An der Qualität der Diagnostik sollte das aber nichts ändern. Allerhöchstens an der Terminvergabe.
      Hohe Zahlen bei der Editierungsanzeige zeigen nicht, dass ich permanent meine Meinung ändern würde. Ich habe nur Probleme Rechtschreib- und Grammatikfehler zu tolerieren und korrigiere diese daher, wenn ich sie sehe.
      Dennoch kann auch ich Tippfehler übersehen. In diesem Fall bitte ich um Nachsicht.