Autismus und Schauspielerei

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    • rowdy wrote:

      Hmm.... was ist RTW??? :roll:
      Ein Rettungswagen ;)

      Zum Thema:
      Ich habe da vermutlich ein Trauma als Kind bekommen. In der Grundschule haben wir in der 3.(?) Klasse auf der Einschulungsfeier für die Neuen ein Theaterstück aufgeführt. Als ich dran war, habe ich meinen Text laut und deutlich vorgetragen und auch die Gesten passend dazu gemacht...Und das ganze Publikum hat gelacht. Es war keine witzige Szene, nein, sie haben mich ausgelacht.
      Meine Eltern haben mir dann später erklärt, dass es ich den Text völlig betonunsglos, sehr laut und deutlich vorgetragen habe und dabei fast roboterhafte, abrupte Bewegungen gemacht habe.
      Seitdem kann ich mich auf keine Bühne mehr stellen. Und wenn doch, dann ganz sicher nicht zum Schauspielern.

      Dann in meinem Studium mussten wir einen Film drehen als Prüfungsleistung. Das fand ich super und ich hatte eine richtig gute Idee für etwas ausgefallenes und künstlerisch sehr wertvolles, wie ich fand.
      Verstanden hat den Film leider keiner. Also wurde er schlecht bewertet.
      Ich habe mit sowas also gänzlich abgeschlossen. Sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur.

      Was ich sehr gut kann, sind solche Rollenspiele wie "Werwölfe". Dort bekommt man eine Rolle, bleibt aber sitzen und muss sich dann in seiner Rolle ins Spiel einbringen. Das klappt super. Da muss ich wenigstens keinen "Körpereinsatz" zeigen :lol:
    • Needle wrote:

      Ich habe da vermutlich ein Trauma als Kind bekommen. In der Grundschule haben wir in der 3.(?) Klasse auf der Einschulungsfeier für die Neuen ein Theaterstück aufgeführt. Als ich dran war, habe ich meinen Text laut und deutlich vorgetragen und auch die Gesten passend dazu gemacht...Und das ganze Publikum hat gelacht. Es war keine witzige Szene, nein, sie haben mich ausgelacht.
      Das ist ja blöd und gemein, gerade als Kind

      Needle wrote:

      Meine Eltern haben mir dann später erklärt, dass es ich den Text völlig betonunsglos, sehr laut und deutlich vorgetragen habe und dabei fast roboterhafte, abrupte Bewegungen gemacht habe.
      Errmm... das finde ich jetzt gar nicht so witzig, weil die meisten Kinder keine "Profischauspieler" sind. Du kannst auf keinen Fall schlimmer als die "Ochsenknecht"-Jungs gewesen sein, die überhaupt keine Mimik und Gestik beherrschen, aber dank Papa es in Filme geschafft haben.

      Needle wrote:

      Verstanden hat den Film leider keiner. Also wurde er schlecht bewertet.
      Ich habe mit sowas also gänzlich abgeschlossen. Sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur.
      Das ist das größte Risiko als Regisseur!!
      Ich hab da auch einen Lieblingsfilm, der katastrophal bewertet wurde, weil den keiner Verstanden hatte.
      (und weil im kino nur eine geschnittene Version kam, die man auch nicht hätte verstehen können)
      Aber selbst die Director's Cut version hat niemand so richtig kapiert. Ich musste mir erst ein Youtube Video angucken um den Film zu kapieren
      ADHS & Autismus.
      Mi pensas ke la nombro la konversacide duobligias povios
      Hier sieht man meine Sachen
    • Ich schrieb mal eine satirische Schrift über Seneca, indem ich seine Sprachweise überspitzte und eine Geschichte von ihm damit neu umschrieb.
      Das hat der Lateinlehrer gar nicht gecheckt damals...
      „Sie reichen Seneca leider nicht das Wasser.“
      „Ähm, das sollte Satire sein, kein Verbesserungsvorschlag.“
      „Ach was wirklich??? Na dann muss ich mir das nochmal überlegen...“

      :m(: :roll:
      Also, kunstmäßig war und bin ich gut im Schreiben und Zeichnen.
      Bei Schauspielerei, die ernsthaft betrieben werden müsste, würde ich mich wahrscheinlich die ganze Zeit kaputt lachen, weil ich dieses verkrampfte Verstellen um der Schein Willen lächerlich fand/finde.
      „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
      (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.)